Gerade sprechen alle über Joachim Meyerhoffs „Ach, diese Lücke“. Doch was beschäftigt die Absolventen der Otto-Falckenberg-Schule heute? An den Münchner Kammerspielen wagen sie mit einem rasanten Tschechow-Best-of einen Blick in die Zukunft.
Kino
:Ein Film, der den Blick zärtlicher macht
„Souleymanes Geschichte“ erzählt von einem Fahrradkurier, der den Parisern Essen bringt – und zeigt mit diesem Flüchtling aus Westafrika eine ganze, verborgene Welt.
Film
:Der Ruhm ist eine Bitch
Charli xcx zeigt auf der Berlinale ihre Mockumentary „The Moment“. Eine höchstens zur Hälfte fiktive Tragikomödie über den Wahnsinn, der mit einer Karriere als Popstar einhergeht. Zusammenbrüche und viel zu viele Zigaretten inklusive.
Berlinale
:Angst essen Liebe auf
İlker Çatak erzählt in „Gelbe Briefe“ von einem türkischen Künstlerpaar, das von Erdoğans Regierung bedroht wird. Der Regisseur wünscht sich, dass der Film auch in der Türkei startet. Könnte das Projekt Konsequenzen für seine Darsteller haben?
Berlinale
:„Schockiert und angewidert“
Die Schriftstellerin Arundhati Roy sagt ihre Reise zur Berlinale ab, weil die Jury um Wim Wenders ein Statement zum Leid in Gaza verweigert. Aber muss man Künstler zwingen, öffentlich im Nahostkonflikt Position zu beziehen?
Bayern auf der Berlinale 2026
:Wie man ungestraft auf dicke Hose macht
Die Stimmung in der Branche ist mies. Die Bayern feiern trotzdem wie die Weltmeister auf der Berlinale. Die Bavaria wirft eine Party im Schwimmbecken, die Filmförderer rühmen sich dreier Titel im Wettbewerb, und Maria Furtwängler rettet hier vielleicht sogar die Demokratie.
„Polizeiruf“ aus Halle
:An die werden wir uns erinnern
Mit dem dritten Teil einer Trilogie verabschieden sich die beiden unvergleichlichen Kommissare Koitzsch und Lehmann vom „Polizeiruf“.
Ludwig II. im Film
:Die vielen Gesichter des Märchenkönigs
Eine neue Fernsehserie verspricht ein intimes Psychogramm des bayerischen Königs Ludwig II. Wer übernimmt die Hauptrolle? Und wer spielte ihn bisher? Ein royaler Rückblick in sieben Kapiteln.
Schauspieler Bruno Alexander
:„Scham macht verletzlich. Und Verletzlichkeit ist spannend“
Bruno Alexander spielt die Hauptrolle in der Meyerhoff-Verfilmung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und wird dafür gefeiert. Ein Interview über Peinlichkeit vor der Kamera, die sensible Gen Z und den Charme explodierender Dixi-Klos auf Youtube.
Spielfilmtipps zum Wochenende
:Tödliche Spiele
„Die Tribute von Panem - The Ballad of Songbirds and Snakes“, „Pets 2“, „Wie werde ich ihn los – in 10 Tagen?“ und „Le Mans 66 – Gegen jede Chance“: die besten Filme im TV-Programm des Wochenendes.
Film
:Valentinstag mit Taliban
Sind afghanische Männer alle chauvinistische Islamisten, die ihre Frauen misshandeln? Die Regisseurin Shahrbanoo Sadat eröffnet die Berlinale mit „No Good Men“, einer Liebesgeschichte aus einem verzweifelten Land.
Film
:Verbrechen macht einsam
Chris Hemsworth spielt einen Meisterdieb in „Crime 101“, an seiner Seite sind Mark Ruffalo und Halle Berry zu sehen. Und schließlich geht es um mehr als den perfekten Raubzug.
Film
:In seinem eisenharten Griff
Schläge, Tritte bis hin zu versuchtem Mord: Der Dokumentarfilm „Fassaden“ erzählt von häuslicher Gewalt mithilfe von Tänzern und der Stimme von Sandra Hüller. Hilft die Abstraktion, bei diesem drängenden Thema genauer hinzuschauen?
Film
:Die Berlinale hat ein Problem
Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.
Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören
Feucht-glitschiges Überwältigungskino, Klassenkampf auf Koreanisch und die schwarzen Sphären des kommunistischen Kosmos: Neun Tipps für ein aufregendes Wochenende.
Film
:„Dawson's Creek“-Star Van Der Beek gestorben
Der 48-jährige Schauspieler litt an Krebs. Er hinterlässt sechs Kinder.
Berlinale
:Hat das Kino noch eine Zukunft, Frau Tuttle?
Oder gucken junge Leute nur noch auf ihr Handy? Ein Gespräch mit Berlinale-Chefin Tricia Tuttle über die nächste Generation von Filmfans, überbewertete Oscars und die Möglichkeit einer Sommer-Berlinale.
Michelle Yeoh
:„Wenn du mal eine Ballerina warst, dann kennst du den Schmerz“
Die Oscarpreisträgerin bekommt bei der Berlinale den Goldenen Ehrenbären, den Preis für ihr Lebenswerk. Ihre Bedeutung reicht mittlerweile weit über das asiatische Kino hinaus.
LGBTQ-Filme in München
:Queere Begierde
In „Plainclothes“ soll ein Polizist schwule Männer überführen. Der US-Independentfilm läuft nur kurz im Kino. Wo in München sonst noch Filme mit LGBTQ-Thematik zu sehen sind.
Kino
:Jetzt geh halt mal raus, Papa
In „Die Ältern“ spielt Sebastian Bezzel einen Vater, der nach dem Auszug der Kinder in die Midlife-Crisis gerät. Leider hat Sönke Wortmanns neue Komödie nur Altherrenwitze für ihn im Angebot.
Bayerische Filme bei der Berlinale
:Bayern auf Bärenjagd
Im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin laufen dieses Jahr gleich mehrere Filme aus Bayern. Woran liegt das? Und warum treten manche Filmemacher sogar doppelt an?
Kino
:Ächz, seufz, stöhn, lechz
Margot Robbie und Jacob Elordi erleben beeindruckend viel Liebe, Sex und Hass in der opulenten Neuverfilmung von „Wuthering Heights“. Ein fast schon unanständig überwältigender Kinofilm.
Kino
:Martin Scorsese hat einen verpassten Anruf
Nanni Morettis Film „Das Beste liegt noch vor uns“ ist voller Anspielungen auf italienische Kinoklassiker und seine eigenen Filme. Bereitet da einer seinen Abschied vor?
„BAP“-Konzert im Filmtheater Sendlinger Tor
:„Es wäre ein Verbrechen, dieses Kino zu einem Supermarkt zu machen“
Wolfgang Niedeckens Auftritt im alten Lichtspielhaus wird zur nostalgischen Hommage ans Kino und das Geschichtenerzählen. Der Kölner überrascht mit einer Anekdote über seine Liebe zu München.
Remake-Begeisterung hält an
:Grünes Licht für weiteren Pumuckl-Kinofilm
Auf Marcus H. Rosenmüllers Hit von 2025 soll „Pumuckl und das große Fest“ folgen. Worum geht’s in der neuen Kinokomödie, warum will der Kobold „im Bauch verschmetterlingt werden“, und wer führt Regie? Was bisher bekannt ist.
Streaming
:Filme und Serien werden immer dümmer
Und zwar absichtlich, das sagen Kreative, die mit Netflix und den anderen Streamern arbeiten. Erkundungen in einer Branche, die verzweifelt um die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer kämpft.
Spielfilmtipps zum Wochenende
:Erbarmungslos
„Gosford Park“, „Milk“, „Sicario“ und „Kehraus“: sehenswerte Filme im TV-Programm des Wochenendes.
Film
:Hier kommt der „Filmbooster“
Im Streit um die Frage, ob man Netflix und Co. zu Investitionen in Deutschland zwingen sollte, hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer einen Kompromiss ausgehandelt. Kein großer Wurf, aber ein Rettungsanker für die deutsche Filmbranche.
Theater
:„Die Bühne ist ein gefährlicher Raum, und sie muss gefährlich bleiben“
Ersan Mondtag inszeniert am Münchner Residenztheater „Munich Machine“ von Albert Ostermaier. Ein Gespräch über die coole Uncoolness von München und darüber, warum das Theater kein sicherer Ort sein darf.
Schauspiel-Überraschung
:„Ich war auf Kriegsfuß mit der Institution Schauspielschule“
Marlene Markt, das neue Gesicht in Marcus H. Rosenmüllers Film „Extrawurst“ über ihr Kino-Engagement, ohne je gedreht zu haben, das Geheimnis guter Pointen und ihren ersten Bühnenauftritt – splitternackt.
Kinostart „Return to Silent Hill“
:In der Stadt, die es nicht gibt
Mit „Return to Silent Hill“ läuft die Fortsetzung einer erfolgreichen Horror-Videospiel-Verfilmung in den Kinos an. Doch was hat der Film mit Bayern zu tun?
Theater
:Töten oder getötet werden
Das Stück der Stunde? Die „Hunger Games“ werden in London zum ersten Mal auf die Bühne gebracht. Was die Jump-and-Run-Dystopie über das Drama unserer Welt zu erzählen hat.
Iris Berben und Heiner Lauterbach als Liebespaar
:„Es wurde höchste Zeit“
Die beiden Darsteller treffen sich nach Jahrzehnten zum ersten Mal als Verliebte auf der Leinwand bei „Ein fast perfekter Antrag“. Und Lauterbach sagt: „Man muss auf der Hut sein.“
Kino
:Midlife-Crisis auf koreanisch
Kultregisseur Park Chan-wook erzählt in seiner Tragikomödie „No Other Choice“ von einem Mann, dem Job, Familie und Lebensfreude abhandenkommen. Die Lösung seiner Probleme wird blutrünstig – und sehr lustig.
Games
:Nur noch kurz die Welt retten
„Dispatch“ ist mehr Animationsserie als Videospiel. Die Geschichte um den „Mecha-Man“, der nun einen Bürojob in der Superheldenbranche hat, ist nicht nur was für Fans des Genres.
Streaming
:„Der Krimi hat sich in die Unterhaltungs-DNA dieser Republik eingebacken“
Im Film „Fabian und die mörderische Hochzeit“ schlüpft Bastian Pastewka in die Rolle eines Trickbetrügers, der sich als Ermittler tarnt. Ein Gespräch über Fischmehl als Schnee-Ersatz, Edgar-Wallace-Filme – und die Krimi-Nation Deutschland.
Kino
:Backen für Saddam
Der Film „Ein Kuchen für den Präsidenten“ erzählt von der Tyrannei im Irak – und zeigt, warum das Leid nicht sofort verschwindet, wenn der Diktator stürzt.
Academy-Awards
:Oscars 2026: Alle Nominierungen im Überblick
Bei der 98. Oscar-Verleihung gibt es eine neue Kategorie. In unserer Übersicht sehen Sie, wer nominiert wurde und welche Filme im Rennen sind.
Melania Trump
:Ein Gewissenstest für Anhänger und Feinde
Viel interessanter als die Doku über die First Lady ist, wie über „Melania“ geredet wird. In Deutschland tut sich die „Welt“ mit einem bemerkenswerten Beitrag hervor.
Katja Brandis, Schöpferin der Woodwalkers
:Diese Autorin hat Millionen Fans weltweit
70 Bücher lang war Katja Brandis nur ein Geheimtipp – dann begann sie vor zehn Jahren ihre Jugendromanreihe „Woodwalkers“. Heute hat sie Millionen Fans, die zweite Verfilmung läuft gerade im Kino. Steigt das nicht zu Kopf?
„Melania“-Film
:Außen glatt und innen hohl
Wie sehenswert ist eigentlich der neue „Melania“-Film? Nun ja.
„Kevin – Allein zu Haus“
:Schauspielerin Catherine O'Hara ist tot
In den beliebten „Kevin“-Filmen spielt sie die sorgenvolle Mutter. Nun ist O'Hara im Alter von 71 Jahren gestorben.
Catherine O’Hara
:Sie zeigte die Erwachsenen in ihrer ganzen erwachsenen Lächerlichkeit
Sie war die Mutter in „Kevin – Allein zu Haus“ – und auch sonst eine Naturgewalt in Sachen Comedy. Die großartige Schauspielerin Catherine O’Hara ist im Alter von 71 Jahren gestorben.
MeinungHorsch
:„Melania“, der Film
Spielfilmtipps zum Wochenende
:Menschen im Überlebensmodus
„Downsizing“, „Sorry We Missed You“, „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“ und „Was Frauen wollen“: die sehenswertesten Filme im TV-Programm des Wochenendes.
Kamelie
:Verführungskünstlerin
Die Kamelie ist die Vorbotin des Frühlings und inspiriert seit Jahrhunderten Gartenliebhaber, Künstler und Literaten. Hommage an eine charaktervolle Blume, die Lebensfreude und Sinnlichkeit symbolisiert, manchmal auch Melancholie und Verfall.
Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören
Eine schreckliche Tonaufnahme live aus dem Gazakrieg, ein Drama, das ganze Kinosäle zum Heulen bringt und ein göttlich-teuflischer Roman über den Versuch, poetisch zu leben. Neun Kulturtipps für ein bewegtes Wochenende.
Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören
Zwei Eishockeystars verlieben sich, Bridgerton erzählt die Geschichte von Aschenputtel, und Marie Luise Kaschnitz dient als Ankerpunkt in schwierigen Zeiten. Neun Tipps für ein mitreißendes Wochenende.
Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören
Zwei Eishockeystars verlieben sich, Bridgerton erzählt die Geschichte von Aschenputtel, und Marie Luise Kaschnitz dient als Ankerpunkt in schwierigen Zeiten. Neun Tipps für ein mitreißendes Wochenende.
Timo Boll in Hollywoodfilm „Marty Supreme“
:„Jeder Ballwechsel war exakt gescriptet, jeder Schlag“
Kurz nach seinem Karriereende hat Timo Boll im Hollywoodfilm „Marty Supreme“ mitgespielt, der für neun Oscars nominiert ist. Über die Dreharbeiten mit Gwyneth Paltrow und Timothée Chalamet, und wie er seine Technik für die historischen Tischtennisszenen umstellen musste.