Deutschland

Sonntagsfrage
:So würden die Deutschen wählen, wenn Bundestagswahl wäre

Die Regierungsparteien Union und SPD sind unbeliebt, AfD und Linke gewinnen an Unterstützung. Eine Übersicht zur Wählerstimmung in der Sonntagsfrage in Grafiken.

Von Sören Müller-Hansen und Marko Zotschew

dpa-Nachrichten

  1. Wahlrecht für den Bundestag
    :Wahlrechtsreform stockt - CSU pocht auf Koalitionsvertrag

  2. Reformkurs
    :FDP-Vize Teuteberg warnt vor „kleinem Karo“ bei Reformen

  3. Welterbetag
    :Unesco-Präsidentin mahnt Schutz von Welterbestätten an

  4. Virtuelles Geld
    :Krypto-Anleger glauben trotz Kursverlusten an hohe Gewinne

  5. Schifffahrt
    :Aida feiert 30 Jahre - wie lange hält die Sause an?

  6. Thüringen bringt Antrag ein
    :Bundesrat soll Schulpflicht stärken - Höcke für Lockerung

  7. Prognose des IW
    :Späte WM-Anstoßzeiten könnten Gastro-Umsätze stark schmälern

  8. Immobilien
    :Bausparkassen-Chef zum Eigentum: „Da platzen Lebensträume“

  9. Alle dpa-Nachrichten

Weitere Artikel

Merz bei der CDU in Mecklenburg-Vorpommern
:Hier sind sie stolz auf den unbeliebten Kanzler

Friedrich Merz hält bei der CDU in Mecklenburg-Vorpommern eine eindringliche Rede, in der er vor dem „Big Bang“ warnt, wenn die Reformen nicht klappen. Über den freundlichen Empfang freut er sich aufrichtig.

SZ PlusVon Jana Stegemann

SZ am Abend
:Nachrichten vom 5. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Liberale
:Nach dem Beben in der FDP: Kubicki sieht schon erste Erfolge

Hinter den Liberalen liegt ein turbulenter Parteitag. Jetzt will der neue Vorsitzende vor allem Wähler gewinnen, „egal woher“. Und sagt, in ihm sei „der alte Terrier“ geweckt. Und was sagen seine Kritiker?

SZ PlusVon Valerie Höhne und Henrike Roßbach

MeinungHorsch
:Ohne Sitz

CDU vor den Landtagswahlen
:Merz soll nicht nach Magdeburg kommen

Eigentlich wollte sich das CDU-Präsidium Ende August zur Klausur in Sachsen-Anhalt treffen, um den Wahlkampf zu unterstützen. Daraus wird nun nichts – auf Bitten der Landespartei.

SZ PlusVon Iris Mayer und Robert Roßmann

MeinungUmgang mit der Türkei
:Das Schweigen aus Deutschland ist kaum zu überhören

Recep Tayyip Erdoğan ist dabei, künftige Wahlsiege der Opposition undenkbar zu machen. Doch aus Berlin kommt kaum Kritik. So untergräbt man den eigenen moralischen Anspruch.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

Brandenburg
:Verfassungsschutz warnt vor Turboradikalisierung Jugendlicher

Brandenburgs Verfassungsschutz hat vor einer zunehmenden Radikalisierung junger Menschen durch die sozialen Medien gewarnt. Extremisten versuchten gezielt, die junge Generation zu manipulieren, erklärte Innenminister Jan Redmann (CDU) am Freitag in ...

Politbarometer
:Viele Deutsche bezweifeln, dass die Bundesregierung bis 2029 hält

Nur etwa die Hälfte aller Deutschen (52 Prozent) geht davon aus, dass die Bundesregierung bis zur nächsten regulären Bundestagswahl im Frühjahr 2029 halten wird. 43 Prozent der Befragten im neuen Politbarometer glauben dagegen nicht an den Bestand ...

MeinungPortugal im UN-Sicherheitsrat
:Das kleine Land, das ein großer Freund ist

Die Republik am Rand Europas steht nicht im Ruf, selbstsüchtig zu sein. Ihre Politiker schaffen es immer wieder in internationale Spitzenämter.

SZ PlusKommentar von Patrick Illinger

MeinungDeutschland
:Everybody’s Darling? Das war einmal

Die Bundesrepublik blieb lange darauf ausgerichtet, von möglichst vielen gemocht zu werden. Die Niederlage bei den Vereinten Nationen zeigt: Das funktioniert nicht mehr. Aber das muss keineswegs schlimm sein.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

St. Pauli
:Schrei nach Liebe

Das stolze Hamburg fürchtet Bedeutungsverlust - und inszeniert 400 Jahre Reeperbahn als großes Ding. Über ein Marketing-Gehühner, bei dem nicht mal die Kneipen auf St. Pauli mitmachen wollen.

SZ PlusVon Jan Freitag

Entgelttransparenzgesetz
:EU drängt auf Lohntransparenz, Deutschland bremst

Die Bundesregierung sollte bis zum 7. Juni eine EU-Richtlinie für mehr Transparenz bei Gehältern umsetzen, doch daraus wird vorerst nichts. Warum tut sich hierzulande so wenig, um den Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern zu verringern?

SZ PlusVon Valerie Höhne und Anna Lea Jakobs

Kriegsgräber
:Eine Wanne voll Mensch

Während im Ukrainekrieg gestorben wird und die Diplomatie zerbricht, werden mit großer Sorgfalt die Gebeine auch von Rotarmisten aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen und begraben. So bleiben die Lebenden immerhin über die Toten im Gespräch.

SZ PlusVon Renate Meinhof (Text) und Sebastian Gabsch (Fotos)

Faire Bezahlung
:„Es kann doch nicht sein, dass ich im 21. Jahrhundert immer noch für gleiche Bezahlung kämpfen muss“

Eigentlich sollte das Entgelttransparenzgesetz den Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen endlich überwinden. Doch die Regelung kommt nicht wie geplant. Wie groß die Benachteiligung selbst in Spitzenjobs ist, zeigt der Fall von Leslie Czienienga.

SZ PlusVon Anna Lea Jakobs

Sachbuch
:Wurde die Literatur der DDR ausgelöscht?

Ostdeutsche Literatur sei nach dem Mauerfall systematisch aus dem kollektiven Gedächtnis getilgt worden, schreibt der Literaturwissenschaftler Carsten Gansel. Aber kann das stimmen?

SZ PlusVon Lothar Müller

LiveBundespolitik
:SPD und CSU kritisieren geplante Pflegereform

Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Ministerpräsidentin Schwesig bezeichnet die Pläne als „Belastungspaket“. Die CSU erklärt, dass sie die Reform in der vorliegenden Form nicht mittragen werde.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Henkel-Chef Carsten Knobel
:„Fritz Henkel würde wieder in Deutschland gründen“

Carsten Knobel führt den Persil- und Schauma-Hersteller Henkel seit 2020. Seitdem hat er schon viele Krisen durchlebt. Der Manager spricht über seine schwierigste Entscheidung, Preiserhöhungen und Parallelen zu Friedrich Merz.

SZ PlusInterview von Caspar Busse und Björn Finke

Wahlkampagne der AfD in Sachsen-Anhalt
:Künstliche Morgendämmerung

50 000 Plakate, 1,5 Millionen Euro für den Wahlkampf: Die AfD stellt in Sachsen-Anhalt ihre Landtagswahlkampagne vor. Sie setzt auf den Frust über die Bundesregierung – und auf KI.

SZ PlusVon Iris Mayer

Ukraine-Krieg
:Bundesregierung bereitet sich auf Gespräche mit Russland vor

Noch verhandelt Europa nicht direkt mit Russland über ein Ende des Krieges in der Ukraine. Aus Berliner Regierungskreisen heißt es nun, das wolle man bald ändern.

Von Georg Ismar und Henrike Roßbach

MeinungSozialstaat
:Das Häuschen verkaufen? Was für eine verwegene Idee

Immer weniger Beitragszahler, aber immer mehr Menschen, die Pflege brauchen: Die Pflegeversicherung  bekommt ihre Kosten nicht mehr in den Griff. Die Politik hat es lange ignoriert - und nun läuft bei CDU/CSU ein riskantes Gedankenspiel.

SZ PlusKolumne von Frauke Brosius-Gersdorf

Wegen Milliardendefizit
:Die Pflege wird für viele teurer

Höhere Beiträge für Kinderlose und Gutverdiener, mehr Eigenanteile für Heimbewohner, härtere Regeln für die Einstufung in Pflegegrade: Eine Reform soll die Versicherung stabiler aufstellen. Andernfalls drohen Milliardendefizite.

Von Michael Bauchmüller

Felix Banaszak
:Was die Steuerermittlungen für die Grünen und ihren Chef bedeuten

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Bundesvorsitzenden der Grünen wegen zu wenig gezahlter Zweitwohnsitzsteuer. Kann Felix Banaszak das ohne Karriereknick überstehen?

SZ PlusVon Markus Balser

Gen Z
:Heimweh nach Mutti-Land

Als Angela Merkel regierte, durften sie nicht mal wählen, nun wünschen sich viele junge Menschen die Altkanzlerin zurück: Was das über Merkel verrät – und über unsere Zeit.

SZ PlusVon Sonja Zekri

MeinungSteuerhinterziehung
:Die Ermittlungen sind für den Grünen-Chef zumindest peinlich

Felix Banaszak sagt, er habe „vergessen“, eine Abgabe in Berlin vorschriftsmäßig zu bezahlen. Vielleicht kann er trotzdem in seinem Amt sowie Abgeordneter bleiben. Vielleicht.

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

Wahl in UN-Sicherheitsrat gescheitert
:Nach dem Kanzler ist nun auch der Außenminister angeschlagen

Die Opposition spricht von der „Quittung“ für eine Regierung, die in der Außenpolitik an Glaubwürdigkeit eingebüßt habe. Auch in der Koalition gibt es Unmut – nicht nur über Johann Wadephul.

Von Robert Roßmann

Rechtsextremer Verdachtsfall
:Verfassungsschutz darf hessische AfD beobachten

Der hessische Verfassungsschutz darf nach einem Gerichtsurteil die hessische AfD als rechtsextremen Verdachtsfall einstufen und nachrichtendienstlich beobachten. Das Verwaltungsgericht Wiesbaden gab bekannt, dass „hinreichende tatsächliche ...

Autoindustrie
:Warum es bei Hyundai besser läuft als bei der deutschen Konkurrenz

Hyundai hat als globaler Massenhersteller die gleichen Probleme wie der VW-Konzern. Und doch stehen die Koreaner deutlich besser da. Was machen sie anders?

SZ PlusVon Christina Kunkel

Aktuelles Lexikon
:Was ist Gottvertrauen?

Eine kleine Begriffskunde, mithilfe von Dietrich Bonhoeffer, Dragoslav Stepanović und Johann Wadephul.

SZ PlusVon Detlef Esslinger

MeinungReform des Ehegattensplittings
:Drei Professorinnen zeigen der Koalition, wie’s geht

Muss die Regelung aus dem Jahr 1958 eigentlich immer so bleiben – mit all ihren bekannten Nachteilen? Nun gibt es einen Vorschlag zur Änderung, der wirklich überzeugend ist.

SZ PlusKommentar von Claus Hulverscheidt

EuGH
:Leistungskürzungen in Deutschland für abgelehnte Asylbewerber rechtswidrig

Der EuGH bemängelt die Praxis bei abgelehnten Asylbewerbern. Dabei stehen neue Regeln schon vor der Tür.

DGB-Forderung
:Superreiche sollen zehn Prozent ihres privaten Vermögens abgeben

Wenige Tausend Superreiche besitzen einen Großteil des deutschen Finanzvermögens. Der DGB will sie stärker zur Kasse bitten, um das Gemeinwesen am Laufen zu halten.

Bundespolitik
:Wirtschaft löst laut neuer Umfrage Migration als zentrales Problem ab

Nur 13 Prozent der Bürger sehen die Wirtschaftslage nach einer neuen Umfrage positiv. So kritisch waren sie seit der Eurokrise nicht mehr.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Unternehmen
:Rheinmetall verkauft Autozuliefer-Geschäft

Die Sparte Power Systems geht für einen vorläufigen Kaufpreis von 350 Millionen Euro an die Beteiligungsgruppe Aequita. Damit konzentriert sich der Konzern voll auf die Verteidigungsbranche.

Österreich
:Ein Sieg gegen den großen Nachbarn

Mozart, Neutralität, Softpower statt Militär: Wie Österreich es geschafft hat, Deutschland bei der Wahl in den UN-Sicherheitsrat auszustechen.

SZ PlusVon Cathrin Kahlweit

MeinungVereinte Nationen
:Die Welt spricht Deutschland das Misstrauen aus

Der Bundesregierung gelingt es bei den Wahlen zum UN-Sicherheitsrat nicht, die dazu nötigen Stimmen einzusammeln. Und das Ausmaß des Misserfolgs ist so groß, dass Beschönigung sich verbietet. Er hat vor allem zwei Väter.

SZ PlusKommentar von Daniel Brössler

Debakel bei den UN
:Erst ist Wadephul fröhlich, dann blickt er in den diplomatischen Abgrund

An der deutschen Abstimmungsniederlage gegen Portugal und Österreich bei der Wahl in den Sicherheitsrat will der Außenminister nicht schuld sein. In New York muss er sich der Frage stellen: Wer dann?

SZ PlusVon Daniel Brössler

MeinungSozialstaat
:Die Rente mit 63 war ein Riesenfehler

Sie entzieht einer Volkswirtschaft, der es an Arbeitskräften fehlt, wertvolle Expertise. Sie ist teuer und verfehlt obendrein ihr Ziel. Aber nicht falsch verstehen, dieser Text ist kein Plädoyer für allgemeine Rentenkürzungen.

SZ PlusKommentar von Oliver Klasen

Vereinte Nationen
:Kein Sitz im UN-Sicherheitsrat für Deutschland

Deutschland verliert bei der Abstimmung der UN-Vollversammlung gegen Österreich und Portugal. Dies gilt als eine herbe Niederlage für die Bemühungen der Bundesregierung.

SZ am Abend
:Nachrichten vom 3. Juni 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

KI und Clouds
:Rechenkapazität in Europa soll verdreifacht werden

Die EU-Kommission legt ein neues Gesetzespaket vor, um technologisch weniger abhängig von Amerika und Asien zu werden. Anstatt große Firmen zu regulieren, will sie europäische Investitionen stärken.

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

Zu wenig Zweitwohnsitzsteuer gezahlt
:Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Grünen-Chef Banaszak

Der Co-Vorsitzende der Grünen macht publik, dass er mehrere Jahre zu wenig Steuern gezahlt hat. Einen ähnlichen Vorfall gab es in der Partei schon vor einigen Jahren.

Von Markus Balser

Medien
:Die „Zeit“ hat einen neuen Allein-Eigentümer

Es ist ein Tausch unter Brüdern: Dieter von Holtzbrinck gibt alle Anteile an der Wochenzeitung ab. Künftig gibt es nur noch einen Gesellschafter, aber der hat womöglich andere Interessen.

Von Caspar Busse

Energiewende
:Neues Heizungsgesetz: „Handwerklich mangelhaft“

Möglichst rasch und geräuschlos will die Koalition die Abschwächung des Heizungsgesetzes über die Bühne bringen. Doch in den Bundesländern regt sich Widerstand.

Von Michael Bauchmüller

Steuern
:So könnte die Reform des Ehegattensplittings aussehen

Bei der Frage, wie Ehepaare besteuert werden sollten, prallen regelmäßig unterschiedliche ideologische Vorstellungen aufeinander. Nun zeigen drei Top-Ökonominnen einen Ausweg auf.

SZ PlusVon Claus Hulverscheidt

Literatur
:Sansal rechnet mit seinen Unterstützern ab

Ein Jahr lang saß der Schriftsteller Boualem Sansal in einem algerischen Gefängnis, als politischer Häftling des Regimes. In seinem ersten Buch nach der Haft gilt seine Kritik nun seinem Exilland Frankreich – und alten Freunden.

SZ PlusVon Oliver Meiler

Migration
:Zahl der Einbürgerungen steigt auf Höchststand

Die größten Anteile machen Einwanderer aus Syrien, der Türkei und Russland aus, teilt das Statistische Bundesamt mit.

Debatte
:Und alle schauen weg

Trotz klarer Warnungen von Verfassungsschutz und Sicherheitsbehörden flossen über Jahre rund 15 Millionen Euro Steuergeld an Islamic Relief Deutschland – eine Organisation mit Hamas-Nähe und Verbindungen zur Muslimbruderschaft.

SZ PlusGastbeitrag von Güner Balcı

Theater
:Kreative Feuchtgebiete

Die Berliner Bäder sind mal wieder zu, wegen Personalmangel oder Überfüllung? Kein Problem: Intendant Matthias Lilienthal eröffnet vor der Volksbühne einfach noch eines.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Podcast: „Auf den Punkt“
:Neue EU-Asylregeln: Europa schottet sich weiter ab

Künftig sollen auch Abschiebelager in Drittstaaten möglich sein.

Von Josef Kelnberger und Lars Langenau

Glosse
:Das Streiflicht

Bayern ist nicht Deutschland. Aber gerade deswegen braucht Deutschland Bayern.

SZ Plus

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