Kultur

Orhan Pamuk
:„Ich habe Liebe nie als ausschließlich süß und schön erlebt“

Mit dem „Museum der Unschuld“ wurde der erste Roman des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk verfilmt – ausgerechnet als Netflix-Serie. Ein Gespräch über die Angst vor Kontrollverlust, die USA als „kleine Türkei“ und das Istanbul aus einer anderen Zeit.

SZ PlusInterview von Simone Kamhuber

Münchner Sicherheitskonferenz
:Der Westen, den er meint

US-Außenminister Rubio sprach in München leidenschaftlich über die „westliche Zivilisation“. Das rührte einige. Nur zur Klarstellung: Er hält es ersichtlich mit dem Geschichtsbild von Mel Gibson, es geht da weniger um die Werte der französischen Aufklärung.

SZ PlusEssay von Gustav Seibt

USA
:Ich geb dir gleich Klima

Vieles ist den Amerikanern egal – aber am egalsten ist ihnen die Umwelt. Derzeit streuen die Menschen hier in Washington giftgrünes Zeug auf die vereisten Gehwege, weshalb wir bald unsere Schuhsohlen und Bodenbeläge erneuern werden.

SZ PlusVon Hilmar Klute

Soziologe Hartmut Rosa
:„Jeder geht davon aus, dass er übers Ohr gehauen wird“

Unter den Starsoziologen ist Hartmut Rosa der furchtlos lebensnahe Beobachter. Die Unfähigkeit zum Bürokratieabbau und der Videobeweis in der Fußballbundesliga sind für ihn Teil desselben Problems. Ein Gespräch über den übersehenen Urgrund unserer Krise.

SZ PlusInterview von Jens-Christian Rabe

Pop
:Das Herz auf der Zunge

Nils Keppel macht wehmütigen Postpunk für eine verloren geglaubte junge Generation. Sein erstes Album „Super Sonic Youth“ verbreitet Endzeitstimmung und ist trotzdem ein Erfolg. Ein Treffen in Leipzig.

SZ PlusVon Thore Rausch

Gaming
:Im Metaverse für Kinder

Jugendschützer warnen davor, Kinder lieben es: „Roblox“. Aber was geht wirklich ab auf dieser Spieleplattform? Eine Entdeckungsreise.

SZ PlusVon Marie Gundlach

Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören

Feucht-glitschiges Überwältigungskino, Klassenkampf auf Koreanisch und die schwarzen Sphären des kommunistischen Kosmos: Neun Tipps für ein aufregendes Wochenende.

Berlinale

Film
:Der Ruhm ist eine Bitch

Charli xcx zeigt auf der Berlinale ihre Mockumentary „The Moment“. Eine höchstens zur Hälfte fiktive Tragikomödie über den Wahnsinn, der mit einer Karriere als Popstar einhergeht. Zusammenbrüche und viel zu viele Zigaretten inklusive.

SZ PlusVon David Steinitz

SZ PlusBerlinale
:„Schockiert und angewidert“

Film
:Valentinstag mit Taliban

Sind afghanische Männer alle chauvinistische Islamisten, die ihre Frauen misshandeln? Die Regisseurin Shahrbanoo Sadat eröffnet die Berlinale mit „No Good Men“, einer Liebesgeschichte aus einem verzweifelten Land.

SZ PlusVon David Steinitz

Berlinale
:Hat das Kino noch eine Zukunft, Frau Tuttle?

Oder gucken junge Leute nur noch auf ihr Handy? Ein Gespräch mit Berlinale-Chefin Tricia Tuttle über die nächste Generation von Filmfans, überbewertete Oscars und die Möglichkeit einer Sommer-Berlinale.

SZ PlusInterview von Kathleen Hildebrand

Film
:Die Berlinale hat ein Problem

Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.

SZ PlusVon David Steinitz

Weitere Artikel

Nachruf auf Henrike Naumann
:Sie hat Möbel ernst genommen

Für Henrike Naumann war Wohnen politisch. Nun ist die 1984 geborene Künstlerin verstorben. Bis zuletzt hat sie an ihrem Beitrag für den deutschen Pavillon in Venedig gearbeitet. Ein Nachruf.

SZ PlusVon Peter Richter

Kultur
:Künstlerin Henrike Naumann ist tot

Erst vor wenigen Monaten war Henrike Naumann als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht worden. Jetzt ist die 1984 geborene Künstlerin gestorben.

Jazz
:Haltung!

Der Jazztrompeter Nils Wülker holt sich für sein neues Album Unterstützung aus der New Yorker Elite ins Aufnahmestudio. Das ist auch ein Stresstest – aber einer, der definitiv gelingt.

SZ PlusVon Andrian Kreye

Theater
:Biertrinken ist auch keine Lösung

Am Münchner Residenztheater inszeniert Elsa-Sophie Jach  das Stück „Automatenbüffet“ der fast vergessenen Dramatikerin Anna Gmeyner. Ein melancholischer Abgesang auf Geselligkeit in Zeiten des Faschismus.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Kino
:Ein Film, der den Blick zärtlicher macht

„Souleymanes Geschichte“ erzählt von einem Fahrradkurier, der den Parisern Essen bringt – und zeigt mit diesem Flüchtling aus Westafrika eine ganze, verborgene Welt.

SZ PlusVon Johanna Adorján

Berlinale
:Angst essen Liebe auf

İlker Çatak erzählt in „Gelbe Briefe“ von einem türkischen Künstlerpaar, das von Erdoğans Regierung bedroht wird. Der Regisseur wünscht sich, dass der Film auch in der Türkei startet. Könnte das Projekt Konsequenzen für seine Darsteller haben?

SZ PlusVon David Steinitz

USA
:Trash royal

Zwei amerikanische Politikwissenschaftler betrachten den Präsidenten als den König, der er gern wäre. Ist das endlich der Schlüssel für den Kopf von Donald Trump und die Erklärung für das Chaos, das er schafft?

SZ PlusVon Claudius Seidl

Theater
:Wie schön das flirrt

Miranda Julys Roman „Auf allen vieren“ ist in den Berliner Sophiensälen zu sehen, mit Fritzi Haberlandt und Meike Droste. Eine Umarmung der Wechseljahre und des Lebens jenseits der 40.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Sandringham House
:Orgien neben dem Puzzletisch der Queen

König Charles hat seinen Bruder nach Sandringham verbannt, wo Andrew fortan unter der sozialen Kontrolle der Untertanen lebt. Bittere Pointe: Der erste Eigentümer des Kronguts, Prinz Albert, war der „Sexprinz“ schlechthin – und konnte 1901 ungestraft König werden. Ein kleiner historischer Rundgang.

SZ PlusVon Peter Littger

Film
:Verbrechen macht einsam

Chris Hemsworth spielt einen Meisterdieb in „Crime 101“, an seiner Seite sind Mark Ruffalo und Halle Berry zu sehen. Und schließlich geht es um mehr als den perfekten Raubzug.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Autodesign
:Es macht wieder klick

Die früheren Apple-Designer Jonathan Ive und Marc Newson haben das Cockpit des ersten Elektro-Ferrari gestaltet. Als Absage an den Touchscreen-Terror und als Hommage ans Taktile. Das ist die gute Nachricht.

SZ PlusVon Gerhard Matzig

Film
:In seinem eisenharten Griff

Schläge, Tritte bis hin zu versuchtem Mord:  Der Dokumentarfilm „Fassaden“ erzählt von häuslicher Gewalt mithilfe von Tänzern und der Stimme von Sandra Hüller. Hilft die Abstraktion, bei diesem drängenden Thema genauer hinzuschauen?

SZ PlusVon Dorion Weickmann

Meinungsfreiheit
:„Hass ist relativ“

Angebliche Zensur in Europa als größte Gefahr für die Demokratie – vor einem Jahr schockierte J. D. Vance mit seiner Münchner Rede. Hatte er einen Punkt? David Kaye, lange UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit, über den wohl größten Kulturkampf unserer Tage.

SZ PlusInterview von Ronen Steinke

Kid Rock
:Ein rechtsextremer Eulenspiegel

Es gibt kaum einen Künstler, der die Maga-Kultur so perfekt personifiziert wie Kid Rock. Die große Frage lautet: Wann und warum hat sich der Sänger für diese politische Einbahnstraße entschieden?

SZ PlusVon Joachim Hentschel

Ausstellung in L. A.
:Wundervoll schrecklich

Deutschlands größte Videokunst-Sammlung ist jetzt in Los Angeles zu sehen. Noch mehr Film in die Stadt des Films bringen – eine gute Idee? Das Publikum reagiert eindeutig.

SZ PlusVon Jürgen Schmieder

Nachruf
:Ein ewiger Reisender

Cees Nooteboom ist in all seinen Büchern viel unterwegs gewesen – mit Schwermut und Leichtigkeit erzählte der niederländische Schriftsteller davon, dass man weder in der Fremde noch in der Heimat jemals wirklich ankommen kann. Nun ist er mit 92 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Thomas Steinfeld

Nachruf
:Bach für die Welt

Er brachte Chören in aller Welt die Musik des Leipziger Thomaskantors nahe: Der große Bach-Dirigent und Vermittler Helmuth Rilling ist im Alter von 92 Jahren gestorben.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Theater-Ikone
:Die Grabräuber

Der Platz auf dem Friedhof ist knapp, deshalb plante die Stadt Zürich, die Ruhestätte der legendären Schauspielerin Therese Giehse nach 50 Jahren einfach aufzulösen. Bis der Dramatiker Franz Xaver Kroetz eine knurrige Mail schrieb.

SZ PlusVon Willi Winkler

Comedy
:Geht ein mieser Typ zum Arzt

Der US-Komiker Louis C. K. stürzte 2018 wegen sexueller Belästigung ab, heute tritt er wieder in den großen und ganz großen Hallen auf. Ein Besuch im Londoner Hammersmith Apollo zeigt, warum.

SZ PlusVon Martin Wittmann

Digitale Medien
:Ist global viral bald vorbei?

Tiktok operiert nun unter US-Eigentümern – und schraubt am Algorithmus. Was das für die Meinungsfreiheit bedeutet, ist unklar, sicher ist aber: All die Influencer und Agenturen, die ihr Einkommen dort generieren, werden ihr Geschäftsmodell anpassen müssen.

SZ PlusVon Michael Moorstedt

Metal
:Das ist schon episch

Das finale Album von „Megadeth“: Wie Dave Mustaines ewige Kränkung über den Rausschmiss bei „Metallica“ noch einmal alles prägt und krönt und am Ende ruiniert.

SZ PlusVon Peter Richter

Pop
:„Gimme More“

Nach Bruce Springsteen, „Pink Floyd“ und „Queen“ hat nun auch Britney Spears die Rechte an ihrer Musik verkauft. Details zum Deal sind noch nicht bekannt, als sicher gilt aber: Viel Geld wird fließen.

Von Luca Viglahn

Michelle Yeoh
:„Wenn du mal eine Ballerina warst, dann kennst du den Schmerz“

Die Oscarpreisträgerin bekommt bei der Berlinale den Goldenen Ehrenbären, den Preis für ihr Lebenswerk. Ihre Bedeutung reicht mittlerweile weit über das asiatische Kino hinaus.

SZ PlusVon David Steinitz

Kino
:Jetzt geh halt mal raus, Papa

In „Die Ältern“ spielt Sebastian Bezzel einen Vater, der nach dem Auszug der Kinder in die Midlife-Crisis gerät. Leider hat Sönke Wortmanns neue Komödie nur Altherrenwitze für ihn im Angebot.

SZ PlusVon Sofia Glasl

Epstein Files
:Wieder sind die Frauen nichts als „Material“

Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

Bildung
:Braucht man Lateinunterricht, um ein mündiger Staatsbürger zu werden?

Das glauben zumindest mehrere Nobelpreisträger. Warum das L-Wort in Österreich eine Debatte auslöst.

SZ PlusVon Verena Mayer

Kino
:Ächz, seufz, stöhn, lechz

Margot Robbie und Jacob Elordi erleben beeindruckend viel Liebe, Sex und Hass in der opulenten Neuverfilmung von „Wuthering Heights“. Ein fast schon unanständig überwältigender Kinofilm.

SZ PlusVon David Steinitz

Debatte
:Alles andere als eine normale Patientin

Die hitzigen Diskussionen um den schweren Sturz von Skirennfahrerin Lindsey Vonn zeigen: Der Athletenkörper ist keine Privatsache mehr, sondern für alle Welt durchleucht- und bewertbar.

SZ PlusEssay von Werner Bartens

Debatte
:Warum ist die Politik von Trump & Co. so erfolgreich?

Die liberal-demokratische Intelligenz der Gegenwart verzweifelt an dieser Frage. Die Ratlosigkeit dürfte auf einem groben Missverständnis darüber beruhen, was uns wirklich antreibt.

SZ PlusGastbeitrag von Steffen Martus

NS-Kunst
:Die Rückkehr der Nazi-Kunst

In vielen Ländern erstarken rechtsradikale Strömungen – ist es ein Zufall, dass das Interesse an NS-Kunst steigt? Besuch bei der German Art Gallery und einem Galeristen, der ein gutes Geschäft macht, ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben.

SZ PlusVon Geertjan de Vugt

Ukraine
:Kiew weint nicht laut

Wie bewahren sich die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt ihren Mut? Indem sie nicht in Panik verfallen und weitermachen. Ein Gedicht über das Leben zwischen Krieg und Eis im Winter 2026.

SZ PlusVon Jurij Andrejew

Theater
:Bring mir den Kopf des Propheten

Michael Thalheimer zeigt „Salome“ an der Berliner Schaubühne, in der rohen Textfassung Einar Schleefs. Das Theater wird zum Menschenschlachthaus.

SZ PlusVon Peter Laudenbach

Opernpremiere von „Faust“
:Ein neuer Pavarotti ist er nicht

Aber der Tenor Jonathan Tetelman zeigt in Charles Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper, dass Großes in ihm steckt. Heimlicher Star des Abends ist trotzdem die Dirigentin Nathalie Stutzmann.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Youtube-Star Joji
:Unter Ironie-Verdacht

Joji hat den „Harlem Shake“ erfunden und den Brachialhumor von Filthy Frank und Pink Guy. Dann machte er erfolgreich ernsthafte Musik. Und jetzt? Veröffentlicht er ein Album namens „Piss in the Wind“.

SZ PlusVon Leon Frei

Literatur
:Leben nach der Katastrophe

In „Mischka“ erzählt  Barbara Honigmann von Freunden ihrer Eltern, die den Nazis entkamen. Es sind Protokolle brutaler Schicksale, aber auch Geschichten des Weitermachens und der Würde.

SZ PlusVon Lothar Müller

Literatur
:Arlene wird vergesslich

Ein Kleinod über das Altern: In Stewart O’Nans Roman „Abendlied“ passiert auf die schönstmögliche Weise so gut wie gar nichts. Die Hauptfiguren sind die Zwischentöne.

SZ PlusVon Thomas Steinfeld

Künstliche Intelligenz
:„Investoren werden sehr viel Geld verlieren“

Der Neurowissenschaftler und KI-Unternehmer Gary Marcus warnt seit Jahren, dass der Boom der künstlichen Intelligenz auf einem Missverständnis beruht. Jetzt häufen sich auffällig die Stimmen, die auf seine Linie einschwenken. Ein Gespräch.

SZ PlusInterview von Felix Stephan

Theater
:Wer hat in den Rhein gerotzt?

Das Schauspiel Köln zeigt „Dat Wasser vun Kölle es jot“, einen „Krimi mit Musik“ über unbekannte Substanzen im Flusswasser. Dahinter steht eine Recherche von „Correctiv“.

SZ PlusVon Alexander Menden

Kino
:Martin Scorsese hat einen verpassten Anruf

Nanni Morettis Film „Das Beste liegt noch vor uns“ ist voller Anspielungen auf italienische Kinoklassiker und seine eigenen Filme. Bereitet da einer seinen Abschied vor?

SZ PlusVon Carolin Gasteiger

Sachbuch
:Der Mann, der sich an Wörtern stößt

David Hugendick ist erfolgreicher Journalist – und er stottert. Eine Eigenheit, die er in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“ ergründet. So schön hat selten jemand über stockende Sprache geschrieben.

SZ PlusVon Patrick Bauer

US-Politik
:Die Ära der Social-Media-Diplomatie

Seit Trump wieder im Amt ist, wird die US-Außenpolitik nur noch von einem halben Dutzend Männern bestritten. Jeden Politiker, der mit Amerika zu tun hat, macht das völlig irre.

SZ PlusVon Hubert Wetzel

Proteste in Iran
:Volk in Rage

In dem Buch „Auf den Straßen Teherans“ beschreibt eine Aktivistin die Proteste in Iran vor den Massakern vom Januar. Kann man die  „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung überhaupt mundtot machen?

SZ PlusVon Susan Vahabazdeh

Iran
:Das Grauen

Was Horror und Verbrechen angeht, waren wir Iraner einiges gewohnt. Dass es noch schlimmer geht, hat das Regime nun demonstriert – und die Wirkung seiner Taten durch die Nachrichtensperre potenziert: über Zeugenschaft aus dem Exil.

SZ PlusGastbeitrag von Shida Bazyar

Band „3 Doors Down“
:US-Sänger Brad Arnold im Alter von 47 Jahren gestorben

Der Leadsänger der US-amerikanischen Rockband „3-Doors-Down“ ist seiner Krebserkrankung erlegen. Mit Liedern wie „Kryptonite“ prägte Arnold in den frühen 2000ern die Rockmusik seiner Generation.

Residenztheater München
:Münchenaustreibung

Ein Ufo landet vor der Staatskanzlei, eine außerirdische Intelligenz sucht nach dem Geist der Utopie. Ersan Mondtag inszeniert Albert Ostermaiers „Munich Machine“ am Münchner Residenztheater.

Von Claudius Seidl

Fotografie
:So geht Projektplanung

Das neue Niederländische Fotomuseum in Rotterdam ist ein Paradebeispiel für holländischen Pragmatismus. Manch eine Institution in Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen.

SZ PlusVon Alexander Menden

Siemens-Stiftung
:Ein „Gegenwartskonservativer“ für den dritten Neuanfang

Andreas Urs Sommer wird neuer Leiter der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung in München. Von dem Philosophieprofessor hängt ab, ob die Stiftung ihre Krise überwinden kann.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

US-Politik
:„Er möchte ein Weltkaiser sein“

Der Politikwissenschaftler Robert Kagan über die tiefen Wurzeln des Antiliberalismus in den USA, Trump als Rammbock der Diktatur und Europas Zwickmühle zwischen den Raubtierimperien der Gegenwart.

SZ PlusInterview von Andrian Kreye

Roger Willemsen
:Meister Yoda im Anzug

„Ist der nicht ein Geschenk?“, fragte Roger Willemsen auch bei der abseitigsten Trash-TV-Figur. Zehn Jahre nach seinem Tod kann man sagen: Ein Geschenk war er selbst. Und zwar eines, das wir mehr denn je brauchen.

SZ PlusVon Nils Minkmar

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