:„Ich habe Liebe nie als ausschließlich süß und schön erlebt“
Mit dem „Museum der Unschuld“ wurde der erste Roman des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk verfilmt – ausgerechnet als Netflix-Serie. Ein Gespräch über die Angst vor Kontrollverlust, die USA als „kleine Türkei“ und das Istanbul aus einer anderen Zeit.
Münchner Sicherheitskonferenz
:Der Westen, den er meint
US-Außenminister Rubio sprach in München leidenschaftlich über die „westliche Zivilisation“. Das rührte einige. Nur zur Klarstellung: Er hält es ersichtlich mit dem Geschichtsbild von Mel Gibson, es geht da weniger um die Werte der französischen Aufklärung.
USA
:Ich geb dir gleich Klima
Vieles ist den Amerikanern egal – aber am egalsten ist ihnen die Umwelt. Derzeit streuen die Menschen hier in Washington giftgrünes Zeug auf die vereisten Gehwege, weshalb wir bald unsere Schuhsohlen und Bodenbeläge erneuern werden.
Soziologe Hartmut Rosa
:„Jeder geht davon aus, dass er übers Ohr gehauen wird“
Unter den Starsoziologen ist Hartmut Rosa der furchtlos lebensnahe Beobachter. Die Unfähigkeit zum Bürokratieabbau und der Videobeweis in der Fußballbundesliga sind für ihn Teil desselben Problems. Ein Gespräch über den übersehenen Urgrund unserer Krise.
Pop
:Das Herz auf der Zunge
Nils Keppel macht wehmütigen Postpunk für eine verloren geglaubte junge Generation. Sein erstes Album „Super Sonic Youth“ verbreitet Endzeitstimmung und ist trotzdem ein Erfolg. Ein Treffen in Leipzig.
Gaming
:Im Metaverse für Kinder
Jugendschützer warnen davor, Kinder lieben es: „Roblox“. Aber was geht wirklich ab auf dieser Spieleplattform? Eine Entdeckungsreise.
Kulturtipps
:Zum Sehen, zum Lesen, zum Hören
Feucht-glitschiges Überwältigungskino, Klassenkampf auf Koreanisch und die schwarzen Sphären des kommunistischen Kosmos: Neun Tipps für ein aufregendes Wochenende.
Berlinale
Film
:Der Ruhm ist eine Bitch
Charli xcx zeigt auf der Berlinale ihre Mockumentary „The Moment“. Eine höchstens zur Hälfte fiktive Tragikomödie über den Wahnsinn, der mit einer Karriere als Popstar einhergeht. Zusammenbrüche und viel zu viele Zigaretten inklusive.
Berlinale
:„Schockiert und angewidert“
Film
:Valentinstag mit Taliban
Sind afghanische Männer alle chauvinistische Islamisten, die ihre Frauen misshandeln? Die Regisseurin Shahrbanoo Sadat eröffnet die Berlinale mit „No Good Men“, einer Liebesgeschichte aus einem verzweifelten Land.
Berlinale
:Hat das Kino noch eine Zukunft, Frau Tuttle?
Oder gucken junge Leute nur noch auf ihr Handy? Ein Gespräch mit Berlinale-Chefin Tricia Tuttle über die nächste Generation von Filmfans, überbewertete Oscars und die Möglichkeit einer Sommer-Berlinale.
Film
:Die Berlinale hat ein Problem
Klar, es gibt reizvollere Reiseziele als Berlin im Februar. Aber wenn das Festival nicht in der Bedeutungslosigkeit verschwinden will, muss es dringend wieder mehr Stars in die Hauptstadt holen.
Weitere Artikel
Nachruf auf Henrike Naumann
:Sie hat Möbel ernst genommen
Für Henrike Naumann war Wohnen politisch. Nun ist die 1984 geborene Künstlerin verstorben. Bis zuletzt hat sie an ihrem Beitrag für den deutschen Pavillon in Venedig gearbeitet. Ein Nachruf.
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:Künstlerin Henrike Naumann ist tot
Erst vor wenigen Monaten war Henrike Naumann als Mitgestalterin des Deutschen Pavillons auf der Kunstbiennale 2026 in Venedig ausgesucht worden. Jetzt ist die 1984 geborene Künstlerin gestorben.
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Der Jazztrompeter Nils Wülker holt sich für sein neues Album Unterstützung aus der New Yorker Elite ins Aufnahmestudio. Das ist auch ein Stresstest – aber einer, der definitiv gelingt.
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:Biertrinken ist auch keine Lösung
Am Münchner Residenztheater inszeniert Elsa-Sophie Jach das Stück „Automatenbüffet“ der fast vergessenen Dramatikerin Anna Gmeyner. Ein melancholischer Abgesang auf Geselligkeit in Zeiten des Faschismus.
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:Ein Film, der den Blick zärtlicher macht
„Souleymanes Geschichte“ erzählt von einem Fahrradkurier, der den Parisern Essen bringt – und zeigt mit diesem Flüchtling aus Westafrika eine ganze, verborgene Welt.
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İlker Çatak erzählt in „Gelbe Briefe“ von einem türkischen Künstlerpaar, das von Erdoğans Regierung bedroht wird. Der Regisseur wünscht sich, dass der Film auch in der Türkei startet. Könnte das Projekt Konsequenzen für seine Darsteller haben?
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Zwei amerikanische Politikwissenschaftler betrachten den Präsidenten als den König, der er gern wäre. Ist das endlich der Schlüssel für den Kopf von Donald Trump und die Erklärung für das Chaos, das er schafft?
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König Charles hat seinen Bruder nach Sandringham verbannt, wo Andrew fortan unter der sozialen Kontrolle der Untertanen lebt. Bittere Pointe: Der erste Eigentümer des Kronguts, Prinz Albert, war der „Sexprinz“ schlechthin – und konnte 1901 ungestraft König werden. Ein kleiner historischer Rundgang.
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:Verbrechen macht einsam
Chris Hemsworth spielt einen Meisterdieb in „Crime 101“, an seiner Seite sind Mark Ruffalo und Halle Berry zu sehen. Und schließlich geht es um mehr als den perfekten Raubzug.
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Die früheren Apple-Designer Jonathan Ive und Marc Newson haben das Cockpit des ersten Elektro-Ferrari gestaltet. Als Absage an den Touchscreen-Terror und als Hommage ans Taktile. Das ist die gute Nachricht.
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Schläge, Tritte bis hin zu versuchtem Mord: Der Dokumentarfilm „Fassaden“ erzählt von häuslicher Gewalt mithilfe von Tänzern und der Stimme von Sandra Hüller. Hilft die Abstraktion, bei diesem drängenden Thema genauer hinzuschauen?
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:„Hass ist relativ“
Angebliche Zensur in Europa als größte Gefahr für die Demokratie – vor einem Jahr schockierte J. D. Vance mit seiner Münchner Rede. Hatte er einen Punkt? David Kaye, lange UN-Sonderberichterstatter für Meinungsfreiheit, über den wohl größten Kulturkampf unserer Tage.
Kid Rock
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Es gibt kaum einen Künstler, der die Maga-Kultur so perfekt personifiziert wie Kid Rock. Die große Frage lautet: Wann und warum hat sich der Sänger für diese politische Einbahnstraße entschieden?
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Deutschlands größte Videokunst-Sammlung ist jetzt in Los Angeles zu sehen. Noch mehr Film in die Stadt des Films bringen – eine gute Idee? Das Publikum reagiert eindeutig.
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:Ein ewiger Reisender
Cees Nooteboom ist in all seinen Büchern viel unterwegs gewesen – mit Schwermut und Leichtigkeit erzählte der niederländische Schriftsteller davon, dass man weder in der Fremde noch in der Heimat jemals wirklich ankommen kann. Nun ist er mit 92 Jahren gestorben.
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:Bach für die Welt
Er brachte Chören in aller Welt die Musik des Leipziger Thomaskantors nahe: Der große Bach-Dirigent und Vermittler Helmuth Rilling ist im Alter von 92 Jahren gestorben.
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:Die Grabräuber
Der Platz auf dem Friedhof ist knapp, deshalb plante die Stadt Zürich, die Ruhestätte der legendären Schauspielerin Therese Giehse nach 50 Jahren einfach aufzulösen. Bis der Dramatiker Franz Xaver Kroetz eine knurrige Mail schrieb.
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Der US-Komiker Louis C. K. stürzte 2018 wegen sexueller Belästigung ab, heute tritt er wieder in den großen und ganz großen Hallen auf. Ein Besuch im Londoner Hammersmith Apollo zeigt, warum.
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:Ist global viral bald vorbei?
Tiktok operiert nun unter US-Eigentümern – und schraubt am Algorithmus. Was das für die Meinungsfreiheit bedeutet, ist unklar, sicher ist aber: All die Influencer und Agenturen, die ihr Einkommen dort generieren, werden ihr Geschäftsmodell anpassen müssen.
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Das finale Album von „Megadeth“: Wie Dave Mustaines ewige Kränkung über den Rausschmiss bei „Metallica“ noch einmal alles prägt und krönt und am Ende ruiniert.
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Nach Bruce Springsteen, „Pink Floyd“ und „Queen“ hat nun auch Britney Spears die Rechte an ihrer Musik verkauft. Details zum Deal sind noch nicht bekannt, als sicher gilt aber: Viel Geld wird fließen.
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In „Die Ältern“ spielt Sebastian Bezzel einen Vater, der nach dem Auszug der Kinder in die Midlife-Crisis gerät. Leider hat Sönke Wortmanns neue Komödie nur Altherrenwitze für ihn im Angebot.
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:Wieder sind die Frauen nichts als „Material“
Sie wurden wie Waren angeboten: In den Epstein Files lässt sich nachlesen, wie Männer über die Mädchen gesprochen haben, die sie missbrauchten. Was die Weltöffentlichkeit jetzt an den Akten fesselt, sind die Täter - das Schicksal der Opfer gerät dabei einmal mehr zur Nebensache.
Debatte
:Kann es im Nahen Osten Gerechtigkeit geben?
Israelis und Palästinenser haben einander viel angetan. Aber aus der Erfahrung zugefügten Leids folgt noch kein Weg zu einem gerechten Frieden.
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:Braucht man Lateinunterricht, um ein mündiger Staatsbürger zu werden?
Das glauben zumindest mehrere Nobelpreisträger. Warum das L-Wort in Österreich eine Debatte auslöst.
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:Ächz, seufz, stöhn, lechz
Margot Robbie und Jacob Elordi erleben beeindruckend viel Liebe, Sex und Hass in der opulenten Neuverfilmung von „Wuthering Heights“. Ein fast schon unanständig überwältigender Kinofilm.
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:Alles andere als eine normale Patientin
Die hitzigen Diskussionen um den schweren Sturz von Skirennfahrerin Lindsey Vonn zeigen: Der Athletenkörper ist keine Privatsache mehr, sondern für alle Welt durchleucht- und bewertbar.
Debatte
:Warum ist die Politik von Trump & Co. so erfolgreich?
Die liberal-demokratische Intelligenz der Gegenwart verzweifelt an dieser Frage. Die Ratlosigkeit dürfte auf einem groben Missverständnis darüber beruhen, was uns wirklich antreibt.
NS-Kunst
:Die Rückkehr der Nazi-Kunst
In vielen Ländern erstarken rechtsradikale Strömungen – ist es ein Zufall, dass das Interesse an NS-Kunst steigt? Besuch bei der German Art Gallery und einem Galeristen, der ein gutes Geschäft macht, ohne deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben.
Ukraine
:Kiew weint nicht laut
Wie bewahren sich die Menschen in der ukrainischen Hauptstadt ihren Mut? Indem sie nicht in Panik verfallen und weitermachen. Ein Gedicht über das Leben zwischen Krieg und Eis im Winter 2026.
Theater
:Bring mir den Kopf des Propheten
Michael Thalheimer zeigt „Salome“ an der Berliner Schaubühne, in der rohen Textfassung Einar Schleefs. Das Theater wird zum Menschenschlachthaus.
Opernpremiere von „Faust“
:Ein neuer Pavarotti ist er nicht
Aber der Tenor Jonathan Tetelman zeigt in Charles Gounods „Faust“ an der Bayerischen Staatsoper, dass Großes in ihm steckt. Heimlicher Star des Abends ist trotzdem die Dirigentin Nathalie Stutzmann.
Youtube-Star Joji
:Unter Ironie-Verdacht
Joji hat den „Harlem Shake“ erfunden und den Brachialhumor von Filthy Frank und Pink Guy. Dann machte er erfolgreich ernsthafte Musik. Und jetzt? Veröffentlicht er ein Album namens „Piss in the Wind“.
Literatur
:Leben nach der Katastrophe
In „Mischka“ erzählt Barbara Honigmann von Freunden ihrer Eltern, die den Nazis entkamen. Es sind Protokolle brutaler Schicksale, aber auch Geschichten des Weitermachens und der Würde.
Literatur
:Arlene wird vergesslich
Ein Kleinod über das Altern: In Stewart O’Nans Roman „Abendlied“ passiert auf die schönstmögliche Weise so gut wie gar nichts. Die Hauptfiguren sind die Zwischentöne.
Künstliche Intelligenz
:„Investoren werden sehr viel Geld verlieren“
Der Neurowissenschaftler und KI-Unternehmer Gary Marcus warnt seit Jahren, dass der Boom der künstlichen Intelligenz auf einem Missverständnis beruht. Jetzt häufen sich auffällig die Stimmen, die auf seine Linie einschwenken. Ein Gespräch.
Theater
:Wer hat in den Rhein gerotzt?
Das Schauspiel Köln zeigt „Dat Wasser vun Kölle es jot“, einen „Krimi mit Musik“ über unbekannte Substanzen im Flusswasser. Dahinter steht eine Recherche von „Correctiv“.
Kino
:Martin Scorsese hat einen verpassten Anruf
Nanni Morettis Film „Das Beste liegt noch vor uns“ ist voller Anspielungen auf italienische Kinoklassiker und seine eigenen Filme. Bereitet da einer seinen Abschied vor?
Sachbuch
:Der Mann, der sich an Wörtern stößt
David Hugendick ist erfolgreicher Journalist – und er stottert. Eine Eigenheit, die er in seinem Buch „Jetzt sag doch endlich was“ ergründet. So schön hat selten jemand über stockende Sprache geschrieben.
US-Politik
:Die Ära der Social-Media-Diplomatie
Seit Trump wieder im Amt ist, wird die US-Außenpolitik nur noch von einem halben Dutzend Männern bestritten. Jeden Politiker, der mit Amerika zu tun hat, macht das völlig irre.
Proteste in Iran
:Volk in Rage
In dem Buch „Auf den Straßen Teherans“ beschreibt eine Aktivistin die Proteste in Iran vor den Massakern vom Januar. Kann man die „Frau, Leben, Freiheit“-Bewegung überhaupt mundtot machen?
Iran
:Das Grauen
Was Horror und Verbrechen angeht, waren wir Iraner einiges gewohnt. Dass es noch schlimmer geht, hat das Regime nun demonstriert – und die Wirkung seiner Taten durch die Nachrichtensperre potenziert: über Zeugenschaft aus dem Exil.
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:US-Sänger Brad Arnold im Alter von 47 Jahren gestorben
Der Leadsänger der US-amerikanischen Rockband „3-Doors-Down“ ist seiner Krebserkrankung erlegen. Mit Liedern wie „Kryptonite“ prägte Arnold in den frühen 2000ern die Rockmusik seiner Generation.
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:Münchenaustreibung
Ein Ufo landet vor der Staatskanzlei, eine außerirdische Intelligenz sucht nach dem Geist der Utopie. Ersan Mondtag inszeniert Albert Ostermaiers „Munich Machine“ am Münchner Residenztheater.
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:So geht Projektplanung
Das neue Niederländische Fotomuseum in Rotterdam ist ein Paradebeispiel für holländischen Pragmatismus. Manch eine Institution in Deutschland könnte sich daran ein Beispiel nehmen.
Siemens-Stiftung
:Ein „Gegenwartskonservativer“ für den dritten Neuanfang
Andreas Urs Sommer wird neuer Leiter der Carl-Friedrich-von-Siemens-Stiftung in München. Von dem Philosophieprofessor hängt ab, ob die Stiftung ihre Krise überwinden kann.
US-Politik
:„Er möchte ein Weltkaiser sein“
Der Politikwissenschaftler Robert Kagan über die tiefen Wurzeln des Antiliberalismus in den USA, Trump als Rammbock der Diktatur und Europas Zwickmühle zwischen den Raubtierimperien der Gegenwart.
Roger Willemsen
:Meister Yoda im Anzug
„Ist der nicht ein Geschenk?“, fragte Roger Willemsen auch bei der abseitigsten Trash-TV-Figur. Zehn Jahre nach seinem Tod kann man sagen: Ein Geschenk war er selbst. Und zwar eines, das wir mehr denn je brauchen.