Auch dieses Jahr wird das Weltkulturerbe zur Kulisse für alle Reitsport-Fans. Jedoch in einem wesentlich größeren Rahmen. Mit Fohlenauktion, einem Kindertag mit gratis Eintritt, Zugang für Schönbrunn-Besucher und der Spanischen Hofreitschule als Gast will überzeugt werden.
„Mit einem Preisgeld von 150.000 Euro haben wir eines der höchstpreisigsten Dressur-Turniere“, freut sich Sonja Klima, die gemeinsam mit Helmut Morbitzer die Hauptorganisation des Reitturniers vor Schloss Schönbrunn übernimmt. Auf Nachdruck von der besten Dressur-Reiterin der Welt Isabell Werth, wird das Spring-Turnier im September 2026 durch eine Dressur-Kür und einen Grand Prix ergänzt.
In diesem Jahr muss man sich noch mit einem 4-Stern-Turnier (CDI4*) zufrieden geben, bevor es in Zukunft ein noch hochwertigeres 5-Stern-Turnier geben soll. „Das FEI-Regelment sieht diese Reihenfolge nun einmal vor. Da wir aber mit Schönbrunn einen Vertrag auf fünf Jahren haben, können wir jedes Jahr mehr Potenzial ausschöpfen“, erklärt Morbitzer. In der Dressur sollen sich nur die besten 15 Reiter der Weltrangliste messen.
Kein Schlumpfhausen mehr
Doch nicht nur das Turnierprogramm an sich wird stark erweitert, auch die Zuschauerplätze werden von 3.000 auf 5.000 aufgestockt. Außerdem wird „Dorf“ um den Turnierplatz mehr Möglichkeiten als noch im Vorjahr bieten. Einerseits wird es mehr Stände für Kulinarik und Shoppin-Möglichkeiten geben, andererseits werden die Tore auch für alle regulären Schönbrunn-Besucher geöffnet. „Wir erwarten bis zu 20.000 Besucher täglich, daher vergrößern wir dieses Jahr alles!“ zeigt sich Morbitzer begeistert.
Da das Turnier einen Tag länger dauert, ist auch ein eigener „Kindertag“ geplant, an dem Kinder das Turniergelände gratis besuchen können. Mit Showeinlagen der Working Equitation – einer spanischen Dressur-Reitkunst, Mitmachstationen und Vorführungen der Hufschmiedekunst, soll den Kindern das Pferd als (Sport-) Partner nähergebracht werden.

Unterhaltung garantiert
Während Spring-Prüfungen auch für Laien leicht nachvollziehbar sind, ist das Punktesystem in der Dressur doch etwas komplizierter. Daher sehen Sonja Klima und Helmut Morbitzer nur acht bis zehn Teilnehmerpaare für die Kür und den Grand Prix vor. Um das Turnier spannend und abwechslungsreich zu halten, werden die möglichst kurzen Prüfungen durch bunte Showeinlagen der Working Equitation aufgelockert. Außerdem steht der Vertrag mit der Spanischen Hofreitschule. Die weißen Vierbeiner werden den Startschuss des Turnier-Wochenendes geben.
Ein Fohlen für den guten Zweck
„Eine Herzensangelegenheit von mir ist es, auch immer etwas Gutes zu tun“, lächelt Klima. In diesem Jahr wird durch Spenden-Aktionen Geld für den Lichtblickhof gesammelt. So geht auch der Erlös eines Fohlens direkt an das Kinderhospiz. Im Rahmen des Turniers werden nämlich zehn Fohlen versteigert.
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