Die dreijährige Florentina aus Pasching (OÖ) leidet an einer seltenen Krankheit, die ihre Organe angreifen könnte. Einen Tag vor ihrem dritten Geburtstag bekam sie plötzlich hohes Fieber – die geplante Party fand nie statt, die bunten Luftballone hängen immer noch.
Am 23. Jänner hatte Florentina aus Pasching ihren dritten Geburtstag. Ihre Eltern hätten dafür eine große Feier geplant. Doch einen Tag davor bekam das kleine Mädchen hohes Fieber, die Party musste abgesagt werden. „Der Kinderarzt meinte, dass es ein Infekt ist und wollte uns beruhigen“, erklärt Papa Gerald. Doch die Eltern waren skeptisch und gingen mit der Kleinen ins Kepler Uniklinikum.
Sehr seltene Krankheit
Bis zur finalen Diagnose vergingen dann noch ungewisse eineinhalb Wochen. Das erschütternde Ergebnis: Florentina leidet an HLH (Hämophagozytische Lymphohistiozytose), einer extrem seltenen Krankheit, bei der durch eine Überreaktion des Immunsystems der Körper beginnt, seine eigenen Organe anzugreifen. „Das war ein extremer Schock. Das Kriseninterventionsteam war bei der Verkündung der Diagnose dabei. So etwas zieht einem den Boden unter den Füßen weg. Florentina war immer komplett gesund. Sie ist in der Krabbelstube richtig aufgeblüht und ein sehr sozialer Mensch“, schildert Gerald S. Seit der Diagnose ist das Mädchen mit seinen Eltern auf einer sterilen Station im Krankenhaus.
Am 28. Februar findet von 10 bis 13 Uhr in der Pfarrgemeinde Langholzfeld eine Typisierungsaktion für Florentina statt. Auch in der HAK/HAS Amstetten wird am 2. März von 16 bis 19 Uhr für das erkrankte Mädchen nach einer passenden Spende gesucht. Wer nicht vor Ort dabei sein kann, aber trotzdem zum potenziellen Lebensretter werden will, kann sich online auf gebenfuerleben.at ein Typisierungsset ganz einfach nach Hause bestellen.
Stammzelle gesucht
„An Arbeiten ist aktuell nicht zu denken. Florentina braucht gerade viel Unterstützung. Daheim hängen noch die Luftballone für die Geburtstagsfeier“, so der 42-Jährige. Damit Florentina wieder gesund wird und unbeschwert lachen kann, braucht sie dringend eine passende Stammzellenspende. „Wenn sie eine Stammzellenspende bekommt, dann wird sie wieder gesund und kann ganz normal leben“, hoffen die Eltern, dass sich so viele Menschen wie möglich typisieren lassen – siehe Infokasten oben.
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