Fast vier Jahre dauert der Krieg in der Ukraine nun. Gerade in diesem Winter spüren die Ukrainer die Folgen besonders hart: Bei zweistelligen Minusgraden kämpfen viele ohne Strom und Heizung ums Überleben.
Die Ukrainer müssen gerade den härtesten Winter in diesem Krieg durchstehen. Temperaturen von bis zu minus 20 Grad machen das Leben in vielen Regionen nahezu unerträglich. Cornelius Granig, Präsident der Ukrainehilfe, schildert die Lage: „Es war noch nie so kalt und auch ich habe insgesamt sieben Jahre in der Ukraine gelebt. Ich habe nur einen so kalten Winter erlebt. Ich glaube, das war 2009.“
Im Parlament diskutieren SPÖ, ÖVP, Grüne und NEOS mit dem ukrainischen Botschafter und Experten über dringend benötigte Unterstützung. Österreich hat bislang rund 347 Millionen Euro an Hilfe geleistet, unter anderem für Generatoren, Heizmaterial und Winterausrüstung für die Bevölkerung. Der Grüne Nationalratsabgeordnete David Stögmüller betont: „Wenn das alle Länder machen, ist das schon eine Summe, die Wärme und Schlafsäcke für die ärmsten Menschen sicherstellt.“
Integration im Fokus
In Österreich leben aktuell rund 85.000 Geflüchtete aus der Ukraine. Andreas Achrainer, von der Ukraine-Flüchtlingskoordination, ergänzt: „Wir müssen ihnen helfen, in den Arbeitsmarkt zu kommen. Für Seniorinnen und andere vulnerable Gruppen brauchen wir Lösungen.“
„Europa hat sehr viel getan“
Auch die europäische Unterstützung wird als entscheidend hervorgehoben. Die SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr meint: „Ich glaube, Europa hat sehr viel getan. Wenn Europa nicht so viel getan hätte, wäre dieser Krieg, so wie es die Russen geplant hätten, wahrscheinlich ganz schnell vorbei gewesen. Zu Ungunsten der Ukraine.“
Im Video oben ist zu sehen, wie dringend die Unterstützung vor Ort noch immer gebraucht wird.
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