Nach „Krone“-Berichten

Gesundheitskasse spart jetzt bei Luxus-Treffen ein

Österreich
17.02.2026 19:55

Österreichs Gesundheitskasse (ÖGK) spart nicht mehr nur bei den Leistungen für die Patienten, sondern dank Berichten der „Krone“ auch bei sich selbst ein. Beim alljährlichen Luxus-Treffen, das heuer trotz der Kritik wieder stattfinden wird, gibt es etliche Kürzungen.

Bastelworkshops und Bobbycar-Fahrten – wie die „Krone“ und das „Profil“ aufdeckten, stand all das für 250 Chefs der Österreichischen Gesundheitskasse beim alljährlichen „Luxusseminar“ im Gut Brandlhof, immerhin Österreichs Golfhotel des Jahres 2024, auf der Tagesordnung.

Jetzt steht fest: Wo vergangenen Sommer auch Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo mit seinem Saudi-Klub Al Nassr eincheckte, treffen sich von 11. bis 13. Mai wieder die ÖGK-Bosse, ein personelles Potpourri aus leitenden Angestellten, aber etwa auch Betriebsräten, zum intensiven Austausch, einer „Leadership-Arbeitsklausur“.

Das nächste Luxusseminar wird weit weniger luxuriös.
Das nächste Luxusseminar wird weit weniger luxuriös.(Bild: Krone KREATIV/Andreas Tröster, Kronen Zeitung)

Nicht nur Sauna, sondern auch Köpfe gestrichen
Diesmal werden sich dort allerdings weit weniger Chefs einfinden als noch in den Vorjahren. ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer stellte in der „Krone“ ja bereits Einsparungen für den Fall in Aussicht, dass man das Arbeitstreffen der lauten, politischen Kritik zum Trotz wieder abhalten werde. Und so kam es jetzt auch. Gespart wird aber nicht nur beim „Wellness-Faktor“, sondern auch bei der Teilnehmerzahl.

260.000 Euro Kosten 
Laut „Krone“-Informationen ergingen die Einladungen diesmal nur mehr an knapp die Hälfte der 250 Vorjahresteilnehmer. Die ÖGK bestätigt auf Anfrage, dass zumindest „weit weniger Personen“ eingeladen wurden als noch in den Jahren zuvor. Auch ein internes Oktoberfest, wie etwa im Jahr 2022, soll es beim Arbeitstreffen heuer nicht mehr geben. Davon verspricht man sich in der Kasse eine Reduktion der Gesamtkosten.

Wie eine parlamentarische Anfrage der FPÖ ans Tageslicht brachte, mussten Beitragszahler ja immerhin 260.000 Euro für das Seminar aufwenden. Eine Pressekonferenz im Anschluss an das Treffen sei aktuell (doch) nicht geplant. 

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