Der Vorstand des oberösterreichischen Motorenherstellers Steyr Motors AG will den operativen Betrieb in eine 100-prozentige Tochter ausgliedern. Dieser Beschluss wurde am Dienstag gefasst. Ziel sei die Umstrukturierung des Konzerns in eine strategische Führungs- und Steuerungsholding.
Der Umbau muss in der ordentlichen Hauptversammlung der Steyr Motors AG am 10. April genehmigt werden. Mit einer Zustimmung vom Aufsichtsrat wird demnächst gerechnet.
Die beabsichtigte Trennung von Holding- und operativem Geschäft solle „die strukturellen Voraussetzungen“ bieten, um die „Wachstums- und Expansionsstrategie“ durch Übernahmen und Beteiligungen weiterzuverfolgen, besonders mit Blick „auf geplante Akquisitionen und den Ausbau neuer Geschäftsfelder sowie technologischer Lösungen“, hieß es vom Unternehmen weiter.
Wesentliche immaterielle Vermögenswerte sollen künftig strukturell vom operativen Geschäft getrennt in separaten Gesellschaften gehalten werden.
Kräftiges Wachstum vorgesehen
Steyr Motors mit Sitz in der Eisenstadt entwickelt und produziert Motoren für militärische Fahrzeuge und Boote sowie als Hilfsaggregate für Panzer und Lokomotiven. Wegen der europaweiten Investitionen in Verteidigung will das Unternehmen seinen Umsatz heuer beinahe verdoppeln – auf 75 bis 95 Millionen Euro. Bis 2027 soll der Umsatz sogar auf 140 Millionen Euro klettern. Allerdings musste Steyr Motors erst kürzlich die eigenen Wachstumsprognosen für das Vorjahr zurückschrauben.
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