Leichter Aufwärtstrend

50 Fördermillionen fließen zu Kärntner Betrieben

Kärnten
17.02.2026 13:15

Einen Silberstreif am Horizont sieht Referent Sebastian Schuschnig, weil er ein „zartes Wirtschaftswachstum“ bei den Betrieben sieht. Jetzt setzt er seinen Reformprozess in der Wirtschaftsförderung fort. Mit EU-Mitteln werden für Betriebe zumindest 50 Millionen Euro ausgeschüttet.

Jahrelang plagte die Rezession die Kärntner Betriebe, jetzt zeichnet sich ein kleines Wachstum ab.  „Wir begleiten die Unternehmen, jetzt gilt es auf das richtige Pferd zu setzen und die richtigen Werkzeuge zu haben“, sagt Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig. „Drei Viertel aller Förderungen fließen in Einzelbetriebe. 30 Millionen Euro aus EU-Mitteln werden ab sofort gefördert.“ Der Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds hat ein neues Förderprogramm für ressourceneffiziente Projekte aufgelegt. 14 Förderprogramme laufen.“

“Müssen bei KI stärker werden“
Die Künstliche Intelligenz steht im Brennpunkt. „Dabei müssen wir stärker werden“, so Schuschnig. Die Kreislaufwirtschaft und Wiederverwertung von Stoffen werden gefördert. „Wir brauchen in der Wirtschaft niedrige Energiekosten, um wettbewerbsfähig zu sein. Bei Parkplätzen auf versiegelten Flächen kann man Profit machen. Auch betriebliche Investitionen bei der Tourismusreform kriegen eine finanzielle Hilfe. Und der Export ist ein wichtiges Thema. Wir brauchen mehr Unternehmen, müssen neue Märkte erschließen. Wir haben einen breiten Blumenstrauß an Fördermaßnahmen“, sagt Schuschnig.

Viele Förderprogramme laufen
Das Förderprogramm wendet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit Standort in Kärnten. Besonders angesprochen sind Betriebe aus Warenerzeugung, Gewerbe, Handwerk und unternehmensorientierten Dienstleistungsbereichen. Die Mindestgrenze liegt bei förderbaren Projektkosten oft bei  300.000 Euro.

„Wir wollen auch Bundesmittel für die Betriebe nutzen, setzten zudem von Kärnten aus 20 Millionen Euro ein“, sagt KWV-Vorstand Roland Waldner. „Viele Projekte, die eingereicht werden, sind noch nicht reif genug, die Wirtschaftsförderung ist aber die richtige Antwort für alle Betriebe“, sagt Waldner. Denn es gibt fast immer eine Hilfe.

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