Erstmals seit Mai 2023 lief Katja Wienerroither in einem Pflichtspiel auf. Mit dem Cup-Viertelfinale gegen Blau-Weiß Linz ist die Leidenszeit der ÖFB-Teamspielerin offiziell beendet. Die Salzburgerin blickt jetzt positiv nach vorne. Das Team darf auch von einem historischen Meilenstein träumen.
Das sind die Momente, für die man trainiert und die Reha macht.“ Salzburg-Spielerin Katja Wienerroither kam im Frauen-Cup Viertelfinale beim 2:0-Sieg ihres Teams gegen Blau-Weiß Linz zu ihrem Bullen-Debüt. Es war ihr erstes Pflichtspiel seit 995 Tagen! Zuletzt stand sie am 27. Mai 2023 im Zürich Derby für die Grasshoppers am Feld. Danach begann ihre unfassbare Leidenszeit, wegen der die Eugendorferin für RB Leipzig in zwei Jahren keine Sekunde spielte. Im Sommer folgte die Rückkehr nach Österreich. „Es war ein unglaubliches Gefühl. Es hat richtig Spaß gemacht“, war die 24-Jährige beim Comeback erleichtert.
Auch Trainer Dusan Pavlovic freute sich für seinen Schützling: „Über die Qualitäten von Katja brauchen wir nicht reden. Sie ist auch außerhalb des Platzes extrem wichtig für die Truppe.“
Zu Gast beim Ex-Klub
Bis die 14-malige ÖFB-Teamspielerin wieder ihre frühere Form erreicht hat, dauert es freilich noch. „Das Wichtigste ist, dass es Schritt für Schritt besser wird, ich mich Woche zu Woche steigern kann.“
Die fehlende Matchpraxis kann sie in den kommenden Monaten nachholen. Denn wenn am Samstag bei ihrem Ex-Klub Sturm die Bundesliga ins Frühjahr startet, stehen Woche für Woche Spiele an. Anfang April dann auch das Cup-Halbfinale gegen den LASK, in dem die Salzburgerinnen Historisches erreichen können: „Jeder träumt vom Finale. Wenn wir unsere Leistung bringen, ist das möglich, aber der Cup hat immer eigene Regeln“, betonte Wienerroither.
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