Fachveranstaltung „Mit Qualität beteiligen“: Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene
Am 10. Dezember 2025 fand in Berlin die Fachveranstaltung „Mit Qualität beteiligen“ statt, organisiert von der Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung des Deutschen Bundesjugendrings. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt zur Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene.
Bundesjugendring begrüßt die Debatte über Rentenpolitik
Als ihre Interessensvertretung begrüßt der Deutsche Bundesjugendring, dass in der öffentlichen Debatte die Anliegen junger Menschen an eine nachhaltige Rentenpolitik diskutiert werden. Denn: Rentenpolitik ist Jugendpolitik. Es ist daher ein gutes Zeichen, wenn gerade die jungen Abgeordneten der beiden Koalitionsfraktionen die Interessen von jungen Menschen in den Blick nehmen. Als Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und Landesjugendringe auf Bundesebene sind der DBJR und seine Mitgliedsorganisationen auch und gerade mit den jungen Mitgliedern des Bundestags im stetigen Austausch und freuen sich auf die Vertiefung der Gespräche im Bereich Sozialpolitik und darüber hinaus.
Demokratie unter Druck: Shrinking Spaces für Jugend(verbands)arbeit in Deutschland, Europa und weltweit
Der Hauptausschuss des Bundesjugendrings hat am 2. Dezember 2025 die Position „Demokratie unter Druck: Shrinking Spaces für Jugend(verbands)arbeit in Deutschland, Europa und weltweit“ beschlossen.
Austausch zu Wehrdienstmodernisierung mit Bundesverteidigungsminister Pistorius
Am 24. November trafen sich zwölf Vertreter*innen aus Mitglieds- und Anschlussorganisationen des Bundesjugendrings zu einem Hintergrundgespräch mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius und Staatssekretär Dr. Jan Stöß. Im Zentrum stand der Austausch über das geplante Wehrdienstmodernisierungsgesetz und dessen Auswirkungen auf junge Menschen.
Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses: Fehlende Stärkung der bundeszentralen Infrastruktur ist ein gravierender Fehler
Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat in seiner Bereinigungssitzung zusätzliche Mittel für den Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) beschlossen. Bereits der erste Entwurf der Bundesregierung nach der Sommerpause hatte eine leichte Erhöhung von 7,5 Mio. € des KJP vorgesehen. Mit der Entscheidung des Haushaltsausschusses soll der KJP im kommenden Jahr nun um weitere 9,8 Mio. € auf 261,1 Mio. € aufwachsen. Der Bundesjugendring begrüßt grundsätzlich eine Stärkung des KJP, die im Koalitionsvertrag mit einer Aufstockung um 10 % und einer anschließenden jährlichen Dynamisierung auch angekündigt wurde. Dass die nun beschlossene Aufstockung allerdings nicht die bundeszentrale Infrastruktur der Kinder- und Jugendhilfe berücksichtigt, bewertet der DBJR jedoch als schwerwiegende Fehlentscheidung.
In den Jugendverbänden engagieren sich Kinder und Jugendliche mit ganz eigenen Wünschen, Fähigkeiten und Perspektiven. Sie alle brauchen eine starke Stimme in der Politik – ihre Interessenvertretung sind wir, der Deutsche Bundesjugendring.