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Nachrichten vom: Samstag, 4. April 2026, 18:00

US-Soldat im Iran vermisst

Nach dem Abschuss eines US‑F-15-Kampfjets im Iran suchen beide Konfliktparteien nach dem zweiten vermissten Besatzungsmitglied. Ein Crewmitglied wurde bereits von Spezialkräften gerettet; die Suche nach dem zweiten Soldaten gilt als kritische Mission für die USA. Experten warnen, eine Gefangennahme durch den Iran könne als starkes Druckmittel in Geheimverhandlungen dienen. Die langjährige US-Diplomatin Laurel Rapp bezeichnete die Entwicklung als enorm verändernd für die amerikanische öffentliche Meinung. Sollte das Regime in Teheran das Besatzungsmitglied lebend fassen, könnte es das geheim halten oder zur öffentlichen Demütigung des US‑Präsidenten Donald Trump nutzen. Iranische staatsnahe Sender hatten zuvor zur Gefangennahme lebend aufgerufen und eine Belohnung ausgerufen. Auch der Iranexperte Hamidreza Azizi (Stiftung Wissenschaft und Politik) nennt dies einen Weg zur Propaganda. Die US‑Armee bestätigte zudem den Abschuss eines A‑10, dessen Pilot ebenfalls gerettet wurde. Die Suche nach dem vermissten Waffensystemoffizier des Zweisitzer‑Jets bleibt entscheidend im Wettrennen um die militärische Oberhand.

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Wal in Bucht stirbt langsam

Der vor der Insel Poel gestrandete Buckelwal lebt noch, sein Zustand ist aber unklar. Der geschwächte Meeressäuger liegt im flachen Wasser der Bucht Kirchsee und atmet nach Angaben des Umweltministeriums nur alle vier bis fünf Minuten. Seit Freitag benetzen Einsatzkräfte die verletzte Haut regelmäßig, um Schmerzen zu lindern. Am Mittwoch wurden aktive Rettungsversuche eingestellt; das Tier sollte in Ruhe gelassen werden. Experten rechnen damit, dass der Wal in der Bucht sterben wird, der genaue Zeitpunkt ist unvorhersehbar. Zum Schutz wurde ein Sperrgebiet von 500 Metern eingerichtet, dessen Einhaltung die Polizei überwacht; Drohnenüberflüge sind verboten. Nach den Ostertagen sollen Fachleute den Gesundheitszustand erneut prüfen und über das weitere Vorgehen entscheiden. Sollte das Tier sterben, wird das Skelett wissenschaftlich untersucht; Behörden bereiten eine Bergung vor, falls der Untergrund dies zulässt. Greenpeace hat direkte Einsätze eingestellt, bleibt aber vor Ort.

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Quellen

Reiche gegen staatliche Eingriffe bei Spritpreisen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche spricht sich gegen weitreichende staatliche Eingriffe bei den hohen Spritpreisen aus und setzt auf gezielte Entlastungen. Sie macht die Blockade der Straße von Hormus durch das iranische Mullah-Regime für den weltweiten Preisanstieg verantwortlich. Deutschland und Europa verfügten zwar über ausreichend Gas und Öl, doch die Zapfsäulenpreise würden primär auf dem Weltmarkt gebildet. Reiche lehnt ein Tempolimit und autofreie Sonntage ab, weil sie nur wenig zur Einsparung beitragen würden. Steuersenkungen auf Benzin und Diesel, wie in Italien und Österreich diskutiert, erscheinen ihr wirkungslos. Stattdessen favorisiert die CDU-Politikerin eine temporäre Erhöhung der Pendlerpauschale für zwingend auf das Auto angewiesene Pendler. Zudem wird eine Senkung der Stromsteuer für private Haushalte erwogen. Eine zeitweilige Absenkung der Kfz-Steuer hält sie für zu unspezifisch. Die Koalition plant außerdem eine nationale Gasreserve für den Sommer; Finanzminister Lars Klingbeil fordert eine Übergewinnsteuer.

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