Zu behaupten, ich hätte diese Arbeit "selbstständig verfasst", kommt mir angesichts der Beteiligung vieler Personen eigenartig vor. Jedenfalls lassen sich die Unterstützung, die Begleitung und auch die Zwänge, die zu der vorliegenden...
moreZu behaupten, ich hätte diese Arbeit "selbstständig verfasst", kommt mir angesichts der Beteiligung vieler Personen eigenartig vor. Jedenfalls lassen sich die Unterstützung, die Begleitung und auch die Zwänge, die zu der vorliegenden Arbeit geführt haben, mit einer Danksagung nicht ausgleichen. Dennoch möchte mich an dieser Stelle zumindest rituell (oder förmlich) bei jenen bedanken, die mir dieses Projekt nicht nur ermöglicht, sondern substantiell zu dessen Verlauf und Fertigstellung beigetragen haben. Ich bedanke mich bei Manfred Kremser, der mir noch kurz vor seinem Tod versicherte, dass ich diese Dissertation schreiben werde. Mit dem Marietta Blau-Stipendium des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung unter Karlheinz Töchterle konnte der einjährige Feldaufenthalt in Bristol (zumindest zu einem Großteil) finanziert werden. Für weitere Finanzierung und vor allem für den Glauben an ihre Sinnhaftigkeit danke ich meiner Mutter Rosemarie Graf und ihren Eltern Rosa und Lorenz Steiner. Meinen FreundInnen und GesprächspartnerInnen im Feld danke ich, dass sie mich und Eva Graf an ihrem Leben teilhaben ließen, und dass sie an unserem Leben teilgenommen haben. Dominic Rooney sei hier im speziellen gedankt, weil er uns ein Heim geboten hat, indem auch unser Sohn Jan geboren werden konnte. Für Gespräche und Beratungen bin ich Kathryn Rountree, Tim Ingold und Graham Harvey zu Dank verpflichtet. Elke Mader danke ich, dass sie mich (einen "Kremser-Schüler") bereitwillig als Dissertanten akzeptiert hat und mein Projekt von Beginn an gefördert hat. Des Weiteren danke ich den TeilnehmerInnen der Konferenzen New Socialities and Subjectivities in Health Care in the 21st Century (MAAH -University Feedback, Motivation, Korrekturen und Kommentare. Für die Transkriptionen der Interviews bedanke ich mich bei Dune Johnson und Luke Chamberlain. Für die großartige Unterstützung in der allerletzten Phase dieses Prozesses gilt den fünf Männern Uli Göttke-Krogmann, Evangelos Karagiannis, Mark Kirstätter, Wolfgang Stuchlik und Martin Thalhammer mein Dank, für unglaubliche Leistungen beim Korrigieren, Bibliografieren, Redigieren und Motivieren. Das Schreiben der vorliegenden Arbeit ist mit einem bestimmten Ort auf ganze besondere Weise verbunden. Diese "Umwelt" ist die Wohngemeinschaft (oder der Coworking Space) Taborstraße: mit dem Brendl ums eine Eck, dem Au-BürgerInnen-Garten ums andere; den samstäglichen Blühpflanzen und den frischen Lebensmitteln vom Karmelitermarkt; den Mühlviertler "Fleischaktionen" und der engelshaften Mariana Seritean, die danach wieder für Ordnung sorgt; der immer bis zum Rand gefüllten Tiefkühltruhe; den vorzüglichen Speisen, mit einschlägiger "Prominenz" oder ohne; den Gesprächen mit Vangelis, Muza und Pezi; den materialisierten Erinnerungen an die zahlreichen Arbeiten und Qualifizierungsarbeiten; der formidablen Bibliothek und vor allem anderen mit der gemeinschaftlichen "Arbeits-Freizeit" mit Gerti. Ich danke Dir! Du hast meine Arbeit ins Freie geführt. Diese Dissertation wurde vor allem durch eine Person möglich. Eva hat mich durch diesen sechsjährigen Prozess mit all seinen Höhen und Tiefen begleitet, mich gefördert und unterstützt. Ich danke Dir für die Geduld und die Ausdauer, die Du nicht nur meiner Abwesenheit, sondern auch Jan und Hannah entgegengebracht hast.