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Jahrbuch für Technikphilosophie, 2017
This article explores dimensions of technical non-knowledge in nuclear research, focusing on the reactor safety discourse around 1970. The concept of hypotheticality, which was introduced in the context of West Germany’s Fast Breeder Development Programs, characterized a novel epistemic situation where many questions remained utterly intractable by experimentation. However, the concept of hypotheticality, in this context, also encompassed solutions to this epistemic shift: The researchers intended to turn nuclear research into a computational science, where fast computers would provide the means for calculating and simulating both the complex nuclear processes inside the reactors and the risks they could pose for the sociospheres outside of these facilities.
LaboratoriumsMedizin, 2000
Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte, 2020
Eprint Arxiv 0904 1784, 2009
To unite quantum theory and general relativity, in a new access it is shown that from a theory of an abstract quantum information - called Protyposis - the theory of general relativity can be deduced by means of few and physically good founded reasons. "Abstract" quantum information means that primarily no special meaning is connected with it. The resulting cosmology has an isotropic and homogeneous metric and solves the so-called cosmological problems. For the Protyposis it follows an equation of states for energy density and pressure that fulfils all the energy conditions and that also gives an explanation for the dark energy. If it is demanded that the relations between spacetime structure and the material contend also hold for deviations from this ideal cosmology than General relativity results as a description for local inhomogenities.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts stand Mathematikern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren eine Reihe von mathematischen Methoden (numerischen und graphischen Verfahren) sowie technischen Hilfsmitteln (Instrumente, Apparate, Maschinen, Tafelwerke) zur Verfügung, um exakte Lösungen bzw. Näherungslösungen für mathematische Probleme »ausrechnen« zu können, die im Zusammenhang mit ihrer wissenschaftlichen oder praktischen Arbeit auftraten. Ein genauerer Blick zeigt, dass um 1900 ein ganzer »Apparate-und Methoden-Zoo« zur Verfügung stand, dessen Klassifizierung -um im Bild zu bleiben -einen sehr kundigen »Apparate-und Methoden-Zoologen« erforderte, um die »Morphologie« und »Anatomie« der Apparate und deren »Physiologie« (in Bezug auf die informationsverarbeitenden Funktionen) zu überblicken. So gab es z. B. weit verbreitete Apparate und Methoden wie Rechenschieber und Planimeter 1 , mechanische Rechenmaschinen, Multiplikations-und Logarithmentafeln oder das Runge-Kutta-Verfahren zur numerischen Lösung gewöhnlicher Differentialgleichungen, aber auch nur in Einzelexemplaren existierende Geräte, wie die im 19. Jahrhundert verschiedentlich entwickelten Gleichungswaagen. 2 Am Ende des 20. Jahrhunderts waren fast alle der oben genannten »Abteilungen« samt ihren »Stämmen« und »Unterstämmen« ausgestorben und durch zwei neue »Arten« verdrängt worden -von dem in den 1940er Jahren erfundenen Computer (genauer: der elektronischen digitalen programmgesteuerten Rechenmaschine) und dem in den 1960er Jahren entwickelten elektronischen . Während die graphischen Rechenmethoden, der Rechenschieber und die Tafelwerke vollständig verschwanden und von den technischen Hilfsmitteln am Ende des 20. Jahrhunderts nur ganz wenige mathematische Instrumente ein Nischendasein fristeten, 3 gelangten die numerischen Methoden in einer »Symbiose« mit dem Computer zu einer neuen und nie geahnten * Eine stark gekürzte Version dieses Aufsatzes ist kürzlich unter dem Titel »Computer für die Wissenschaft: Wissenschaftliches Rechnen und Informatik im Deutschen Wissenschaftssystem 1870-1970« erschienen in Orth/Oberkrome, Deutsche Forschungsgemeinschaft, 2010, S. 145-162.
PICMET '99: Portland International Conference on Management of Engineering and Technology. Proceedings Vol-1: Book of Summaries (IEEE Cat. No.99CH36310), 1999
Die Frage nach den digitalen Archiven hat die HyperKults seit der Nummer Eins in 1991 beschäftigt. Es hingen Erwartungen an als beliebig groß gedachten Speichern, sie sollten mühelos und in ganz neuer Weise den Zugang zu und den Diskurs über das Material ermöglichen, das uns am meisten interessierte. Ähnlich wie der Hypertext-Diskurs hingen an den Sammlungen im Computer Ideen der Ermächtigung, der Befreiung, des lustvollen Selbermachens. Wir wollten etwa mit Filmen direkt umgehen können, nicht nur mit Beschreibungen oder Filmstills, Bilder sollten zu unserer Verfügung stehen, unmittelbar gleichsam, und die Bibliothek von überhaupt allen Texten stellten wir uns als eine Paradies für Leserinnen und Leser vor, aber auch für Autorinnen und Autoren.
Uta Gerhardt, Hans-Ulrich Derlien und Fritz Scharpf (Hg.), Systemrationalität und Partialinteresse. Festschrift für Renate Mayntz. Baden-Baden: Nomos 1995, 425-452.95, 1995
Beobachtungen zu GTS-Diskursen "So, in der Weite der Front verloren und durch einen großen Abstand von mir getrennt, sah das Geschehen da unten harmlos und zwerghaft aus, und es kam mir seltsam vor, daß dieses Waldstück gestern einen so starken Eindruck auf mich gemacht hatte. Wenn es ein großes Wesen gäbe, das mit einem Blick mühelos die Alpen und das Meer umspannen könnte, so würde ihm dieses Treiben vorkommen wie eine zierliche Ameisenschlacht, wie ein feines Gehämmer an einem einheitlichen Werk. Uns aber, die wir nichts als einen winzigen Ausschnitt sehen, drückt unser kleines Schicksal nieder, und der Tod erscheint uns in furchtbarer Gestalt. Wir können nur ahnen, daß das, was hier geschieht, in eine große Ordnung eingegliedert ist und daß die Fäden, an denen wir scheinbar sinnlos und auseinanderstrebend zappeln, sich irgendwo zu einem Sinn verknüpfen, dessen Einheit uns entgeht." 76 Diese beachtliche Rede handelt zwar von einer Materialschlacht im ersten Weltkrieg, stimmt aber eine ganze Reihe von Motiven an, die in Theorien sozialer Systeme zentrale Bedeutung gewonnen haben. Das Unüberschaubare bestimmter technischer Systeme, die Frage nach Einheit und Sinn des Systems, die Figur des fernen Beobachters, die Faszination des Gegenstands, die sich auf den Beobachter, der ja immer auch Teil des Systems bleibt, überträgt. Satellitenauge, Nummernwald, große Ordnung, Systemmetaphysik: Themen, über die, wie ich zeigen möchte, in sozialwissenschaftlichen Diskursen über große technische Systeme (kurz GTS) ebenfalls geredet wird, wenn auch in einem anderen Vokabular.
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