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1977, Journal of Pragmatics
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Praxis Fremdsprachenunterricht, 2008
Mediation as a new component of foreign language classroom work emphasized by the Common European Framework of Reference for Languages (CEFR) has found its way into almost all recently published textbooks. The article deals with situations of mediation and outlines the competences to be taken into consideration while teaching another language in order to master them. It is argued that language teaching must go beyond lexical and grammatical correctness and open up to pragmatic and socio-linguistic aspects of language use focussing on intercultural communicative discourse competence. Speech acts and the (socio-) linguistic means used in the other culture still need to be explored more intensively for further task-oriented elaboration for the foreign language classroom.
Matices en Lenguas Extranjeras, 2007
In diesem Beitrag sollen einige ausgewählte Episoden gezeigt werden, wie im akademischen Deutschunterricht die Sprache schnell und `nachhaltig´ zu lernen ist, wenn die Aufmerksamkeit auf reale Interessensgebiete gelenkt wird, wenn sich die Studierenden mit Themen und Aufgaben konfrontieren, die ihren Hochschulansprüchen gerecht werden wie, und ebenso selbst agieren können: Autonom lernen, authentische Texte bearbeiten und ihr sprachliches Handeln reflektieren. Nach einer allgemeinen Definition werde wenige Beispiele einer praktischen „Immersion“ aufgeführt; es werden aber auch die Schwierigkeiten gezeigt, die beim immersiven Ansatz auftreten. Diese sind keine methodischen Schwierigkeiten, denn eine Methode im praktischen Sinne gibt es nicht, sondern bei einer veränderte Haltung gegenüber dem Lernen und bei den Lernenden; eine Veränderung, die in Deutschkursen auch außerhalb Italiens zu erörtern wäre.
Sprachfertigkeiten Sprachliche Zielsetzung Vorschlag zur Vorgehensweise sich vorstellen nach Alter und Herkunft fragen Konjugation Präsens Singular der Verben ‚heißen', ‚kommen', ‚sein' Hallo, ich heiße Toni. A Wiederholung der Phrasen zur Vorstellung. Lehrer fragt einen Studenten/eine Studentin: Wie heißt du? Studentin antwortet: Ich heiße Maria. Lehrer fragt: Woher kommst du? Studentin antwortet: Ich komme aus Polen. Lehrer fragt: Wie alt bist du? Studentin antwortet: Ich bin 18 Jahre alt. Dann fragt der Lehrer die Studentin: Und wer ist das? Studentin antwortet: Das ist Sarah. Sie kommt aus usw.. B Erklärung der Aktivität: Studenten sollen aufstehen, herumlaufen und so tun, als ob sie auf einer Party wären. Sie sollen sich erst gegenseitig kennen lernen und dann den anderen Studenten vorstellen. Jeder Student sollte so viele Studenten wie möglich kennen lernen und den anderen vorstellen. C Danach soll jeder Student einen anderen Studenten auswählen, mit dem er gerne einmal ausgehen möchte, und diesen Studenten dann vor der ganzen Klasse vorstellen. Bei einer sehr großen Klasse könnte man dann auch noch einmal ‚double date'-Gruppen bilden lassen, in denen sich ein zusammengefundenes Paar mit einem anderen "trifft" und sich dem anderen Paar dann noch einmal gegenseitig vorstellt. D Am Ende der Stunde Korrektur gehörter Fehler an der Tafel, am besten durch Selbstkorrektur der Studenten, und ggf. Wiederholung der Präsens-Singular-Formen von ‚heißen', ‚kommen', ‚sein'.
Organisationsberatung, Supervision, Coaching, 2008
Welche Wirkmechanismen quasi-therapeutischen Interventionen wie dem Coaching zugrunde liegen, ist Thema dieses Artikels. Dazu wird Banduras handlungstheoretisches Konstrukt der Selbstwirksamkeitserwartungen mit aktuellen Ergebnissen aus Pychotherapieforschung und Neurophysiologie in Verbindung gebracht. Narrativ-verbale Aspekte von Interventionen und deren Beitrag zur Identitätskonstruktion werden basierend auf Erkenntnissen der Narrativen Psychologie analysiert. Behaviorale Komponenten, d.h. wie aus Erfahrungen dauerhafte neuronale Veränderungen und damit nachhaltige Verhaltensänderungen werden, werden anhand aktueller Forschungsergebnisse der Neurophysiologie dargestellt. Daraus leitet die Autorin eine Konzeptionsempfehlung für die Gestaltung wirksamer Coachingprozesse ab mit dem Ziel, die personale Handlungsfähigkeit der Klienten zu stärken. Acting follows speaking? How narrative behavioral neurocoaching can sustain the personal capacity to act. Topic of this article is the question which therapeutic mechanisms can enhance the effects of coaching. Banduras concept of self-efficacy expectancies is related with results of latest psychotherapy research and neurophysiology. Narrative verbal aspects of quasi-therapeutical interventions and their contribution to the construction of personal identity are analysed according to findings of the Narrative Psychology. Behavioral components, i.e. how experiences will result in enduring neuronal changes and so in stable changes of behaviour, are described in accordance to findings of neurophysiologic researches. Based on these knowledges, the author gives recommendations for the conceptional design of effective coaching processes with the aim to sustain the personal capacity to act of the client.
Language and Space, 2019
Erkennbar deutlich hat sich in den vergangenen Jahren das Interesse an der Inbezugnahme von sprachlichen und nicht-sprachlichen Raummustern verstärkt, womit auch neue methodische Ansätze Einzug gehalten haben, um die früheren Arbeiten entwe- der zu reanalysieren oder mit neuen Fragestellungen neue Erkenntnisse über die lebensweltlichen Bedingungen der Sprecherinnen und Sprecher zu erzielen. Dieser Beitrag führt daher mit Schwerpunkt auf der deutschen Sprachlandschaft zunächst in frühe Arbeiten kurz ein, um ihnen jüngere Ansätze gegenüberzustellen. Das folgende Kapitel 2 ordnet vor diesem Hintergrund den Gegenstand in einen eher allgemein gehaltenen Diskussionsrahmen ein. Mit Kapitel 3 wird eine Einteilung der vorliegenden sozio-kulturellen Arbeiten in zwei Phasen vorgenommen. Ausgangspunkt ist die traditionelle Fokussierung auf den Sprachraum als primäre Bezugsgröße des wissenschaftlichen Diskurses (Phase 1), der sich zur Gegenwart hin auf die Sprachgemeinschaft als eigentlichem Diskursgegenstand neu ausrichtet (Phase 2). Auf dieser Neuausrichtung aufbauend bietet Kapitel 4 einen vertiefenden Einblick in jüngere Arbeiten zum Zusammenhang von sprachlicher Variation und außersprachlichen, hier politischen und ökonomischen Handlungsaspekten, womit eine verstärkt integrative Sicht auf die Einbettung regionaler Varietäten in die historisch gewachsene soziale Lebenswelt der Menschen möglich wird. Hier deutet sich in besonderem Maße ein erweitertes Erkenntnisinteresse an, das nicht nur linguistisch, sondern vor allem soziologisch anzusetzen ist. Ziel des Beitrages ist es vor diesem Hintergrund, die Einbettung der Sprachräume in ein Gesamt historischer und rezenter gesellschaftlicher Bedingungen und Handlungen wenigstens ein Stück weit zu konkretisieren.
Zeitschrift für Slawistik, 2017
The increased interest in the analysis of human verbal behavior leads to the need to define a basic unit of communication sphere, which could serve as the basis of its analysis. The first part of the article provides an overview of different speech units proposed by various authors, such as a speech act (J. Austin and J. Searle), speech genre (M. M. Bachtin), speech action pattern (K. Ehlich and J. Rehbein). As a conclusion to the overview, the authors propose their own interpretation of the basic unit of communication, which they call “speech behavior pattern” (SBP). The illocutionary content and general organization of SBP can be considered universal, while its realization in a language is culturally conditioned and therefore may vary significantly in different language communities. Utterances constituting a certain SBP are organized as a field, which includes a prototypical center and a gradually formed periphery. The second part of the article considers the major factors and components of the contrastive analysis of SBP including: definition of illocutionary goal, identifying communicative-pragmatic factors and the implementation of major structural forms of SBP, contrastive description of the structure and hierarchy of communicative-pragmatic fields in the languages under analysis. Finally, the article reveals differences between the notions of equivalence and adequacy and describes possible relations between them in contrastive linguistics.
Sprach-Spiel-Kunst, 2019
Sprach-Spiel-Kunst im Dialog Wort-und Sprachspiel als seriöses Thema? Verbreitung und Popularität von Wort-und Sprachspielen in der Alltagskommunikation können als unbestritten gelten: Sie erscheinen bei schlagfertigen Repliken in der Alltagskommunikation und sind ein wichtiges Gestaltungsmittel bei privaten Festreden. Kinder entdecken im Zuge des Spracherwerbs die Materialität von Sprache, spielen mit Klängen und Strukturen und erfreuen sich an der Manipulation und Verfremdung bekannter Wörter. Bereits auf dem Schulhof und bei Kindergeburtstagen versprechen das Erzählen von Witzen und der Austausch von Sprachspielen Unterhaltung und Anerkennung. Ebenso gewährt im Erwachsenenalter die Gewandtheit im sprachlichen Ausdruck einschließlich der souveränen Beherrschung spielerischer Verfahren und ihrem angemessenen Einsatz sozialen Erfolg. Die Liste von möglichen Begegnungsorten mit Wort-und Sprachspiel in privaten Kontexten ließe sich noch lange fortsetzen. Darüber hinaus sind Wort-und Sprachspiele auch ein Teil des öffentlichen Lebens. Sie sind in neuen Medien und in neu entstandenen Textsorten und Diskurstraditionen wie etwa Twitter, der Chatkommunikation oder Internet-Memes ein wichtiges Gestaltungsmittel, das virale Wirkung entfalten kann. Ebenso werden Wortund Sprachspiele in der Werbung und Presse vielfach angetroffen, wo sie die Aufmerksamkeit von Leserinnen und Lesern, Zuhörerinnen und Zuhörern erregen und die Memorierung der Botschaften verbessern können. Neben klassischen Printmedien und elektronischen Medien ist die große Präsenz von Wortspielen in sprachlichen Landschaften 1 zu erwähnen, in denen Wortspiele-über Werbeplakate und andere Werbebotschaften (die Bäckertüte, ausliegende Flyer usw.) sowie andere Manifestationen von Schrift im öffentlichen Raum (etwa wortspielerische Graffitibotschaften)-allgegenwärtig sind. Ebenso kann an Werbung im Fernsehen und Radio gedacht werden, wo spielerische Verfahren darüber hinaus auch anderweitig anzutreffen sind (beispielsweise, um Botschaften wie Staunachrichten im Radio interessanter zu machen). Ein großer und sehr vielseitiger Bereich ist schließlich die Verwendung von Wortspielen in künstlerischen Kontexten-etwa in der Literatur im Allgemeinen, wo sie häufig als 1 Vgl. die neu entstandene Forschungsrichtung, die sich mit Manifestationen von Schrift im öffentlichen Raum-den Linguistic Landscapes-befasst (vgl. Landry und Bourhis 1997; Auer 2010). 2 Die genaue Entstehung dieses "Festtags" konnte nicht vollständig geklärt werden; häufig wird die Einführung dem Cartoonisten und Blogger Bastian Melnyk zugeschrieben und auf das Jahr 2009 datiert (vgl. https://www.kuriose-feiertage.de/tag-der-schlechten-wortspiele/, letzter Zugriff am 12.08.2018). 3 Anzumerken ist, dass das französische Wort calembour, das die Ausgangsform des deutschen Wortes darstellt, keine entsprechende negativ-wertende Dimension aufweist. 4 Wissenschaftliches Netzwerk WI 3826/1-1, vgl. wortspiel.uni-trier.de (letzter Zugriff am 12.08.2018). Das Projekt sieht als Arbeitssprachen neben dem Deutschen auch das Englische und Französische vor.
Ein praktisches Verständnis von Silben im Deutschen zu entwickeln ist für Lerner japanischer Muttersprache kein leichtes Unterfangen. Die bekannten japanischen Gedichtformate Haiku und Tanka bieten jedoch interessante Möglichkeiten. Für japanische Lerner bietet die, teilweise auch problematische, Gleichsetzung, japanischer Moren mit Silben im Deutschen überraschendes Potenzial. Der Lerner entwickelt im DaF-Unterricht ein praktisch-kognitives Verständnis von Silben vermittels des Schreibens von Haiku und Tanka auf Deutsch. Mit ihren festen Strukturen von 5-7-5 Moren bzw. Ersatzweise Silben (Haiku) und 5-7-5-7-7 (Tanka) bieten diese Gedichte eine gute Ausgangsbasis für die spielerische Manipulation von Sprache – besonders kommunikativer Chunkstrukturen, die integraler Bestandteil des Lehrwerks sind – in einem fest begrenzten Rahmen. Sie ermöglichen somit auch die Annäherung an Silbenstrukturen und erleichtern das Realisieren von Silbengrenzen im Deutschen. Poetische Freiheiten bei der Verkürzung oder Verlängerung von Silben und gesprochensprachliches Einfügen von Modalpartikeln und Pronomina und Klitisierung sind auch und gerade für japanische Anfänger interessante Felder des praktischen Entdeckens und Kennenlernens rhythmischer Strukturen der Zielsprache Deutsch. Insbesondere ermöglichen sie das behutsame aber sukzessive Loslösen von der, besonders die extreme Limitierung des Vokalphoneminventars betreffenden folgenschweren, Repräsentation der phonetisch-phonologischen Realität des Deutschen mittels des japanischen Silbenalphabets katakana. Anhand von Beispielen aus der Unterrichtspraxis werden Grenzen und Möglichkeiten dieses Ansatzes und auch das Potenzial für den Einsatz in anderen ausgangssprachlichen Kontexten illustriert und erörtert.
Sprachliche und kommunikative Praktiken
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Schriften zur Sprache und literaturIV, 2020
Transcultural Journal of Humanities and Social Sciences (Print), 2021
publikationen.ub.uni-frankfurt.de
Neue Studien zur Philosophie, 2016
Forum der Psychoanalyse, 2012
Handbuch Literatur & Audiokultur, 2020
Deutsch als Fremdsprache im Spannungsfeld zwischen Globalisierung und Regionalisierung , 2017
Linguistik online, 2011
Zeitschrift für germanistische Linguistik, 2016
Reihe Berichte aus der Kommunikationstechnik