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1988
Peter-A. Schwarz Neues zu zwei altbekannten Inschriften aus Kaiseraugst 259 Bruno Kaufmann Anthropologische Bearbeitung des Leichenbrandes aus einem römischen Grabmonument beim Augster Osttor (1966) 265
Acta Maceratensia, 2024
This essay provides a list of the 4th-century imperial constitutions that are appended, in full or abridged form, to the Ecclesiastical Histories of Eusebius of Caesarea, Theodoret of Cyrrhus, Socrates Scholasticus, and Sozomen. The enactments are arranged according to their (likely) date of issue. Each entry in the list contains: the reference to the historian who cites it, with an indication of possible loci paralleli in other sources; the name(s) of the emperor(s) who enacted the law and the place where it was promulgated or publicly displayed; the typology and content of the enactment; basic remarks on the textual tradition and publication process; references to other related imperial laws (if any), including cross-references between entries in the list; essential information on the authenticity of the text (in the case of suspected forgeries).
In diesem Überblick soll anhand einiger Einzelbeobachtungen beleuchtet werden, welchen Beitrag Inschriften, die einen Bezug zum Princeps aufweisen (im Folgenden als ‚Kaiserinschriften' bezeichnet), bei der Erforschung des römischen Kaisertums leisten können 1 . Der Vorteil der Inschriften gegenüber anderen Quellengattungen liegt dabei auf der Hand, handelt es sich bei ihnen doch um in großer Zahl vorhandene, zumeist zeitgenössische Zeugnisse, die einen scheinbar direkten und ungefilterten Blick auf die Gestalt der einzelnen Herrscher erlauben. Zudem waren sie bis in den letzten Winkel des Imperium Romanum verbreitet, was helfen sollte, der Rom-zentrierten Sichtweise der literarischen Quellen entgegenzuwirken. Auf der anderen Seite werfen Inschriften durch ihren zumeist stark formelhaften Charakter sowie durch ihre Eigenart, mit wenigen (und dann häufig retrospektiven) Ausnahmen nur Positives -gerade in Hinblick auf den regierenden Princeps -zu berichten, Interpretationsprobleme eigener Art auf, die es im Folgenden anzusprechen gilt.
Visualisieren - Ordnen - Aktualisieren, 2020
2018
Jahresberichte aus Augst und Kaiseraugst, 2022
Ein spätrömischer Fingerring aus Bronze mit der Darstellung eines Schiffs und einem Christogramm kam 2021 an der Mühlegasse 25 in Kaiseraugst zum Vorschein. Er gehört zu einer kleinen Gruppe von Kleinfunden mit christlichen Motiven des 4. Jahrhunderts, die in diesem kurzen Beitrag gewürdigt werden sollen
Ein Anhänger in München, frühbyzantinische Diademe und anderer Hochzeitsschmuck Yvonne Stolz Der Anhänger in der Münchner Privatsammlung CS Inv. 378 ist Ausgangspunkt dieser Studie. Er besteht aus zwei getriebenen Goldblechscheiben, deren Rückseiten gegeneinander gesetzt sind, und einer Fassung mit einem durchbrochen gearbeiteten Dreiblattfries und einem Perldraht. Zwei einfache Ösen am oberen Rand der Fassung waren Teile eines Scharniers, das den Anhänger mit einer heute verlorenen Halskette verband. Eine der beiden Goldblechscheiben (Abb. ) zeigt eine dextrarum iunctio mit Christus im Zentrum, dem Bräutigam zu seiner Rechten und der Braut zu seiner Linken. Christus, bärtig und kreuznimbiert, ist in eine bodenlange Tunika und ein pallium gehüllt. Der Bräutigam trägt eine knielange Tunika und darüber eine Chlamys mit tablion, die von einer Fibel zusammengehalten wird. Die Braut ist in ein bodenlanges, reich verziertes und gegürtetes Gewand gekleidet. Außerdem trägt sie ein perlengeschmücktes Banddiadem (Abb. ) sowie einen Halsbehang mit Pendilien. Symbole für Sonne und Mond sind neben den Köpfen des Bräutigams und der Braut dargestellt. Zu beiden Seiten der dextrarum iunctio befindet sich die Inschrift IRHNHN THN EMHN / DIDWMI UMEIN, Meinen Frieden gebe ich Euch (Joh. 4,27). Unterhalb der Szene ist ein Krater dargestellt, dem eine Ranke entwächst. Die zweite Goldblechscheibe zeigt einen Marienzyklus (Abb 2). Die Verkündigung nimmt die oberen zwei Drittel der Goldblechscheibe ein und wird von der Inschrift XAIRE KEXARITOMENH O KC META COU, Gegrüßet seist Du, Gnadenreiche, der Herr sei mit Dir (Lk ,28), gerahmt. Unterhalb der Verkündigung befinden sich die kleiner dimensionierten Szenen der Heimsuchung, der Geburt Jesu mit der Hebamme Salome und des in der Krippe liegenden Kinds mit Ochs und Esel, Josef und einem Hirten mit Tier. Bislang haben sich drei Autoren ausführlicher mit dem Münchner Anhänger beschäftigt: Iacobini, R.-Alföldi und Deckers (s. Anm. ). Alle datieren den Anhänger aus verschiedenen Gründen zwischen das 5. und 7. Jahrhundert und lokalisieren ihn in den östlichen Mittelmeerraum. Einigkeit herrscht ferner darüber, dass Braut und Bräutigam wegen der dargestellten Realien nicht derselben gesellschaftlichen Schicht angehören können: Die Braut trägt mit ihrem Diadem nämlich ein kaiserliches Insignium, während der Bräutigam durch seine Tracht als hoher, höfischer Beamter gekennzeichnet ist. Da die nächsten Parallelen für das Diadem der Braut aus der Regierungszeit der Grundlegend Iacobini 99; Deckers, in: Wamser, Zahlhaas (Hrsg.) 998, S. 207-2 Nr. 308; darauf beruhend Deckers, in: Stiegemann (Hrsg.) 200, S. 292f. Nr. IV.2 und Deckers, in: Wamser (Hrsg.) 2004, S. 306f. Nr. 505; R.-Alföldi 2006. Der Anhänger wiegt 40,9 g. Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle J. Deckers, der mich auf die Publikation von M. R.-Alföldi aufmerksam gemacht, mir unpublizierte Forschungsergebnisse zur Verfügung gestellt und den Anhänger ausführlich mit mir besprochen hat. Kaiserin Ariadne (474-55) stammen, 2 ist die Braut von Iacobini und R.-Alfölidi als Kaiserin Ariadne identifiziert worden. 3 Die Braut trägt jedoch keine Chlamys, wie sie in dieser Zeit fester Bestandteil der kaiserlichen Robe war, und so kommt Iacobini zu dem Schluss, dass der Münchner Anhänger die Vermählung der Prinzessin Ariadne, Tochter des regierenden Kaisers Leo I. (457-474), mit dem späteren Kaiser Zenon 466/467 zeigt. Da Ariadne zu diesem Zeitpunkt noch nicht regierte, könnte sie ohne die Chlamys dargestellt worden sein. Im Gegensatz dazu identifiziert R.-Alföldi die Darstellung nicht als Hochzeitsszene, sondern als ein Ereignis, das nach dem Tode Zenons stattfand: die Berufung des silentarius Anastasius auf den Thron durch Kaiserin Ariadne am . April 49. Während Iacobini die Inschrift Joh. 4,27 und den Marienzyklus in Relation zur dargestellten Hochzeit sieht, 4 deutet R.-Alföldi die Inschrift als Absegnung der "gelungenen Kaiserwahl" und den Marienzyklus als Stellungnahme Ariadnes zur Gottesmutterschaft Mariens. 5 Entgegen Iacobini und R.-Alföldi zieht Deckers zwar eine Deutung der Darstellung als Hochzeit einer kaiserlichen Prinzessin mit einem hohen höfischen Beamten in Erwägung und nennt in diesem Zusammenhang die Doppelhochzeit zweier Töchter des Kaisers Tiberius im Jahre 582, er möchte jedoch nicht endgültig ausschließen, dass der Münchner Anhänger eine bürgerliche Hochzeit zeigt. 6
Marble fragments of two inscriptions provide new insights into the history of Orippo. The first is a honorific inscription probably from a dedication to the Roman emperor Aurelian, who is called restitutor orbis. The second was part of a monumental (building?) inscription (height of letters 30 cm) most likely associated with a public building within Orippo.
ZPE 124, 1999, 223-227
Ein Triumph war die größte Auszeichnung, die der Senat einem erfolgreichen Feldherrn verleihen konnte. Für einen Tag wurde der Imperator aus dem Kreis seiner Standesgenossen herausgehoben: "Iupitergleich" zog er mit dem Triumphwagen zum Tempel des Iupiter Optimus Maximus auf dem Kapitol, um dem höchsten Staatsgott den Siegerkranz zu dedizieren. Nach diesem Tag blieben ihm die Abzeichen des Triumphs, die ornamenta, die sein Haus schmücken konnten. Mit Augustus fand all dies ein Ende. L. Cornelius Balbus hatte als Prokonsul in Africa, wohl 21/20 v. Chr., den Stamm der Garamanten besiegt. Am 27. März des Jahres 19 triumphierte er in Rom ex Africa. 1 Es war der letzte volle Triumph, den ein Mitglied der Senatsaristokratie feierte. Mit ihm schloß auch das offizielle Verzeichnis aller römischen Triumphatoren, das Augustus an dem Triumphbogen über die Parther auf dem Forum Romanum hatte anbringen lassen. 2 Für weitere Triumphatoren war kein Platz mehr vorhanden. Das galt vor allem politisch. Die militärische Sieghaftigkeit, die Roms Weltherrschaft begründet und den politischen Einfluß der "triumphalen" senatorischen Familien gerechtfertigt hatte, sollte auf den alleinigen Machthaber, auf Augustus, übergehen und seine Position legitimieren. Der Triumph wurde sein "Reservatrecht", selbst wenn er nach einem konkreten Sieg persönlich keinen Triumph feierte.
Monografien der Stadtarchäologie Wien 3, 2008
Two example of a medieval bottle with horizontal ring and mainly modern glass finds from Vienna (Austria)
Funde und Ausgrabungen im Bezirk Trier 37, 2005, 50-57
Spätantike und Byzanz. Bestandskatalog Badisches Landesmuseum Karlsruhe: Objekte aus Bein, Elfenbein, Glas, Keramik, Metall und Stein. Byzanz zwischen Orient und Okzident, Band 8,1, 2017
Catalogue entries on two Late Antique copper-alloy door revetments with figural decoration in the collection of the Baden State Museum at Karlsruhe (Germany).
O. Wagener (ed): Symbole der Macht? Aspekte mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur. Beihefte zur Mediaevistik, 17, 2012
Ausgangspunkt dieser Bemerkungen ist ein Inschriftbruchstück aus Breisach am Rhein. Es stammt aus der Oberstadt und konnte im Zusammenhang mit der Einrichtung des örtlichen Museums als Rest eines Epigrafen vom alten Schloss identifiziert werden. 1 Die Inschrift war-wie ihr mutmaßliches Pendant vom zähringischen Schloss zu Burgdorf-zuvor nur aus unsicherer literarischer Überlieferung bekannt gewesen: 2 Hanc dux Berchtoldus portam struxisse notatur / per quam pro fraude Burgundie gens depopulatur ("Dieses Schloss erbaute Herzog Bertold, so sei berichtet, / von dem das treulose Burgundervolk wurd' vernichtet"). 3 Auf dem Bruchstück haben sich drei Lettern von "Berchtoldus" in der ersten Zeile und drei Lettern von "fraude" in der zweiten Zeile erhalten. Mit dem Bauherrn Bertold ist ohne Zweifel einer der letzten Zähringer Herzöge bezeichnet, der vierte oder fünfte dieses Namens, denn es waren die Zähringer, die seit dem Jahr 1127 das vom Reich zu Lehen gehende Amt des Rektors von (Hoch-)Burgund bekleideten. 4 Die Inschrift weiß von einer Burgunder
Bernhard Hebert (Ed.), St. Johann im Mauerthale und Ybbs an der Donau. Zwei neu entdeckte römische Militäranlagen am norischen Limes und ihre Nachfolgebauten = Fokus Denkmal 11 (Horn–Wien 2019), 2019
Der Kurzroman in den spätmittelalterlichen Sammelhandschriften Europas / Pan-European Romances in Medieval Compilation Manuscripts, hg. von Miriam Edlich-Muth (Imagines Medii Aevi. Interdisziplinäre Beiträge zur Mittelalterforschung 40), Wiesbaden 2018, 2018
Spuren der Chrétien-Ùberlieferung in Hartmanns Iivein, Wolframs Parzjval und im Kliges des Ulrich von Ti. irheim, Chrétien de Troyes lieferte mit seincn zwischen 1160 und 1190 verf a ssten Artusromancn -Brec et h11ide, Cligés, Le Cheva!ier att lion, Le Cheva!ier de la charrette, Perceval 011 le Conte d11 Graa! die Vorlagen u.a. fiir dic im Titel erwiihnten, mittelhochdeutschen Nachdichtungen Hartmanns von Aue, Wolframs von Eschcnbach und Ulrichs von Tiirhcim. Sucht man nach tcxtgeschichtlichen Spuren der Chrétien-Ùberlieferung in diesen Werken, d.h. nach Hinweisen auf die von den deut schen Nachdichtern herangezogcnen Vorlagenhanclschriften, so gelangt man zwar nicht zu den unmittelbaren Vorlagen, die in keiner beute bekannten Chrétien-Handschrift iiberliefert sind. Man nahert sich jedoch ganz deutlich ihrem textgeschichtlichen Umfeld, das von gewissen, uns crhaltenen Textzeugen der Chrétienschen Romane iiberlieferungsgeschichtlich reprasentiert wircl. Anhand einer Auswahl von Textbelegen mochte dei: hiesige Beitrag aufzeigen, dass sowohl fiir Hartmanns !JJJei11 und Wolframs Parziva!, als auch for Ulrichs Kliges dieselbe Vorlage im Um feld der altfranzi_isischen I-landschrift Paris, Bibliothèque nationale, fr. 1450 (2. Halfte des 13 . .Jahrhuncl erts, Nordostfrankrcich)' anzunehmen ist. Dies kiinnte bedeuten, dass eine Vorlage in Gestalt einer Korpushandschrift der Werke Chrétiens -als eine solche ist fr. 1450 einzustufen -von Nordfrankreich aus in clen deutschen Sprach-und Kulturraurn gelangte, aus der die Nach dichter ihre textlichen Vorlagen schiipften. meisten Pallen keine sicheren oder regelmaGigen Aquivalenzen, oftmals nur Tendenzen, Ahn lichkeiten mit einem hohen MaG an auch soziokultureller lnterferenz zwischen Ausgangs-und Zielsprache bzw. -kultur. Die Suche nach Oberlieferungsspuren in cl en genannten Nachdichtun gen muss sich daher auf selten(er)e Falle von denotativer, d.h. am aulìersprachlichen Sachverhalt orientierter Aquivalenz 1 konzentrieren -idealerweise mit Eins-zu-eins-Relationen zwischen Ausgangs-und Zieltext -, um zu gesicherten Ùbercinstimmungcn mit der altfranzcisischen Vor lagc zu gclangcn, oder -aus Sicht clcr Skopostheorie 1 -auf Textstellen der Vorlage, dic in den Nachdichtungen méiglichst wortgetreu iibcrnommen wurden, eia es die dcutschen Dichter mit: Blick auf ihre Auftraggcber umi Rezipienten als adrirpta! erachtcten, sich an der einen oder ancl e ren Stelle mciglichst eng an ihrer V orlage zu orientieren. In cliesen Fallen bereitete cl as Verstancl nis einer vorlagennahen Nachdichtung offenbar keine Schwierigkeiten. Die Méiglichkeit, dass sich bereits die Chrétienschcn \\1(/erke in clen einzelnen Tcxtzcugcn womciglich aus mchr als cincr Vorlagc speisten, bleibt bestehen und muss bei cl er Auswertung cler Ùberlieferungsspurcn stets in Erinnerung behalten werden. c;eracl e die altfranzcisische Chrétien-Ùberlicfcrung zeigt ein bis weilen hohes MaG an Kontamination, sodass sich Mischhandschriften nur schwerlich bestimm baren Ùbcrlieferungsgruppen, d.h. dem jcwciligcn tcxtgcschichtlichen Umfelcl, zuordnen lassen. Dieses Vorgehen setzt voraus, class sich clic deutschen Nachclichter in irgendeiner Art une! Weise mit einer schriftlichen Quelle auseinandergesetzt haben, sei es in eigenstandiger Rezeption der Vorlage, da sie selbst ausreichend Pranzéisisch verstancl en, i:1ber schriftlich vorliegencl e Ùber setzungen ocler in Zusammenarbeit mit Ùbersetzern; so et:\\va im Fall Konrads von Wiirzburg, der bei seinem P{//10flopier 1md Me!ùtr (um 1277) vom Basler Heinrich Marschant unterstùtzt wurde, indem er ihm clic franzcisische Vorlage ùbersetzte,' ocl er im Fall des von Claus \\1(/isse une!
Historische Graffiti und Fundobjekte in Schloss Ludwigsburg - conservation and preservation. Masterarbeit Uni Bamberg 2003/04
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