Montag
Heute Homeoffice weil ein Gutachter kommt. Nicht das was wir hören wollten, aber doch… sagen wir, das Zweitbeste. Relatively good news. Trotzdem ordentlicher Mist, in dem wir da sitzen.
Immerhin wurden die Trocknungsgeräte abgebaut, endlich nicht mehr dieser zermürbende Lärm. 600kWh hat das in 2 Wochen verbraucht.
Ansonsten arbeiten wir weiter daran, uns einzurichten: Die Umzugskartons sind abgeholt und ich habe zum ersten Mal den Saugroboter im Erdgeschoss/Wohnetage fahren lassen. Ich kann berichten, dass er tatsächlich eine zuverlässige Abgrunderkennung hat, er ist also nicht die Treppe heruntergekracht. Yay! Die App gibt ja die gesaugte Fläche an, die war in der Wohnung 45 qm (weniger als die Wohnfläche, weil er ja unter den ganzen großen Möbeln wie Betten, Küchenschränken, Sofa etc. nicht saugen kann) und ist jetzt in einer von vier (!) Etagen schon 48 qm. So krass einfach.
Dienstag
Auf der Arbeit über Unordnung in Laborräumen aufgeregt, es reicht doch dass zu Hause alles durcheinander ist, aaaaah. Nach dem Mittag hab ich dann aus Gründen im Homeoffice weitergearbeitet, der Versicherungsmakler war da (ich empfehle das, legen Sie sich einen Versicherungsmakler zu, man fühlt sich auch gleich mindestens doppelt so erwachsen)., den Termin hat der Mann übernommen. Ich war nämlich auf der Klassenpflegschaftssitzung von K2. Die ziehen auch bald (haha, seit gut einem Jahr) in einen neuen Klassenraum. Zu viel Veränderung.
Mittwoch
Mal wieder eine Probenaufarbeitung auf der Arbeit. Habs vermisst. Und es läuft nach einem festgelegten Plan. Den ich nur befolgen muss. Hach.
Abends Klassenpflegschaftssitzung von K1, davor noch ein Elternabend mit der Polizei zum Thema Kinder und Smartphone/Internet/Social Media. Brrr. Die Klassenpflegschaftssitzung war aber gut, die Lehrpersonen sind mir erstmal sympathisch, scheinen mir engagiert und kompetent.
Donnerstag
Arbeit, Labor, diesdas, dann Feierabend… dachte ich. Die S-Bahn war mal wieder ein Totalausfall, hatte ich auch schon seit Monaten nicht mehr. Der Mann war selbst unterwegs, aber meine Mama konnte mich abholen, was für ein Glück! Und ulkig, mit 42 von Mama abgeholt zu werden.
Freitag
Der Stromanbieterwechsel hat endlich geklappt, hurra! Seit Juli hat mich das jetzt beschäftigt.
Samstag
Der Mann hat weiter die Fassade bzw. das Regenrohr repariert. Wir haben jetzt ein langes gelbes Drainagerohr durch den ganzen Garten liegen, aber das sollte helfen, dass es da nicht mehr nass wird, bis das Rohr richtig repariert ist. Außerdem: Müll zum Wertstoffhof gefahren, Garten weiter aufgeräumt. Die Kinder waren bei Oma, Halloweenkostüme basteln.
Zu Essen gabs zum ersten Mal Hello Fresh seit wir ins Haus gezogen sind. Ich freu mich schon darauf meinen Dampfbackofen wiederzuhaben, aber so wie es jetzt ist lässt sich durchaus brauchbar kochen.
Filmabend gab es auch wieder, heute: Rot.
Sonntag
Heute war ich, neben Putzen und Aufräumen, mit den Kindern auf dem Dachboden und hab gebastelt. Für Halloween. Ich hatte für irgend ein großes Projekt einen Pax-Karton überbehalten und jetzt ist mir eins eingefallen. Und es ist wirklich richtig genial: Wir haben Transparentpapier, Stifte, Bastelkleber, Cuttermesser und mehr geholt, gebastelt und als wir fertig waren, konnten wir das zusammenräumen und einfach so liegen lassen. Nicht erst wegräumen, bevor man essen kann (Esstisch), oder arbeiten (Schreibtisch), oder fernsehen (Couchtisch), nein da ist einfach extra Platz für. Ist. Das. Cool.
Montag
Der Mann und ich hatten einen Termin in Sachen K2, um 9 in der Nachbarstadt. Da ich auf der Arbeit meine Anlage für die Kollegin rechtzeitig umbauen wollte, bin ich also um 6:20 aus dem Bett geplumpst, habe K1 noch die Milch fürs Frühstück geholt, mich fix fertig gemacht und stand um 7:20 fertig im Labor. Das tat echt mal gut.
Um 9 dann der Termin, war gut. Auf dem Weg zur Arbeit hab ich mir dann noch Fertigsushi mitgenommen aber die Sojasauce vergessen, sodass das Sushi bis zum Abend warten musste. Gut, dass ich noch Gratin von gestern dabei hatte. Der Rest des Arbeitstags war recht produktiv, die Rückfahrt trotz Auto wegen Stau ziemlich langwierig und zu Hause war auch schon Abendessenszeit.
Dienstag
Meiner Smartwatch ist aufgefallen, dass ich jetzt auf vier statt einer Etage wohne, und jeden Tag 40 Mal hoch und runter latsche beim Renovieren.

Mittwoch
Ich hab übrigens festgestellt, dass wir bis Januar nächsten Jahres unsere Führerscheine umgetauscht haben müssen und der erste freie Termin beim Straßenvekehrsamt Mitte November ist. Hupsi, gerade noch rechtzeitig!
Donnerstag
Arbeit, spät zu Hause und so. Bin fix und fertig.
Freitag
Der Mann hat an der Kelleraußenwand eine weitere Abdichtschicht aufgetragen. Ich habe mich dem tropfenden Unterputzspülkasten des Gästeklos angenommen. Bäääh, 30 Jahre nicht geputzt. Nach einiger Überwindung war ich am Ende dann bis zum Ellenbogen im Spülkasten und er ist deutlich sauberer. Der Mann hat die im Kasten stehende Modellnummer gegoogelt und tatsächlich herausgefunden, dass der Hersteller immer noch Ersatzteile bzw. Nachrüstsets für diese Unterputzspülkästen anbietet. Das haben wie bestellt und ich hab auch schon ein Video mit Einbauanleitung gefunden.
Samstag
Sie wissen schon. Garten aufräumen und weiterreparieren. Highlight von heute: Die vermutlich mittlerweile letzte 60-Watt-Glühbirne des Hauses. Habe ich erstmal den Kindern gezeigt uns erklärt, warum das Glühbirne heißt. Wild.

Dann war ich noch mit K2 in der Stadt Schlaghosen kaufen, der Mann hat vor der Heizperiode noch eine neue Tür für den Dachboden besorgt und eingebaut und ich war abends auf dem Polterabend eines alten Freundes eingeladen.
Sonntag
Ausgeruht, geputzt, Stichwahl gewählt, auf dem Rückweg ein Eis gegessen.


