09.-15.09.24 Zusammenfassung

Montag

So, heute hab ich mal dem potentiellen Vermieter geantwortet, dass wir die Wohnung wollen, nach reiflicher Überlegung. Perfekt ist sie nicht, aber sehr sehr schön, liebevoll gemacht, gut aufgeteilt, super Lage für uns und wir hätten dann endlich, endlich zwei Kinderzimmer.

Der Tag fing schon spektakulär an, mit „Mamaaaaaaa mein Zahn ist so locker, der hängt jetzt nur noch an einer Ecke!!! Ich geh mal frühstücken!“ um 06:00 Uhr und „Mama, der Zahn ist raus!!!!!!!“ um 06:02 Uhr. Zahn Nummer 9 für K1.

Ansonsten war der stressigste Tag der Woche: 7:30 los, 8:30 auf der Arbeit, Laborzeug und Messung anstellen, 11:00 Meeting, 12:00 heimfahren, 13:00 Meeting, arbeiten, 14:15 K2 von der Schule abholen und zum Termin bringen, 16:00 wieder zu Hause, weiterarbeiten und die Hausaufgaben betreuen (zum Glück nur kleine Reste). Zwischendurch noch ein bisschen Wäsche waschen.

Bin ich froh, dass der Mann die allermeisten Nachmittagssachen mit den Kindern macht und ich normalerweise nach der Arbeit nur heimkommen brauch.

Vor dem Schlafengehen haben wir die phosphoreszenten Playmobil-Feenbäume noch ne halbe Stunde in die Sonne gestellt und die Kinder hatten einen Riesenspaß, den Feenwald im Dunkeln aufzubauen, die Sternenprojektionsnachtlichter darum aufzustellen und sich an dem tollen Lichtspiel zu erfreuen.

Dienstag

Homeoffice, endlich mal wieder. Ich war den ganzen Tag völlig durch den Wind, liege seit 3:30 wach und grüble wahlweise ob wir die Wohnung nehmen sollen, wie wir welches Zimmer einrichten und was ich dann alles weggeben müsste (mein Balkonzeug!). Natürlich völlig sinnlos, aber ich kann leider nicht aus meinem Kopf raus. Arbeiten geht dabei so lala, aber wenigstens bin ich zum ersten Mal seit dem Urlaub abends NICHT komplett im Eimer.

Abends fuhr ich dann (mit dem Fahrrad, ha!) zur ersten Klassenpflegschaftssitzung für K2, ich glaube aus dem ersten Eindruck und unseren Erfahrungen mit K1, dass sie richtig tolle Lehrerinnen erwischt hat.

Zu Hause noch ne Folge The Boys und ins Bett.

Mittwoch

Bäääh, es ist Herbstwetter und ich will das nicht.

Die Kinder habe ich morgens noch trocken zur Schule gebracht, Mittagessen mussten wir dann schon drinnen und auf dem Heimweg musste ich feststellen, dass meine einzigen nicht-Winter-aber-wasserdichten Schuhe undicht sind. Wahrscheinlich durch die Wanderung auf Lanzarote mit den scharfen Vulkansteinen (naja, und weil sie 9 Jahre alt sind), buuhuuu, ich will wieder zurück.

Abends dann wieder Klassenpflegschaft, dieses Mal für K1, beziehungsweise Stufenpflegschaft, es waren nämlich alle drei Klassen des Jahrgangs eingeladen und oh boy, war das voll und… DRAAAMAAAA. Merke, je mehr Eltern, desto mehr Meinungen.

Donnerstag

Der Mann fuhr morgens früh los auf eine (kurze) Dienstreise. Ich war sehr sehr froh, dass ich K1 nicht noch zur Kita bringen musste, das wäre sonst abenteuerlich geworden. Das erleichtert wirklich solche Tage enorm.

Außerdem hatte ich Homeoffice, die Fahrerei fiel weg und ich hatte in der Mittagspause Zeit, Fotos für ne Farbberatung zu machen. Irgendwie muss ich mal ein kohärentes Farbschema in meinen Kleiderschrank bringen.

Nach der Schule kam K2 nach Hause, ich bin ihr entgegengegangen weil ich morgens meinen Roller am Supermarkt vergessen hatte (WTF, Hirn?!). Dann Hausaufgaben, dann Spielen und als ich K1 vom Judo abgeholt habe, wollte K2 zu Hause bleiben. Das hat sogar geklappt und sie hat mich genau in dem Moment angerufen, als wir gerade das Treppenhaus hochgehen wollten.

Der Abend hat viel zu lange gedauert, mit Hausaufgaben und Essen und Aufräumen und allem, aber wir habens zu dritt geschafft und ich war, wie üblich wenn ich alleine bin, viel zu spät im Bett.

Freitag

Übernachtungswochenende für die Kinder, juchu!

Nachdem ich die Kinder wohlbehalten an der Schule verabschiedet habe, hatte ich… die Wohnung für mich. Ich glaube, seit dem Urlaub war das das zweite Mal oderso. Schon krass.

Der Mann kam pünktlich heim, ich war fertig mit arbeiten und hatte schon aufgeräumt und den Staubsaugerroboter saugen und wischen lassen (die neuen Wischdingsis sind wirklich Gold wert, sieht aus wie richtig gewischt).

Wir fuhren in die Stadt, aßen Holzofenpizza und gingen zum ersten Mal seit Ewigkeiten ins Kino. Deadpool & Wolverine. Was ein Film, hat mir super gut gefallen!

Samstag

Langes Ausschlafen für uns, dann etwas Hausarbeit und Keller sortieren und Kinder abholen. Die hatten auch ihren Spaß bei Oma und Opa.

Sonntag

Schwimmkurs, Ausruhen und Aufräumen.

02.-08.09.24 Zusammenfassung

Am Montag war Gewitterwetter. Was für ein Himmel (und, immer wieder, was für eine Aussicht von diesem Balkon!)

Dienstag war nochmal richtig heiß, Mittwoch merklich kühler, das war auch gut so: Ich habe nämlich an einem Team Walk Event teilgenommen, zusammen mit ein paar Kolleg*innen, die uns angemeldet haben. Auf so einem großen Sport-Event war ich noch nie, auch wenn es „nur“ Wandern war, außerdem war die Gesellschaft wirklich nett, die Strecke schön und alles gut organisiert. Ich habe sogar eine Medaille bekommen!

Meine Schritte an dem Tag waren auch nicht zu verachten:

Ein paar tausend kamen noch für den Heimweg hinzu (am Ende gut 25000 Schritte, 8,3 km auf dem Team Walk, warum werden da nicht auch die Schritte angezeigt???), es war nämlich etwas kompliziert, nach 21 Uhr von Dortmund nach Hause zu kommen – und da ich einen etwas längeren Spaziergang durch unser Wohngebiet einem halbstündigen Aufenthalt am Hauptbahnhof um 22 Uhr vorzog, bin ich halt woanders als sonst ausgestiegen und nach Hause gelaufen. Fun fact: Der Großteil meines Weges war mein alter Schulweg, erst der mit 10, dann der von 12-19 und sowas finde ich immer etwas surreal.

Am Donnerstag war ein besonderer Judo-Tag, weil eine Judoka aus K1′ Verein, Isabell Thal, heute an den Paralympics teilnimmt. Für die ersten Kämpfe habe ich auf der Arbeit extra Pause gemacht, den letzten Kampf, mit dem sie fünfte wurde, haben wir dann nach dem Judotraining live beim Abendessen gesehen. Tolle Leistung!

Der Rest der Arbeitswoche war Alltagskram. Kinder fertigmachen, Arbeiten, Abendessen, Bett.

Am Samstag war der Mann mit den Kindern Brunch essen, das hatten sie sich gewünscht. Ich war beim Friseur, mit der Straßenbahn, beziehungsweise Straßenbahnersatzverkehr, denn unter „Wir machen während der Sperrung der A40 keine Baustellen auf den Zubringerstraßen zu den Umleitungen“ versteht die Stadt offenbar „Wir tauschen die Gleise auf der Zubringerstraße aus, sperren dafür eine Spur und lassen auf der verbleibenden Spur den Ersatzbus fahren“ und „Auf der anderen Seite der Stadt machen wir auch noch ne Straßenbahngleisgroßbaustelle und sperren diverse Straßen“. NAJA. Haare sind jedenfalls wieder kurz und so, wie ich sie mag.

Da das Wetter immernoch schön warm war – der Sommer geht doch noch etwas weiter – habe ich mit dem Fahrrad meinen per Kleinanzeigen verkauften Rucksack zur Post gebracht und danach noch einen Umweg über die Felder gedreht.

Da der Herbst aber trotzdem irgendwann bald kommt, habe ich den Nachmittag damit verbracht, den Balkon darauf vorzubereiten, habe also einiges geerntet und geputzt und Feldsalat eingesät.

Am Sonntag wie immer Schwimmkurs und dann eine Wohnungsbesichtigung.

26.08.-01.09.24 Zusammenfassung

So lange habe ich das Bloggen seit Jahren nicht mehr unterbrochen. Seufz. Es war einfach alles zu viel. Ich versuche mich mal an einer Zusammenfassung…

Woche

Die einzelnen Tage kriege ich nicht mehr zusammen… Arbeitsalltag halt. Morgens bringe ich immer die Kinder zur Schule, K2 ist immernoch sehr aufgeregt, der Roller ist auch eine immense Hilfe, weil sie wie schon gesagt solche Strecken früh am Morgen noch gar nicht gewohnt ist.

Zu meiner Begeisterung ist es nochmal richtig heiß, ich kann nach so viel Lanzarote nicht sofort Herbst, mir graut es jetzt schon davor. Also erstmal noch ein paar Tage Ballerinas, Flipflops, luftige Kleidung und nur ein dünnes Strickjäckchen. Und auf der Arbeit ächzen die Klimaanlagen.

Am Montag war ich so spät daheim, dass ich kurzerhand Pommes vom Imbiss mitgebracht habe, da ist meine Laborarbeit etwas eskaliert und die kann ich nun mal leider nicht zuklappen wie den Laptop, wenn die Proben nicht fertig sind oder die Anlagen ein Problem haben, kann ich nicht einfach jederzeit unterbrechen.

Nebenbei habe ich noch herausgefunden, warum ich seit Jahren in unserer Sparkassenfiliale kein Bargeld abholen kann. Es kam immer nur „Technischer Fehler“. Meiner Bank gehört der Geldautomat nicht, bei der Bank, der der Automat gehört, habe ich kein Konto, also wusste ich erstmal nicht, an wen ich mich wenden soll (und, naja, eigentlich weiß ich, dass ich es nur herausfinde, wenn ich beide nacheinander anrufe, aber das gehört zu den Dingen wo mein Kopf überhaupt nicht alltagstauglich ist, da brauche ich dann schon Monate des Mut Zusammennehmens für). Naja, die Lösung, die ich auf der Suche nach der Hotlinenummer fand, war dann: Bei Fremdbanken muss man mindestens 50€ abheben. Offenbar habe ich es immer nur mit 20, 30 oder 40 versucht. Möp.

Am Donnerstag habe ich K1 wieder vom Judo abgeholt und endlich die Anmeldeunterlagen abgeholt. Woohoo!

Am Freitag war es dann draußen merklich kühler, in den unklimatisierten Fluren auf der Arbeit noch 28°C, mir gefällt’s, der Luftfeuchtigkeit nicht. Morgens haben wir eine Schnecki auf dem Bürgersteig gesehen:

Abends habe ich angefangen, meinen Kleiderschrank auszumisten. Das merke ich jedes Jahr nach dem Urlaub, dass ich zu viel Scheiß auf zu engem Raum und zu unordentlich (für meine Verhältnisse) habe. Also, es hilft ja nix, aussortieren. Ein Müllsack voller Klamotten durfte heute gehen.

Samstag

Die Kinder wollten gern nochmal auf einen Kletterpark, und da wir ja nicht wissen, wie viele warme Wochenenden es noch gibt, machen wir das einfach heute. Der Mann hatte einen Kletterwald ausfindig gemacht, tree2tree Dortmund, der schon Parcours für recht geringe Körpergrößen anbietet, sodass K2 (ganz knapp) auch mitdurfte, und einen Rabatt haben wir auch noch bekommen.

Ich bin größtenteils mit K2 geklettert, der Mann mit K1. K2 hat das Ganze eher… ausprobiert, im Vergleich zu de Kletterwald in Bayreuth, in dem wir letztes Jahr waren, waren die Parcours schon relativ hoch und da K2 ja die Mindestgröße erst gerade so eben erreicht, sind die Schrittweiten und Höhen der Halteseile für sie meistens einfach zu groß gewesen. Sie hat aber richtig Mut bewiesen und ist eine richtig lange Hängebrücke zweimal gekletttert.

K1 war da schon deutlich erfahrener (es ist immer wieder faszinierend, wie viel es bei diesem Kind ausmacht, wenn sie etwas schonmal gemacht hat, auch wenn es schon recht lang her ist) und ist alle Parcours für ihre Körpergröße durchgeklettert.

Ich hatte eigentlich vor, danach noch einen Parcours für Erwachsene zu klettern, aber meine Muskeln waren von dem vielen langsamen Klettern doch schon so erschöpft, dass ich es gelassen habe.

Nachmittags waren wir noch auf der Nachbarschaftsfeier bei meinen Eltern, das ist immer ein Happening (seit 25 Jahren!). Mit Umzug durch die Siedlung, I kid you not. Und Überraschungsbesuch und nachträglichen Einschulungsgeschenken von K2. Was für ein actionreicher Tag!

Am Sonntag war nur Schwimmkurs, Putzen, Aufräumen und Kleiderschrank entrümpeln. Durchatmen für die nächste Woche.

23.-25.08.24 Schule und Deine Freunde

Freitag

Der erste „richtige“ Schultag für K2, der erste Tag für K1 und mich, an dem sie uns nun auch begleitet. Das wird nur ein Jahr so bleiben… ich bin sehr gespannt.

Ich habe meinen Roller wieder reaktiviert, auf den sich K2 stellen kann, wenn sie nicht mehr kann. Das kenne ich noch von K1, morgens früh plötzlich 850m laufen statt 100m zum Auto und zur Kitatür, das ist ein Umstieg. Den nehme ich dann also morgens mit, bringe die Kinder zur Schule, fahre weiter zum S-Bahnhof, stelle den Roller dort an den Fahrradständern ab und fahre dann mit der Bahn zur Arbeit.

K2 war sehr aufgeregt, ich bin noch ein Mal bis zum Schultor mitgekommen, dann haben die beiden sich an die Hand genommen und sind zusammen rein. Hach!

Samstag

Ausruhen, Freizeit, Aufräumen, die letzten 2 Tage waren anstrengend und morgen wird bestimmt toll!

Sonntag

Zeit, K2s Einschulunggeschenk einzulösen: Es geht zum Deine Freunde-Konzert!

Auf den Parkplatz zu kommen war… interessant, auf dem Gelände haben wir erstmal noch gegessen und die Kinder haben sich Bandshirts gekauft. Bandshirts! Meine Kinder!

Das Amphitheater ist eine richtig schöne Location, so malerisch mit dem Rhein-Herne-Kanal im Hintergrund. Wir haben die Kinder zum Kinderbereich begleitet und dann… waren sie auch schon in der feiernden Menge verschwunden. Super! Für K1 hat mich das auch sehr gefreut, vor einem halben Jahr war sie noch viel unsicherer. Und K2 war eine der kleinsten und ist trotzdem erst ganz spät wieder zu uns gekommen!

Das Konzert war wieder genial, auch wenn ich eigentlich keinen Hip Hop höre, das ist gute Musik und die drei haben sichtlich Spaß an dem, was sie tun.

Nach 1,5 Stunden Konzert habe ich dann auch K1 wiedergefunden, und einen Tag später auf dem Instagram-Account von Deine Freunde – sie stand nämlich ganz vorne, in der Mitte der ersten Reihe. Mein Baby!

Das war ein tolles Einschulungsgeschenk und hoffentlich eine wunderschöne Erinnerung für die Kinder.

22.08.24 Schulkind

Juchuuu, wir gaben ab heute ZWEI Schulkinder! Wie ist das denn passiert?

Morgens habe ich erstmal K1 zur Schule begleitet, dann haben wir drei uns schick gemacht und sind los zur Kirche gelaufen.

Von vor drei Jahren weiß ich ja nun, dass „der ökumenische Gottesdienst ist freiwillig“ hier bedeutet „es muss niemand hin, aber Rektorin, OGS-Leitung und Schulsozialarbeiterin stellen sich halt da vor und die Kinder werden gemeinsam von der Kirche aus in die Klassen begleitet“, also gehen wir halt dieses Mal auch hin. War aber ganz nett gemacht und die Kirche ist auch einfach eine der schönsten, die ich kenne.

K2 hat jedenfalls vermutlich dieses Jahr die einzige Starlight Express- bzw. Electra-Schultüte Deutschlands, sie ist super geworden finde ich.

Nach dem Gottesdienst gab es eine tolle Begrüßung von den 3. Klassen auf dem Schulhof und dann zogen die Kinder los zur allerersten Schulstunde. Hach!

Der Mann und ich machten einen kleinen Spaziergang, aßen zwei Stücke Kuchen und warteten auf K2. Die war happy, und erschöpft!

Zu Hause wurde erstmal die Schultüte ausgepackt (Freundebuch, Sticker, Regenschirm, Süßes, erstes eigenes Portemonnaie, transparenter Lippenstift, und als große Überraschung Karten für Deine Freunde am Wochenende), kurz entspannt und die Hausaufgabe gemacht (Schultüte ausmalen. Nix wildes). Es hilft echt, das vor ein paar Jahren schonmal gemacht zu haben.

Am Nachmittag kamen Oma und Opa und wir feierten bei Kaffee und Kuchen (danke für die Empfehlung. C&W Donauwellen sind echt empfehlenswert). Die Kinder erzählten, K1 bekam auch noch ein paar „Kleinigkeiten“ (Sticker, Lippenstift und sie darf natürlich aufs Konzert mit) und spielten Just Dance. Es ist warm und sonnig, ich habe die Balkonbank aufgestellt, was für ein tolles Wetter für einen ersten Schultag!

Nachdem Oma und Opa weg sind, dürfen alle ein wenig ausruhen. Der Mann und ich sitzen zufrieden auf dem Balkon, erledigen ein paar Kleinigkeiten (AG-Wahl, neue Sneaker für K1, Nachfrage beim Judoverein, diesdas) und dann habe ich sogar Zeit, eine Stunde auf dem Balkon zu liegen und zu lesen. Schön. Das hab ich gebraucht nach den letzten Tagen!

Zu Abend Spaghetti Miracoli und zwei aufgeregte Kinder ins Bett bringen. Willkommen in der Schule K2, wir sind so stolz auf dich und wünschen dir eine tolle Zeit!

19.-21.08.24 Prä-Schul-Tage

Montag

Montag, die Arbeitstasche ist gepackt, ich hab mir sogar Frühstück und Mittagessen gemacht und weiß schon, was es zu Abend gibt. Ich muss ins Büro um Dinge mit Papierdokumenten zu tun und eine neue Analyse anzufangen. Um 10 wird aus (verständlichen) Gründen meine Analyse verschoben und trotzdem brauche ich eine halbe Überstunde, um ansatzweise das Nötige fertigzubekommen. Bin abends komplett fertig , habe trotzdem das Gefühl zu Hause nicht mal ansatzweise meinen Beitrag zu leisten und jeder Schritt ist als würde ich große Steine hinter mir herziehen.

Abends noch das Finale von Umbrella Academy. Hat uns sehr gut gefallen, die ganze dritte Staffel haben wir jetzt seit der Rückkehr durchgeguckt.

Dienstag

Der Vorsatz hat ja lange gehalten, an Tag 2 hab ich schonmal kein Mittagessen für mich fertiggebracht. Meh. Statt „geht schon ohne“ habe ich mir wenigstens Frühstück eingepackt und zu Mittag in der Unimensa gegessen, draußen auf der Terrasse in der Sonne. Mir graut schon wieder vor dem Herbst (und dem Winter und dem Frühling).

Abends dann Buchstabensuppe für K2, Milchreis für K1 und dazu ein Radieschen, eine Gurke und eine Karotte vom Balkon. Lecker.

Abends einfach nur 2 Sachen klären und ab ins Bett.

Mittwoch

Nur noch ein Mal schlafen, dann haben wir ZWEI Schulkinder! K1 hat heute schon den ersten Schultag nach den Ferien.

Auf der Arbeit erstmal wichtiger Termin am Standort, ging aber wohl alles gut, dazu Vorbereitungen für neue Messungen, ich bin gespannt. Dann K2 von Oma abholen, mit ihr zum Bäcker Abendbrötchen holen und nach Hause. (10,5 Stunden außer Haus für 7 Stunden Arbeit.)

Wir fordern seit der Urlaubsrückkehr wieder Mithilfe der Kinder beim Esstisch abräumen und solchen Dingen ein und heute (ehrlich gesagt die letzten Tage auch schon) klappte das echt schon ziemlich gut, Tisch abräumen, Spülmaschine befüllen, Tisch abwischen. So hatten die Kinder noch richtig viel Zeit, die sie mit gemeinsamem Playmobil-Spiel verbracht haben, und ich konnte mal 5 Minuten durchatmen. Dann kam kurz vor Schlafenszeit auch noch der Picnic-Lieferant und beide Kinder haben geholfen, der Fahrer war so nett zu K2 (hat ihr was zum Tragen angegeben und sogar das Altglas mitgenommen das sie aus Versehen mit den Pfandflaschen in seinen Korb getan hat), da hab ich glatt mal Trinkgeld gegeben.

Nur noch einige Sachen klären und wieder ab ins Bett.

18.08.24 Planet Ozean

Das letzte Ferienwochenende, einen Ausflug schaffen wir noch!

Den Morgen gingen wir ungeplant langsam an, wie waren nämlich beide müüüde. Die Kinder haben gespielt. Miteinander. Ohne nach Fernsehzeit zu fragen. Und sind deutlich entspannter gerade. Hat der Urlaub also vielleicht doch Entspannung gebracht.

So zwei Stunden später als geplant waren wir dann nach einem Snack unterwegs und haben uns (weil das Wetter mal wieder Regen angesagt hat, aaargh ich will wieder nach Lanzarote) auf den Weg zum Gasometer Oberhausen gemacht.

Der Mann zog mit K1 los, ich mit K2 und wir erkundeten die tollen Bilder. Ich glaube, wir haben seit 2015, damals noch mit K1 in der Trage, jede Ausstellung dort gesehen.

Ich poste mal lieber keine Bilder, weiß nicht wie das mit Urheberrechten ist.

Zur „Die Welle“- Installaion musste ich K2 sanft überreden, aber dann lagen wir beide auf dem Rücken in einem Sitzsack unter dieser riesigen (40 x 18m) Leinwand und schauten Projektionen von Fischen, Walen, Haien und Quallen zu, mit Musik, in diesem riesigen Gasometer und da war ich nach 3 Stunden Bilder gucken, erklären, beruhigen und aufpassen wo das Kind hinläuft innerhalb von 5 Minuten total tiefenentspannt. Hätte noch Stunden da liegen können.

Zu Hause gabs „Asterix bei den Briten“ für die Kinder, ich hab die eingefrorenen Reste von der Grillfeier gegrillt und dann haben wir Kleidung rausgelegt und die Erinnerungswecker wieder aktiviert. Morgen geht es los!

17.08.24 Rappel

So, wir haben mies geschlafen, es ist schwül ohne Ende, ich hab den ganzen Tag schon wieder nen dicken Kloß im Bauch und sehe überall, wo ich hingucke, nur To-dos. Aaaaaaaaargh.

Kurzum, der Mann und ich haben heute nen Rappel gekriegt und der Mann hat entschlossen, HEUTE sofort mit dem Ausmisten der Kinderkleidung anzufangen. Im Urlaub und zu Hause hatten wir nämlich regelmäßig ein bis zwei Kinder die vor vollen Kleiderschränken „nichts anzuziehen“ hatten. Ja, shame on us, ein Kind hat tatsächlich jetzt nur noch halb so viel Kleidung weil ganz viel zu klein geworden ist. Und das Kind wusste das und wollte die Sachen deswegen halt nicht mehr anziehen. Tjanun.

Dann hat der Mann mit den Kindern überlegt, womit sie eigentlich im Moment gar nicht so viel spielen, und gemeinsam entschieden, was erstmal in den Keller kommt, damit Platz für andere Sachen ist, zum Beispiel die Playmobil-Drachen, die hier so ungefähr täglich rausageholt werden. Ich hab dann Altpapier entsorgt, Sachen in den Keller gebracht und so.

Zwischendurch haben wir einen kurzen Spaziergang eingelegt. Ach, mir wäre echt lieber gewesen mal kurz in den Pool springen zu können. Seufziseufz.

16.08.24 Arbeit Tag 1, meh

Morgens Aufstehen, Wecker klingelt, Kinder fertigmachen, anfangen zu arbeiten, Oma holt die Kinder ab. Ich fange mal im Homeoffice an, sanfter Einstieg und so.

Arbeiten, 300+ E-Mails durchgehen aber zum Glück ohne großartige To-dos, nur eine kleine Liste. Verpasste Schulungen durchgehen, bisschen Kleinkram machen, fertig.

Nach dem Feierabend hatte ich mir vorgenommen, das Auto zu waschen. Da K2 ja jetzt nicht mehr jeden Morgen zur Kita gefahren werden muss, werden wir es deutlich weniger brauchen, die Kinder nur noch am Wochenende, also macht eine Grundreinigung Sinn.

Ich fuhr zur All-Inclusive-Wäsche mit Innenreinigung, vergaß dabei aber die Sperrung der A40, weswegen ich 35 statt 15 Minuten pro Weg brauchte. Hab schon wieder keine Lust mehr, wenn ich mir die Zeit zum Autowaschen (!) aus den Rippen schneiden muss.

15.08.24 Deutschland Tag 1, meh

Aufstehen, Frühstücken, Koffer auspacken. Viel Koffer auspacken. Morgen ist schon unser erster Arbeitstag!

Dazu viel Wäsche waschen. Sehr viel Wäsche, aber das haben wir mittlerweile tatsächlich recht gut im Griff. Wäsche kann wieder draußen trocknen, es regnet nicht und ist warm und nicht mehr so diesig.

A propos Balkon: Das habe ich gestern ganz vergessen, meine automatische Bewässerung hat die 3 Wochen ohne Beobachtung tadellos funktioniert und das so gut, dass nochmal zwei Gurken und 5 Radieschen reif geworden sind, überall rote Erdbeeren hängen, die Karotten sind reif, die Kräuter sind riesig. Das ist schön.

Die Mittagspause hab ich natürlich direkt am ersten Tag verbaselt, es ist einfach alles so viel und ich möchte erst alles erledigen und dann ausruhen, aber bei der Menge von To-dos geht das einfach nicht.

Nachmittags kam noch die Picnic-Lieferung die ich schon auf Lanzarote abgeschickt hatte, das war wieder mal eine große Erleichterung.

Abends waren wir auf dem Spielplatz, wir sind aus dem Urlaub noch deutlich spätere Schlafenszeiten gewohnt und die Luft war angenehmer. Morgen geht es wieder an den Schreibtisch, zum Glück nur für einen Tag, dann ist ja schon wieder Wochenende.