29.07.24 Lanzarote Tag 6 – Kinderspaß und Schnorcheln

So ein richtiger Hotelurlaubstag war das heute.

Am Vormittag wollten die Kinder nämlich zum ersten Mal zur Hotelkinderbetreuung, die immer am Vormittag stattfindet. Die machen jeden Tag etwas anderes mit den Kindern: Spiele, Basteln, ganz unterschiedliche Sachen. Heute war ein Agentenspiel dran. Der Mann und ich hatten also am Vormittag 2 Stunden kinderfrei, die wir genüsslich verbrachten.

Nach der obligatorischen Mittagssiesta wollten die Kinder dann noch unbedingt dem Mann ihre Schnorchelmasken im Pool demonstrieren. Ich war kurz beim Strandmarkt und habe Eimerchen und Strandzeug besorgt, das kann man immer so schlecht von zu Hause mitnehmen. Dann kam ich zu den anderen zum großen Pool und durfte von einer schattigen Poolliege aus das Schnorcheltreiben beobachten und abwechselnd Kinder anwärmen und Kram anreichen.

Das Wetter war bewölkt und ich ahnte schon, dass die Sonnenbranddichte am Abend im Restaurant merkbar höher sein würde als sonst, was auch stimmte. Das ist nämlich auf Lanzarote ein trügerisches Wetter, weil doch noch so viel UV-Strahlung durchkommt, dass 30min uneingecremt für einen Sonnenbrand reichen können. (UV-Index 9).

Beim Abendessen erstmals nur so mittelgutes Entrecôte gegessen, die Anzahl der „well done“ gewünschten Steaks an der Grillstation war beunruhigend hoch, dann wird da halt primär für… britischen Geschmack gegrillt. Wie passend, dass K1 gerade „Asterix bei den Briten“ liest.

Hier noch ein Sonnenuntergangsfoto, das ich auf dem Heimweg vom Restaurant zum Hotelzimmer geschossen hab.

28.07.24 Lanzarote Tag 5 – Aquarium

Die Kinder nutzen ihre Tablets hier im Urlaub ganz anders als zu Hause, ich finde das super. Beide spielen Offline Games (so eine Spielesammlung mit Minispielen, Schiffe Versenken, Käsekästchen, Color Connect und so), K2 spielt Kleiner Fuchs Tierarzt, K1 liest Asterix-Comics.

Nach dem Frühstück fuhren wir nach Costa Teguise ins Aquarium:

Zebrahai und Rochen
Oktopus an Bullauge
Schildkröti

Es gab wirklich interessante Fische, ein großes Becken mit Haien und Rochen das man von mehreren Seiten aus beobachten konnte und vor dem regelmäßig das Personal interessante Fakten erzählt hat und eine Wasserschildkrötenaufzucht, in der verletzte Schildkröten aufgepäppelt und, wenn möglich, wieder ausgewildert werden. Dazu noch Infos zur Plastikverschmutzung und so.

Was wir alle echt schade fanden, war dass die Räume generell etwas düster und unheimlich wirken (dunkel ist ja in Aquarien normal damit man in den Scheiben nicht nur die Reflektion der Lampen sieht, aber das war sehr dunkel) und an einer Stelle ein riesiges Wandbild eines aufgerissenen Haimauls ist. Das hat einem Kind den Besuch so sehr verhagelt, dass es nicht mehr weiterkonnte, obwohl es die Aquarien eigentlich schön fand. Das hat halt auch irgendwie was mit Barrierefreiheit / Accessibility zu tun, finde ich. Klar, viele Kinder finden Spannung und „Gefahr“ auch toll, aber das passte so gar nicht zur restlichen Message vom Aquarium („Hier, Riffhaie, sehr faszinierende Tiere, gar nicht so gefährlich wie immer gesagt wird. Hier, ein 2m hohes Bild eines aufgerissenen Haimauls mit 4 Zahnreihen!) und es war ja auch gar nicht als aufregend/spannend angepriesen. Es würde uns als Familie total helfen, wenn es halt einen „Seitengang“ gäbe der optional ist in dem es meinetwegen alles über gefährliche Raubtiere zu sehen gibt, aber bitte kein surprise Wandbild wenn mein Kind eigentlich gern dir Doktorfische, Oktopus, Einsiedlerkrebs und Anemonen sehen würde.

Naja.

Zum Abschluss gabs noch ein Eis, wir fuhren zurück, machten Mittagspause und dann war ich mit den Kindern im Pool, die Schnorchelmasken austesten bevor es wieder ins Meer geht. Was ein Spaß! Beide Kinder haben gequietscht vor Freude. Mir passt die Maske auch gerade noch, es ist wirklich ein klasse Einsteigerding für Kinder, weil man damit ganz normal durch die Nase atmen kann und nicht nur durch den Mund wie bei einem Schnorchel. Und halbwegs dicht sind sie auch (bei K2 ist es noch etwas grenzwertig, weil sie gerade eben groß genug ist, bei K1 klappts super). Das probieren wir demnächst im Meer aus, ich freu mich schon!

Das Abendessen war wieder köstlich, heute mit Schokobrunnen zum Nachtisch.

Abends gab es heute keine Minidisco, aber Partyspiele für Kinder, und zwar quasi direkt unter unserem Balkon, da mussten wir hin. Es gab 4 verschiedene Geschicklichkeitsspiele, so Aufpustdinger wie auch Hüpfburgen sind, nur dass man da wie auf eine riesige Dartscheibe wirft oder in riesige Basketballkörbe. Die Kinder hatten jedenfalls Spaß und ich hab mich am Nachtpanorama erfreut.

Da, Fuerteventura
Hotelpool bei Nacht

27.07.24 Lanzarote Tag 4 – Playa Flamingo, Zauberer

Ein Ausflugtag, ein ruhiger Tag, so hatten wir es uns in etwa vorgenommen. Heute also „ruhig“.

Frühstück with a view

Nach dem Frühstück haben wie also unsere Strandsachen gepackt und sind los zum Strand direkt neben dem Hotel, das sind nur so 200 Meter zu Fuß.

Die Strandmuschel ist bei dem sonnigen Wetter zwar viel zu heiß um darin zu sitzen, aber zum Lagern der Strandsachen ist sie super. Ich habe sie also aufgebaut, alles verstaut, Handy in wasserdichter Tasche umgehangen und ab zum Wasser. Ohne Neoprenanzug etwas frisch, aber ich bin auch eine riesige Temperaturmemme.

Etwas später kamen Mann und Großeltern dazu, das war schön, immer jemand zum Reden und zum auf die Kinder achten (nur einmal hab ich vor lauter Gerede die Bluey-Figur aus den Augen verloren und dachte nur „Oh, da hat ja ein fremdes Kind auch eine Bluey, wie süß!“ – Naja, war unsere. Haben wir aber wiederbekommen.)

Ich war ganz im Wasser, Kinder und Mann auch, wir haben Kanäle gebuddelt und Steine geworfen, mit Schwimmring im Meer geplanscht und so. Der Playa Flamingo ist so eine künstlich angelegte Bucht, sonst gäbe es hier je nach Strömung nur Felsküste, der Sand wird immer wieder vom Strand weg- und wieder hingetragen. So ist es aber eine sehr geschützte, wellenarme Stelle, in der auch unsere Schwimmanfängerinnen gut ins Wasser können.

Gegen Mittag sind wir wieder zurück und das war auch gut, ich bin ganz kurz vor Sonnenbrand. Die Mittagssonne ist echt nicht ohne (UV-Index 10-11, „Extrem“).

Nach einer kleinen Mittagspause waren wir nochmal im Pool, schwimmen und unter die „Wasserbirne“ stellen:

(Die Actioncam ist echt Gold wert hier)

Da die Kinder so viel Spaß im Meer hatten, war ich dann noch kurz im Decathlon Arrecife und habe Schnorchelmasken für die Kinder und nen neuen Neoprenanzug für mich gekauft. Vor 5 Jahren gab es den noch nicht, ist wirklich ungemein praktisch (etwas teurer aber viel viel besser als diese Noname- bzw. Fake-Schnorchel die es überall in den Strandlädchen gibt).

Das Wetter war übrigens krass, tagsüber war das Meer so wunderschön strahlend tiefblau, auf dem Parkplatz vom Decathlon hatte ich plötzlich Tröpfchen im Gesicht und auf der Rückfahrt hat es doch tatsächlich geregnet. Also, zu Hause wäre das noch gar kein Regen, nicht mal Nieseln, eher „feuchter Nebel“. So ganz feine Tröpfchen, wie wenn man so ne Wolke Gischt abkriegt. In der Heckscheibe konnte ich dann tatsächlich einen riesigen Regenbogen beobachten, leider ohne Foto weil keine Ausfahrt, neues Auto und alleine.

Das Abendessen war wie immer lecker, die Kinder haben mittlerweile die Nudeln mit Tomatensauce für sich entdeckt (sieht man nicht so gut wie den Rest der Speisen, weil die immer frisch gemacht werden wie man sie bestellt) und werden von uns genötigt, zu jedem Essen mindestens ein Obst oder Gemüse zu essen. Wir Rabeneltern.

Vor dem Restaurant wurde Werbung für die Zaubershow gemacht, die die Kinder dann auch sehen wollten. Die war wirklich nicht schlecht, hat uns gut gefallen! (Familie Wunnibar komplett mit Gehörschutz ausgestattet, warum ist das immer so laut?)

Schwebender Stab

Danach waren wir so müde, wir sind alle super schnell eingepennt.

26.07.24 Lanzarote Tag 3 – Centro de Visitantes

Wir hatten gestern Abend mal überlegt, was sich als erstes, nicht zu langes Ausflugsziel eignet, und sind aufs Besucherzentrum des Nationalparks Timanfaya gekommen.

Aber erstmal Frühstück, dann eine Runde Pool, abtrocknen und fertigmachen, Sachen packen und los ins Auto.

Schon die Autofahrt durch den Nationalpark ist toll. Jetzt neu mit Radaranlagen und Tempo 60 wegen der vielen Radfahrer (Triathlon/Iron Man), finde ich gut dass das mal durchgesetzt wird.

Im Besucherzentrum gab es Infos zum Vulkanismus generell und auf Lanzarote, einen kleinen Film, Modelle, Sachen zum Anfassen und eine „Vulkansimulation“ mit Gerumpel und Rauch und „Lava“. Und einen tollen Ausblick übers Lavameer:

Die Kinder durften sich noch selbst Münzen prägen mit dem Timanfaya-Wahrzeichen drauf. Durch das Weingebiet La Geria ging es wieder zurück, erstmal Mittagspause machen.

Nachmittags war ich noch kurz mit K2 im Ort, vergeblich nach einem Hut suchen und Snacks holen.

Das Buffet haben wir heute Abend eröffnet, es gab spanische Küche mit Kaninchenpaella, Austern (nix für mich), gegrilltem Lachs, Ziegenbraten und so. Lecker. Und heute hätte ich das komplette Dessertbuffet essen können: Tiramisu, Mousse au Chocolat, flambierte Banane in Honig, Profiteroles, Panna Cotta.

Die Kinder wollten noch zur Mini Disco, K2 war viel zu müde, K1 hat‘s mitgemacht und konnte sogar einen Teil der Tänze noch.

25.07.24 Lanzarote Tag 2 – Playa Blanca

Die Kinder sind morgens wach geworden und haben erstmal gelesen/gespielt, wir sind viel später zum Frühstück gekommen als gedacht. Dafür waren dann die Kinder hangry, naja. Ich hatte jedenfalls erst lecker englisches Frühstück (Baked Beans, Frühstücksfleisch, Spiegelel), dann süß (Churros, Pancakes, Schokosauce, Wassermelone, Homigmelone), dazu frisch gepreßten Orangensaft und heiße Schokolade. Nomnomnom.

Der Mann hatte gesehen, dass es nach dem Frühstück einen Bauch Beine Po-Kurs gab, also habe ich den gemacht, während die anderen schonmal im Pool waren. Das hat sehr gut getan, mal wieder Sport zu treiben.

Den Mittag haben wir auf dem (frisch geputzten) Zimmer verbracht, gelesen und gespielt. Nach der größten Mittagshitze gingen wir zu Fuß Richtung Playa Blanca. Wir brauchten alle neue Sonnenhüte und Flip Flops, die wir auch ziemlich schnell fanden – nur K2s Hut ist ihr eigentlich etwas zu weit und wird bei dem Wind schnell mal weggeweht. Vielleicht finden wir die Tage noch ein passenderes Modell.

Mit einem Eis gestärkt ging es zurück ins Hotel und nochmal in den Pool. Erst im Erwachsenenpool, dann ging ich mit K2 noch in den Kinderpool. Dort hat sie mal wieder versucht, ohne Schwimmhilfe oben zu bleiben, und was soll ich sagen: Dieses Kind hat jetzt wohl auf Lanzarote schwimmen gelernt. Gnihihi. Ich kann übrigens Kurzarm-Neoprenanzüge für Kinder wärmstens empfehlen, gerade bei dem starken Wind hier hilft das wirklich sehr.

Nach Duschen und Körperpflege ging es wieder zum Abendessen. Heute asiatisch: Mit Sushi, gebratenen Nudeln und mehr. Das war wieder famos lecker. Ich hatte auch noch eine frisch gegrillte Dorade.

Nachdem die Kinder schliefen, haben wir noch geredet und gespielt und es ist einfach schön, hier zu sein.

24.07.24 Lanzarote Tag 1 – Abflug!

Der Wecker klingelt und wir quälen uns aus dem Bett. Aber es ist ja für den Urlaub, ne? K2 ist unweckbar, bis der Mann es mit „[Name] 3000*! Es geht in den Urlaub!“ versucht.

Alle ziehen sich tatsächlich trotz der Uhrzeit zügig an und wir stehen mitsamt Gepäck um 4:20 unten auf der Straße, wo schon das vorbestellte Taxi auf uns wartet. Oma und Opa steigen zu, wir sind komplett und um 5:15 oderso am Flughafen. Die zwei Stunden, die man vorm Flug da sein soll, stimmen auch einigermaßen, denn wir gehen gemütlich zur Gepäckaufgabe, durch den Sicherheitscheck (Bodyscanner jetzt ab 6 Jahren, Wtf? – dafür aber ohne Kabine sondern nur noch zwei Platten) und suchen unser Gate, dann ist nur noch Zeit für ein kleines Frühstück und ein Getränk und los geht es zum Boarding. Wir müssen nochmal Bus fahren, das Flugzeug steht auf einer derartigen Außenposition, dass wir gefühlt schon halb wieder zu Hause sind. Dann nochmal im Flugzeug 3 km Taxiway runter bis wir wieder am richtigen Ende der Runway angekommen sind. Die Plätze… naja, sie hätten beim Plätze reservieren mal markieren können, dass das Flugzeug ausgerechnet da, wo K1 und ich saßen, kein Fenster hat. Aber wir können so schräg nach hinten über den Flügel gucken.

Der Start war für beide Kinder natürlich super spannend und ich liebe das ja auch immer wieder, dieses Gefühl. Es war so dicht und tief bewölkt, dass wir über Deutschland keinen Boden sahen, aber der Anblick vom Fliegen über den Wolken war auch wunderschön. Und K2 weiß jetzt, wie es in einer Wolke aussieht, das wollte sie letztens nämlich wissen.

Ich saß neben K1 und kann nur mal wieder sagen: Große Kinder sind toll. Echt, ich hatte wirklich einen entspannten Flug und K1 auch. Sogar K2 hat das ziemlich gut gemacht, sie konnte nur gegen Ende der knapp vier Stunden Flug nicht mehr. Ich hatte Filme und Serien und Musik runtergeladen, Comics, Malbücher und Spiele eingepackt und alles, was die Kinder gebraucht haben, war eine zufällig gefundene Minispiele-App und ein Tierarztspiel.

Die Landung war noch etwas ungewöhnlich, der Wind hat nämlich gedreht und wir sind zum ersten Mal, soweit ich mich erinnere, von Norden statt von Süden aus gelandet. Somit haben wir natürlich beim Flug über die Insel ganz andere Städte gesehen als sonst und sind direkt über Arrecife in den Landeanflug gegangen.

Als wir gelandet sind war es gerade Mittag (Ortszeit), dann aufs Gepäck warten, den Mietwagen abholen und ab zum Hotel. Großes Auto ist groß (Renault Megáne), aber ich werde auf meine alten Tage auch noch erfahren.

Am Hotel wurden wir erstmal mit einem Getränk empfangen, Mann und Kinder sind mit dem Schwimmzeug zum Pool gezogen und ich habe Snacks eingekauft (Getränkedosen für die Minibar, Chips, Kekse und Drogeriezeug wie Rasiergel). Dann war unser Zimmer auch schon fertig, im ersten Stock, mit tollem Ausblick!

Der Nachmittag ging mit Pool, Duschen und Kofferauspacken und Orientieren schnell vorüber und wir waren später als gedacht beim Abendbuffet, sogar noch später wenn man die Zeitverschiebung bedenkt.

Das Buffet war genau meins, aber die Kinder waren wohl überfordert von der Auswahl und dem riesigen Meeresfrüchte-Teil mit Garnelen, Langusten, Gambas und so weiter. Der Mann und ich haben sehr lecker gegessen, Gambas und Wolfsbarschfilet und Papas Arrugadas.

Abends waren wir alle so fertig, alle sind in Sekundenschnelle eingepennt.

* Siehe Bluey Kurzgeschichten

20.-23.07.24 Countdown

Die letzten Tage vorm Urlaub.

Samstag

Es ist kurz vor Urlaub, also dürfen die Kinder nochmal zu Oma und Opa und wir können in Ruhe packen. Die Kinderkoffer packen wie vorher morgens zusammen mit den Kindern, das geht mittlerweile ziemlich gut und sie können / wollen ja auch ihre Kleidung selbst aussuchen. Der letzte Hotelurlaub war vor 5 Jahren, ich merke immer wieder daran wie viel größer beide geworden sind.

Wir packen dann so viel wie möglich vom Rest zusammen, waschen nochmal Wäsche, räumen auf und so. Schnell, da die Dachwohnung bei knapp 30°C echt heiß wird. Da wir ganz gut durchkommen, ist noch Zeit im die Stadt zu fahren um nach einem neuen Rucksack für Ausflüge zu schauen. Meiner ist auch schon älter als K2 und leer über 1,5 kg schwer, das ist mir zu viel. Ich werde fündig, wir gehen Pizza essen und ich hole die Kinder ab, die klatschnass im Garten stehen und mit Pool, Gartenschlauch und Wasserpistolen spielen.

Sonntag

Gemeinsam Urlaub machen wir (leider) dieses Jahr nicht, umso mehr hat es mich gefreut, dass wir doch noch Familie Rabensalat treffen können, wenn auch nur für einen Tag. Aus praktischen Gründen (liegt halbwegs auf dem Weg, hat Innenbereiche falls es regnet) und weil wir ihn sehr mögen, haben wir uns für den Tierpark entschieden.

Ich fands sehr schön, K1 und Pippi waren wie gewohnt sofort unzertrennlich, wir haben Eis gegessen, Tiere angeguckt, den Spielplatz besucht. Die Seehundfütterung gesehen, das Kobrafutter die Meerschweinchen beobachtet, Aquarien und Flamingos und nachaktive Igel und so. Es ist sogar trocken geblieben, war aber immer kurz vor Regen.

Zu Abend waren wir dann alle gemeinsam in unserem Lieblings-seit-25-Jahren-Dönerrestaurant und haben absurd leckere Lahmacun, Köfte und weitere Leckereien vom Holzkohlegrill geschlemmt. Die Kinder haben Kleider geschenkt bekommen (danke, sind beide heißgeliebt) und dann mussten wir uns schon wieder verabschieden. Das war schön, nächstes Jahr gern wieder länger!

Montag

Letzter Arbeitstag, uff. Ich war schon um 7 am Schreibtisch, bloß schnell zuendepacken, hatte aber (zum ersten oder zweiten Mal in drei Jahren, grrr) den Laptop auf der Arbeit vergessen, war also dann nach einem Roundtrip nach Dortmund um kurz nach acht bei der Arbeit. Kinder noch zu Oma gebracht und los. Alle losen Enden entweder beendet oder mir für in dreieinhalb Wochen einen Termin oder Erinnerung eingerichtet.

Nachmittags dann K1 abholen, K2 in Empfang nehmen und weiter die Pack- und Urlaubsvorbereitungscheckliste abarbeiten. Abends fix und alle.

Dienstag

Viel ist es nicht mehr, aber in weniger als 24 Stunden geht es ja auch schon los. Zum Glück passt der Turnus der Haushaltshilfe perfekt, sodass sie heute nochmal kommt und die Bude fein macht, während wir zwei Stunden mit den Kindern auf dem Spielplatz verbringen. So fällt es auch allen leichter, danach noch die Reste zu erledigen. Zwischendurch noch ne Runde Mario Kart 8. Kleidung für morgen früh ist rausgelegt, Nägel foliert, 4 Koffer und 4 Handgepäcke bereit. Dabei immer wieder Regen… wir haben uns echt das passende Jahr ausgesucht, um in die Sonne zu fahren. Was das elektronische Entertainment angeht, habe ich noch einiges an Spielen, Filmen und Musik runtergeladen und wir Erwachsenen haben beschlossen, dieses Jahr Retro-Gaming im Urlaub zu machen und deshalb den 3DS und GB Advanced SP eingepackt. Das wird super! (Und ist nicht so teuer und groß wie ein Steam Deck oder so unersetzbar wie eine limitierte Zelda-Switch).

So, die Wecker stehen auf 3:50 und 4:00 Uhr. Wünscht uns Glück.

15.-19.07. Abschied

Wieder mal Kurzfassung. Bin urlaubsreif. Sehr.

Montag. Hab K1 zur Schule gebracht, nur noch ein paar Tage die wir zu zweit gehen. Ich werde die Morgengespräche mit ihr vermissen. Heute fahren sie zur Kinderferienparty. Abends hab ich noch eine Wanderung durch den Nationalpark auf Lanzarote gebucht, da freu ich mich sehr drauf, die wollte ich schon lange mal machen!

Dienstag. Homeoffice, um meine Auswertung in Ruhe fertigzubekommen. Haha. Als der Mann Pizzateig für den Kinderbesuch am Nachmittag ansetzen will, findet er *goooooogle* vermutlich Staubläuse in Mehl und Zucker. Bääääääääääääääh. Also den gesamten Schrankinhalt entsorgt (war zum Glück der kleinste Schrank mit Lebensmitteln), unter anderem die üblichen zig Jahre alten getrockneten Kräuter. Hoffentlich war das gründlich genug. Im Schrank steht jetzt nur noch eine Dose „Opfermehl“ um nach dem Urlaub zu schauen ob es sauber ist. Der Kinderbesuch war sehr schön.

Mittwoch. Bürotag wegen Papierdokumente bearbeiten, auf der Fahrt fange ich das Freundschaftsbändchen wieder an, das ich vor über 25 Jahren weggepackt, nie beendet und dieses Jahr wiedergefunden habe. Dann Arbeitarbeitarbeit. K1 hat heute einen Ausflug zum Ketteler Hof.

Donnerstag. Letzter OGS-Tag für K1, allerallerallerletzter Kita-Tag jemals für K2 und allerletzter zur-Kita-fahr-Tag für uns. Es ist richtig heiß mittlerweile. Ausnahmsweise holen wir sie beide zusammen ab und sagen zum letzten Mal Tschüss. Vielleicht kommen wir nochmal zum Martinsfest oderso. Es waren turbulente und schöne 8 Jahre hier und wir haben unsere Kinder immer mit einem guten Gefühl abgegeben. Alle hier haben einen tollen Job gemacht (auch während der Pandemie) und wir werden immer gern an die Zeit zurückdenken (nur ans tägliche Aufofahren nicht, aber da kann ja die Kita nichts für). Kein Kitakind mehr!

Freitag. Oma-Opa-Tag mit Urgroßelternbesuch für die Kinder, letzter Bürotag für mich, und vorletzter Arbeitstag vorm Urlaub. Auf ins Wochenende. Koffer packen!

13.-14.07. Haare und Wasser

Samstag

Der Tag begann für mich mit einem lang ersehnten Friseurtermin (ich hatte mich beim Zeitraum verschätzt), die Haare sind also wieder ab und Sommerhaarschnitt-kurz. Schööön.

Auf der Rückfahrt habe ich schon die erste Dinofigur in der Stadt gesehen, die werden diesen Sommer nämlich wieder aufgebaut. Nette Aktion! Zu Hause war ein wenig Urlaubsvorbereitung angesagt, der Schul- und Bastel- und Malkram der Kinder in der Küche sollte zum Schuljahreswechsel einmal komplett aussortiert sein. Blank slate und so.

Nachmittags war der Mann mit K2 im Baumarkt, eine Schraube kaufen, meine Handtasche war kaputt (keine Angst, sie ist aus Leder, keine massive Metalltasche). Währenddessen habe ich mir K1 zusammen die Schultüte für K2 gebastelt. Nur noch 4 Tage Kita.

Sonntag

Morgens sollte es zum Schwimmkurs gehen, aber der fiel kurzfristig aus. Also durften die Kinder einen Asterix-Film sehen und da es recht warm war, haben wir den neu eröffneten Wasserspielplatz der Stadt ausprobiert, Urban Blue. Eintritt waren 8€ für uns vier und dafür gab es einen knöchel- und einen knietiefen Wasserspielplatz, ein „Bachlauf“ dazwischen, Wasserspiele, Fontänen, zwei Flöße (Floße?), Rutschen, einen Sandspielplatz, Liegewiese, Sitzgelegenheiten. Doch, bei warmem Wetter ist das ne gute Adresse, wir hatten Spaß.

Anstatt Pizzalieferdienst waren wir in der Stadt, italienische dünne Pizza essen. Nomnomnom. Die Dinos in der Stadt haben wir auch noch besichtigt und ein Eis verputzt. Letzte Arbeitswoche, ich komme!

01.-12.07.

Uff, nach dem epischen Wochenende war ich so fertig und es war schonwieder so viel zu tun, da ist mir für Wochen das Bloggen entglitten.

– Viel müdes Arbeiten, nach ein paar Tagen wieder normales Arbeiten, alles viel, ein Kundenprojekt und zwei interne Projekte müssen noch vor meinem Urlaub fertigwerden. Zwischendurch ne kleine Sommerfeier, das war nett mal wieder mit den Kolleg*innen zusammenzusitzen.

– Nachmittage waren ruhig, Wetter war erstmal wieder nass und kühl, also vom Wetter her hätten wir das Megawochenende nicht besser planen können. Glück gehabt!

– Freitag hatte K2 ihre Kita-Abschlussfeier. Das war wirklich ein tolles Fest, bei K1 war ja noch Corona und es durfte nur eine Person pro Kind mit. Dieses Mal waren alle willkommen, es war voll, es hat geregnet aber das war nicht so wichtig. Die Bald-Schulkinder haben die ganze Woche mit einem Clown Zirkuskunststücke einstudiert! Und der Clown war richtig gut: Lustig, kindgerecht, motivierend, immer einen passenden Spruch und ganz viele kleine altersgerechte Aufführungen. Drehteller, Diabolo, Tanz, Minifahrrad, Akrobatikfiguren, Zaubertricks.

Die Kinder haben Gedichte aufgesagt, Arm in Arm ein Abschiedslied gesungen, mit leuchtenden Augen einen Ballon steigen gelassen und wurden, wenn sie wollten, aus der Kita „rausgeworfen“. Es war so schön und ich werde zwar die Autofahrten dahin überhaupt nicht, die Kita aber umso mehr vermissen. Immerhin hat sie uns jetzt acht Jahre lang täglich begleitet!

– Nach dem Fest haben die Kinder nochmal bei Oma und Opa übernachtet und wir haben während des EM-Viertelfinales Deutschland-Spanien eine fast leere Sauna genossen, mit viel Platz sogar in den Aufgüssen. Und die hatten es in sich, besonders der letzte. Wenn der Saunameister schon sagt „Wenn es zu heiß wird, legt die Hände auf die Ohren, die werden am schnellsten heiß“ dann weißt du, es wird Ernst. Alter.

– Samstag haben wir noch Zeug erledigt und waren gemeinsam in der Stadt, haben italienische Pizza gegessen und dann die Kinder abgeholt. Sonntag war Ausruhen angesagt, nach dem Schwimmkurs

– Die nächste Arbeitswoche war ähnlich arbeitsreich – wenn ich nicht bis kurz vorm Flug rotieren will, beeile ich mich besser jetzt damit dann alles sanft ausläuft. Soweit der Plan. Freitag Abend dann noch mit einen 9-Stunden-Tag wegen ungünstiger Wartezeiten, dadurch sind wir aber einen Tag schneller fertig.

– Unter der Woche war ich mit K2 zur Tetanus-Impfung, die ist ja immer etwa vor der Einschulung nochmal. Hat sie super gemacht, und die MFA war auch super. Darauf ein Kirschlolli!

– Der Mann hat die letzten Pfandflaschenüberreste von der Grillfeier weggebracht, wir haben zum letzten Mal vorm Urlaub Lebensmittel bestellt und die große Wassertonne für die Balkonbewässerung aufgebaut

– Der Heizungsablesefirma fällt ein, dass sie am Ende der dritten Sommerferienwoche (!) im ganzen Haus Zähler tauschen will und wir bitteschön alle da sein sollen. Wtf? (Ich weiß, da können sie uns nicht zu zwingen, aber ich mag das nicht, selbst wenn der Mann sich kümmert, ich werd ganz nervös.)

– Abends viel Sortiererei und Vorbereiten der Schulsachen, beide Kinder haben fleißig mitgeholfen und die Schulranzen stehen etikettiert, befüllt und grundgereinigt parat.

– Beide Kinder haben sich nochmal mit Freund*innen getroffen, K1 hatte schöne Spiele und Aktionen in der OGS, K2 geht noch die letzten Tage in die Kita.

So, das waren in etwa die letzten 2 Wochen. Krass, wie viel doch passiert ist, ich merke das immer erst beim Aufschreiben und habe sicherlich noch einiges vergessen.