Ufff, so, der Mann ist operiert und wie geplant wieder zu Hause.
Das Schwierigste für mich war tatsächlich, dass K2 heute noch daheim bleiben musste. So ein Tag Homeoffice mit Kind macht mich echt fix und alle, ich wundere mich immer wieder wie wir das 2020 geschafft haben – zumal die Kinder da ja noch 3 Jahre (!) jünger waren. Dabei war K2 eigentlich echt mega pflegeleicht heute. Sie hat höchstens mal nach was zu essen gefragt, ansonsten gespielt, Tablet geschaut und gemalt. Aber trotzdem, alleine dieses mit 20% der Aufmerksamkeit permanent woanders sein zu müssen… puuuh.
Das Andere ist halt, dass die Zeit zwischen Kinder abgeben und abholen nicht für 7 Stunden Arbeit reicht. Tjanun. Ich hab noch ein paar Überstunden und die nächsten Tage werden Oma und Opa aushelfen und danach sehen wir weiter. Wird schon.
Der Nachmittag war eigentlich ziemlich erfolgreich. Als ich fertig mit Arbeiten und Hausaufgabenbetreuung war (Mal ehrlich, Regeln Wort für Wort vom Arbeitsbuch ins Heft abschreiben ist echt ne Hausaufgabe, deren Sinn erstens zweifelhaft und zweitens einer Zweitklässlerin nicht ersichtlich ist. Vor allem, wenn die Aufgabe davor daraus besteht, die schon im Arbeitsbuch stehenden Wochentage auch nochmal abzuschreiben), waren Küche und Wohnzimmer das reinste Kinderchaos (also Stifte, Schnipsel, Spielzeug, Snacks everywhere), aber die Kinder haben ein wenig mitgeholfen und ich kann ja froh sein, dass (alleine in meiner Reihenfolge auf meine Weise) Aufräumen eins meiner effektivsten Stimmings ist, nach ner Stunde war nämlich alles wieder tiptop und ich innerlich tiefenentspannt. (Na gut, es war auch sehr spät, aber eine Kröte muss man ja schlucken. Immerhin nur 15 min später Abendessen als sonst)
So habe ich es dann auch geschafft, mit den Kindern sehr klar zu kommunizieren, dass ich ihre Hilfe brauche und erwarte und was ich genau von ihnen brauche. Wenn mir das mal gelingt und ich nen klaren Kopf dabei habe, klappt das erstaunlich gut.
Nächste Hürde war, dass die Picnic-Essenslieferung erst um 20 Uhr kam, dadurch waren die Kinder verständlicherweise etwas überdreht. Aber auch das hat irgendwie recht gut geklappt, ohne Schreien, ohne Meckern, ohne Schimpfen.
Bin zufrieden.