31.01.2023 Dies, das

Noch ein letzter Homeofficetag, den Rest der Woche habe ich wieder Laborzeug zu tun. Bin ich froh, dass wir dieser Tage von allen Großeltern tatkräftig unterstützt werden.

Der Mann braucht wirklich noch viel Ruhe, macht so viel mit wie es irgendwie geht aber… Heilung macht man zwar nicht bewusst, dennoch verbraucht sie halt Ressourcen. Ist so.

Nachmittags ist mir dann auch noch eingefallen, dass ich K2 bei der Kita hätte abmelden müssen. Mist. Und morgens, dass ich gestern vergessen habe zu fragen, ob die Putzhilfe kommt. Tat sie nicht.

Nachmittags noch eine Wohnung besichtigt. Auch ganz nett. So langsam kommen wir der Sache näher, hoffe ich.

30.01.2023 Programm

Volles Programm: K1 zur Schule bringen, arbeiten, zu Wohnungsbesichtigung fahren (hab leider nicht rechtzeitig gesehen, dass der Termin auf morgen verschoben wurde, hmpf, aber das Haus hab ich schonmal gesehen), wieder nach Hause, ein bisschen aufräumen, zur Klassenpflegschaftssitzung gehen (sich innerlich über manche Eltern aufregen und Sprüche verkneifen), nach Hause gehen, K1 ins Bett bringen, Abend essen, Wäsche zusammenlegen, ne Folge Rings of Power, Bett.

Ich hatte allerdings Homeoffice und K2 schläft bei Oma, also war das alles in allem doch eingermaßen entspannt, dafür dass es echt viel war (finde ich).

29.01.2023 Gegrübelt

Uff, die Wohnungssache hat mich in der Nacht überhaupt nicht losgelassen, ich habe ewig wach gelegen, habe vielleicht drei Stunden geschlafen, diesmal auch völlig ohne Beteiligung der Kinder, die haben einfach die ganze Nacht durchgepennt. Danke an die Twitterkneipencrew für Input und Meinung! Das hat mir wirklich weitergeholfen.

Wir werden sehen, was daraus wird. Ich nehme gerne gedrückte Daumen.

Heute hab ich gebadet, bis ich so richtig vollkommen durchgewärmt war. Das tat gut. Der Mann hat endlich eine Möglichkeit gefunden, trotz OP-Schmerzen Witcher 3 zu spielen. Ich glaube, jetzt hab ich ihn endgültig damit angesteckt. Yes!

Ich bin noch nicht so ganz bereit für die nächste Arbeitswoche.

28.01.2023 Überrascht

Die Kinder waren bei Oma. Bei der, die sie seltener sehen. Hatten viel Spaß und wir Eltern konnten uns ausruhen und Zeug erledigen.

Auf dem Plan stand eine Wohnungsbesichtigung, in die ich eigentlich gar keine Hoffnungen setzte. Aber wer weiß, und zum „Üben“ und Erfahrungen sammeln kann es ja nicht schaden. Aber die Wohnung war… überraschend gut.

Jetzt müssen wir überlegen, was wir damit machen, noch ein paar Kleinigkeiten klären, die stimmen müssen, nochmal in uns gehen was wir wollen und brauchen. (Kriegen muss man sie dann natürlich auch noch vor Lachen.)

27.01.2023 Müde

Puuh, ich bin den ganzen Tag komplett auf Kante genäht.

Ich möchte mal wieder durchschlafen. Also so ein paar Jahre lang jede Nacht. Ist ja nicht so, als würde das nie passieren, es ist halt nur nicht vorhersehbar. Mittlerweile wache ich ja schon spätestens um 5:15 von alleine auf. Immerhin merke ich aber, dass es mir, wenn ich denn mal so zwei Nächte durchschlafen kann, sofort drastisch besser geht. Es ist also prinzipiell möglich, sich nicht all day every day wie von ner Planierraupe überfahren zu fühlen. Nur heute halt nicht.

26.01.23 To-do

Heute sind mir beim Arbeiten so viele To-dos eingefallen, dass ich wenigstens angefangen habe, sie aufzuschreiben. Also nicht-arbeitsbezogene To-dos. Steuern machen, Reservierung checken, Termin absagen, Schwiegermutter anrufen.

Ich mag nicht. Einerseits möchte ich nur den ganz normalen Alltagskram endlich mal schaffen, aber wenn ich mich um z.B. meine Geburtstagsfeier nicht kümmere, gibt es keine und ich möchte aber auch feiern. Andere Sachen wie Steuern und Wohnungssuche müssen halt sein. Keine Ahnung, wann. Ich weiß, das müssen Sie alle auch, das ist halt das Leben.

Abends bin ich dann auch noch laut geworden weil K1 mich ungerecht fand und K2 mich pausenlos gerufen hat, um mir nochmal extra zu sagen, dass der Papa ja viel besser ist und alles machen soll und dass ich weggehen soll. Die das von mir angebotene Taschentuch zum Tränen trocknen demonstrativ in winzige Fitzelchen zerreißt und mir die ausgezogenen Klamotten entgegenschmeißt. Doch, ganz toll, wenn man sich noch tagelang um alles kümmern muss. Das wird so zauberhaft.

25.01.23 Geschafft

Ufff, so, der Mann ist operiert und wie geplant wieder zu Hause.

Das Schwierigste für mich war tatsächlich, dass K2 heute noch daheim bleiben musste. So ein Tag Homeoffice mit Kind macht mich echt fix und alle, ich wundere mich immer wieder wie wir das 2020 geschafft haben – zumal die Kinder da ja noch 3 Jahre (!) jünger waren. Dabei war K2 eigentlich echt mega pflegeleicht heute. Sie hat höchstens mal nach was zu essen gefragt, ansonsten gespielt, Tablet geschaut und gemalt. Aber trotzdem, alleine dieses mit 20% der Aufmerksamkeit permanent woanders sein zu müssen… puuuh.

Das Andere ist halt, dass die Zeit zwischen Kinder abgeben und abholen nicht für 7 Stunden Arbeit reicht. Tjanun. Ich hab noch ein paar Überstunden und die nächsten Tage werden Oma und Opa aushelfen und danach sehen wir weiter. Wird schon.

Der Nachmittag war eigentlich ziemlich erfolgreich. Als ich fertig mit Arbeiten und Hausaufgabenbetreuung war (Mal ehrlich, Regeln Wort für Wort vom Arbeitsbuch ins Heft abschreiben ist echt ne Hausaufgabe, deren Sinn erstens zweifelhaft und zweitens einer Zweitklässlerin nicht ersichtlich ist. Vor allem, wenn die Aufgabe davor daraus besteht, die schon im Arbeitsbuch stehenden Wochentage auch nochmal abzuschreiben), waren Küche und Wohnzimmer das reinste Kinderchaos (also Stifte, Schnipsel, Spielzeug, Snacks everywhere), aber die Kinder haben ein wenig mitgeholfen und ich kann ja froh sein, dass (alleine in meiner Reihenfolge auf meine Weise) Aufräumen eins meiner effektivsten Stimmings ist, nach ner Stunde war nämlich alles wieder tiptop und ich innerlich tiefenentspannt. (Na gut, es war auch sehr spät, aber eine Kröte muss man ja schlucken. Immerhin nur 15 min später Abendessen als sonst)

So habe ich es dann auch geschafft, mit den Kindern sehr klar zu kommunizieren, dass ich ihre Hilfe brauche und erwarte und was ich genau von ihnen brauche. Wenn mir das mal gelingt und ich nen klaren Kopf dabei habe, klappt das erstaunlich gut.

Nächste Hürde war, dass die Picnic-Essenslieferung erst um 20 Uhr kam, dadurch waren die Kinder verständlicherweise etwas überdreht. Aber auch das hat irgendwie recht gut geklappt, ohne Schreien, ohne Meckern, ohne Schimpfen.

Bin zufrieden.

24.01.2023 Vortag

So, morgen wird der Mann operiert und heute sind… natürlich immernoch beide Kinder und ich krank. Das wird ja lustig.

Der Tag verlief dann so, dass ich mir morgens um 8 dachte „Nur eben die Hausaufgabensachen für K1 aus der Schule holen, dann leg ich mich nochmal ne Stunde hin und dann geht es hoffentlich“ und als es dann 20 Uhr war hatte ich mich immer noch nicht ausgeruht.

Der Mann wollte „nur noch ein bisschen arbeiten“, dann hat er nen großen Fehler gefunden und wollte das gern noch zumindest vernünftig übergeben, was ich voll verstehen kann (bitte keine „DeR MaNn mUSs jA aUcH mAl“-Kommentare hier, in 90% der Fälle übernimmt er den Großteil der Kinderjonglage und ich bleibe ungeplant 2 Stunden länger im Labor, heute hab ichs halt mal gemacht), die Kinder… sind Kinder und haben auch so ihre Bedürfnisse, in der Wohnung stapelten sich überall Reste von Snacks, Bastelaktionen, Spielen, Wäsche, Mittagessen und Unterlagen, ich hatte keine Löffel mehr um meinen Kleiderschrank aufzuräumen, aber ein paar Fotos habe ich (digital) sortiert. Die extra Wäsche wegen Magen-Darm ist gewaschen und gefaltet, Müll ist runtergebracht, Essen ist bestellt, Hausaufgaben sind gemacht. Krank sein mit Kindern halt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann zuletzt ich krank war und die Kinder und Mann gesund, und ich mich tagsüber ohne schlechtes Gewissen Mann oder Kindern gegenüber hinlegen konnte. Ich glaube, vor Corona.

Der Mann hat dann außer der Reihe die Kinder ins Bett gebracht und sich ums Abendessen gekümmert, K1 und ich haben noch gemeinsam gemalt (gemeinsame Hobbys sind doch echt schön), ich habe ausführlich geduscht und ein bisschen gespielt und dann ging es wieder einigermaßen. Hoffe auf eine ruhige Nacht.

23.01.2023 Manic Monday

Ach, seufz. Als hätte ich es geahnt.

Da K2 schon ab 22 Uhr bei uns im Bett schlief, weil sie dauernd wach wurde, bin ich auf die Wohnzimmerschlafcouch umgezogen, um noch etwas Ruhe zu tanken. Haha, K2 kam dann um 3:30 Uhr aus dem Schlafzimmer ins Wohnzimmer, weil „Ich will mit dir kuscheln, Mama“. Naja, okay. Richtig blöd wurde es dann, als sie so gegen 4 brechen musste. Möp. Eltern wissen, wie lange sowas dann dauert. Ich fühle mich auch entsprechend krank, ich war den ganzen Tag so erschlagen, ich hätte echt keinen Arbeitstag gewuppt gekriegt.

Nachmittags dann doch noch ne kurze Wohnungsbesichtigung gemacht, war aber auch eher nix (Die Kinder könnten eigene Zimmer haben und die Wohnung ist echt günstig, ja, aber wir müssten Balkonbank, Grill, Pflanzkübel weggeben, weil der Balkon… 2 qm klein ist, müssten die Waschmaschine in der Küche unterbringen, Trockner auch noch irgendwo, Bad hat keine richtige Dusche und keinen Schrankplatz, auf dem Hof gibts fast nur Parkplätze und keine vernünftigen Fußwege, ach… seufz). Der Mann war noch zum PCR-Test und beim Arzt. Und auf dem Heimweg ist mir eingefallen, dass sich einer der Parksensoren unseres Autos gelockert hat und hinter die Stoßstange gefallen ist. Dort meldet er jetzt richtigerweise ein Hindernis. Das hilft aber so gar nicht beim Parken. Und weder der Mann noch ich haben zwischen anstehender OP, kranken Kindern und all dem anderen Alltag irgendwelche Löffel für Autokrams. Grrr.

K2 ist super frustriert, weil sie findet, dass sie „auch schon ein großes Kind ist“. Das Los der jüngsten Geschwister. Vor lauter „ich will groß sein hat sie dann abends zum allerersten Mal komplett selbstständig ohne Anleitung oder Begleitung das gesamte Kinderzimmer inklusive K1s Kram feinst säuberlich komplett aufgeräumt. WTF?

Jetzt hoffe ich mal, dass ich mich wieder berappel und dieser Infekt nicht komplett durchschlägt, bisher bin ich „nur“ erkältet, Coronatest negativ.

22.01.23 Umgeplant

Eigentlich hatten wie uns ja vor des Mannes OP vorgenommen, nochmal schwimmen zu gehen, aber die Kinder und ich hatten morgens Halsschmerzen und… ach, ich muss ja nicht die Kinder munter Viren verteilen lassen und wenn sie wirklich krank werden, ist das auch unnötig anstrengend. Also Umplanung, das kann ich ja gut. Nicht.

Der Schnee war auch schnell wieder weg, ich war super angespannt, hab aber wenigstens ein paar Kleinigkeiten erledigt bekommen.