Orrr, mein Arbeitsrechner macht immer noch Probleme. Drei Mal war ich diese Woche schon im Büro, da das Problem per Fernwartung nicht zu lösen ist, gestern konnte ich den Nachmittag arbeiten und heute ging schonwieder nichts mehr. Das führte dann dazu, dass ich an einem zweistündigen Teams-Meeting per iPhone teilnahm. mit PRÄSENTATION! Also weitsichtig bin ich jedenfalls noch nicht. Aber danach war ich durch. (Und meine KollegInnen kennen wahrscheinlich die Nahansicht meiner Stirn besser als mir lieb ist, also die Schrift war wirklich klein.)
Danach… tja, Aufräumen und alles für Staubsaugerroboter vorbereiten, 10 min hinlegen weil der Kreislauf bei der Hitze schlapp macht, Einkaufen beim Discounter während der Mann die Kinder von Kita zu Großeltern karrt, Einkaufen beim Supermarkt, Einräumen, Stühle und Kleinkram wieder runterstellen, Kinder abholen, Abendessen (Würstchen, Toast und ein Obstsalat ausWassermelone, Apfel, Banane und – zum probieren – Drachenfrucht/Pitaya. K1 mag die Drachenfrucht aber fragte sich, ob es ein Feuerwüter-Ei war, es habe ja schon sehr nach Drache geschmeckt), Kinder fertigmachen und ins Bett bringen, Twitterkneipe.
Jetzt sitze ich auf dem Balkon in sanfter Sommerabendbrise, die hoffentlich Regen ankündigt. Damit das keiner falsch versteht: Ich bin Sommer-Fan. Ab 25°C laufe ich so langsam warm, wenn es abends wieder kalt wird bin ich die erste in langer Hose und Strickjacke (außer hier, weil der Betonboden herrlich viel Wärme speichert und ich hier auf dem Balkon quasi Fußbodenheizung habe), aber Dachwohnung mit 4 großen Dachfenstern, 2 Doppelflügel-Balkontüren, 3 weiteren Fenstern und… naja, hab-schon-bessere-gesehen Wärmedämmung ist einfach super heiß und schwül.
K2 ist gerade in einer sehr knuffigen Phase des Spracherwerbs, die sich darim auszeichnet, dass sie immer das letzte Wort, das man zu ihr sagt, nachspricht, egal ob es Nomen oder Verb oder sonstwas ist. Mit der Betonung drückt sie dann aus, ob sie etwas will, nicht will oder ob es eine Frage sein soll.
„Guten Morgen, K2! Sollen wir aufstehen?“ – „Aufteh!“
Möchtest du einen Apfel?“ – „Appel!“
„Hier, zieh dir mal deine Schuhe an.“ – „Suhe?“ („An“ gilt wohl nicht)
„Ja, hier, deine Schuhe, zum Anziehen!“ – „Ansieh!“
Hachja, knuffig sind sie, alle beide.