Guten Rutsch da draußen! Wir feiern hier gerade wunderschön Silvester und ich widme mich jetzt wieder unseren Gästen.

Guten Rutsch da draußen! Wir feiern hier gerade wunderschön Silvester und ich widme mich jetzt wieder unseren Gästen.

Dieses Jahr gab es zu Weihnachten unter anderem zwei neue Lego-Sets für unser im Aufbau befindliches Weihnachtsdorf – quasi die Nerd-Variante dieser kitschigen Keramikhäuschen, die man zu einer kleinen Szenerie aufbauen kann.
Das erste Set ist fertig und falls es mal brennt, ist die winterliche Feuerwehr zur Stelle!
Das hat Spaß gemacht. Bisher ist das noch nix für K2, also haben wir uns abgewechselt und mit K1 gebaut, während K2 Mittagsschlaf hielt oder der jeweils andere mit ihr spielte. Duplohäuschen bauen, zum Beispiel. Früh übt sich.
Ansonsten bin ich etwas müde (zu spät im Bett und zahnschmerziges Baby in der Nacht) aber immernoch sehr entspannt, die Wohnung ist aufgeräumt und schon einiges vorbereitet. Tipp: Vinaigrette mit Balsamico sieht echt unappetitlich aus, schmeckt aber super.
Januar:
Silvester zu viert zu Hause – K1 ist unweckbar, K2 kurz wach. Danach eine Woche Urlaub im Ferienhauspark im Allgäu mit Freunden bei einem halben Meter Schnee. Ansonsten Elternzeitalltag, Kangatraining, Physiotherapie gegen die Rektusdiastase.
Februar:
Am Monatsanfang beginnt K2 zu krabbeln, ich bin sehr müde und wir sind alle erkältet. Danach besuchen wir das Wassermuseum im Wasserturm Mülheim und die Kita streikt zwei Tage. Ende Februar besuchen wir Familie Rabe in Norwegen! Das war wunderbar, vielen Dank nochmal für die Gastfreundschaft!
März:
K1 geht zu Karneval als Fledermaus, den Rosenmontagszur verpassen wir wegen Halsentzündung und allgemeiner Erkältung. Ich hospitiere einen Tag in K1′ Kitagruppe. Wir machen Wochenendeausflüge zum Deutschen Bergbaumuseum, dem Zoom Gelsenkirchen und zum Schlittschuhlaufen. Ich entrümpele alte Schulunterlagen. Wir treffen uns mit Familie übers Wochenende in einem Ferienhaus im Sauerland, leider für uns Erwachsene mit Magen-Darm. Am Monatsende habe ich meinen ersten Arbeitstag nach der Elternzeit.
April:
Wir arbeiten jetzt abwechselnd 3 bzw. 2 Tage die Woche. Für mich sind die Arbeitstage eine willkommene Abwechslung vom Alltag mit Baby und K2 und ihr Papa haben Exklusivzeit. Spoiler: Kann ich nur jeder Familie empfehlen. Ich glaube, diese Zeit hat den beiden sehr gut getan. Gleichzeitig fällt mir die erste, kurze, Trennung seit K2s Geburt leichter, weil ich sie beim Mann wirklich in den besten Händen weiß.
Wir machen wieder Tagesausflüge, Schwimmen im Aquapark und zur Zeche Zollverein, wo K1 sich im wunderbar sortierten Museumsshop ein Buch aussucht, das sie ab diesem Tag monatelang jeden Abend zum Einschlafen lesen wird.
Zu Ostern besuchen wir wieder andere Verwandte und haben wieder Magen-Darm. Ich verliere einen Schlüsselbund, was aber glimpflich ausgeht.
Mai:
Wir gehen viel schwimmen und treffen K1′ beste Freundin auf dem jährlichen Kitaausflug. Wir gehen zum ersten Mal seit K1′ Geburt zu zweit ins Kino. Ich ziehe mir eine Augenentzündung zu. K2 isst einen Buntstift. K1 lernt durch uns Pokémon kennen und ist hin und weg.
Am Monatsende wird K2 ein Jahr alt!
Juni:
Der Mann muss auf eine kurze Dienstreise. Wir feiern Jubiläum: Seit 20 Jahren ein Paar! Mitte des Monats geht es auf unseren Sommerurlaub: Drei wunderbare Wochen auf Lanzarote, mit den Großeltern.
Juli:
Es ist heiß. Der Mann muss noch einmal kurz auf Dienstreise und die Kita schließt für zwei Wochen, wir können also viel Zeit mit beiden Kindern verbringen. Ich mache Outdoor-Kangatraining (während der Kitaschließung auch mit beiden Kindern), wir gehen in den Tierpark, machen eine Bootsrundfahrt und besuchen das Feuerwehrfest. Wir bekommen unsere Fahrräder mit Kindersitzen und nutzen sie begeistert. Ich habe eine ganztägige Fortbildung, was Mann und Kinder super wuppen, und lerne sehr viel dabei.
August:
Kita-Eingewöhnung für K2. Wir haben noch den ganzen August Zeit, bis wir wieder beide gleichzeitig arbeiten gehen. K2s Fieberkrampf, 3 Nächte Krankenhaus, bis auf einen großen Schreck ist nichts passiert. Trotzdem gelingt die Eingewöhnung.
Weiterhin Hitze, wir sind viel unterwegs: Freibad, Sauna, Radfahren, Eisenbahnmuseum, Explorado, im Zoo Wuppertal. Die Elternzeit geht zuende.
September:
Wir arbeiten ab sofort wieder gleichzeitig, beide 30 Stunden pro Woche. Der Vereinbarkeitszirkus beginnt also wieder, aber wir haben hier ein gutes Netz aufgebaut und ich habe wieder das Gefühl, richtig was zu schaffen und mich richtig in die Projekte einarbeiten zu können, anstatt nur an 2-3 Wochentagen.
K1 ist endgültig im Pokémon-Fieber. K2 isst in einem unbeobachteten Moment Nutella aus dem Glas. K1 tritt mit ihrer Kita auf dem Kinderfest auf und wir gehen in den Grugapark. Da wir mehr arbeiten, wird der Haushalt neu geordnet.
Oktober:
Wir bauen den Kindern ein Bett und schlafen fortan „Schlafsaal“-artig in einem Raum, aber in getrennten Betten. Für uns stellt sich das als idealer Modus heraus: Wir Eltern haben genug Platz im Bett und die Kinder die Nähe, die sie brauchen.
Wir besuchen das Neandertal-Museum, treffen uns mit Familie (andere als im Frühjahr) auf ein Familienwochenende im Sauerland. Ich koche Quitten ein. Ende des Monats kann K2 richtig frei laufen!
November:
K1 übernachtet bei Oma und Opa. Ich kaufe mir nun auch für den Winter Barfußschuhe und bin begeistert. Wir feiern Sankt Martin mit der Kita und die Adventswerkstatt findet statt. Ich bin stark erkältet und falle eine Woche aus. Ich gehe auf die erste Dienstreise seit dem Mutterschutz, aber noch ohne Übernachtung.
K1 wird fünf! Wir feiern eine Pokémon-Party, so richtig mit Deko und passenden Partyspielen. Sich das alles auszudenken und vorzubereiten war aufwendig, aber hat richtig Spaß gemacht (besonders mit dem Mann zusammen).
Dezember:
K2 ist krank. Viel Weihnachtsgedöns: Plätzchen backen, Nachbarschafts-Weihnachtsfeier, ich besuche mit K1 ein Kinderchor-Weihnachtskonzert. Wir verkaufen unser Sofa und kaufen ein neues Bettsofa. Auf der Arbeit sind mehrere Deadlines zu halten, was zwar anstrengend wird, aber klappt. Gegen Mitte des Monats kommt endlich etwas Entspannung und Weihnachtsfeeling auf. Der Mann hat schon früher frei, deswegen arbeite ich früh. In der Woche vor Weihnachten gehen wir doch noch mehrmals sehr schön auf den Weihnachtsmarkt. Wir gehen zum zweiten Mal seit K2s Geburt ins Kino. Das Weihnachtsfest ist schön.
… die Zeit, in der ich vergesse, welcher Wochentag ist und alle Wecker stillstehen.
Heute Nacht war ich über eine Stunde mit K2 wach, sie hat sich hin und her gewälzt, aber wollte gar nicht stillen. Sie wird groß! Irgendwann schlief sie dann und gegen 7 war ich müde, aber konnte nicht mehr einschlafen. Also raus aus den Federn und den Einkauf für Silvester und die restliche Zeit bis zum Kurzurlaub erledigen:
Nachmittags K1 abholen, die hat nämlich bei Oma und Opa übernachtet, während wir gestern den Luxus eines Saunabesuches nur zu zweit erleben durften.
K2 ist ganz groß im Nachmachen momentan, ich vermute, bald wird sie anfangen, zu sprechen. Alles wird imitiert und besonders wenn wir mit ihr sprechen gaaanz genau hingeschaut. Sie versteht schon so viel. „Wir gehen raus!“ – Kind tapst in den Flur. „Du brauchst eine Jacke!“ – Wahlweise holt das Kind die richtige Jacke oder schnaubt entrüstet „NEI!“ und so weiter. So knuffig. Und faszinierend.
Fragen, wieletztes Jahr, vorletztes Jahr und das Jahr davor, von Frau Brüllen , die sie ihrerseits vor Jahren bei Anke Gröner fand.
Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Also: viel Elternzeit, viele Reisen (Norwegen, Lanzarote, Familienwochenenden), langsamer Arbeits-Wiedereinstieg für uns beide, dann Kita für K2 und Stundenerhöhung. Viel Änderung, mal wieder. Es wird nicht langweilig. An Krankheiten war außer den üblichen Erkältungen und Magen-Darm eigentlich nur K2s Fieberkrampf. Ich würde sagen, das war ein gutes Jahr! Eine 8.
Zugenommen oder abgenommen?
Gleichgeblieben, wie immer (außer, ich bin schwanger).
Haare länger oder kürzer?
Länger, aber erstmal nur ein wenig. Vom Undercut zum kurzen Bob.
Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleichbleibend.
Mehr Geld oder weniger?
Wieder etwas mehr, besonders gegen Jahresende, weil ich jetzt wieder 30 Stunden arbeite so wie vor K2s Geburt.
Mehr ausgegeben oder weniger?
Puuuh, gefühlt ungefähr so wie letztes Jahr: Keine Großanschaffungen wie Auto oder sowas, keine Möbel außer dem Sofa, dafür ein sehr luxuriöser Sommerurlaub und mehrere Kurztrips. Achso, ein neues Fahrrad. Dafür keine neue Erstausstattung für ein Baby.
Der hirnrissigste Plan?
„Jeden Tag bloggen“, manchmal muss ich mich abends echt noch aufraffen, streckenweise hat das ziemlich gut geklappt, manchmal lasse ich trotzdem noch einen Tag ausfallen. Trotzdem das erste Mal im Leben, dass ich mit recht viel Spaß bei der Sache regelmäßig über mein Leben schreibe. Tägliche Fotoalben habe ich 2 Jahre gemacht (so ein „ein Foto pro Tag“-Projekt), aber das fand ich aus Gründen eher lästig. Wird nächstes Jahr weitergeführt.
Die gefährlichste Unternehmung?
Puh, mit fällt wirklich nichts gefährliches ein.
Die teuerste Anschaffung?
Das Fahrrad. Mein erstes in Erwachsenengröße. Mit meinem letzten Jugendrad bin ich jahrelang jeden Tag gefahren und im Urlaub bis zu 80 km am Tag. Danach nicht mehr, bis jetzt.
Das leckerste Essen?
Das Hotelbuffet im Urlaub auf Lanzarote.
Das beeindruckendste Buch?
Am meisten freut mich, dass ich wieder regelmäßig lese, mindestens jeden Abend vom Schlafen. Auch etwas, das ich in der Jugend am laufenden Band gemacht und in den 20ern völlig gelassen habe. An dieser Stelle eine Beichte: Ich habe Harry Potter noch nicht gelesen. Wird gerade nachgeholt und ist mein Buchfavorit dieses Jahr.
Der ergreifendste Film?
Nach Filmen musste ich in meiner Netflix-Historie wieder suchen, wie letztes Jahr haben wir fast nur Serien geschaut… „Crazy Stupid Love“ war gut, im Kino haben wir „Avengers: Endgame“ und „Star Wars: Rise of Skywalker“ gesehen.
Die beste Serie?
Müsste ich einen einzelnen Favoriten nennen, wäre das wohl Chernobyl von Craig Mazin. Auch besonders gut: Black Earth Rising, Star Trek: Discovery 2, Umbrella Academy, die letzte OITNB-Staffel.
Die beste CD?
Puuuh, kaum selbstausgewählte Musik gehört. Also muss die Playlist von K1 herhalten, die wir auf fast jeder Autofahrt hören. Außer einem kleinen Minidisco-Intermezzo, das vom Sommerurlaub verursacht wurde, ist da tatsächlich fast keine Kindermusik drauf.
Das schönste Konzert?
Keins. Nächstes Jahr wohl auch nicht, weil ich keine Karten für die Ärzte bekommen hab. Buuuhuhuuu!
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Einschlafbegleitung. Viele Abende. Ab jetzt wieder weniger, weil ein Elter beide Kinder gleichzeitig ins Bett bringt.
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Mann und Kindern, besonders toll waren die vielen, vielen Ausflüge mit der Ruhrtopcard. Die hat sich für uns wieder einmal sehr gelohnt,erstens finanziell als Ersparnis zum Normalpreis und zweitens als guter Anreiz, etwas zu unternehmen, weil man nichts draufzahlt, sondern das bereits ausgegebene Geld nutzt.
Vorherrschendes Gefühl 2019?
Puh… Zufriedenheit, und zwar ob der vielen Änderungen, die wir so gemacht haben (allein der Umstieg von 2x Elternzeit auf 2x 80% Arbeiten), und die sich größtenteils als positiv erwiesen haben.
2019 zum ersten Mal getan?
In einem Krankenwagen gefahren, mit Blaulicht.
2019 nach langer Zeit wieder getan?
Internetmenschen besucht und zum Gegenbesuch eingeladen. Ich freu mich so!
3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
K2s Fieberkrampf mitanzusehen.
Schlafmangel.
Streit.
Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Mich selbst, dass es bestimmt gut wird.
Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Vertrauen. Hoffentlich.
Materiell: Pokémon-Zeug, Playmobil und Lego für K1, Puppe mit Puppenbuggy für K2.
Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Fast genau wie letztes Jahr: Zwei Kinder zu haben. Die beiden lieben sich und es freut mich jedes Mal so sehr.
Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich finde Einschlafen schön, Mama.
Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Alles Gute zum 20. Jahrestag!
Besseren Job oder schlechteren?
Gleichgeblieben, Stunden wieder wie geplant aufgestockt. Ein leicht anderes Aufgabengebiet bekommen, das mir besser gefällt.
Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Vertrauen, dass Änderungen gut sein können.
Im materiellen Sinne nichts.
Mehr bewegt oder weniger?
Ein wenig mehr, weil nicht schwanger und bis vor kurzem nur sehr wenig im Büro, aber eindeutig zu wenig. Gerade gegen Jahresende, wo das Kangatraining weggefallen ist.
Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nur die üblichen Erkältungen. Das war nach den letzten Jahren – mit mehr Krankenhausaufenthalten als in meinem ganzen vorherigen Leben – echt angenehm.
Davon war für Dich die Schlimmste?
Erkältungen mit kleinen Kindern finde ich echt unangenehm, den ganzen Tag mit heißem Tee auf dem Sofa vor der Flimmerkiste zu verbringen ist da nicht wirklich drin. Dennoch nicht wirklich etwas, das ich als „schlimm“ bezeichnen würde.
Dein Wort des Jahres?
Urlaub.
Dein Unwort des Jahres?
Fieberkrampf.
Dein Lieblingsblog des Jahres?
Tagebuchblogs, so ganz allgemein. Ein Grund, warum ich selbst damit angefangen habe.
Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr?
Immer noch der gleiche wie letztes Jahr. Was nicht heißt, dass dieses Jahr deswegen schlecht war… es dauert halt und währenddessen machen wir es uns trotzdem wunderschön. Urlaube sind schon gebucht!
2019 war mit einem Wort…?
Änderung.
Kommen Sie gut ins neue Jahr!
So ein entspanntes Weihnachten hatten wir echt schon lange nicht mehr. Ein paar Menschen hätte ich sehr gerne noch gesehen, das hat aber leider nicht geklappt, ansonsten kann ich mich dieses Weihnachten sehr glücklich schätzen. Die Kinder sind mit ihren Geschenken sehr glücklich, ich wurde überrascht und habe mich sehr gefreut, und meine Geschenke kamen auch gut an.
Heute trafen wir uns mit Familie, meinen Tanten, Onkeln und Cousine in einer Gaststätte mitten im Naherholungsgebiet, inmitten von Wald, Feldern, Koppeln und direkt an einem Reitstall. Die Kinder (in dieser Runde: 4 zwischen 1 und 5) bestaunten erstmal die Pferde. Das Essen war wunderbar, wir haben uns unterhalten, die Kinder miteinander gespielt, alles super.
Nachmittags war Spielen mit den Kindern dran, gerade K1 hatte sich gestern schon beschwert, „gar nicht“ mit ihren Geschenken spielen zu können. Das haben wir also auch nachgeholt.
Die Kinder waren gestern ja spät im Bett und haben – Trommelwirbel – tatsächlich auch lang geschlafen! Bis 7:30/8:30! Nach dem Frühstück kam K1 dann auf die Idee, nachzusehen ob das Christkind heute Nacht auch bei uns vorbeigekommen ist.
Das war es natürlich und so begann unsere Bescherung ganz „amerikanisch“ am Weihnachtsmorgen im Pyjama. Ich mag das ja, dann haben allso noch den ganzen Tag, ihre Geschenke auszuprobieren. K2 bekam eine eigene Puppe mit genau so einem Puppenbuggy wie K1 – manche Dinge hat man einfach besser doppelt. K2 war happy und zog ihre Bahnen durch den Flur. K1 hat jetzt ein passendes Puppenhäuschen und der Drache von gestern ist da kein Widerspruch. Der wartet nämlich oben auf seine Drachenreiter.

Nachmittags waren wir bei Oma, weiter essen und spielen (what’s not to like?) bis Abends. Sehr lecker und entspannt.
Jetzt gerade blogge ich auf dem Sofa direkt neben dem Weihnachtsbaum und ich liebe dieses schummrige Glitzerlicht. Meine Eltern haben diese Elektrokerzen in Kerzenform, 20 oderso, aber für mich müssen es möglichst viele möglichst kleine sein. 300 winzige Lichtpunkte und die Kugeln, in denen sie sich spiegeln. So gemütlich.
Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest!
Wir sind dieses Jahr, obwohl wir unsere Bescherung noch gar nicht hatten (wir beschenken uns am Weihnachtsmorgen, weil wir Heiligabend traditionell bei Oma und Opa feiern), schon sehr reich beschenkt worden, und zwar durch einen wirklich wunderschönen Heiligabend.
Der Tag fing um 6:30 mit großer Vorfreude an: „Papa! Mama! Es ist Weihnachten! Darf ich jetzt das letzte Törchen aufmachen? Ich möchte wissen, ob da der Weihnachtsmann drin ist!“ – K1 hatte auf der Verpackung des Lego-Adventskalenders genau aufgepasst und festgestellt, dass das die einzige Figur war, die sie noch nicht hatte. Er war natürlich drin und das Kind glücklich. K2 auch, mit ihrem Duplo-Männchen.
Den ganzen Vormittag wurde Lego und Duplo gespielt, in Decken eingekuschelt Elefanten-App geschaut… Der Lego-Weihnachtszug ist jetzt auch fertig motorisiert und fährt auf Knopfdruck immer zwischen Bahnhof und Haltestelle auf dem Wohnzimmerregal hin und her.
Später dann: Eierlikör zum Mitbringen vorbereiten, fertigmachen, Familien-Weihnachtsfoto aufnehmen (wie jedes Jahr: Vorm geschmückten Baum, mit Spiegelreflex und Stativ) und los zu Oma und Opa.
Dort feierten wir mit Großeltern und Urgroßeltern, vier Generationen. Es gab Maronensuppe, marinierten Lachs mit Curryreis, gedünsteten Karotten und Waldorfsalat und einen Nachtisch, dessen Namen ich nicht weiß, aber es waren Erdbeeren, Karamel, Datteln und Schokolade drin und es war alles unglaublich lecker.
K1 so richtig im Weihnachtsfieber, K2 ganz neugierig, was da passiert, verstecken im Obergeschoss und dann zur Bescherung, mit Wunderkerzen am Baum.
Zur Bescherung sage ich nur so viel: Wenn das Kind sich Mitte November einen Playmobil-Drachen wünscht… danach Drachen nie wieder ein Thema sind… es vor Weihnachten tagelang einen Puppenwagen möchte… und dann zur Bescherung begeistert ruft: „Ein Drache! DAS ist ja genau das, was ich mir gewünscht habe!!!“ – ja, dann ist die Bescherung wohl gelungen. Auch K2 war mit ihrer Aqua Doodle-Matte sehr zufrieden und hat begeistert drauflosgemalt.
Danach noch eine Runde Weihnachtslieder mit Gitarre, alle singen mit, zweistimmig, von fünf bis über achtzig.
Jetzt sind die Kinder müde ins Bett geplumpst (K1 mit dem Vorhaben, vom Drachenreiten zu träumen), wir haben alles fürs Christkind morgen früh vorbereitet und mehr kann ich mir von einem Heiligabend kaum wünschen.
… dann ist Weihnachten! Baumi ist auch geschmückt!

K2 hat wieder bis nach 7 geschlafen, also ich bin seit Monaten endlich mal wieder halbwegs ausgeschlafen. So, dass ich nicht den ganzen Tag über nachdenke, ob ich nicht doch lieber schlafen sollte, statt xyz zu tun. Läuft.
Wir sind mit K2 zusammen zum Supermarkt spaziert um noch zwei Kleinigkeiten zu kaufen, haben während ihres Mittagsschlafs fern gesehen und sind dann K1 abholen gefahren. Und zwar mit der Bahn.
Zwei Faktoren haben da den Komfort deutlich erhöht: Zum einen fahren jetzt bei uns auch endlich Niederflurbahnen. Seit ich mich erinnern kann – Anfang der Neunziger – fahren auf dieser Strecke die selben Bahnen, und schon damals waren das nicht die neuesten. Ziemlich eng, und so hoch, dass man zwei Treppenstufen hochgehen musste – und das Geländer war in der Mitte. Als wir dann wieder hierherzogen und öfters mit Kinderwagen unterwegs waren, war das echt ein Minuspunkt: Ohne Hilfe kommt man da mit Buggy schlecht rein, und mit zweitem Kind dabei ist es erst recht unangenehm. Seit… ein paar Tagen fahren nun endlich, wie schon seit Jahren angekündigt und extra umgebaut, hier die neuesten Niederflurbahnen. Mit ebenerdigem, breitem Einstieg und extra viel Platz für Kinderwägen, Rollatoren und so weiter. Das macht deutlich mehr Spaß.
Zusätzlich habe ich mir endlich die Smartphone-App der hiesigen Verkehrsbetriebe installiert und kann nun auf dem Weg zur Bahn mit dem Handy das Ticket kaufen, ohne Bargeld und ohne mit Kindern im Schlepptau bei der Fahrerin bezahlen zu müssen.
Tja, beides ist eigentlich echt… ein Bequemlichkeitsproblem, ich habe eigentlich erst durch die Änderungen gemerkt, wie sehr mich das vorher im Alltag gestört und meine Entscheidung beeinflusst hat.
Mit den Kindern waren wir dann noch ein letztes Mal auf dem Weihnachtsmarkt – noch ein Mal Maronen essen und eine letzte Runde auf dem Karussell. K1 hat ihre Schwester so herzlich und liebevoll begrüßt, das fand ich so schön. Jetzt ist sie, glaube ich, einfach mega aufgeregt wegen Weihnachten. K2 scheint auch ihre Zeit zu brauchen, um einzuschlafen (der Mann bringt sie ins Bett). Klingt wie bei mir gestern Abend:
Der Morgen begann damit, dass K1 zu uns ins Bett kam und ganz ungeduldig frug, ob sie heute ihr Adventskalendertürchen vorm Anziehen öffnen dürfe und ob wir dann ganz schnell zur Oma führen. Wie abgemacht, stand der Mann auf und ich legte mich nochmal hin. Tja, es stellte sich heraus, dass es 3:30 war, aber der Mann hat K1 tatsächlich nochmal in den Schlaf bugsiert und wir haben alle bis mindestens 7 geschlafen. Schön.
Vormittags schmückten K1 und ich den Tannenbaum und danach lieferten wir also die Kinder bei Oma ab (und versicherten K1 mehrfach, dass wir wirklich nur ihre Schwester nachher wieder abholen und sie auch wirklich da schlafen darf) und fuhren in die Stadt, ins Kino. Ich hatte mich dem Anlass entsprechend gekleidet, für „Weihnachten und Star Wars“ habe ich das perfekte Shirt:

Zu zweit im Kino, das war richtig schön. Mit salzigem Popcorn und Fritz Cola. Der Film war auch gut, ich spoilere jetzt nicht, also: für mich einer der besten neueren Filme (an die Originaltrilogie kommt mir eh nichts).
