Krankenlager

Ich hätte es ja wissen müssen: Wenn man dem Internet, Twitter oder sonstwem ein Vorhaben öffentlich kundtut, kann sowas halt passieren:

Also, kein Zoobesuch für uns. Zum Glück war der Entschluß gestern erst nach K1′ Bettzeit gefallen, wir mussten ihr also nicht begreiflich machen, dass es heute doch nicht in den Zoo geht. Vielleicht können wir das Ganze ja in den nächsten Wochen nachholen. Sie war jedenfalls schon traurig genug, dass sie morgen und übermorgen nicht in die Kita darf. „48 Stunden symptomfrei“ ist dort die Regel bei Magen-Darm, und da ich echt sauer wäre,  wenn K1 sich das bei irgend einem anderen Kind, das zu früh wieder hingeschickt wird, holt, halten wir uns da auch selbst dran.  Immerhin wegen Elternzeit dieses Mal ohne  großen Vereinbarkeitszirkus.

Jedenfalls standen wir rund um ein Uhr morgens im Bad, gegen halb zwei war K1 wieder soweit sauber und  K2 hat die Aktion dankenswerterweise verschlafen. Wir richteten ein Krankenlager für K1 und den Mann im Wohnzimmer ein, programmierten die Wäsche vor und ich legte mich zu K2 ins Bett. Das hat, ehrlich gesagt, ziemlich gut funktioniert, wobei ich da deutlich mehr Schlaf abbekam als der Mann, der sich dann Vormittags nochmal hinlegte.

K1 war die meiste Zeit des Tages erstaunlich fit, hat aber natürlich kaum etwas gegessen und konnte wegen Bauchweh kaum einschlafen. K2 ging es eigentlich recht normal, aber am Abend hat sie immer wieder richtig doll aufgeschrien, ich hoffe, dass sie gesund bleibt. Erkältet sind wir ja alle ohnehin schon. Jedenfalls bin ich heilfroh, dass sie die Rotavirenimpfung hat und ich mir da jetzt, falls sie sich anstecken sollte (was wir natürlich mit allen Mitteln versuchen zu vermeiden), keine Gedanken machen brauch ob ich es damit hätte verhindern können.

Es ist spät, die Todo-Liste für die Woche ist entschlackt und alles nicht Dringende auf nächste Woche verschoben. Die Spülmaschine muss ich noch anstellen, auf „extra heiß“ bitte. Dann ab ins Bett, mal sehen wie die Nacht wird.

Nichts gekauft…

… haben wir heute in der Stadt, bei  schönstem Herbstsonnenschein. „Nur  mal gucken“. Und K1 hat das exzellent mitgemacht, ich bin stolz. K2 war heute mal in der Trage mit dabei – ich freue mich schon auf die kalte Jahreszeit mit Tragebaby – so ein kleines Heizaggregat vor der Brust! Und: Babyfüße streicheln. Ich liebe es. Bei der Größe von K2 geht das auch noch richtig gut, die Füße sind genau auf Handhöhe, wenn ich die Hände in der Jackentasche habe.

Als erstes ein potentielles erstes Fahrrad für die Große, natürlich in lila. Wir hatten vorbestellt (da der Fahrradladenmensch schon vor 2 Monaten sagte „Also, wenn Sie bis Ende des Jahres *hust, hust* eins in einer bestimmten Farbe haben wollen, dann würde ich an Ihrer Stelle jetzt vorbestellen!“) und vor ein paar Tagen wurde es geliefert. Draufgesetzt, die Größe passt schonmal, die nächste wäre auch noch arg zu groß. Diese Woom Bikes scheinen echt nicht schlecht zu sein, K1 saß im Sommer auf dem ausgedienten Erstfahrrad der Nachbarskinder, das war schon eine ganz andere Gewichtsklasse. Bisher ist sie aber noch mit ihrem Laufrad glücklich.

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Dann etwas durch die Stadt geschlendert, im Café eingekehrt. Ich beschloß, nur mit K1 in den Spielzeugladen zum Lego und Playmobil zu gehen, um herauszufinden, welche Themenwelten ihr da wohl gefallen könnten. Sie hat da mittlerweile ihre Präferenzen und sagte mir was sie gut findet und was nicht, hat dann noch kurz am Lego- und am Briotisch gespielt und weiter ging’s. Top!

Als letztes noch Wochenendpizza für alle und ab nach Hause. Dort baute K1, vom Lego im Laden beflügelt, ein Duplohaus mit mir und K2 versuchte, sich die Duplosteine in den Mund zu stecken. Eben jede, wie sie kann und mag.  Anschließend kurze Laufradrunde für Mann und K1, während ich Abendbrot zubereitete und mit K2 Faxen machte, dann Essen und Bett für die Kinder.

Wenn morgen nichts unvorhergesehenes passiert, fahren wir mal wieder in den Zoo, juchhu!

Hust

Freitag! Eigentlich ein ziemlich unspektakulärer… erst K1 zur Kita bringen, dann kurz Besorgungen machen. Da Freitags ja Oma-Opa-Tag für K1 ist und K2 den ganzen Vormittag wach und entsprechend müde war, konnte ich mich endlich mal der seit Tagen anrollenden Erkältung hingeben und mich in die dicke Bettdecke eingemümmelt aufs Sofa legen. Ein Powernap später dann noch Wäsche erledigen (Waschen, trocknen und Zusammenlegen an einem Tag – immer wieder schön, seit wir den Trockner haben und die Wäsche sich nicht über Tage zieht) und Abendbrot vorbereiten.

Zum Abend kam dann K1 von der Oma zurück und war schon sooo müde, sie ist zwar echt glücklich in der neuen Kita-Gruppe, aber auch richtig geschafft nach so einem Tag. Ich freue mich aufs Wochenende, das wird schön!

Vier Monate

Liebe K2,

Vier Monate bist du heute alt, und der Rekordsommer, der uns eigentlich seit deiner Geburt (bei Gewitter, das war der letzte Niederschlag für Monate) begleitet hat, ist langsam vorbei. So langsam trägst du regelmäßig Socken und noch einen Pulli über dem Body. Jetzt definitiv in Größe 68.

Deinen ersten Urlaub hast du auch schon erlebt! Zwei Wochen Zeeland, im Ferienhaus, am Strand oder bei unseren Unternehmungen warst du immer dabei, hast ganz viele neue Eindrücke aufgenommen und hast bei richtig tollem Spätsommerwetter, ideal für ein so kleines Baby, alles geduldig und meist gut gelaunt mitgemacht. Das war richtig toll!

In den letzten Wochen fiel dir das Einschlafen am Abend eine Zeitlang schwerer, jetzt ist diese Phase wieder vorbei. Im Urlaub hast du dein eigenes Babybay schon vermisst, glaube ich. Jedenfalls schliefst du dort unruhiger und als wir nach Hause kamen war deine erste Handlung, dich im Bett genüßlich einzukuscheln und erstmal 3 Stunden zu schlafen – im Auto machst du das nämlich gar nicht gern. Es bleibt also dabei: Meine kleine Vielschläferin.

Du magst Kinderwagen oder Trage, Hauptsache du kannst dich umschauen und bei Bedarf einkuscheln. Das Stillen ist immernoch toll, völlig unkompliziert. Du kannst mir immer deutlicher zeigen, ob du Hunger hast, und wir genießen beide diese kleinen Auszeiten. Wir haben, da Papa eigentlich schon wieder arbeitet (er kann aber wegen der gebrochenen Hand noch nicht arbeiten gehen), mittlerweile einige feste Termine unter der Woche: Eine nette Krabbelgruppe, deren Leiterin auch schon deine große Schwester kennt, die Rückbildungsgymnastik und das Kangatraining. Alles etwas anders – in der Krabbelgruppe steht das Beschäftigen mit dir im Fokus, während des Rückbildungskurses bist du in der Kinderbetreuung des Sportstudios, und beim Kangatraining trage ich dich, während ich Sport mache. So wie heute:

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Du liegst mittlerweile lieber auf dem Bauch als auf dem Rücken und kannst in jeder Lage richtig gut Spielzeuge gezielt greifen, halten oder an deinen Mund führen, um sie zu erforschen. Drehen kannst du dich, vom Bauch auf den Rücken und ganz selten auch andersherum, machst es aber noch nicht sooo häufig. Im Moment ist halt „Dinge festhalten, schütteln und in den Mund stecken“ deine Lieblingsbeschäftigung. Wenn ich Lieder mit dir singe – Wie das Fähnchen auf dem Turme, Kleine Schnecke, Wo ist denn dein Kopf? – und die entsprechenden Bewegungen dazu mache, kannst du sehr konzentriert und aufmerksam sein, lässt dich berühren oder schaust mir zu. Wir drei können dich alle auf unsere Weise zum Lachen bringen und mit dir spielen.

Ein Drittel deines ersten Lebensjahres ist schon vorbei. Du bist schon so groß und doch noch so klein, wächst rasant und entwickelst dich so schnell. Ich liebe dich.

Deine Mama

Fertig!

So!

Ein kleines Fotobuch vom Zeeland-Urlaub zusammengeklickt und bestellt. Fertig!

Die letzten Tage hatte ich immer wieder abends Bilder ausgewählt und bearbeitet – ich wollte für K1 ein kleines Fotobuch zusammenstellen, sodass sie ihren Freunden auch mal Bilder zeigen kann. Das ist ja so ein kleiner Fluch an Digitalkameras, dass die Bilder dann auf der Speicherkarte bzw. Festplatte versauern. Wobei wir ja viel mit dem Handy fotografieren, aber das kann sie ja auch weder mitnehmen noch selbst herausholen und anschauen, also: Fotobuch.

Ungelogen: So schnell habe ich in meinem ganzen Leben noch kein Fotoalbum von einem Urlaub gemacht. Jetzt muss es nur noch geliefert werden! Ich kann das nämlich gut: Viel machen, aber nichts davon fertig. Immer kurz vor Schluss „Nee, da schaue ich lieber morgen nochmal drauf“, „Hinterher ist ein Foto verrutscht“, bla bla. Not today!

Ansonsten: Rückbildungsgymnastik, heute musste ich zum ersten Mal mittendrin zu K2, die hatte aber nur eine volle Windel und so ein Sprint zum Kinderbetreuungsraum gilt schon auch als Sport, finde ich. Im Wohnzimmer weiter entrümpelt und den vorgenommenen Soll für diese Woche erledigt. K1 von der Kita abgeholt, in warmer Herbstsonne einen kurzen Abstecher auf den Spielplatz gemacht. Um 20:30 schliefen beide Kinder. Woohoo!

Der Mann hat darum gebeten, kein Stromberg mehr schauen zu müssen, aber es gibt ja genug anderes zu sehen, heute: Luke Cage und Hilda.

Weiter

Timing mit Kleinkind und Baby: Da ich mit K2 heute um neun in die Krabbelgruppe wollte, hat der Mann auf sie aufgepasst, während ich K1 in die Kita brachte, sodass sie vorher noch schlafen konnte und dann zur Krabbelgruppe ausgeruht und wach war (letzte Woche kam sie nämlich eigentlich schon müde an, und den halben Termin verschlafen ist ja auch irgendwie blöd für alle Beteiligten). Das hat super geklappt – so super, dass sie sich so müde gespielt hatte, dass sie im Anschluss knapp vier (!) Stunden schlief, und das mitten am Tag! Wir haben dann die Zeit zum Entrümpeln genutzt, ein Batzen Altpapier ist weg und der restliche Papierkram ziemlich gut sortiert.

Mit der Krabbelgruppe bin ich übrigens immer noch sehr zufrieden, besonders als heute die Sprache auf Globuli gegen Blähungen (beliebtes Thema bei den ganz Kleinen) kam und die Kursleiterin nur mit einer gewissen Faszination bemerkte, von denen hätte sie noch nie gehört. Die Apotheke, die diese hier vertreibt, heißt übrigens „Einhorn-Apotheke“, was ist ja schon ziemlich witzig fand, gehört halt alles ins Reich der Fabelwesen und Märchen.

Nachmittags dann: Kind aus der Kita abholen, Baby bespaßen. Der Mann buk mit K1 Pancakes und hat herausgefunden, dass man die Saure Sahne in unserem Lieblingsrezept auch prima durch Joghurt ersetzen kann und die Konsistenz dann noch ein bisschen fluffiger wird. Lecker!

Spät

Boah, war das kalt heute Morgen! Heute hatte ich mal richtig Zeit für K2. Nachdem wir ein wenig Akten entrümpelt haben – alte Rechnungen von 2013 brauchen wir nun wirklich nicht mehr, und so ein Baby produziert mit Elterngeld und Elternzeit eine Menge Kram, der abgeheftet werden will – haben wir mit ihr gespielt, gelacht und Faxen gemacht. An ihrem Greifball ist im Moment doof, dass er nicht in den Mund passt. Dafür hat sie ein anderes Spielzeug zum Liebling auserkoren, auf dem man vorzüglich herumkauen kann.

K1 hatte heute Musikschule, der letzte Termin für diesen Kurs. Seit ich in der Schwangerschaft die Symphysenlockerung hatte und nicht mehr hingehen konnte, ist es ein fester Papa-Tochter-Termin. Die beiden fahren immer etwas früher los in die Stadt, machen noch etwas schönes – Eis essen, Kakao trinken – und gehen dann gemeinsam musizieren. Da sie die Bahn nach Hause verpasst hatten, haben sie die Gelegenheit genutzt, noch einen ganz tollen warmen Winterpulli und eine Hose auszusuchen. Ein schöner, aber sehr langer Tag, entsprechend fertig waren die zwei dann auch am Abend.

Vor einem Jahr…

… habe ich von K2 erfahren!

Ich sage bewusst „ich“, weil der Mann damals auf Dienstreise in Singapur weilte und ich eine ganze Woche warten musste, um ihm die Nachricht persönlich zu überbringen.

Ich hatte eigentlich vorgehabt, dieses Mal erst später zu testen, aber ich war mir schon selbst so sicher, obwohl die Anzeichen nicht eindeutig waren, und wollte einfach wissen, ob ich mir da nur etwas einrede, weil ich es mir so sehr wünsche.

Also stand ich dann da, abends um Acht (die Tochter übernachtete bei der Oma), und starrte auf die beiden Striche. Etwas ungläubig und sehr sehr glücklich. Heute vor einem Jahr.

In den folgenden Tagen habe ich dann noch einiges mit K1′ Großeltern unternommen, die mich während der Dienstreise des Mannes etwas unterstützen wollten. Wir haben Winterschuhe gekauft (Hey, wie gestern, gutes Timing!) und eine Kirmes besucht. Alles ohne mit irgend jemandem darüber zu sprechen, denn ich wollte, dass der Mann es als erster erfährt – und das hat er auch, eine lange Woche später, mit einem Ultraschallbild von einer winzigen Fruchthöhle und dem kleinen Ultraschallschatten noch ohne erkennbaren Herzschlag, der K2 damals war.

Und Heute? Heute waren wir wegen Schlechtwettersonntag im Indoor-Spielplatz, mit zwei Freundinnen von K1 und haben uns danach eine Pizza gegönnt.20180923_141225-01.jpeg

Nachmittags haben wir gebastelt und Pippi Langstrumpf vorgelesen, eines meiner Lieblings-Kinderbücher. K2 hat den Indoor-Spielplatz gekonnt verschlafen und wollte daheim unbedingt auf dem Bauch liegen, am liebsten noch aufrecht getragen oder gehalten werden, hat uns (und besonders die große Schwester) breit angelacht und gekichert. Wenn man drüber nachdenkt, dass sie vor einem Jahr und ungefähr drei Wochen eine einzige Zelle war… unglaublich.

Schuhe und Sushi

Heute stand Schuhkauf fürs große Kind auf dem Plan. Quasi direkt nach dem Aufstehen, denn ich hatte mir durch eine Woche jeden Tag K1 zur Kita fahren (weil der Mann noch nicht wieder fahren kann und darf) einmal Ausschlafen verdient. Also ab ins Einkaufszentrum und dabei noch den PokémonGo Community Day mitnehmen.

Die Schuhe  waren im zweiten Laden schnell gefunden. Ich bin mir da immer unsicher – Klettverschluß oder Schnürschuhe? Halbschuh, Stiefelette oder ganz hoch?  Leder oder Textil? Ich sehe es nicht ein, zig verschiedene Modelle anzuschaffen, die aber immer nur eine Saison passen. Also suche ich nach einer eierlegenden Wollmilchsau (mal mehr, mal weniger erfolgreich) und gebe dafür lieber ein paar Euro mehr aus. Jedenfalls passen die Schuhe farblich zu allem, haben eine weiche Sohle, sind gefüttert und die Große liebt sie, und das ist ja auch nicht zu verachten – sonst zieht sie sie ohnehin nicht an.

Zur Stärkung haben wir mal wieder richtig gut gegessen:

Edamame, Udon mit Hähnchen und Sesam und Sushi (freestyle… nicht sehr traditionell, aber trotzdem lecker). K1 war auch zufrieden, der haben wir einfach eine Schale Jasminreis bestellt, ein paar Vitamine gab es dann halt zum Abendessen.

Danach noch eine Runde spazieren durchs Einkaufszentrum, hier und da schauen, hunderte Endivie-Pokémon fangen und die Kinder lüften. K1 ist mit ihren neuen Schuhen herumgewetzt, K2 hat abwechselnd geschlafen und sich die Gegend vom Kinderwagen aus angeschaut.

Zu  Hause dann Ausruhen, Spielen, Basteln, Abendessen (wenn das immer so einfach wäre wie es sich schreibt!). Nachdem die Kinder im Bett waren noch Stromberg schauen, und ich möchte aufgrund dieser Tweets nochmal betonen: Er macht das freiwillig! Ich hab vorher gefragt, ob er wirklich mitschauen möchte!

So. Gute Nacht!

Entwicklung

Heute: Hausputz, Lecker Essen gehen und neue Kinderkleidung shoppen. Nachdem K1 von Oma und Opa wieder da war: Gemütliches Abendessen und ab ins Bett. Beide schliefen ungefähr gleichzeitig um kurz nach Acht. Läuft!

Ich habe über unsere beiden Urlaube nach Zeeland nachgedacht und was für Entwicklungssprünge die Kinder hingelegt haben.

Im ersten Urlaub im März war K1 noch in der U3-Gruppe und trug Größe 92. Sie malte dort zum ersten Mal mit Wasserfarben, liebte die Nestschaukeln am Strand und das Buddeln mit ihrer Metallschaufel, die sie sich dort aussuchen durfte. Jetzt, im September, kam sie in der Ferienwohnung allein auf die Toilette – Kleidergröße 98. Sie liebte Malbücher, die sie mittlerweile sehr exakt ausmalen kann, und sucht sich die Farben sehr bewußt aus. Die Schaukeln liebt sie immer noch, aber sie traute sich ganz auf die Spitze des Klettergerüstes und die große gelbe Röhrenrutsche hinunter. Die Schaufel war auch wieder mit, immer noch heißgeliebt. Zum ersten Mal hat sie morgens die Brötchen allein aufs Kassenband gelegt, das Geld abgegeben, Wechselgeld entgegengenommen und mir wiedergegeben. In nur einem halben Jahr hat sie eine Menge neuer Fähigkeiten gelernt, andere weiterentwickelt und einen riesigen Batzen Selbstvertrauen hinzugewonnen. Sie ist so groß geworden!

Bei K2, da brauchen wir vom ersten Urlaub gar nicht anfangen, da war sie in meinem Bauch mit dabei, ich habe ihre sanften Tritte gespürt und wir haben uns alle so auf sie gefreut! Bei den ganz Kleinen geht eben alles so schnell: Anfang September haben wir nämlich ein kleines Baby mitgenommen, das gerade anfing, den Kopf einigermaßen in der Bauchlage hochhalten zu können, und das mit dem Lautieren anfing. Zurück nach Hause kam ein immer noch kleines Baby – Größe 68, die 62er Hosen mit Fuß haben wir im Urlaub zum letzten Mal angehabt – das sich richtig gut umschauen kann und sogar anfängt, die Hände zu benutzen, um auf dem Bauch liegend einen Ball zu greifen. Und sie kann sich ausgezeichnet mitteilen, quietscht vor Lachen oder beschwert sich entrüstet.

Wenn wir das nächste Mal im Urlaub sind, wer weiß, vielleicht krabbelt K2 schon? Und K1 wird vier Jahre alt sein. Wow!