Alte Zöpfe

… abschneiden.

Heute ganz im wörtlichen Sinne der Redewendung – wir waren beim Friseur!

Des Mannes Haare wurden erst kürzlich geschnitten, also waren K1 und ich heute dran. K1 wünscht sich schon länger, wenn ich sie danach frage, kürzere Haare. Spangen und Haargummis findet sie zwar ganz hübsch und macht sich auch gern Spangen ins Haar, aber spätestens beim Autofahren, kuscheln oder Laufradfahren sind sie ihr im Weg und müssen heraus – und fünfmal am Tag neu frisieren ist ja auch irgendwie nix. also gab es einen kinnlangen Bob für die Kleine, die famos stillhielt und ganz stolz auf sich war.

Dann war ich dran.
Ich hatte mich schon länger mit dem Gedanken an einen Undercut beschäftigt – eigentlich schon bestimmt ein halbes Jahr, aber die Temperaturen der letzten Wochen taten ihr übriges:

Ich hatte schonmal einen Undercut, aber mit ziemlich kurzem Deckhaar, das mir irgendwann zu… abwechslungslos war. Also ließ ich wachsen, bis ich jetzt auf etwa Schulterlänge angekommen war und mich die Matte immer mehr störte.

Kurz vorher:

Et voila: Nur geföhnt, ohne Styling sieht es wie ein kurzer Bob aus, kann man so auch durchaus tragen:

Mit Haargel:

Morgen fahre ich noch zur Drogerie, Stylingprodukte kaufen – dann kann das Ausprobieren anfangen, was man mit der Frisur so alles anstellen kann.

Ich bin zufrieden!

Ach ja, K2 hat die meiste Zeit beim Friseur geschlafen oder sich umgeschaut. Die Kleine ist immer noch sowas von tiefenentspannt!

Nachmittags waren wir dann noch im Park spazieren, rutschen, Pokémon sammeln, Eis essen. Hätte der Mann nicht den Fuß operiert, wären wir bestimmt im Freibad gewesen (36°C!), aber so hatten wir den Park ziemlich für uns.

Kinder früh im Bett (beide!), Kram erledigen, bloggen, Netflix (OITNB, genau wie als K1 in dem Alter war), Bett. Gute Nacht!

Zwei Monate

Liebe K2,

Zwei Monate bist du heute alt, am wohl heißesten Tag des Jahres.

Es ist, als seist du schon immer da gewesen. Klingt sehr cheesy, stimmt aber dennoch. Durch unsere gemeinsame Elternzeit haben wir viel Zeit miteinander und können so richtig als Familie zusammenwachsen. Nicht, dass das ohne Elternzeit unmöglich wäre – aber die gemeinsamen Tage, besonders jetzt während der Kitaferien deiner großen Schwester, nutzen wir, um uns viel miteinander zu beschäftigen und lernen uns in dieser neuen, größeren Familie ein Stückchen neu kennen.

Du bist immer noch ein sehr unkompliziertes Baby, besonders, seit du einen Schnuller benutzt. Wir profitieren aber auch immens von den Erfahrungen mit K1. Du schläfst immer noch viel, aber wenn du wach bist, bist du immer interessierter. Deine Bewegungen werden koordinierter, du schaust uns gezielt an und liebst es, unsere Mimik zu beobachten und dazu zu lächeln, Grimassen zu schneiden und zu lautieren. Auf die Seite drehen kannst du dich auch schon!

Du und deine große Schwester, ihr liebt euch, mehr, als ich es nach zwei Monaten je für möglich gehalten hätte. Du lächelst sie breit an, schaust ihr fasziniert zu und lässt dich von ihr knuffeln und küssen. Wenn sie dich länger nicht gesehen hat – in der Kita oder bei der Oma war, oder einfach nach dem Schlafen – möchte sie dich sofort sehen. Geschwisterliebe pur.

Es ist so heiß, seit einer Woche trägst du eigentlich nur noch Windel und Body. Tagsüber bist du oft einfach mit dabei, wenn wir unterwegs sind – auf dem Spielplatz im Park, im Freibad, bei euren Großeltern – und schaust dir die Welt an. Du bist schon gewachsen und nimmst gut zu – sichtbar an den stämmigen Babybeinchen. Abends lege ich dich ins Bett, wenn auch K1 schlafen geht. Manchmal schläfst du ebenfalls ein, manchmal wirst du noch einmal wach und schläfst erst zwei, drei Stunden später endgültig ein – so wie heute.

Ich kann mich gar nicht sattsehen an dir! Ich bin so froh, dass du bei uns bist.

Deine Mama

Kitafrei

Zwei Wochen Kitafrei!

Wegen Elternzeit ist das dieses Jahr ganz locker zu stemmen und wir mussten auch nicht den Sommerurlaub in diese Zeit legen, um Urlaubstage zu sparen. Ab heute also zwei Wochen zu viert! Ganz ehrlich: Vor 2 Monaten war ich mir noch echt unsicher, wie es wird, aber jetzt wird es ganz bestimmt toll! Wir haben, seit K2 da ist, einiges im Tagesablauf verändert (nicht wegen ihrer Geburt, sondern wegen lehrreichen Büchern und Gesprächen – okay, dass wir wegen der Elternzeit viel mehr Möglichkeiten hatten, uns tagsüber zu unterhalten, half auch), was unser Zusmenleben echt verbessert hat. Wir haben eine bessere Struktur für den Tag und das hilft einfach allen. Außerdem bin ich körperlich nach Schwangerschaft und Geburt wieder voll „funktionsfähig“, es ist Bombenwetter, was will man mehr?

Die Kitaferien haben wir dann heute mit einem Besuch im Grugapark eingeläutet. Wir wollten zum Wasserspielplatz, haben aber durch irreführende Einträge in Maps den völlig falschen Eingang gewählt. Dort war allerdings direkt ein riesiger Spielplatz mit unzähligen Klettergerüsten – ich erinnere mich an mindestens 7 Rutschen! Ein Paradies für K1. Für K2 spendeten eine Menge Bäume genug Schatten – und interessant anzuschauen sind die Dinger auch, besser als so eine öde Zimmerdecke! Wir holten also Picknickdecke und Proviant aus dem Bollerwagen (das Ding ist hier der Hit!) und ließen uns nieder. Die Große kam immer mal wieder vorbeigewetzt, ab und zu ging einer von uns mit ihr mit. Ich sage Ihnen, das Kind kann klettern! Die Ängstlichkeit von diesem Frühjahr ist verflogen, sie klettert überall einfach unglaublich geschickt hinauf und rutscht durch Tunnelrutschen, rückwärts, einfach alles. Schön anzusehen war das, so viel Lebensfreude!

Irgendwann entdeckte ich auf dem Parkplan noch Ponyreiten, also nachgeschaut und fündig geworden:

Das hatte sich K1 nämlich letztens noch gewünscht. Super! Dann Streichelzoo, Spazierengehen, Essen, Heimfahren, Duschen, nochmal Essen, beide Kinder um 21 Uhr schlafend im Bett. So mag ich das.

Freibad

Ich hatte schon länger Lust auf Freibad – so einen heißen und trockenen Sommer hatten wir schon seit Jahren nicht mehr – aber erst ging’s nicht wegen Wochenbett und dann wegen Fuß-OP des Mannes.

Heute haben wir jedenfalls K1 früh abgeholt und sind direkt mit Sack und Pack ins Freibad gedüst. Der neue Bollerwagen war für den Transport von Decken, Handtüchern, Proviant und Spielzeug jedenfalls eine sehr gute Idee.

Für mich war dieser Besuch eine kleine Zeitreise – ich war nämlich etwa im Jahr 2000 zum letzten Mal dort. Und zwar nicht als Gast – sondern als Ferienjobberin, als Putzfrau. Das Freibad hat sich seitdem (okay, seit den Siebzigern) nicht verändert. In den Sommerferien habe ich mich damals um genau die Klos, Umkleiden und Duschen gekümmert und für mich als Schülerin einen dicken Batzen Geld verdient. Davon konnte ich mir meinen ersten eigenen PC kaufen. Natürlich – wir waren damals schon Nerds – keinen „von der Stange“, sondern selbst zusammengestellt, jedes Element einzeln gekauft und zusammengebaut. Das Geld war jedenfalls nicht ganz leicht verdient – ich sage es Ihnen, bei der Sauberkeit im Freibad tun sich wahre Abgründe auf. Die kreative Entsorgung von Hygieneprodukten hat sich übrigens in den 18 vergangenen Jahren nicht geändert und falls Sie sich das fragen: Wenn an einem heißen Sommertag der Boden im Toilettenhäuschen ziemlich naß und dreckig aussieht, liegt das nicht unbedingt am Engagement der Putzkraft, sondern die kommt einfach nicht hinterher, wenn eine/r nach dem anderen mit dreckigen Schlappen und tropfenden Badeklamotten dort rumsteht. Manche veranstalten dann auch noch Dinge, die die Putzkraft für eine Viertelstunde voll beschäftigen (Klopapier zerknüllen, nassmachen, und hochschmeißen, sodass es an der Decke der Dusche kleben bleibt zum Beispiel).

Aber genug der romantischen Erinnerung. Heute jedenfalls war es ein rundum schöner Nachmittag. K1 verlieh zunächst dem Begriff „hangry“ ganz neue Dimensionen, was wir aber nach Begreifen der Situation (Eltern im 4. Lehrjahr und wir vergessen es immer noch hin und wieder) mit Pommes, Keksen und Wassermelone in den Griff bekamen. Der Mann hielt mit seinem immer noch lädierten Fuß die Stellung auf der Liegewiese, las und kümmerte sich um 1-2 Kinder. Ich war mit K1 rutschen, zwischendurch mal ein paar Bahnen alleine schwimmen und dann wieder mit ihr am Planschbecken. Zwischendurch stillte ich immer wieder K2 – bei der Hitze kein Wunder, dass sie zweimal die Stunde Durst hatte. Sie bestaunte den Baum, unter dem wir lagen, und spürte zum ersten Mal Wiese unter ihren Händchen. So kam jeder auf seine Kosten. Schön war das!

Jetzt sind wir alle müde und erschöpft. Ab ins Bett!

Gute Nacht

Ich liege im Bett.

K2 liegt neben mir im Beistellbett, sie ist nach einem anstrengenden, lauten Abend (Hallo, Rotavirenimpfung) endlich friedlich schnullernd (ein Hoch auf Babys, die Schnuller annehmen!) in meinem Arm eingeschlafen.

Der Mann liegt zu meiner anderen Seite und schläft.

Dann raschelt es aus dem Babyfon (Kleinkindfon?), dessen Sender in K1′ Kinderzimmer steht. Nach dem Rascheln höre ich das charakteristische Geräusch ihrer Trinkflasche, die immer an ihrem Bett steht. Wieder Rascheln.

Stille.
Ein paar leise Geräusche von draußen: Autorauschen von der Hauptstraße und Grillenzirpen.

Vier Menschen in dieser Wohnung. Seit sieben Wochen! Wie schön das ist.
Drei schlafen. Einer ist wach. Nicht mehr lange. Gute Nacht!

Vorstellung vs. Realität

Der Vormittag

Wie ich es mir vorstellte: Morgens im Bett kuscheln, gutgelaunt aufstehen, fertigmachen und frühstücken. Während der Mann mit K2 kuschelt, basteln K1 und ich die Abschiedsgeschenke für ihre Erzieherinnen (Oh, nur noch 2 Wochen U3-Gruppe!).

Wie es wirklich war: Ich wache um 7 auf, der Mann todmüde weil schlecht geschlafen und seit 5:30 mit K1 wach. Ich lasse ihn ausschlafen, bastle mit K1 die Geschenke, sie hilft begeistert mit. Währenddessen jongliere ich K2. Auf der Wickelauflage auf dem Badezimmerboden kann sie einschlafen, während ich ihrer Schwester helfe, aber wehe man legt sie schlafend ab! Genaues Anzeichnen mit viereinhalb Kilo schlafendem Baby vorn im Tragetuch ist nicht ganz so einfach, aber mit dem Ergebnis (hier noch ohne Namen und persönlichen Brief) sind wir zufrieden:

Die Idee ist aus diesem Blogpost von dailypia. Vielen Dank für die Inspiration und detaillierte Anleitung!

Der Abend

Vorstellung: Nach dem Nachmittag bei Oma im Garten ist K1 im Auto eingeschlafen (wie erwähnt: seit 5:30 wach, ohne Mittagsschlaf). K2 hat gut getrunken und ist zufrieden. Das wird bestimmt ein ruhiger Abend. Bloggen! Fotoalbum! Fernsehen! Früh ins Bett!

Realität: 500m von zu Hause entfernt fängt K2 im Auto an zu schreien. Damit K1 nicht aufwacht, steige ich aus, binde sie ins Tragetuch und laufe mit ihr heim. Dabei schläft sie wie geplant ein. Zu Hause – Mist, die Wäsche auf dem Balkon hatte ich ganz vergessen. Erstmal aufräumen, dann Baby ablegen. Nach 5 min wacht sie wieder auf, es isf halb neun. Schreien, schuckeln, Fliegergriff, stillen, da capo, immer wieder. Zwischendurch wechseln wir Erwachsenen uns ab. In den Pausen falte und verräume ich die Wäsche. Der Mann versucht es nochmal mit dem Tragetuch. Ich schiele Richtung Computer, entscheide mich aber doch, mich sicherheitshalber erstmal bettfertig zu machen. Der Mann stürmt ins Bad, das Baby kotzt (sorry, das kann man nicht anders nennen) über Kleidung, Body, Tragetuch, in ihre eigenen Haare und den Nacken (wie macht sie das bloß?). Ich wasche sie, der Mann zieht sich um. K2 brüllt und weckt K1, deren Zimmer direkt ans Bad grenzt. Der Mann kümmert sich um sie.

Ich liege im Bett. K2 schläft erschöpft neben mir ein (faszinierend, sie ist da so „Boah, das war anstrengend, ich penn mal ne Runde“, K1 war da immer „Wer hat meinen Magen ausgepumpt? Ich hab Hunger!“). Dabei blogge ich am Handy. Nicht die Geschichte, die ich mir vorgestellt hatte. Gleich ist Mitternacht. Die Kinder schlafen.

Sämtliche Rechtschreib- und Logikfehler sind der Situation geschuldet. Gute Nacht!

WMDEDGT Juli 2018

Oh, schon wieder Zeit für WMDEDGT von Frau Brüllen! Mehr gibt es hier zu lesen.

3:00 Stillen. K2 und ich sind mittlerweile Profis und stillen in allen erdenklichen Positionen. So klappt auch alles im Halbschlaf und ich schlafe schnell wieder ein.

6:20 K1 wacht auf, der Mann tapert zu ihr und geht mit ihr frühstücken, ich bekomme alles im Halbschlaf mit und nicke nochmal ein.

7:45 Wir sind inzwischen alle aufgestanden und fast alle geduscht und angezogen. Der Mann schlägt vor, dass ich gleich zur Kita mitkomme und wir direkt von dort aus den Wocheneinkauf erledigen. Die Idee finde ich gut, dusche auch schnell und mache mich bereit. Währenddessen zieht sich der Himmel zu. Als der Mann schon das Sonnensegel einholt überlege ich noch, ob es nach Regen aussieht oder nicht – er behält Recht und als er gerade wieder vom Balkon kommt, fallen die ersten Tropfen, die sich zu einem ordentlichen Hitzegewitter steigern.

8:15 Im Auto überlegen wir, was wir bei dem Regen heute unternehmen können. Ich schlage, mehr aus Scherz, vor, doch statt beim Discounter um die Ecke in Venlo einkaufen zu fahren – es sind noch keine Sommerferien und da ist es bestimmt schön leer. Wir hatten uns das im Zeeland-Urlaub mal vorgenommen, als wir uns durch die diversen Leckereien probiert haben. Von uns aus ist das etwa eine Stunde Fahrt. Wir reden kurz und beschließen: Heute sind wir mal spontan, ab nach Venlo!

10:45 Nach einem Zwischenstop und einem kleinen Stau kommen wir im Venlo an. „Direkt hinter der Grenze“ ist hier ja wörtlich zu nehmen. Grenze, Zollstation, 500 m weiter die nächste Ausfahrt raus.
Ich packe mir K2 ins Tragetuch, wir orientieren uns erst einmal und schauen, was für Läden es hier gibt. Zu Mittag holen wir uns Sandwiches.

Danach geht es in den Supermarkt. Wir holen verschiedene Gemüsemischungen (die liebe ich ja in den Niederlanden, man hat eine schöne Mischung für ein Gericht und nicht von jedem Gemüse noch irgend einen Rest übrig, der sowieso schlecht wird – besonders, wenn man in Urlaub eben seine ganzen Vorräte nicht dabeihat) und Obst, mariniertes Fleisch, frische Nudeln und saucen im Angebot, literweise Vla, Hagelslag, Chocomel, Cranberrysaft, Rivella (ich wußte bis dieses Frühjahr gar nicht, dass es die auch hier gibt, ist ja eigentlich aus der Schweiz, aber sooo lecker!). Nur Pastachoca, die haben wir noch zu Hause. Das wird lecker!
Nach dem Einpacken ist es ungefähr 13:00 Uhr, Zeit für uns langsam loszufahren. Die Rückfahrt übernehme ich. K2, die bis auf eine Stillpause die ganze Zeit zufrieden im Tragetuch war, macht auch die Rückfahrt mucksmäuschenstill mit. Was ein zufriedenes Baby!

14:15 Nachdem ich die ganze Fahrt hinter mich gebracht habe, lege ich mich ziemlich sinnlos beim Einbiegen in unser Wohngebiet mit einer Autofahrerin an, die mir die Vorfahrt nimmt. Ich hasse diese Stelle. Egal ob ich raus oder rein fahren möchte, andauernd muss ich ranfahren und jemanden vorbeilassen, weil die Straße zu eng vollgeparkt ist. Egal ob ich Vorfahrt habe (beim Reinkommen) oder nicht (beim Rausfahren). Naja. Durchs Aufregen ändert man ja eh nix, und so ärgere ich mich am meisten über mich selbst.

15:30 Während ich dem zufriedenen Baby meine ganze Aufmerksamkeit zukommen ließ – die hat sie jetzt mal verdient – hat der Mann die Einkäufe eingeräumt. Okay, und wir haben über meine Agressionen im  Straßenverkehr diskutiert. Jetzt jedenfalls holt er K1 aus der Kita und ich beschäftige mich ein wenig mit K2.
Als die beiden wieder da sind, schläft das Baby wieder. Ich spreche mit der Großen über ihren Tag und merke, dass sie auch etwas Zeit mit mir braucht. Wir spielen und reden ein wenig, dann fragt sie ob ich mit ihr mit der Straßenkreide auf dem Balkon male (dieser hat einen Betonboden) und ich komme gern mit. Das Gewitter von heute Morgen wird nochmal zum Thema:

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Der Balkon wird mit den verschiedensten Motiven verschönert. Danach bereiten wir gemeinschaftlich das Abendbrot vor. Von unserem Geburtstagsbrunch gibt es noch einiges an Brotbelag (Salame Felino IGP, lecker!), von unserem Einkauf frisches Obst und Gemüse, wir essen uns alle satt.

19:00 Nach dem Gute-Nacht-Sagen (und ganz doll knuddeln!) ziehe ich mich mit K2 zum Stillen zurück und die beiden anderen wandern ins Kinderzimmer.

Den Rest des Abends kann ich anhand diverser Kurznachrichten auf dem Smartphone zeitlich ziemlich genau nachvollziehen, aber hier soll die ungefähre Fassung reichen: Erstmal stillen und kuscheln wir, K2 schläft ein. Sie wacht wieder auf, liegt aber dösend in meinem Arm. Ich kann sie sogar in ihr Bett legen und sie schläft beinahe allein ein. Dann nehme ich sie doch nochmal hoch und stille und… um halb neun spuckt sie mir die gesamte Ladung Muttermilch in den Ausschnitt, über mein Top und ihren Schlafsack.
Nach Reinigung und neuen Klamotten ist die Kleine natürlich erstmal wieder wach. Dann geht es munter weiter: Immer wieder einschlafen, wachwerden, schreien. Zwischendurch auch mal wieder zufrieden. Dann wieder von vorn. Nach einiger Zeit komme ich zum Mann, der im Wohnzimmer einen Schrank ausmistet und unseren Bastelkram sortiert. Letztendlich pennt K2 um kurz nach 23 Uhr ein. Den Blogpost habe ich zwischendurch schon angefangen und schreibe ihn jetzt zuende. Und danach geht’s ab ins Bett.

Gute Nacht!

Feierwochenende!

Es ist ja so, dass seit diesem Jahr 3 von 4 Familienmitgliedern innerhalb eines Monats Geburtstag haben. Es gab also was zu feiern: Die Geburt der Kleinsten und unsere Geburtstage.

Wir sind das Thema dieses Jahr absichtlich locker angegangen – ich wußte ja nicht, ob es rund um die Geburt und das Wochenbett doch noch Komplikationen geben würde, und wollte nicht eine bereits geplante Feier absagen müssen. Aber es hat ja alles wunnibar (!) geklappt, ich bin körperlich zu 90% wiederhergestellt (das ist so toll!) und so wurde dieses Wochenende gefeiert.

Da unsere Wohnung zwar für uns vier groß genug, für mehr als 10 Personen zum Feiern aber nun wirklich etwas eng ist, haben wir das Ganze aufgeteilt. Am Samstag luden wir Familie zum Brunch und am Sonntag zwei Familien mit kleinen Kindern – insgesamt waren hier vier Kinder unter vier Jahren! Das war ein Spaß!

Anstelle von Geschenken haben wir alle Gäste um einen Beitrag zum Brunch – Brötchen, Wurst- und Käseplatte, Caprese, Kuchen – gebeten, hatten so kaum etwas zu tun und hatten mal andere Brötchen oder Wurst- und Kösesorten, als wir so gewohnheitsmäßig kaufen. Der Tisch war jedenfalls reich gedeckt und wir konnten richtig schön feiern. K1 war richtig ausgelassen und fröhlich, ich fand es so schön, wie sie sich mit allen unterhalten und stolz von ihrer Schwester erzählt hat.

Am Sonntag war das Programm dann etwas kinderfreundlicher, bei strahlendem Sonnenschein stand das Planschbecken inklusive sämtlichem Wasserspielzeug auf dem Balkon, wir aßen Wassermelone, Eis und Pizza und spielten mit den Kindern. Wie gesagt, vier unter vier, aber sie verstehen sich alle super miteinander! Okay, K2 hat sich die Szenerie erst einmal vom sicheren Arm aus angeschaut, aber die drei anderen schon.

Beiden Tagen gemein waren am Abend richtig erschöpfte Kinder und, ja, auch Eltern. Das war schön, mal wieder eine Feier auszurichten. Ich liebe es, wenn unser Esstisch bis zum letzten Platz besetzt ist!