So, uff, in diesen 2 Wochen waren noch 5 Millionen Arzttermine, Banktermine, Überlegungen, Gespräche bis in die Nacht, Baustellen hier, Baustellen da. Ich brauchte Bargeld und der Automat auf meinem Arbeitsweg hat jetzt endlich eine Option, wo man sich die Stückelung frei aussuchen kann. Alles ein bisschen atemlos. Darauf erstmal eine Blüte. Den Busch dazu (Japanische Kamelie) hat der Mann am Wochenende von der Fassadenseite, wo er Gerüst und Dämmung im Weg gewesen wäre, ans andere Ende des Gartens versetzt.
Sonst so: Mal wieder Türen beim Baumarkt abholen (die Türen sind so toll, wir haben welche mit satiniertem Glaseinsatz genommen u d es ist im Flur jetzt viel heller, man sieht wenn jemand vor der Tür steht aber sieht trotzdem nicht was hinter der Tür passiert, genau so habe ich mir das gewünscht), Friseur, Autoinspektion. Der Fassadenbauer war da um zu messen und Details zu besprechen und wir waren am Wochenende bei Freunden, Brunchen und zocken und den Urlaub besprechen.
Für Hochbeet und Sonnenschirm brauchten wir Steine und Folie, daher war ich im Baumarkt. Habe das „Angebot“ hier dem Mann geschickt, nein danke, so unschuldig sah unsere Monsterhecke auch mal aus.
Jetzt aber ans Hochbeet. Tadaaa, mit (schwimmend verlegt, aber immerhin) Fundament. Und das Schwedenrot ist echt hübsch, in der Sonne leuchtet das noch viel mehr.
Hallo, Hochbeet!Innen habe ich Wühlmausgitter festgetackertFast forward zum nächsten Wochenende: Noppenfolie ist drin, genügend Rückschnitt für die unterste Schicht habe ich brav aufbewahrt und jetzt eingefüllt4 Säcke Kompost, 5 Säcke Hochbeeterde und ein Besuch beim Sonntags offenen Gartencenter später
Ausgepflanzt habe ich vorgezogene Erbsen (die andere Hälfte steht noch auf der Küchenfensterbank) und gekauften Kohlrabi, ausgesät Petersilie, Pflücksalat, Radieschen und Karotten. Im Garten hat K2 dann noch eine Walnussschale gefunden – das könnte ja vielleicht heißen, dass ein Eichhörnchen die Futterstation gefunden hat!
Bei so vielen Terminen, Erledigungen und Gartenarbeit wollten wir mal wieder einen Ausflug mit den Kindern machen, und zwar ins Römermuseum Haltern:
Dieses Mal gab es so ein Kinderpaket mit einem iPad, auf dem man Aufgaben lösen konnte. Dabei war auch richtig tolles Zubehör zum Anfassen: Tuniken, Anhänger, eine Öllampe und mehr. Toll, wenn sich Museen sowas für Kinder überlegen!
Abends schauten wir Die Unglaublichen 2 mit den Kindern (den ersten Teil gab es das Wochenende davor), das war ein schöner Familientag.
Okay, jetzt kommt ne Story die sich über ca 28 Jahre erstreckt.
Ich war ja großer Star Wars Fan als die Special Edition und die Prequel-Trilogie rauskamen. Da gabs bei uns nen neuen Buchladen mit ner englischen Ecke, das war da noch selten, müsste ca 1998 gewesen sein. Da gab es die kompletten Drehbücher als illustriertes Buch mit Screenshots aus den Filmen, und da ich damals mitsprechen konnte, wollte ich die haben, waren aber teuer. Also hab ich ne Woche gewartet und Episode 4 war verkauft und nicht nachbestellbar. NATÜRLICH. Geärgert, die beiden anderen trotzdem gekauft. Ich habe sie geliebt.
Ich habe dann versucht, Episode 4 auch noch zu bekommen, über die Unibuchhandlung ein paar Jahre später. Ein passendes Buch importiert (war damals ja nicht so trivial), war nicht das richtige, das war das Drehbuch aber halt ohne Bilder. Ich habe alle paar Jahre dran gedacht, immer wieder gesucht, Ebay, Kleinanzeigen, Amazon… no way.
Und irgendwann hab ich um meine Ebooks richtig zu katalogisieren und Metadaten zu recherchieren Goodreads gefunden. Und beim Auspacken von Bücherkisten letzte Woche – die Bücher passten ja nicht in unsere Wohnungen und haben sicher 20 Jahre im Keller verbracht, jetzt dürfen sie in mein Büro ins Regal – fielen mir die Drehbücher in die Hände. Und ich hab auf goodreads eine ISBN gefunden, endlich. Und auf ebay danach gesucht. 10 Euro war mir den Versuch wert, gerade ist es gekommen. Endlich komplett.
Die Kinder haben beide Rosenmontagsfrei, der Zug führt ja an der Grundschule vorbei, da wäre Unterricht… naja, unmöglich. Beide sind aber wieder halbwegs fit. Ich habe Homeoffice, die Bude stinkt bestialisch vom Grundieren gestern, das habe ich vollkommen unterschätzt, und in der Garage kann ich nicht streichen, weil das Mistzeug bei mindestens 20°C verarbeitet werden muss. Also mache ich morgens eine Arbeitspause, streiche so schnell es geht alles und dann stellen wir das Zeug in die Garage, damit es da ausdünsten kann, hoffentlich klappt das trotzdem obwohl es recht kalt ist. Kinder und Mann sind völlig fertig von dem Gestank, zurecht. Ich hätte das Zeug gestern Abend schon rüberstellen sollen, ich habe das vollkommen falsch eingeschätzt. Erstmal lüften.
Nachmittags ist Zyklustag 1 und ich krümme mich im Bürostuhl vor Schmerzen. Um 19 Uhr ist dann klar, Blasenentzündung. Ich fahre lieber zum hausärztlichen Bereitschaftsdienst und bin heute die fünfte mit Blasenentzündung. Habe ich wenigstens ein kleineres schlechtes Gewissen mit so einer „Lappalie“ zum Bereitschaftsarzt zu gehen, der übrigens sehr sehr nett war und sich gefreut hat, heute so vielen helfen zu können. Ich habe dann auch gleich 7 Tage Antibiotikum gewonnen statt so einer Einmaldosis, wegen schlechter Werte. Na super. 2 Tage krank geschrieben, hilft ja nix das zu verschleppen. Kann ich wenigstens ausführlich den Gestank rauslüften.
Am Dienstag hat K2 wieder Schule, ich fahre sie ausnahmsweise wegen ihrem Zeh. K1 will auch, bei ihr ist aber heute pädagogischer Tag. Ich lege mich hin und schlafe tatsächlich mehrfach ein, während ich Better Call Saul schaue. Ich habe noch ein Hello Fresh Gericht vom Wochenende über, ich muss also nicht nachdenken und habe trotzdem was leckeres frisches zu kochen. Danach bin ich wieder fix und fertig.
Am Mittwoch sind beide Kinder in der Schule, zum ersten Mal seit über einer Woche. Yay!
Ich gehe lieber nochmal zum Hausarzt weil ich noch dolle Schmerzen habe, die Symptome werden aber ansonsten besser. Rest der Woche krankgeschrieben. Dann muss ich noch meine Krankenkassenkarte suchen, bis mir einfällt bei der Notapotheke von Montag Abend anzurufen. Gut, dass ich die Quittung mit der Telefonnummer noch habe – und gut dass ich die Karte heute gebraucht habe, in einem Monat wäre ich sicher nicht mehr auf die Notapotheke gekommen und hätte das ganze Haus auf den Kopf gestellt. Nach Hause, wieder ins Bett, wieder tagsüber geschlafen. Pünktlich als ich denke, dass die AU doch nicht nötig gewesen wäre, habe ich wieder so krasse Schmerzen dass ich mich hinlegen muss. Mag nicht mehr.
Den Rest der Woche ging es weiter bergauf, Arbeit wäre trotzdem noch zu viel gewesen. Samstag waren wir auf einem Familientermin und danach kurz beim Baumarkt, eigentlich für Kaminbriketts, aber da haben wir spontan einen passenden Sonnenschirm gesehen, weil die Markise ja für die neue Fassade ab muss und auch wenn sie noch ein paar Jährchen halten könnte, das abgerockte 33 Jahre alte Teil möchte ich mir jetzt nicht an die brandneue Fassade schrauben lassen.
Danach wars Zeit fürs Sofa und ich habe jetzt endlich das Hauptspiel von Kirby und das vergessene Land durch, das ich vorletztes Jahr zu Weihnachten bekommen hatte. Im Wilden Modus war das für mich schon eine Herausforderung, aber den Kindern hat es so einen Spaß gemacht zuzugucken, da fiel es mir leichter, dranzubleiben.
Der Sonntag war… speziell, aber gut. K2 war schon länger unzufrieden mit ihrem Kinderzimmer, sie hat das kleinere der beiden Zimmer, und wollte nun doch auch ein Kura-Bett wie ihre große Schwester (dieses halbhohe Ikea-Hochbett). Grundsätzlich OK für uns, sie hat sich ihr Bett selbst ausgesucht aber meine Güte, sie ist sieben, da kann man sich mal irren wenn man zum ersten Mal im Leben umzieht und selbst Möbel wählen darf. Da wir aber nun auch kein Geld wie Heu übrig haben, habe ich morgens spontan bei Kleinanzeigen geschaut und ein Kura mit viel Zubehör für günstig in der Nähe gefunden, und wenn wir das andere Bett noch verkaufen ist der Tausch vielleicht sogar kostenneutral und das Kind happy, was will man mehr.
Ich war immer noch nicht ganz auf der Höhe, also hat der Mann den meisten Umbau übernommen, ich habe mitgeschraubt und geputzt und so. Und so wurde aus einem morgendlichen „Papa, ich möchte so ein Bett wie K1!“ am Abend ein Kind, das in genau so einem Bett schläft.
In der nächsten Woche war wieder Arbeit angesagt, dazu ein Banktermin zur Finanzierung der Sanierung, ein Arzttermin für mich wegen Nachkontrolle und Laborwerten und so weiter und ein besonderer Termin mit K1, aus Termingründen musste ich sie nämlich (natürlich mit dem Okay meiner Chefin) eine Stunde ins Büro mitnehmen und dann durfte ich ihr noch eine Laborführung geben. Mit Kittel und Schutzbrille natürlich.
Am Freitag hatte K1 einen Schulausflug zum Tierpark, natürlich perfektes Timing mit dem ÖPNV-Streik, der Mann konnte sie aber fahren.
Am Wochenende kam die Fensterfirma zum finalen Aufmaß, so langsam wird es sehr konkret (wurde auch Zeit, ich habe da viel zu lange gewartet anstatt Entscheidungen zu treffen) und wir waren alle gemeinsam im Kino in Woodwalkers 2. Der Mann hat den Kindern unter ihren Hochbetten Hängematten aus den alten Tragetüchern gebastelt und beide sind hochzufrieden und glücklich damit.
Wir sind auch ziemlich zufrieden mit dem Kachelofen, der Einsatz muss zwar irgendwann noch ersetzt werden aber so frisch mit Leinöl eingebrannt ist das schon ein Schmuckstück:
K2 hat diese Woche Trommelzauber-Workshop in der Schule, da übt die ganze Schule eine Woche lang auf der Djembe. Und da ich selbst mal Djembe gespielt habe, finde ich das extra cool. Am Freitag war Aufführung in der Turnhalle, die Kinder haben das alle fantastisch gemacht und viel gelernt in der Woche.
Für uns waren Arbeit, Arbeit, Überprüfung des Gasanschlusses, abgesagter Termin mit ner Fassadenfirma und die Abgabe der OGS-Anmeldungen fürs nächste Jahr im Wochenplan.
Am Freitag bekam K1 ihr exzellentes Halbjahreszeugnis und am Samstag fand die Zirkusgala ihres Schulzirkus‘ statt. Das war vielleicht eine Show, ich war richtig begeistert! Toll, was die da auf die Beine stellen. Und es kamen sowohl Anfänger*innen, die das erst seit einem oder eineinhalb Jahren machen, zum Zug, als auch langjährige Artist*innen und zwei ehemalige Schüler*innen, die Zirkuspädagogik bzw. Zirkusartistik studieren. Sogar die Veranstaltungstechnik kam von den Schüler*innen selbst. Fernsehbericht
Am Sonntag haben wir dann noch den Hibiskus an der Terrasse gefällt, der muss Sonnenschirm und Hochbeet Platz machen.
Am Montag hatte K2 eh pädagogischen Tag, war aber schon ordentlich krank. Das ist wohl die Schattenseite an Projektwochen mit 360 Kindern in 2 Gruppen und allen Eltern mitten in der Grippesaison. K1 musste auch abgeholt werden.
Ab Dienstag waren dann beide Kinder krank, aber fragt nicht wie! Ich habe mich zum ersten Mal (oder zweiten, jedenfalls wars noch nicht oft) bei diesem Arbeitgeber kindkrank gemeldet. Richtig hohes Fieber, K2 hat die 41°C überschritten. Am Mittwoch waren wir auch beim Kinderarzt, nichts besorgniserregendes aber es gab nochmal Hustensaft für beide. Aber dass die Kinder wirklich 2-3 Tage komplett platt in Bett verbringen, das hatten wir schon lange nicht mehr. Wir haben auf dem Bettsofa eine Krankenstation eingerichtet, mit Decken und einem großen Holzbrett als Tablett mit Snacks, Taschentüchern, Fieberthermometer und Medikamenten. Die armen kleinen Mäuse.
Dienstag Abend war ein ziemlich toller Termin, ich habe nämlich eine Innenarchitektin gefunden, die uns zu unserem Grundriss und der Einrichtung beraten hat, und ich bin mit ihren Ideen sehr zufrieden. Ehrlich gesagt auch mit unseren, weil vieles gar nicht mal so stark verändert wurde, und es ist doch auch einfach gut zu erfahren, dass wir als Laien uns da schon echt brauchbare Sachen überlegt haben. Gerade Wohnzimmer und Küche werden mit den Tipps aber bestimmt nochmal next level. Ich freu mich drauf, das alles umzusetzen!
Am Donnerstag und Freitag habe ich dann gearbeitet und der Mann die kranken Kinder gehütet. Donnerstag früh war er allerdings erst noch beim Baumarkt, die neuen Türen abholen. Eine hat ne Macke, die wird auf Kulanz getauscht. Der Mann hat dazu einen Transporter beim Baumarkt gemietet, das hat zwar etwas mehr Zeit gebraucht aber die Türen sind für unser kleines Auto doch etwas sehr groß und so war es immer noch viel billiger als Lieferung.
Der Mann hat tagsüber schon zwei Griffe anmontiert, ich durfte mich abends (mit Tipps und Tricks) um die dritte Tür kümmern und wir haben jetzt so eine WC-Garnitur im Bad, das finde ich sooo edel.
Am Samstag konnten wir dann endlich den Kachelofen ganz sanft anfeuern und er brennt wirklich wesentlich besser und wird mit dem ersten Brikett schon merklich warm, das hat vor der Reinigungsaktion erst nach Stunden geklappt.
Die kranken Kinder wurden weiter gepflegt, die letzte Glastür haben wir mit Genugtuung zerstört und ich habe alles im „handlichen Bausatz“ (4 Ikeaboxen mit winzigen Sicherheitsglaskrümeln) zum Wertstoffhof gefahren. Am Sonntag habe ich begonnen, die Palettenrahmen für die Hochbeete zu streichen – im Keller, weil es draußen noch zu kalt ist. K2 hat auch noch einen spontanen Besuch beim kinderärztlichen Bereitschaftsdienst gewonnen weil ihr beim Kachelofen anfeuern ein Holzscheit voll auf den Zeigezeh geknallt ist. Armes Kind.
Sooo, am Montag wurde der Container planmäßig abgeholt, er war auch nicht zu voll oderso. K2 hat sich selbst Glitzertattoos gemacht, die neuen Silikonfugen glitzern also jetzt auf absehbare Zeit.
Am Wochenende waren die Kinder wieder bei Oma und Opa und wir haben uns für eine eher ungewöhnliche Date Nicht entschieden und zwar: Kamin verfugen. Ernsthaft, wir hatten beide einfach Lust drauf das in Ruhe zu zweit in einem Rutsch zu machen. Das war auch nötig, weil bei Fugenmörtel hat man nun mal auch nicht ewig Zeit wenn der einmal angerührt ist.
Erstmal gabs aber Ramen, diesmal als Takeout, aber genau so lecker.
Der Mann hatte die alten Fugen schon rausgekratzt, das ging einfach. Das ist uns nämlich vor ein paar Wochen aufgefallen, als ein Kind da gedankenverloren dran rumgekratzt hat und wenn ein Kind die Fugen mit dem Finger rauskratzen kann ohne sich dabei zu verletzen, ist mit den Fugen irgendwas nicht in Ordnung. Der Mann hat also feuerfesten, kachelofengeeigneten hydraulisch abbindenden Fugenmörtel in der richtigen Farbe recherchiert, wir haben noch Werkzeug besorgt und dann gings los. Eine kleine Ecke hatten wir unter der Woche abends schon getestet.
Wir haben also alles bereitgelegt, uns einen Film angemacht und gestartet. War eine Sauerei, aber wir haben viel gelernt und sind echt super zufrieden mit dem Ergebnis! Die Farbe passt trotz Onlinebestellung, die Oberfläche ist viel glatter und hey, ich glaube wenn das ausgehärtet ist kann mans nicht mehr mit dem Finger rauskratzen. 33 Jahre alte Fugen, ey.
Am Samstag kamen die Kinder zurück, haben den Kamin bewundert und abends haben wir Paddington in Peru geschaut (letzte Woche war Paddington dran, da war ich ja unterwegs), sehr knuffiger Film.
Am Sonntag habe ich endlich 8 Europalettenrahmen abgeholt bei einem Kleinanzeigen-Anbieter, für 9€ waren die ein Schnäppchen im Vergleich zu 20€ pro Rahmen (3-4 brauch man pro Hochbeet). Der Mann hat einen Kaminsauger bestellt der gestern angekommen war und hat mit den Kindern den Kamin ausgesaugt – und das hat sich ja mal sowas von gelohnt! Die Rauchzüge im Kachelofen selbst, die sich innen an den Kacheln entlangschlängeln, werden nämlich nicht vom Schornsteinfeger gekehrt. Was bei diesem Haus bedeutet, dass das vermutlich der Ruß aus 33 Jahren ist. Der lag wirklich teilweise ne Handbreit dick in den Rauchzügen, inklusive Glanzruß, hallo Kaminbrand?! Bin ich froh, dass der da jetzt raus ist. Und ich bin gespannt, wie warm der Kachelofen wird wenn er sauber ist.
Abends war ich mit meinen Eltern in einem Musical, das hat uns allen sehr gut gefallen und war fantastisch gemacht.
Diese Woche hab ich einen Batzen Überweisungen geholt und war mit K1 spontan beim Zahnarzt, einen blöd festhängenden Wackelzahn ziehen lassen. Der war ruck zuck raus und das Kind erleichtert. Der Mann hatte am Wochenende einen Tipp für einen Heizungsbauer bekommen und der war da um sich unsere Situation anzugucken. Ich habe auf der Arbeit ein spannendes, aber schwieriges Projekt das viel Spaß macht und habe bei uns im Garten einen Grünspecht gesichtet.
Dann haben wir noch mit den Kindern die letzten Fugen entfernt und (ohne Kinder, weil Sauerei aber man muss schnell und exakt arbeiten) neu verfugt, damit wir den Kachelofen auch in 2 Wochen wieder anfeuern können, wenn alles ausgehärtet ist.
Am Wochenende waren unsere Freunde nochmal da, Spielen und ein bisschen was für den Osterurlaub besprechen, das war schön. Und ich war dann noch bei der Familie meines Vaters, auf Omas 100. anstoßen, der heute wäre, wenn sie noch da wäre. Ich hatte eine Ochsenschwanzsuppe als Vorspeise, weil Sonntags gab es bei Oma immerimmer Suppe als Vorspeise.
Die erste Arbeitswoche fing schonmal krass an. Auf dem Heimweg mit dem Auto ging diese Reifendruckkontrollleuchte an, das macht die ab und zu, zum Beispiel wenn es sehr warm ist oder das Auto voll beladen. Eigentlich wollte ich schauen, ob es am nächsten Tag überhaupt noch da ist, bin aber spontan in der Garage doch nochmal an den Reifen gegangen um zu gucken und habe ein Zischen gehört. Der herbeigerufene Mann auch. Es war 17:15, alle Autohändler und Werkstätten machen um 18:00 zu, unser Händler nahm nicht ab, diverse freie Werkstätten auch nicht, da fiel mir ein, dass neben K1‘ Schule ja schon seit immer ein Reifenhändler ist. Den hab ich angerufen, da ging auch keiner dran, aber da es nicht mal ein Kilometer von zu Hause ist bin ich vooorsichtig einfach hingefahren und hatte Erfolg: Das Auto wurde angenommen und wird morgen repariert. Und ich hatte einen Heimweg durch frischen Neuschnee gewonnen.
Am nächsten Tag konnte das Auto schon wieder abgeholt werden – da ich es hingebracht hatte bevor es ganz platt war, ist nix weiter kaputt gegangen und das Loch konnte einfach geflickt werden. Gut, dass ich doch nochmal hingeguckt habe nach zig Fehlalarmen, das System scheint doch seine Berechtigung zu haben.
K2 hatte einen kleinen Durchbruch beim Querflötenspiel, wir wurden wegen einer sich in die Länge ziehenden Sache juristisch beraten (nicht wegen dem Haus, wir haben auch noch andere Baustellen, seufz), der Mann hat im Baumarkt 3 neue Türen bestellt, nachdem ich mich endlich zu einer Entscheidung durchgerungen hatte und genau das Modell stark reduziert war.
Es schneite weiterhin, die Kinder spielen sehr oft im Garten und machen Schneeengel, wir haben die geplante Heckenfällaktion um eine Woche verschoben und sogar die Picnic-Lebensmittellieferung kam nicht, sodass der Mann die Sachen im Zentrallager abholen musste, das hatte ich ja seit es Picnic hier gibt auch noch nicht.
Am Wochenende war ich auf Octos Geburtstag eingeladen, die Anfahrt war wettermäßig unkompliziert, ich hatte sogar ein eigenes Gästezimmer, es gab sehr leckeres Essen und es war ein tolles Fest! Es ist doch immer wieder schön, Menschen aus diesem Internet face to face kennen zu lernen und dann sind die auch noch genau so nett und sympathisch, wie man sich halt vom Schreiben so kennt! Mit der Kriminologin habe ich mich jedenfalls stundenlang verquatscht. Am nächsten Morgen haben wie sogar noch Rock Band gespielt, meine Güte bin ich eingerostet, wir haben die Guitar Hero Spiele schon lange nicht mehr.
Am Montag war ich im Homeoffice, unser Grünabfallcontainer wurde aufgestellt, mitten im Schneechaos, aber der kam schon ganz früh morgens. Die Schulen in NRW wurden wegen Glättegefahr geschlossen, die Entscheider dort sind seit dem Ahrtal wohl etwas vorsichtiger geworden was Extremwetter angeht. Ich habe jedenfalls im Wohnzimmer gearbeitet, K2 bei den Aufgaben geholfen (K1 hat nix aufbekommen, ich vermute weil ihr Jahrgang noch keine iPads hat) und K2 beim Remote-Querflötenunterricht assistiert, das fand ich ja auch mega nett von der Lehrerin das überhaupt zu machen.
Den Rest der Woche wurde es etwas wärmer und regnerischer, der Mann war auf einem Arbeitsworkshop, ich bin schon von einer Woche Auto auf der Straße parken müssen genervt und bin heilfroh, wenn die Garage wieder frei ist, da steht ja gerade der Grünabfallcontainer. Am Freitag haben wir schon ein bisschen angefangen ihn zu befüllen, wir konntens kaum erwarten.
Am Samstag war es dann endlich so weit: Weg mit der Hecke!
Das ist der Trumm, bestimmt 8 oder 10 Thujen von denen die größten jeweils mehrere Stämme haben. Nachher-Bild aus der Perspektive gibts leider nicht online, weil man jetzt zu den Nachbarn rübersehen kann.
Vormittags kamen Freunde, die sehr gartenerfahren sind, mit Akkukettensäge und was man sonst noch so braucht. Und dann gings los, Stamm für Stamm. Ich hab mich eher am Transport zum Container und an Kleinarbeiten beteiligt, aber auch so wurde es mir so warm, dass ich mitten im Januar nur mit Pulli, Fleecejacke und Jeans im Garten stand und mir warm war.
Die Kinder waren zufrieden in ihren Zimmern und haben mal vorbeigeschaut, meine Eltern haben auch tatkräftig mit angepackt, ich habe Sagré gemacht und meine Mama Kaffee und Kuchen, den wir auf der Terrasse in der Sonne gegessen haben. Und so haben wir nicht nur die gesamte Hecke geschafft, sondern noch den letzten Rest vom Kirschlorbeer und den anderen Heckenpflanzen die an der Seite standen, außerdem Flieder und Quitte zurückgeschnitten und das große Pampasgras an der Terrasse entfernt, das noch in so einem Betonkübel stand. Inklusive dem letzten Buddha im Garten, den wir erst beim Fällen unter dem ganzen Wust gefunden haben. Namasté!
Das ist einer der beiden dicksten Thujastämme. Und ja, die bleiben da drin, weil dahinter die Böschung runtergeht und ich keine Lust habe, die L-Steine irgendwie negativ zu beeinflussen. Wenn da nix mehr wächst, kommen halt Hochbeete drauf.
Joa, das war mal ein Megaerfolg! Am Sonntag haben wir uns wohlverdient ausgeruht, K2 war bei einer Nachbarin zum Playdate, ansonsten alles entspannt. Und mit mehr Licht im Garten!
So. Weihnachtsferien. 2 Wochen runterkommen. Das wird super.
Wir hatten Kinderbesuch, K1 war Plätzchen backen, ich war nochmal mit K1 auf dem Weihnachtsmarkt um einen neuen Warmie zu kaufen. Warmies kann man nie genug haben. Außerdem hat der Kachelofen ein Warmhaltefach, das ideale Temperaturen für Körnerkissen bietet, sodass man sich ein bisschen Kachelofenwärme ins angenehm frische Schlafzimmer mitnehmen kann. Der Mann hat ihn nämlich für Weihnachten zum Laufen gekriegt. Oh, und K2 ist ein Wackelzahn rausgefallen, beim Zähneputzen („Der ist noch viiiel zu fest!“ – Putzt vorsichtig drüber, Zahn raus).
Außerdem hat der Mann das gesteckte Ziel erreicht, das Bad bis Weihnachten voll funktionsfähig zu machen. Dusche fertig, Loch in Wannenwand geschlossen und gefliest, zig Meter Silikonfuge im gesamten Bad entfernt und neu gemacht. Yay! (Ein paar Fugen habe ich auch gezogen)
Das erste Weihnachtsfest in unserem eigenen Haus. Heiligabend war toll, zu sechst an unserem riesigen selbstgebauten Holztisch (am Timing arbeiten wir noch), sogar der Kachelofen war an und nach ein paar Stunden warm, am 1. und 2. Weihnachtstag haben wir es uns so richtig gemütlich gemacht mit allen Geschenken und Spielen, das war einfach nur schön.
Flossenschlag ist sehr zu empfehlen, Flügelschlag soll wohl etwas komplexer sein, aber da ich schon Arche Nova habe ist es so genau richtig.
Da die Kinder von Uroma und Uropa Geld bekommen haben, war ich mit K2 in der Stadt, Schminke kaufen. Für Erwachsene!!! Sie hat nämlich unter anderem einen kleinen Schminkplatz bekommen, wie gewünscht.
K1 hat mit dem Mann ihre Eichhörnchenfutterstation gebaut und angebracht.
Zwischen den Jahren waren die Kinder ein paar Mal bei Freundinnen, wir waren gemeinsam in Zoomania 2 im Kino und haben gebastelt und gebaut und gespielt. Es ist wirklich krass, was der Platz und die vielen Zimmer ausmachen. Das Wohnzimmer mausert sich zum Treffpunkt, ist aber so groß dass man auch in Gruppen oder einzeln unabhängig Sachen machen kann, ohne andere zu stören. Und wer für sich sein mag, zieht sich einfach zurück. Das ist alles so viel leichter jetzt! Und ich komme mal ein wenig runter vom Hauskaufstress.
An Silvester – das zweite, an dem die Kinder aufbleiben, glaube ich – haben wir K1‘ Book Nook und den Lebkuchen-AT-AT fürs Weihnachtsdorf gebaut, gespielt und Dinner for One geguckt, so vergeht der Abend wie im Flug. Geböllert haben wir auch ein wenig, den Kindern wars zu laut und sie hatten aus dem Dachboden einen tollen Ausblick.
An Neujahr wollten eigentlich heute schwimmen und/oder saunieren gehen, aber mehrere Familienmitglieder sind etwas kränklich, daher haben wir uns doch nochmal einen ruhigen Tag gegönnt. Mann und Kinder spielten Princess Peach Showtime, wir Eltern schlossen einige Anträge ab und schauten in den Briefkasten, der eine unangenehme Überraschung bereithielt. Meh. Ich war Kleinkram einkaufen, wir haben das Wohnzimmer aufgeräumt und vom Roboter saugen und wischen lassen. Zu Abend gab es Pizza und mir war den ganzen Tag latent schwindlig.
Die Realität kommt wieder näher, mir fallen alle blöden To-dos wieder ein und mein Stresslevel ist allein von dem Wissen, dass der Krampf nächste Woche wieder losgeht, auf Anschlag.
Am Wochenende hatten wir aber nochmal Spielbesuch, alle 8 passten bequem an den Tisch, und ich habe spontan weil es so viel Spaß gemacht hat und alle noch nicht gehen wollten Nudeln mit Sauce für alle gemacht.
Sonntag war eine Freundin von K1 da, und da es endlich mal geschneit hat waren an beiden Wochenendtagen die Kinder sogar ewig lang draußen im Garten und haben gespielt. Wie toll ist das denn?
Diese Woche war mal wieder ein Fenster- und ein Heizungstermin, ich war einen Tag krank, dann noch Elterngespräch und – tadaaaaa – wir haben ein voll funktionsfähiges Badezimmer mit Dusche UND Wanne. (An der Wanne müssen die Silikonfugen noch neu, die sind sehr alt und die Kinder machen gern Überschwemmung.)
Was den Garten angeht, ich habe mich nach viel Sucherei und Input vom Mann für eine Vogelfutterstation entschieden, die gab es zum Nikolaus und tatsächlich habe ich schon 2 Tage später Kohlmeisen gesichtet! Angeblich kann das wohl auch Wochen dauern, bis sich die Vögel trauen, aber der Ort am Dach des Gartenhauses scheint gut gewählt zu sein. Yay!
Und Judo-Weihnachtstraining hatten wir auch. Mit Weihnachtsmannmützen, wer mochte.
Am Wochenende war ich bei Ikea und habe neue Wohnzimmer-Sideboards und neue Türen gekauft. Der Mann hatte die Farbe ausgesucht, ich konnte mir das am Bildschirm nicht so recht vorstellen aber in der Ausstellung habe ich alles dann in natura gesehen und die Farbe und Struktur der Fronten ist mega!
In der Stadt hab ich noch Malbücher (also keine Ausmalbücher, sondern Anleitungsbücher zum Zeichnen/Malen) gekauft, ich wette sie freut sich mega darüber. Und ich habe ein allererstes Bad genommen, in der großen Wanne mit neuer Exafill-Armatur (der Einlauf ist nicht über eine Armatur an der Wand, sondern das Wasser kommt da raus, wo der Überlauf ist). Muahaha. Und wir können duschen. Im Hauptbad! Woohooo!
Apple Health weiß immer noch genau, wann wir eingezogen sindEigenes Haus schön machen, Symbolbiöd
Der Mann hat schon Urlaub und beschäftigt sich mit dem Nacharbeiten im Bad: Loch an der Wannenwand zumachen, Silikonfugen rausmachen und neu ziehen.
Ich war mit der Abteilung auf dem Weihnachtsmarkt, das war schön und lecker. Hmmm, Bratapfel.
So, letzte Arbeitswoche… nochmal Friseur, dann am Donnerstag Führerscheintausch. Wir sind dieses Jahr dran mit Umtausch in Führerscheine mit Gültigkeitszeitraum und wie immer passt mir der Zeitraum natürlich gar nicht, aber ich hab den auch vor Monaten gemacht. Also fuhr der Mann von daheim mit der Bahn, ich aus der Nachbarstadt mit dem Auto, dann waren wir aus Versehen noch im falschen Wartebereich, hat aber alles noch geklappt. Dann wieder retour (und im Vorbeifahren unseren ersten zwei Studiwohnungen Hallo gesagt. Die erste sieht genauso aus wie vor 20 Jahren nur älter, die zweite auch, nur noch kaputter, Haustür hängt auf halb acht und Briefkästen sind kaputt). Abends Futurama, die neuen Folgen sind richtig gut, hätte ich gar nicht erwartet. (I‘m thinking about mint, but I‘m tasting pain. – Now I‘m tasting about thinking.)
Am Wochenende waren die Kinder dann nochmal zum Ferienstart bei Oma und Opa und wir im Planetarium. Dort gab es eine Live-Show, auf zweifache Weise, erstens wurde das Sonnensystem im aktuellen Zustand gezeigt, da fast Neumond war konnten wir also die Rückseite des Monds sehen und so weiter, zweitens war das keine Audioaufnahme sondern die Leiterin des Planetariums, ihres Zeichens Professorin, Astronomin und Astrophysikerin, hat eineinhalb Stunden frei und live erzählt. Absolut beeindruckend und tolle Freitagabend-Nerd-Unterhaltung.
Heimat.
Am Samstag war wieder Filmabend, diesmal mit dem Spongebob Sandy Cheeks-Film, und am Sonntag haben wir den Baum beleuchtet und das Lego-Weihnachtsdorf aufgebaut. Endlich passen alle Häuser hin, und endlich fährt der Zug im Kreis um den Baum, so wie ich’s mir vorgestellt habe!
Die Woche beginnt mit Vorsorge bei der Gyn, na gut, muss ja und es ist auch alles gut. Die Kinder bauen derweil Asterix-Szenen. Liebs.
Dann war noch eine Fassadenfirma da, eine Heizungsfirma, noch eine Fassadenfirma und die Dusche wurde weiter repariert. Der Mann hat die Silikonfugen gezogen und wird echt gut darin. Und es gibt mal Licht am Ende des Wasserschadentunnels, oder Sonne am Horizont oderso. Hier Ruhrpottromantik aus der S-Bahn.
K2 war auf einem Kindergeburtstag eingeladen und ich bin beim Abholen aus Gründen ziemlich sauer geworden. Seufz. Nerven liegen blank.
Am Wochenende haben die Kinder mal wieder bei Oma und Opa übernachtet, wir haben uns um erste Weihnachtsgeschenke gekümmert, im lokalen Spielzeugladen (keine Kette, ich habe da selbst als Kind schon Spielzeug gekauft) hatte K1 sich im Sommer in etwas verguckt und heute war ausgerechnet die Version, die sie haben wollte, ausverkauft. Abends hat mich der Laden aber noch angerufen, sie haben es im Lager gefunden und legen es mir bis nächste Woche zurück. So mag ich das und so lasse ich auch echt gern und aus Überzeugung Geld im stationären Handel.
Wir waren jedenfalls noch unfassbar lecker arabisch essen.
Am Sonntag war auch schon der erste Advent und ich finde dieses schlichte Adventsgesteck aus gesammelten Kita- und Oma-Bastelaktionen der Kinder sehr schön.
Die Kinder haben sich Playmobil-Adventskalender ausgesucht und freuen sich schon beide auf ihre Versionen.
Die erste Dezemberwoche war voll mit Zahnarztkontrolle für alle, einmal kapitales Bahnchaos (so schlimm, dass ich die letzten dreieinhalb Kilometer gelaufen bin, was echt lang war, aber schön und die Navigation zu Fuß mit Apple Watch ist echt praktisch). Naja, die Arbeitszeit bzw. verlorene Freizeit gibt mir halt niemand wieder.
Dann war noch das Lichterfest der Grundschule, das sehr laut aber schön war. Da der Mann unterwegs war, ist K1 nach dem Judo dazugekommen, das hat gut geklappt, und sie hat ihre alte Klassenlehrerin wiedergetroffen. K2 hat mir ihr neuer Klassenzimmer mit Sonnensystem-Planetendeko gezeigt, sehr liebevoll eingerichtet. Es gab Würstchen und Punsch und Getränke, Schminken, Verkauf handgebastelter Adventskleinigkeiten für die Schulkasse und einen Bücherflohmarkt… bestimmt habe ich was vergessen.
Wie das bei „Lichterfesten“ heutzutage so ist, musste irgend ein blaubrauner Nazidepp in der Eltern-WAgruppe unken, dass das ja früher Weihnachtsirgendwas gehießen hätte und naja, Sie können es sich denken, wir knicken ja alle ein und in Frankreich würde sowas nicht passieren. Hierzu sei gesagt, dass die Kinder im Advent Kerzen anzünden, im Religionsunterricht über Weihnachten sprechen und es vor Weihnachten einen fucking Schulgottesdienst für alle gibt. Warum es dann Lichterfest heißt? Ganz einfach, weil das das nachgeholte Sommerfest ist, das abgesagt werden musste, weil die Stadt den Schulhof ohne Ankündigung zur Baustelle erklärt und Container aufgestellt hat, als das Sommerfest stattfinden sollte.
Am Freitag hatten wir noch eine Bastelaktion mit Butterkekshäusern, die liebe ich ja. Und die Frage kam bei den Kindern auf: Wo stellen wir eigentlich dem Nikolaus die Stiefel hin? Vorher war das ja immer vor der Wohnungstür, aber nach draußen… hmm. Ich habe dann vorgeschlagen, dass der Nikolaus doch auch durch den Kamin kommt wenn man einen hat, und dass wir ihm einfach alles dort hin stellen. Wie cool ist das bitte?! Wir besitzen einen Kamin!
Am Wochenende war dann nochmal eine Fensterfirma da und die Nachbarschafts-Garagenweihnachtsfeier fand statt – letztes Jahr noch als Gäste meiner Eltern, dieses Jahr als Nachbarn. Wie schnell das alles doch ging…
Der Tisch ist – rechtzeitig zu K1‘ Geburtstag, dem ersten im Haus – fertig geölt. Chef‘s kiss!
Die Woche war Arbeit, Gartenvergleichsfotos (da der Kirschlorbeer schon so stark zurückgeschnitten ist, sieht man jetzt aber den Garten der Gegenübernachbarn, also keine Fotos fürs Internet), Kamin anfeuern (es brennt, aber so naja), Geburtstagsvorbereitungen.
Freitag – ❤️ Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, K1!
Wow, es ist krass, vor einem Jahr an deinem zehnten Geburtstag hatten wir erste Gerüchte gehört, dass das Haus bald verkauft werden könnte, und jetzt feiern wir hier deinen elften Geburtstag. Ich werde deswegen auch nie vergessen, dass wir in der Mietwohnung exakt ein Jahrzehnt gewohnt haben, weil du nämlich kurz nach unserem Umzug dorthin eins geworden bist. Und jetzt hast du tatsächlich fast den gleichen Schulweg wie ich vor 30 Jahren, nur der Anfang und das Ende sind ein klein wenig anders.
Ich glaube es gefällt dir auf der Schule, sie war genau die richtige Entscheidung, und du genießt dein eigenes Zimmer im Haus und den Garten. Ich freu mich so sehr auf die nächsten Jahre mit dir hier! ❤️
Am Sonntag waren dann auch zum ersten Mal Oma und Opa zum Kaffee da, ich liebe diesen Tisch jetzt schon:
Die nächste Woche hatte es auch gleich wieder in sich.
Montag Elternsprechtag für K2, hier hatten wir auch Gesprächsbedarf, die Lehrerinnen sind aber auch sofort drauf eingegangen, haben sich für den Hinweis bedankt und schauen wie sie K2 helfen können.
Am Dienstag war endlich der Klempner da – die Dusche wird hoffentlich repariert, juchu! Erstmal hatte er das falsche Ersatzteil, der Mann hatte das richtige vorher per Mail geschickt, ha! (Das war aber auch eine Suche über Wochen, mehrere Firmen hatten uns gesagt es gibt dafür keine Ersatzteile mehr und die gesamte Armatur muss raus, bis der Mann endlich rausfand dass es das sehr wohl gibt, es heißt aber nicht Ersatzteil sondern Umrüstset. NA DANN. Also, nicht mehr lang bis Dusche! Und vielleicht sogar Wanne!
Donnerstag war next level: Arbeit, von der Arbeit nach Hause, K2 zum Judo begleiten, vom Judo zur Apotheke, Corona- und Grippeimpfung abholen, mit dem Mann abklatschen, der gerade auch von der Arbeit kommt. Nachdem er auch geimpft war, haben wir in den 20 min Zeit zusammen im Imbiss eine Currywurst Pommes Mayo gegessen, auch noch Paarzeit! Dann musste der Mann weiter zu K1‘ Elternsprechtag und ich habe K2 wieder vom Judo abgeholt und Essen gemacht. Uff, alles geschafft!
Am Freitag war noch eine Fensterfirma wegen eines Angebots da und K2 hatte Klassentier Nummer zwei, Capy das Capybara, dabei. Am Filmabend durfte Capy auch Wallace und Gromit mitgucken.
Am Sonnta haben wir K1‘ Kindergeburtstag gefeiert, und zwar – da wir ja jetzt Plaaatz haben! – mit einer Schnitzeljagd bei uns zu Hause. Es gibt da mittlerweile wirklich gute Sets zum Kaufen und selbst ausdrucken, K1 hatte sich für eine Ägypten-Schatzsuche entschieden und außer dass ich mir mal wieder vorher viel zu viele Gedanken gemacht hatte, ist es wirklich toll gelaufen, der Schwierigkeitsgrad hat gepasst und danach wurde noch gespielt und Pommes und Nuggets gegessen.