von hellen nächten
hab ich nur geträumt
und vom federlesen
gegen den wind
trudeln ideen
eines wahnsinnigen
ach, wer steine tragen könnte
von monden und erden
von kleinen wundern
leben wir
©diana jahr 2026
von hellen nächten
hab ich nur geträumt
und vom federlesen
gegen den wind
trudeln ideen
eines wahnsinnigen
ach, wer steine tragen könnte
von monden und erden
von kleinen wundern
leben wir
©diana jahr 2026
wer kann rutschige wege gehen
mondbehaftet und steil
aufwärts abwärts
ungesichert
über wurzelwerk
stolpern
mit blick zum himmel
wo am tag der milan kreist
gedankenvoll
weiter wandern
unwägbarkeiten abschreiten
schritt für schritt
sich ins leben schreiben
©diana jahr 2026
die nacht ist wind und wüste
und ihr gedächtnis groß
wir üben uns
in geduld und scheu
gehen wir weiter
irgendwann grünt ein tag
über uns wacht
ein wald aus versehen
sehen wir
um zwei ecken
und gewinnen land
©diana jahr 2026
lucia ist eine erscheinung
der weihnachtszeit
stehle ich ein lächeln
sie schenkt mir
umtriebigkeit und licht
ob wir am ende eines wortes
gelassenheit buchstabieren
oder uns einlassen
auf die bräuche einer nacht
steht in den sternen
den unzähligen versuchen
einer geborgenheit
©diana jahr 2025
und dann spüre ich energie
durch mich fließen
kreise von lerchen und eulen
geheimnisse einer stunde
und der ehrlichkeit
etwas öffnet sich
in mir die vögel
flattern auf
und setzen sich
um mein herz
geht ein mond
auf den weg tropfen gedichte
und die nacht wird hell
©diana jahr 2025