sonne flutet
den doppelten boden
eben glänzte dunkelheit
uneben scheint der tag
durchs fenster
sehen wir weiter
©diana jahr 2026
sonne flutet
den doppelten boden
eben glänzte dunkelheit
uneben scheint der tag
durchs fenster
sehen wir weiter
©diana jahr 2026
tönt die felder
laut und leise
geht ihre eigenen
wege melodien folgen
einer hellen sprache
widmen sich zwei
klänge in dur und moll
der klangkörper
sonorer gesang
ein innerer brunnen
murmelt dazu
im takt
wiegen sich wörter
die immer vertrauter
klingen schwingende noten
und manchmal
dringen sie weit
über berg und tal
frau amadis musik
ist von archaischer art
©diana jahr 2026
von hellen nächten
hab ich nur geträumt
und vom federlesen
gegen den wind
trudeln ideen
eines wahnsinnigen
ach, wer steine tragen könnte
von monden und erden
von kleinen wundern
leben wir
©diana jahr 2026
und ein gewässer sammelt sich
hinter den pupillen
eine traurigkeit
im augenblick
eine weichheit
in der stimme ein zwinkern
wenn der damm nachgibt
gibt es kein halten
das salz
schwemmt sich heraus
aus dem leben
aus dem sinn
ein glitzern
©diana jahr 2026
an tagen der sonne
schmelze ich leicht
gehe über
in eine lichte nacht
mondgetauchte föhren
trotzen dem wind
er flüstert strom
und fälle fließen den bach
hinunter wandern töne
hell und dunkel
gewandet gewendet
schließen wir uns
dem wasser an
©diana jahr 22.03.2026 [weltwassertag]