von hellen nächten
hab ich nur geträumt
und vom federlesen
gegen den wind
trudeln ideen
eines wahnsinnigen
ach, wer steine tragen könnte
von monden und erden
von kleinen wundern
leben wir
©diana jahr 2026
von hellen nächten
hab ich nur geträumt
und vom federlesen
gegen den wind
trudeln ideen
eines wahnsinnigen
ach, wer steine tragen könnte
von monden und erden
von kleinen wundern
leben wir
©diana jahr 2026
über den krieg
eigentlich ist sie traurig
aber geweint hat sie genug
jetzt ist es an der zeit
die zunge zu schwingen
die wörter lauter zu sprechen
als leise frau
wurde sie geboren
und gleichzeitig
ist sie gewachsen
an der kälte der welt
entzündet sich ihre sprache
tiraden ergießen sich
cui bono
©diana jahr 2026
und ein gewässer sammelt sich
hinter den pupillen
eine traurigkeit
im augenblick
eine weichheit
in der stimme ein zwinkern
wenn der damm nachgibt
gibt es kein halten
das salz
schwemmt sich heraus
aus dem leben
aus dem sinn
ein glitzern
©diana jahr 2026
an tagen der sonne
schmelze ich leicht
gehe über
in eine lichte nacht
mondgetauchte föhren
trotzen dem wind
er flüstert strom
und fälle fließen den bach
hinunter wandern töne
hell und dunkel
gewandet gewendet
schließen wir uns
dem wasser an
©diana jahr 22.03.2026 [weltwassertag]
ist beredt
wenn sie nichts sagt
ist sie nicht still
aus den augen sprühen
funken und lichtes fernweh
benetzt die lippen
ein stummes wort
eine melodie
aus meeresrauschen
die hände sind wellen
und winden sich
weich
ist ihr blick
auf die welt
und leise geht sie
aus dem bild
©diana jahr 2026