Keep going

Sprüngli Café Zürich

Keep going“ – so habe ich Anfang Januar einen Text begonnen – mit der Hand ins Notizbuch geschrieben. Seitenlang. In einem schönen Zürcher Café habe ich gesessen und geschrieben. Es floss sozusagen aus meinen Fingern. Hinterher tat mir mein Ellenbogen weh, dass ich erstmal lahmgelegt war rechts. Links geht es jetzt wieder. Mein Handgelenk ist kräftiger und beweglicher geworden. Nur noch die Finger brauchen einige Zeit, bis sie sich wieder geschmeidig bewegen können. Der Nerv ist immer noch sehr beleidigt vom blöden Sturz. Es hätte nicht sein müssen. Es hätte aber auch schlimmer kommen können. Inzwischen gucke ich wieder – fast genesen – froh in die nahe Zukunft.

In einem Basler Schaufenster

Wie sind deine ersten Wochen im Jahr gelaufen? Bist du zufrieden? Heute am 20. Februar sind wir am Anfang der Fastenzeit. In der Schweiz geht es aber mit Karneval erst richtig los. In unserem Ort genauso wie in Zürich locken die Karnevalevents und Umzüge. Der Basler Straich findet kommenden Montag statt. Gefeiert wird bis Mittwoch und Sprüche geklopft – Schnitzelbänke vorgetragen (das sind Spottlieder bzw. das Konzentrat des Basler Fasnachtswitzes). Dann ist Ruh‘ auch in der Schweiz.

Klosterwein Silentium

Letztes Wochenende am Valentinstag waren mein Mann und ich eine Nacht im Kloster Kappel. Wir haben ein Valentinstagevent im Kloster verbracht mit Apéro, besinnlicher Feier und Candle-Light-Dinner. Das war sehr nett. Mal etwas ganz anderes und außergewöhnlich. Mein Mann hat mich damit überrascht.

Wie Ihr bemerkt habt, ist es ruhig geworden im Totenhemd-Blog. Die Prioriäten meiner geschätzten Mitschreiber*innen haben sich verschoben. Auch meine Interessen haben eine andere Richtung eingenommen. Nach wie vor finde ich das Thema „Leben und Sterben“ wichtig und interessant, mir fehlt aber eine Sparringspartner*in, die das hier mit mir stemmt und wuppt mit Ideen und Inspiration. Für mich darf es deshalb jetzt mal eine Weile dümpeln. Dazu kommt mir gleich die Idee, einmal wöchentlich in der Fastenzeit über dieses „Dümpeln“ nachzudenken. Mir fallen dazu im gleichen Moment meine Online-Meditationssessions mit/bei Jeff Warren ein. Vor allem sein wöchentliches Meditationsprojekt: „Do nothing Project“. Ich sag euch, das Beste was mir begegnen konnte in meinem „Lahmgelegt-sein“. Bewusst hinsetzen, atmen, fokussieren, nichts. Jeff kommt zwischendurch rein mit Gedanken, Impulsen, Reflektionen. I love it.

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