15. Juni 2017

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Filmkritik: Wonder Woman (Patty Jenkins, USA 2017)



Blockbuster-Kino darf wieder Spaß machen, hieß es vergangene Woche an dieser Stelle über "Die Mumie". Auch "Wonder Woman", der mittlerweile vierte Teil des hastig zusammengeschusterten "Shared Universe", mit dem der Comicverlag DC auf die Kino-Fernsehserie des Konkurrenten Marvel reichlich verspätet reagiert, könnte ohne weiteres unter diesem Motto stehen. Nachdem mit den ersten beiden Franchise-Filmen "Man of Steel" und "Batman v Superman: Dawn of Justice" der ganz große Opernschwulst männlichen Leidens an der Welt auf die Leinwand kam und mit "Suicide Squad" der arg verhauene Versuch, das DC-Comicuniversum mit streetsmartem Pop-Zynismus anzureichern, fühlt sich "Wonder Woman" wie eine Besinnung aufs Wesentliche an: Zurück zu den Ursprüngen, zurück zum Kino-Spaß.

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