{"id":10684,"date":"2024-06-25T08:18:06","date_gmt":"2024-06-25T06:18:06","guid":{"rendered":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/?p=10684"},"modified":"2024-06-25T08:18:06","modified_gmt":"2024-06-25T06:18:06","slug":"text-goes-bibliocon-das-resuemee","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/10684","title":{"rendered":"Text+ goes BiblioCon \u2013 das Res\u00fcmee"},"content":{"rendered":"\r\n<p><strong>Autor:innen: <\/strong>Susanne Al-Eryani, Jos\u00e9 Calvo Tello, Barbara Fischer, Philippe Gen\u00eat<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXcsPQgLy1YJHKC-sNvBacE3cctD-yEjnmT8hJhTu82GoHfeYN_wsTet5ZzCpzEJ-ZW813KTT1eyxtWAYkJuFsAwq6k5WsWLX96YXJp3g0HX9Bbhkaw56EtGZjkfAelkzV5ow5l6i5o4wztkkYGsbg?key=mJF6NcJCr4si9ItbgXxPzA\" width=\"602\" height=\"451\" \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">Das wohl meistfotografierte Motiv der BiblioCon: Die\u00a0 Lichtinstallation an der Decke in Saal 3 des CCH. (CC-BY 4.0, Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vier Tage, bis zu 26 parallele Veranstaltungen und fast 5.000 Teilnehmende: Das war die 112. BiblioCon, die vom 4. bis 7. Juni 2024 im Congress Center Hamburg stattfand. Das vielf\u00e4ltige Programm bot auch f\u00fcr Forschungs-, Universit\u00e4ts- und Spezialbibliotheken interessante Impulse. Ein eigener Themenkreis drehte sich um \u201cForschungsnahe Dienste und Open Science\u201d \u2013 ein Forum, das auch viele an Text+ Beteiligte nutzten, um noch mehr Bibliotheken f\u00fcr die Themen und Fragestellungen der sprach- und textbasierten Forschungsdaten zu begeistern. Dieser Beitrag fasst die Beitr\u00e4ge aus Text+ zum BiblioCon-Programm zusammen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Normdaten als gemeinsame Aufgabe von FID und NFDI<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">(Susanne Al-Eryani)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Idee zu diesem <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/presentations\/321\">Vortrag<\/a> entstand auf einem gemeinsamen Workshop von Text+ und den Fachinformationsdiensten (FID) im November 2023 in K\u00f6ln, bei dem es darum ging, Kooperationsm\u00f6glichkeiten zu identifizieren bzw. voranzutreiben. \u201cStandards als Gemeinschaftsaufgabe&#8221; \u2013 der Titel des Veranstaltungs-Slots lie\u00df auf Anhieb den Grundgedanken erkennen, den die pr\u00e4sentierten Beitr\u00e4ge diskutierten. So auch der hier vorgestellte Beitrag, der deutlich machte, dass FID und NFDI nicht als konkurrierende, sondern komplement\u00e4re Infrastrukturen zu verstehen sind, die gemeinsam zur Weiterentwicklung einer Forschungsinfrastruktur beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Illustriert wurde die Thematik an einem konkreten Beispiel, n\u00e4mlich an der sich entwickelnden Kooperation zwischen der <a href=\"https:\/\/text-plus.org\/daten-dienste\/gnd-agentur\/\">GND-Agentur Text+<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/bibliothek.uni-halle.de\/nutzen-besuchen\/fachspezifische-services\/fachinformationsdienst-fid-nahost-nordafrika-und-islamstudien\/\">Fachinformationsdienst Nahost-, Nordafrika- und Islamstudien<\/a>. Ein besonderer Schwerpunkt, der als Schnittmenge im Alltagsgesch\u00e4ft beider identifiziert wurde, ist die Erstellung und Pflege von Normdaten mit Fokus auf die GND als eine der prominenten Normdateien zur Referenzierung von Entit\u00e4ten im deutschsprachigen Raum, genutzt inzwischen nicht nur in Bibliotheken, sondern auch in anderen Kultur- und Forschungseinrichtungen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der FID Nahost besitzt eine ausgewiesene fachliche Expertise f\u00fcr die Kuratierung von Normdaten, die in diesem speziellen kulturellen bzw. regionalen Fachbereich erstellt und gepflegt werden. Dabei handelt es sich um Forschungsdaten, die auch durch heterogene Sprach- und Schriftsysteme gekennzeichnet sind. Der FID \u00fcbernimmt die Redaktion der Daten hinsichtlich ihrer\u00a0 nicht-lateinischen Originalschrift, der Transliteration in lateinische Schrift sowie der Darstellung in den verschiedenen Transkriptionsvarianten.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die GND-Agentur Text+ verfolgt das Ziel, Projekte bzw. Datenlieferanten bei der Erstellung von Normdaten zu unterst\u00fctzen, indem sie bedarfsgerechte Workflows und Werkzeuge zur Verf\u00fcgung stellt. Mit <a href=\"https:\/\/gitlab.gwdg.de\/entities\/entityxml\">entityXML<\/a>, einem XML-basierten Speicher- und Austauschformat, hat sie eine Arbeitsumgebung entwickelt, welche das Potential besitzt, eine Arbeitserleichterung f\u00fcr alle drei involvierten Datenpartner zu schaffen:\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<ol class=\"wp-block-list\">\r\n<li>Der Datenlieferant kann in entityXML, das auf der GND-Ontologie aufbaut, nicht nur GND-relevante Entit\u00e4ten beschreiben, sondern in individuellen Namensr\u00e4umen auch nicht f\u00fcr die GND gedachte Forschungsdaten speichern.<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Der FID kann die Daten nach sprach-, schrift- und kulturspezifischen Kriterien redigieren.<\/li>\r\n\r\n\r\n\r\n<li>Die Agentur kann die Einhaltung von Qualit\u00e4ts- und Relevanzkriterien sowohl in Bezug auf die Vorgaben der GND als auch der projektspezifischen Bedarfe formal \u00fcberpr\u00fcfen und die Daten in das GND-Lieferformat konvertieren.<\/li>\r\n<\/ol>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anhand eines Pilotprojekts von GND-Agentur Text+ und FID Nahost mit dem Projekt <a href=\"https:\/\/www.uni-muenster.de\/CMO-Edition\/cmo\/cmo.html\">Corpus Musicae Ottomanicae<\/a> wurde der Workflow vorgestellt, bei dem die vom Projekt erstellten Daten \u00fcber eine formal-technische und fachspezifische Redaktion teil-automatisiert in die GND eingebracht und als Normdaten zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Kooperation zwischen FID Nahost und GND-Agentur Text+ veranschaulicht, wie durch die Identifikation gemeinsamer Aufgaben und Ziele Synergien geschaffen werden, um den Aufbau einer gemeinsamen Forschungsdateninfrastruktur zu unterst\u00fctzen. \u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Welche Metadaten braucht die Literaturwissenschaft?<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">(Jos\u00e9 Calvo Tello)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Ein weiterer Beitrag, an dem Text+ beteiligt war, besch\u00e4ftigte sich mit der Frage: &#8220;Nach welchen Kriterien sammeln Forschende literarische Korpora?\u201d Die Umfrage wurde in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"https:\/\/clsinfra.io\/\">Projekt CLS-Infra<\/a> und dem <a href=\"https:\/\/dfg-spp-cls.github.io\/\">Schwerpunktprojekt CLS<\/a> durchgef\u00fchrt.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Nehmen wir zum Beispiel einen Forschenden, der ein Korpus franz\u00f6sischer Romane aus dem 19. Jahrhundert sammeln m\u00f6chte, die von Autorinnen geschrieben wurden. Um diese Werke identifizieren zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigt diese Person Informationen \u00fcber die Gattung, die Originalsprache, das Datum der Erstver\u00f6ffentlichung und das Geschlecht der Person, die den Roman geschrieben hat. Ziel der Umfrage ist es, die Kategorien zu identifizieren, die f\u00fcr die Literaturforschung am interessantesten sind. Diese Ergebnisse k\u00f6nnen uns helfen, Ressourcen zu evaluieren oder zu entwickeln, damit Forschende die Metadaten finden, die sie f\u00fcr ihre Arbeit ben\u00f6tigen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Aus den Antworten ergaben sich interessante Ergebnisse, die wir auf der BiblioCon in Form eines <a href=\"https:\/\/zenodo.org\/records\/11202132\">Posters <\/a>vorgestellt haben. Drei Ergebnisse m\u00f6chten wir in diesem Blogpost besonders hervorheben: Zum einen ist die Information \u00fcber das Werk bzw. die Erstver\u00f6ffentlichung des Werkes f\u00fcr die Forschenden sehr zentral. Diese Werkebene wird leider in vielen bibliothekarischen Ressourcen vernachl\u00e4ssigt. Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Gattung eine sehr wichtige Kategorie ist. Leider wird auch diese Information sowohl in der GND als auch in den Bibliothekskatalogen oft ignoriert. Die nun vorliegende Datenbasis soll als Grundlage f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Bibliotheksverb\u00e4nden und der GND dienen, um f\u00fcr die Metadaten-Bedarfe der Wissenschaft zu sensibilisieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Das dritte \u2013 sehr interessante \u2013 Ergebnis: Sowohl die Qualit\u00e4t der OCR als auch das Datenformat sind f\u00fcr die Forschenden sehr wichtige Aspekte der Digitalisierung. Genauer gesagt, bevorzugen die Forschenden TEI und Plaintext. Wenn man bedenkt, dass es sehr einfach ist, Plaintext aus TEI zu extrahieren (aber nicht andersherum) ist es klar, dass TEI das beste Format f\u00fcr die Ausgabe von OCR ist.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXfPzBcE9wmhkFUjGOGUXqvCGnclseNNYjjrMxTmbKWJz_PfC2Y_-odgBkqnFqh5smM9YctXxlEl_hlKH8glKhQH4jOUH0ccVzagLYJF7WeI1a60xS9CBsGTVvvXTLhstMI20culMPLXA8DfcbXf?key=mJF6NcJCr4si9ItbgXxPzA\" width=\"602\" height=\"451\" \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">Philippe Gen\u00eat und Jos\u00e9 Calvo Tello (v.l.n.r.) bei der Postersession der 112. BiblioCon (CC-BY 4.0, Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die r\u00e4umlichen Rahmenbedingungen der Postersession erweckten leider den Eindruck, dass Poster bei der BiblioCon vernachl\u00e4ssigt werden. Der f\u00fcr die Posterausstellung vorgesehene Platz war viel zu klein, die Poster standen am Ende einer Halle, der Zeitpunkt in der Mittagspause war ungl\u00fccklich gew\u00e4hlt und das gedruckte Programm enthielt keine Hinweise auf die Postersession. Wir hoffen sehr, dass die BiblioCon 2025 diese Punkte verbessert und den Postern mehr Wertsch\u00e4tzung verleiht.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frameworks und digitale Editionen: Open Source Tools f\u00fcr grundst\u00e4ndige Editionen<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">(Kevin Wunsch)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Digitale Editionen sind fester Bestandteil wissenschaftlicher Bibliotheken, vor allem in Bezug auf Langzeitverf\u00fcgbarkeit und Infrastruktur. Dabei reicht die Ver\u00f6ffentlichung der Edition nicht aus. Funktionen wie die dauerhafte Verf\u00fcgbarkeit und die Zitierbarkeit mittels persistenter Identifikatoren sind essentiell.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wir sind der Meinung, dass nicht jede Einrichtung ein eigens entwickeltes, wenn auch auf exist-db aufsetzendes System nutzen sollte, um die immer \u00e4hnlichen generischen Funktionen abzudecken, die eine digitale Edition enthalten muss: Zitierf\u00e4higkeit, Volltextsuche und Darstellung des Textes sind f\u00fcr alle Editionen von \u00e4hnlicher Bedeutung. H\u00e4ufig wird der Bedarf durch (REST-)Schnittstellen erweitert. Diese Bedarfe sind mit einer Vielzahl an Tools und Frameworks abzudecken, gehen oftmals mit gro\u00dfem Entwicklungsaufwand einher, oder aber mit Kosten f\u00fcr Entwickler:innen in gefragten Programmiersprachen, um die nicht nur mit anderen Bibliotheken konkurriert wird, sondern mit den Gr\u00f6\u00dfen der Tech-Branche.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXdmV0gU74ywX7RdHCoVOEN1DaB91sUUyZxRfLjDODwjI4InZXwUWDwzR4uYorKqkWGL4W9iSrqdX0NBye7k7LZhoW6KcXiN2cxr2gEisRcqQcjeAuAUnN_1zq-SUE8ILLFaUr3GKWTZCabkKA25?key=mJF6NcJCr4si9ItbgXxPzA\" width=\"602\" height=\"451\" \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">Kevin Wunsch und Kevin Kuck (beide stehend, v.l.n.r.) von der ULB Darmstadt bei ihrer Hands-On-Session (CC-BY 4.0, Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-left\">Wir sind daher der Auffassung, dass die kollaborative, vom Open Source Gedanken getriebene Entwicklung von Frameworks f\u00fcr die digitale Editorik von gro\u00dfer Bedeutung sein sollte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>In unserem <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/sessions\/84\">Hands-On<\/a> ging es also darum, den Teilnehmer:innen zun\u00e4chst g\u00e4ngige Open Source Tools vorzustellen, und sie dann durch den Prozess des Anlegens eines Editionsprojektes am Beispiel von <a href=\"https:\/\/github.com\/dariok\/wdbplus\">webplus<\/a> zu f\u00fchren, dem Open Source Framework, das an der ULB Darmstadt mit einer offenen Lizenz entwickelt wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Anhand dessen hofften wir den zahlreichen Teilnehmer:innen ein Tool an die Hand zu geben, mit dessen Hilfe sie die generischen Aspekte von Editionen abdecken und den Entwicklungsaufwand auf wirklich notwendige Neuerungen reduzieren k\u00f6nnen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Gemeinsame Normdatei (GND)<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">(Barbara Fischer)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zwei aktuelle Themen standen im Mittelpunkt der BiblioCon 2024: K\u00fcnstliche Intelligenz und die Demokratie in unruhigen Zeiten. Beides Themen, zu denen auch die GND ihren Beitrag leistet, indem sie unter anderem eindeutige Sucheinstiege zu Informationen bietet und durch Modernisierung und \u00d6ffnung f\u00fcr Wissen Schaffende quer durch Forschung und Kultur zug\u00e4nglicher wird, auch f\u00fcr die Nutzung in KI-basierten Anwendungen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vier Beitr\u00e4ge aus der GND-Zentrale veranschaulichten dies. Zum einen braucht es f\u00fcr jedes Werkzeug eine gute Anleitung zu seinem Gebrauch. Die Vortr\u00e4ge <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/presentations\/153\">Neue Wege der Wissensvermittlung \u2013 Die GND als Thema f\u00fcr E-Learning-Angebote<\/a> von Barbara Fischer (DNB) und <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/presentations\/250\">Gemeinsame Plattform des Standardisierungsausschusses f\u00fcr Standards rund um die Erschlie\u00dfung von Ressourcen<\/a> von Michaela Edelmann (DNB) stellten zwei aktuelle Produkte zur Gebrauchsanleitung im Portfolio der GND-Gemeinschaft vor. Die auf der Plattform abgelegten strukturierten Regeln sind zum einen auch maschinenlesbar und k\u00f6nnen mit den eigentlichen Normdaten der GND KI-basierte Anwendungen gegen betriebsimmanente Halluzinationen feien und deren Retrieval verbessern. Zum anderen <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/sessions\/299\">pr\u00e4sentierte<\/a> sich die sogenannte STA-Community mit ihren Arbeitsgruppen und Expertenteams als Forum des Austauschs und Weiterentwicklung der Standards, die f\u00fcr die Erstellung von Normdaten und allgemein zur Erschlie\u00dfung von Kultur- und Forschungsressourcen n\u00f6tig sind.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXevJABuSj1Mf7bzEOSWSCo46Ug6HPJ7bxlDXvXta_NBu7sApCoopHoF-axUfE1AApJIS4pcuKftcKZ02uBZ9t-G1B_jf1q2VWwg-cQcMabCBdXLtFP6mZgJDfBWpiEcwgNDP5VhTTTybLlTcHnqlA?key=mJF6NcJCr4si9ItbgXxPzA\" width=\"602\" height=\"451\" \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">Barbara Fischer (stehend) begr\u00fc\u00dft die Teilnehmenden an des STA-Community-Treffens (CC-BY 4.0, Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Am letzten Tag diskutierten die Panelist*innen die <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/sessions\/83\">Neuen Anforderungen an Universit\u00e4tsbibliotheken, Verbundzentralen und die GND durch die Erschlie\u00dfung von Forschungsdaten<\/a>. Deren Fazit lautete: Nat\u00fcrlich braucht es f\u00fcr die neuen Aufgaben f\u00fcr alle Beteiligten, ob Forschende, Universit\u00e4tsbibliotheken, Verbundzentralen oder die Gremien der GND dauerhaft angelegte Strukturen und Stellen. Aber vor allem braucht es noch mehr Austausch und Verst\u00e4ndigung.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sammlungen vernetzen und f\u00fcr die Forschung nutzbar machen \u2013 eine Aufgabe (auch) f\u00fcr Bibliotheken<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">(Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/lh7-us.googleusercontent.com\/docsz\/AD_4nXfYFBKWpJy4CaFK4ZiYQf7hLDwy0JcCkMjhy-B1iizjutlHGpgwpKw2pOxY2TC2UJF_Jt4E4T5SInaJehRce9GN7jAzhD9AHmpPUPMOQr6GTfK_7baUdtdvi-1hKrNNWwStGI2wx1D0z_6gyivkrg?key=mJF6NcJCr4si9ItbgXxPzA\" width=\"602\" height=\"802.9999999999999\" \/><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-text-align-center has-small-font-size\">Peter Leinen und Philippe Gen\u00eat (stehend, v.l.n.r.) w\u00e4hrend ihres Vortrags auf der BiblioCon 2024<br \/>(CC-BY 4.0, Melanie Seltmann)<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zum Abschluss der BiblioCon stellten Philippe Gen\u00eat und Peter Leinen (beide DNB) <a href=\"https:\/\/bibliocon2024.abstractserver.com\/program\/#\/details\/presentations\/224\">in einem Vortrag<\/a>, an dem auch Jos\u00e9 Calvo Tello und Lukas Weimer von der SUB beteiligt waren, die ortsverteilte Infrastruktur von Text+ vor und gingen detailliert auf einige ihrer Schl\u00fcsselelemente ein \u2013 die Text+ Registry, die Federated Content Search und die Vernetzung von Ressourcen mittels Normdaten wie der GND und Klassifikationssystemen wie der Basisklassifikation. Besonders f\u00fcr Bibliotheken mit zeitgen\u00f6ssischem Bestand waren die Perspektiven f\u00fcr den Einsatz abgeleiteter Textformate von Interesse, die es erlauben, auch urheberrechtlich gesch\u00fctzte Texte f\u00fcr die Forschung zu erschlie\u00dfen. Konkrete Beispiele f\u00fcr die Integration neuer Ressourcen in die Text+ Infrastruktur sowie die Aufnahme neuer Datenzentren m\u00fcndeten in die herzliche Einladung an alle Bibliotheken, ihre Best\u00e4nde in das Portfolio von Text+ zu integrieren und so f\u00fcr die Forschungscommunities besser auffindbar und nachnutzbar zu machen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p style=\"font-size: 16px\"><strong>Zitiervorschlag<\/strong><br \/>Susanne Al-Eryani, Jos\u00e9 Calvo Tello, Barbara Fischer und Philippe Gen\u00eat: Text+ goes BiblioCon \u2013 das Res\u00fcmee, in: Text+ Blog, 25.06.2024, <a href=\"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/10684\">https:\/\/textplus.hypotheses.org\/10684<\/a>.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p class=\"has-small-font-size\">Beitragsbild: Die\u00a0 Lichtinstallation an der Decke in Saal 3 des CCH. (CC-BY 4.0, Philippe Gen\u00eat)<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vielf\u00e4ltige Programm der 112. BiblioCon bot auch f\u00fcr Forschungs-, Universit\u00e4ts- und Spezialbibliotheken interessante Impulse. Ein eigener Themenkreis drehte sich um \u201cForschungsnahe Dienste und Open Science\u201d \u2013 ein Forum, das auch viele an Text+ Beteiligte nutzten, um noch mehr Bibliotheken f\u00fcr die Themen und Fragestellungen der sprach- und textbasierten Forschungsdaten zu begeistern. Dieser Beitrag fasst die Beitr\u00e4ge aus Text+ zum BiblioCon-Programm zusammen.<\/p>\n","protected":false},"author":49533,"featured_media":10709,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_license":"","publish_to_discourse":"0","publish_post_category":"","wpdc_auto_publish_overridden":"","wpdc_topic_tags":"","wpdc_pin_topic":"","wpdc_pin_until":"","discourse_post_id":"","discourse_permalink":"","wpdc_publishing_response":"","wpdc_publishing_error":"","footnotes":""},"categories":[606,6,10,1019,509,571],"tags":[1169,311,576,23,590,611,330,1183],"ppma_author":[1813],"class_list":["post-10684","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-barbara-k-fischer","category-collections","category-editionen","category-jose-calvo-tello","category-philippe-genet","category-veranstaltung","tag-bibliocon","tag-fachinformationsdienste","tag-fid","tag-gnd","tag-gnd-agentur-text","tag-metadaten","tag-normdaten","tag-ocr"],"authors":[{"term_id":1813,"user_id":49533,"is_guest":0,"slug":"textplusmitglied","display_name":"Text+ Mitglied","avatar_url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/23eb61e4f9c16bebe47ac6acfe443efe852d6bdbfa4c63607ace26ace53ce9b8?s=96&d=blank&r=g","1":"","2":"","3":"","4":"","5":"","6":"","7":"","8":""}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10684","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/users\/49533"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10684"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10684\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10814,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10684\/revisions\/10814"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10709"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10684"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10684"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10684"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/textplus.hypotheses.org\/wp-json\/wp\/v2\/ppma_author?post=10684"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}