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Trauer um Wolfgang D. Sauer (1940-2026)

Die Düsseldorfer Archivarinnen und Archivare trauern um Wolfgang D. Sauer. Der langjährige Archivleiter der Heimatgemeinschaft Groß-Benrath verstarb am 25. Juni 2026 im Alter von 85 Jahren.
Wolfgang D. Sauer war nicht nur ein profunder Kenner der Benrather Geschichte und engagierter Archivleiter der Heimatgemeinschaft, sondern er setzte sich auch über viele Jahre in dem Netzwerk der Düsseldorfer Archive für den gemeinsam gestalteten Tag der Archive ein.
Die Archivarinnen und Archivare in Düsseldorf werden sich an ihn immer als freundlichen Kollegen erinnern, der ohne viel Aufhebens um sich zu machen, die anstehenden Arbeiten anging und der die Benrather Geschichte kannte wie kaum ein zweiter. Ihre Gedanken sind in diesen Tagen bei seiner Familie. Möge er in Frieden ruhen!

-mw-


Archiv und Fußball

Selbstverständlich schlummern auch in den Düsseldorfer Archiven zahlreiche Informationen zum Thema Fußball. Wieviele aktive Fußballer und Fußballerinnen sich unter den Archivarinnen und Archivaren befinden, ist (noch) nicht bekannt.

Alle gratulieren aber auf jeden Fall den Kollegen des Vatikanischen Apostolischen Archivs, die ihren Titel in der Vatikan Liga erfolgreich verteidigt haben. Das Team Archivio siegte klar mit 4:0.

-mw-

Foto: Screnenshot


 

Filmrechercheplattform geht online

Filme über Archivgrenzen eindeutig finden und verlässlich zu zitieren: Das geht ab sofort dank AVefi, kurz für Automatisiertes Verbundsystem für audiovisuelle Bestände über einheitliche Filmidentifikatoren. AVefi ist eine neue Rechercheplattform, die Filmbestände institutionsübergreifend in einer offenen Datenbank vernetzt und auffindbar macht.
AVefi ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem auch das Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf beteiligt ist.
weitere Infos aus der AVefi-Website.

-mw-


 

Mischa Kuball: archiv // archiv

Intervention im Depot des Filmmuseums (30. März bis 18. April)
Eröffnung am 29. März – 12-15 Uhr

Archive sind häufig als starre und verstaubte Orte in einem kulturellen Gedächtnis eingeschrieben. Sie beherbergen Kulturgut, welches für die Langzeit konservatorisch gesichert wird. Der Ort an sich bleibt jedoch meistens der Öffentlichkeit verschlossen oder ist nur unter bestimmten Bedingungen zugänglich. Das Depot des Filmmuseums wird sukzessive durch unterschiedliche Formate aktiviert, in einen neuen Kontext gestellt und durch künstlerische Aktionen befragt.

Mit dem international renommierten Konzept- und Lichtkünstler Mischa Kuball konnte das Filmmuseum einen Düsseldorfer Künstler gewinnen, der sich diesem Öffnungsprozess annimmt und auf seine Weise audiovisuell befragt. Sein Projekt archiv // archiv bespielt unterschiedliche Räume im Depot. In dieser Installation wird es audiovisuell, fotografisch und filmisch dokumentiert. Die entstehende komplexe Dokumentation wird als Objekt in die Bestände und zukünftig in die Dauerausstellung integriert und bleibt so als Intervention dauerhaft in der Sammlung des Museums sichtbar. Gleichzeitig ist sie einzigartig und exklusiv. Sie bleibt eine direkte “Besetzung” des Ortes und verbindet sich mit den Beständen. Damit nimmt Mischa Kuball direkten Bezug auf die Archivierungspraxis des Museums. Er manifestiert seine Arbeit: sie entsteht im und durch das Archiv – und bleibt im Archiv.

Programm

So 29.3. 12 – 15 Uhr
Vernissage mit Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Renate Buschmann (Akademische Direktorin – WittenLab. Zukunftslabor Studium fundamentale)
Führung mit Mischa Kuball und Darija Šimunović (IMAI, Düsseldorf)

Mo 13.04. um 18.30 Uhr
Archive Cinema NRW #11 mit Führung und analogen Projektionen

So 19.04. 12 – 15 Uhr
Finissage mit artist talk und Diskussion zwischen Mischa Kuball und Prof. Dr. Nadine Oberste-Hetbleck (Direktorin ZADIK, Köln)

Weitere Termine nach Vereinbarung unter [email protected].

Quelle: Filmmuseum Düsseldorf


 

Tag der Archve – Berichterstattung: Ausstellung “GeSoLei”

Großer Besucherandrang zur Ausstellungseröffnung  Der Aufbau der GeSoLei  – dokumentiert in Fotos von Julius Söhn
…. und erstmals gezeigt aus den Beständen des LVR Zentrums für Medien und Bildung und des Stadtarchivs der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Stadtarchiv und LVR-Zentrum für Medien und Bildung freuten sich über einen großen Besucherandrang zur Ausstellungseröffnung, die  im Rahmen der Düsseldorfer Woche der Archive am 11. März 2026 im Stadtarchiv Düsseldorf stattfand.
Vor 100 Jahren – vom 8. Mai bis zum 15. Oktober 1926 – wurde in Düsseldorf die Ausstellung für Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen gezeigt.
Neben den bekannten festen Bauten wie Ehrenhof, Rheinterrassen und heutige Tonhalle, die damals für die GeSoLei entstanden, wurden auch unzählige temporäre Bauten auf dem großen Ausstellungsgelände, das den heutigen Rheinpark einschloss, errichtet. Das LVR-Zentrum für Medien und Bildung und das Stadtarchiv der Landeshauptstadt Düsseldorf zeigen nun erstmals gemeinsam Bilder des Düsseldorfer Fotografen Julius Söhn, die die Bauphase der temporären und permanenten Ausstellungsgebäude dokumentieren.
Die Ausstellung ist weiterhin bis zum 15.10.2026 dienstags bis mittwochs 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr, donnerstags 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr und freitags 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr im Stadtarchiv geöffnet. Weitere Führungen sind von März bis Oktober nach Anmeldung unter [email protected] möglich.

-jlw-
Bildnachweis: © LVR-ZMB, T. Fischer


 

Tag der Archive – Berichterstattung: Führung und Rätsel im Archiv des Landtags NRW

Der Tag der Archive im Landtag fand wie immer an einem Donnerstag (12. März) statt. Rund 50 Teilnehmer erhielten in den Archivführungen einen Einblick in die Aufgaben und Inhalte eines Landtagsarchivs. Neben den klassischen Archivalien zu den organisatorischen Abläufen des Parlaments und der Verwaltung des Landtags wurden – in Anlehnung an das diesjährige Thema „Alte Heimat – Neue Heimat – thematische Unterlagen zur Geschichte der Gastarbeiter in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
Im Rätselraum „Die drei Aktenzeichen und der verschwundene Archivar“ galt es ähnlich wie in einem Escape Room in einer Gruppe verschiedene Rätsel zu lösen. Nach einer Stunde sollten alle Lösungen gefunden sein. Ganz nebenbei erhielten die Teilnehmer Informationen zur Geschichte des Landtags.

-ap-
Foto: Archiv des Landtags


 

Tag der Archive – Berichterstattung: Drei Kirchenarchive stellten sich vor

Auf Einladung des Heinrich-Heine-Instituts stellten sich drei Kirchenarchive an der Bilkerstraße vor: Archiv der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Archiv der katholischen Kirche Derendorf-Pempelfort und Archiv des Jugendhauses Düsseldorf (Bundeszentrlae für katholische Jugendarbeit). Damit waren nicht nur Archive der evangelischen und katholischen Kirche vertreten, sondern auch Archive, deren Träger auf unterschiedlichen Ebenen tätig sind: von der Pfarrebene über die der Landeskirche, die sich über mehrere Bundesländer erstreckt, bis hin zur Bundesebene. Die Vertreterinnen stellten die Arbeit der Archive vor und wiesen auf besondere Archivalien hin, die zeigten, wie breitgefächert die Themen sind, zu denen geforscht werden kann.


v.l.nr. Ilona Schröder (EKiR), Sophie Wego (Katholische Kirche Derendorf-Pempelfort), Maria Wego (Jugendhaus Düsseldorf)

-mw-
Foto: JHD|Archiv