Media Monday #755

Schnell noch den Media Monday, bevor es ins Kino geht, zum letzten Teil der Lord Of The Rings Trilogie.

1. Zur Vorweihnachtszeit gehört eben auch das Schauen der Lord Of The Rings Trilogie dazu. Am besten natürlich im Kino. Diesmal schaffen wir es auch tatsächlich, alle drei Teile dort vor Ort gesehen zu haben.

2. Und Happiest Season ist ebenfalls langjähriger Brauch, denn der Film ist einfach toll, wie ihr hier an dieser Stelle nachlesen könnt.

3. Zu meinen Sehgewohnheiten gehört wohl auch eine Brille respektive Kontaktlinsen. Denn ohne diese wäre der Wolf ziemlich blind.

4. Kristen Stewart sehe ich ebenfalls immer gern, einfach weil sie toll ist. Zum Beispiel im unter Punkt 2 erwähnten Film.

5. Wenn es dann einem Film oder einer Serie gelingt, mich durch narrative Qualität, schauspielerische Leistung und visuelle sowie musikalische Umsetzung zu überzeugen, landet die Serie oder der Film sicher auf der Liste meiner Alltime Favourites. Bei den Serien ist das zum Beispiel Six Feet Under gelungen.

6. Coming of Age zählt allgemein zu meinen liebsten Genres, neben noch so einigen anderen, da ich mich nicht wirklich auf wenige Genres begrenzen kann und will.

7. Zuletzt habe ich mehrere Folgen von Game Of Thrones an einem Tag gesehen und das war und ist selten, weil ich eher maximal eine Folge einer Serie pro Tag schaue, um nicht dem Bingewatching zu verfallen. Aber jetzt zum schnell näher kommenden Ende des Jahres müssen wir (die Singende Lehrerin und meine Wenigkeit) noch die Serie final abschließen. Aus Gründen!

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Dienstagsgedudel: (196) Lindsey Stirling & Sabrina Carpenter

Im Dezember ist das Dienstagsgedudel weihnachtlich angehaucht. Nach dem Nilpferd der letzten Woche, wird es diesmal besinnlicher. Denn der Grinch kommt um die Ecke. Und wir wissen ja, dass der im Kern Weihnachten so sehr mag, wie alle anderen auch. Vom ausgewählten Lied mochte ich schon immer die Sixpence None The Richer Version. Aber da ich ein hipper und moderner Wolf bin, präsentiere ich euch stattdessen die Variante von

Lindsey Stirling und Sabrina Carpenter

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Media Monday #754

Juchhu! Ich bin dabei! Beim Media Monday.

1. Ich hätte ja kaum für möglich gehalten, dass ich mal bei meinen noch offenen Kurzkritiken zu den zurückliegenden Filmen (und Serien) weitermachen kann, aber aufgrund einer Erkältung und der damit einhergehenden eher nur so auf der Couch rumliegenden Position am Wochenende, habe ich zumindest die Zeit gefunden, um den vergangenen Horrorctober aufzuarbeiten. Zu finden hier.

2. Natalie Portman begeistert mich mit ihrer/seiner Art des Schauspiels immer wieder aufs Neue. Und natürlich auch sonst. 😀

3. Es ist wirklich eine Wohltat, zu sehen, dass mir auch die zweite Staffel von Wednesday (zumindest bisher) doch ganz gut gefällt, auch weil gefühlt die gesamte Addams Family auftaucht und entweder Rivalität (die Mutter) oder Loyalität (Fester!) gegenüber unserer Protagonistin bekunden. Außerdem ist Runde 2 bisher noch einmal eine Stufe düsterer und nicht so High School Teenager Story fixiert wie die erste Staffel. Wie gesagt: Bis jetzt…

4. Ein Abo bei Amazon Prime zu besitzen, hat den Vorteil, dass man an den öfter ausgelobten 99 Cent Film-Aktionen teilnehmen und dabei durchaus einige verpasste Filme dieses Jahres nachholen kann. So wie bei der am gestrigen Sonntag, wo ich spontan fünf Filme ausgeliehen habe. Mit dabei unter anderem Ballerina (aus dem John Wick Franchise), der hochgelobte Heldin (mit der wunderbaren Leonie Benesch) und der isländische Film Wenn das Licht zerbricht. Ich freue mich schon auf die Sichtungen.

5. Es wäre durchaus charmant, sowie zusätzlich sehr hilfreich, wenn ARTE das eigene ARTEKino Festival nicht immer nur im Dezember platzieren würde, wo ich leider für die meist sehr interessanten Debütwerke europäischer Filmemacher:innen am wenigsten Zeit habe. So stehen nun zwar wieder ein paar Werke auf meiner Merkliste, ich bin aber nicht sicher, ob ich überhaupt dazu kommen werde, diese zu schauen.

6. Der Film Speak No Evil aus dem Jahre 2013ist nun wirklich nicht empfehlenswert. Dann schaut lieber das gleichnamige Werk aus dem vorigen Jahr, das aber außer dem Namen nichts mit dem erstgenannten Machwerk gemein hat. Glücklicherweise!

7. Zuletzt habe ich in eher liegender Form auf der Couch verbrachtund das war einer Erkältung geschuldet, die mich ereilt hat. Das hatte aber auch etwas Gutes, weil ich so immerhin einen noch offenen Punkt auf der „fehlende Beiträge“-Liste als erledigt markieren konnte (siehe Punkt 1).

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2025: Was vom Horrorctober übrig blieb…

Den halben Monat im Oktober war es schwierig, überhaupt einen Horrorctober-Film zu sehen, weil ich mich noch im Urlaub auf Island befand. Es wurde also sportlich, das Ziel von dreizehn gesehenen Werken zu erreichen. Spoiler: Es hat noch geklappt! Wenn auch diesmal einiges dann doch weniger Horror war, höchstens vielleicht beim Sichten.

Nosferatu: Eine Symphonie des Grauens (1922)

Nachdem ich die Neuauflage Anfang des Jahres im Kino gesehen hatte, war es nur konsequent den Klassiker erneut zu verkonsumieren. Und Murnaus Meisterwerk bleibt unbestritten die beste Umsetzung des literarischen Stoffes und lässt sich auch mehr als einhundert Jahre später noch mit Freude (weniger Grusel) schauen.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Demon Seed (1977)

Julie Christie (die Dame aus Wenn die Gondeln Trauer tragen) überzeugt in diesem eigentlich eher SciFi- denn Horrorwerk rund um eine KI, die aus ihrem digitalen Leben ausbrechen und menschliche Gestalt annehmen will. Des Teufels Saat (so der deutsche Titel) kommt inhaltlich modern daher, ist aufgrund des begrenzten Settings mitunter klaustrophobisch angehaucht und visuell intelligent eingefangen. Interessanter Film, ganz ohne Horror.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃

Lake Mungo (2008) 

Joel Anderson macht einiges richtig in seinem Found Footage/Mockumentary Filmmix. Atmosphärisch funktioniert Lake Mungo sehr lange ausgezeichnet und bietet insbesondere für die Geister-Grusel-Fraktion spukige Elemente, auch der Twist ist logisch eingearbeitet. Nur ab und an und vor allem auf der Tonebene, wirkt der Film etwas lieblos zusammengeflickt. Vielleicht ist das aber auch ein weiteres Stilmittel, das nur ich nicht als solches zu würdigen weiß.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃 🎃

Twixt (2011)

Francis Ford Coppola dreht einen (vermeintlichen) Horrorfilm und niemand (also ich) bekommt es mit! Dabei hat Twixt ein paar klassische Horrorelemente zu bieten, die den in wunderbare Bilder eingerahmten Film narrativ tragen. Und mit einem herrlich spleenigen Bruce Dern in der Sheriff-Rolle macht Virginias Geheimnis (der deutsche Titel) auch Spaß. Als Ganzes funktioniert die Geschichte aber nur mittelprächtig und Grusel kommt eigentlich nur sporadisch um die Ecke.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Thale (2012)

So richtig weiß ich nicht, was genau uns Regisseur Aleksander Nordaas da eigentlich vorgesetzt hat. Thale versucht durch das Setting (verlassenes Grundstück irgendwo im norwegischen Nirgendwo) und die Geschichte, die mythologische Elemente enthält, in eine mystisch-unheimliche Stimmung zu versetzen. Aber die beiden Hauptfiguren vermasseln aufgrund ihrer unlogischen und nur selten nachvollziehbaren Entscheidungen das Sehvergnügen. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Irgendwie.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Speak No Evil (2013)

Unterirdisches Schauspiel. Kein Timing. Kein Drehbuch, das in irgendeiner Form Sinn ergibt. Und vor allem auch: kein Horror. Nicht mal der, das Kinder verschwunden sind, weil einem so ziemlich alle Figuren in diesem Film herzlich egal sind. Der Regisseur mit dem klangvollen Namen Roze hat hier ziemliche Ro… gedreht. Auch für einen Low Budget Film. Punkt!

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃

Fresh (2022)

Ein Überraschungsei! Und ein Slowburner par excellence. Fresh beginnt als offensichtliche RomCom, wird zum versteckten Thriller und bietet dabei einige (vor allem im Kopf) sich eklig festsetzende Bilder, die gruseliger sind als sich der Film in Gänze präsentiert. Mimi Cave gelingt ein interessantes, etwas abseitiges Regiedebüt, das von Minute zu Minute intensiver und stärker wird. Unbedingt dranbleiben und nicht nach dem lahmen Beginn augenrollend den Film stoppen! Ihr verpasst sonst was!

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Ostatnia wieczerza (2022)

Kirche, Exorzismus, kultisches Mysterium. So kommt der Inhalt des polnischen Werkes von Bartosz M. Kowalski daher. Filmisch taucht er die Handlung tief in den dunklen Farbeimer, mischt schmutzig-eklige Szenen drunter… und kommt dann recht früh zu einem Twist, der den Film in eine andere Richtung lenkt. Nicht weniger mystisch und schlussendlich sogar apokalyptisch. Hier wird vieles an Horrorszenarien vermengt. Manches funktioniert sehr gut, einiges will nicht so recht dazugehören. Atmosphärisch aber durchaus gelungen.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃 🎃

Konferensen (2023)

Schwedisches Werk, das genau so daherkommt, wie man sich das von einer nordischen Horrorkomödie – denn damit hat man es bei Konferensen zu tun – erwartet. Der im Slashergenre verortete Film bietet ein paar hübsche Kills und sehr viel dunklen bis tiefschwarzen Humor. Spaßige hundert Minuten. Sehr zu empfehlen.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Slotherhouse (2023)

Soll im Kern auch ein Slasher im Komödiengewand sein, kann aber weder mit gelungenen Kills noch mit besonders lustigen Szenen auftrumpfen. Es fühlt sich an, als ob der ganze Film im berauschten Zustand geschrieben und gedreht wurde. Slotherhouse findet nie so richtig den narrativen Bogen, der uns in die absurde Prämisse eintauchen ließe, weshalb Matthew Goodhues Werk auch schon längst wieder dem Vergessen anheim gefallen ist.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃

We Are Zombies (2023)

Hier passt der Humor durchaus. We Are Zombies nutzt einen selten (oder bisher gar nicht?) angewendeten Ansatz Zombies im Film darzustellen, baut darum im Kern eine Buddy-auf-Selbstfindungskurs-Story drumrum und wartet mit sympathischen Loosern als Hauptfiguren auf. Da verzeiht man dann auch das eine oder andere Logikloch, wenn am Ende ein Happyend herausspringt.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃

Salem‘s Lot (2024)

Stephen Kings literarischer Klassiker wurde ja schon so einige Male filmisch umgesetzt und im Prinzip sind alle Figuren des Romans auch bereits perfekt für die Leinwand konzipiert. Aber wie so häufig wird auch in dieser Salem’s Lot Variante die Handlung und einzelne Figuren komplett ad absurdum geführt. Weshalb der Film zwar visuell wunderbar aussieht und das Potential hat, gruselige Szenen zu initiieren, die Figuren aber völlig abstruse Entscheidungen treffen oder grundsätzlich entgegen ihrer aufgebauten Charakterisierung agieren. Es wäre so einfach, dieses Buch filmisch gelungen umzusetzen: Einfach Einszueins die Handlung übernehmen (inklusive Ende!). Was ist daran so schwer?

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃

Cuckoo (2024)

Cuckoo ist creepy! Zum einen, weil es einige extrem gruselige Szenen gibt, die aufgrund der visuellen Umsetzung famos wirken. Zum anderen, weil Dan Stevens so unglaublich unheimlich spielt. Seine Figur namens Herr König lässt einen immer wieder aufs Neue seltsam verstört auf den Bildschirm schauen, ständig ein unvermeidliches Unheil erwartend. Daneben gehen die weiteren Figuren – abgesehen von Hunter Schafer als Protagonistin Gretchen – leider unter. Und irgendwie lenkt das stevensche Schauspiel ebenso von der doch recht dürftigen Grundstory ab. Macht aber nix. Cuckoo ist dennoch eine Sichtung wert.

Gruselfaktor (auf 5er Skala): 🎃 🎃 🎃


(Hinweis: Der kürbisartige Gruselfaktor ist keine qualitative Bewertung des Films, sondern lediglich eine qualitative Bewertung des Gruselfaktors aus Horrorfilmsicht.)

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Dienstagsgedudel: (195) Gayla Peevey

So langsam nähern wir uns dem Ende des Jahres. Weshalb der Dezember ein wenig weihnachtlich angehaucht sein wird. Oder anders gesagt: Die Weihnachtssongs sind ab jetzt im Dienstagsgedudel Trumpf. Und den Anfang macht ein 72 Jahre altes Lied von

Gayla Peevey

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