Shadowrun bedeutet für mich nach wie vor einen dystopischen Sprawl, einen Megaplex, eine gigantisches lebendiges Wesen, mit einem Körper aus Beton und Glas und Stahl, Adern aus Asphalt und Blut aus Fleisch, Plastik und Aluminium. Die Bilder der Skyline von Seattle, wie es sich die Illustratoren vorstellen untermauern dies. Die Zahlen nicht.
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Mittwoch, 22. Januar 2014
Donnerstag, 5. Dezember 2013
Der Winter im Sprawl
Der ist vor allem eines: Hässlich. Und auch kalt und nass. Und wenn ich nass sage, meine ich Regen, nicht Schnee. Außerdem gibt es mit dem Smog noch ein alljährliches Winterphänomen im Sprawl. Wenn der Wind mal ungünstig steht und den Dreck der Schwerindustrieanlagen im südlichen Sprawl zusammen mit den Vulkanaschewolken ins Zentrum pustet, wenn dann noch eine warme Luftschicht über der Stadt wie eine Betondecke den ganzen Dunst unten hält, dann gibt es Wintersmog. Und wie jedes Jahr steigen die Absatzzahlen der Chemoanzüge (oder chemisch versiegelter Designerkleidung für die, die es sich leisten können) in die Höhe. Der Smog bleibt nur Phasenweise, denn nach einem Regenguss klärt sich die Luft (und der Dreck klebt an den Häusern und Straßen. Und Deiner Karre, Chummer) nur um Tags darauf wieder dicht wie Kohlsuppe zu werden.
Dienstag, 26. November 2013
Dystopia calling
Dystopie steht in enger Verbindung zum Cyberpunk-Genre und ist damit im Grunde ein wichtiger Bestandteil von meinem Shadowrun. Während ich mich mit meinen Underdogs darauf konzentriere, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen (sie müssen also etwas heldenhaftes haben), muss der Rest eben auch möglichst düster sein.
Sonntag, 17. November 2013
the underdogs sprawl travel guide
Underdogs reisen nur selten aus dem Sprawl heraus. Die Runs, die zu einer geheimen Konzernbasis auf einer Bohrinsel (oder unter dieser), der Antarktis oder einer abgelegenen Südseeinsel führen, sind im Grunde auch weniger etwas für die Underdogs. Deren Runs finden hauptsächlich in Seattle statt. Demnach findet reisen gar nicht richtig statt. Andererseits weist Seattle ein paar Besonderheiten auf, die das Unterwegs dennoch zu einer Reise machen könnten. Und Wildnis gibt es trotz allem genug in Seattle.
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