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Mittwoch, 10. September 2025

Das Deutschland-Backbuch

Gutes Standardwerk deutscher Backkultur!

 
Im Süd West Verlag erscheint Das Deutschland Backbuch von Jürgen Krauss. Es trägt den Untertitel: Die besten Rezepte für Kuchen, Torten, Brote und vieles mehr. 
 

 
Vom Aufbau und der großen Auswahl an Backideen her gefällt mir dieses Backbuch sehr gut. Es teilt sich in fünf Kapitel (Waffeln, Küchle und Dampfnudeln, Blechkuchen, Kuchen und Torten, Süße und herzhafte Brote und Brötchen, Festliches Gebäck), sowie eines für Grundrezepte plus übersichtlichem Register. 
 
Die Kapitel werden mit persönlichen Einleitungen und Fotos des Autors versehen, die ich in dieser Art von Sachbüchern nicht sonderlich schätze, die aber über alljährliche regionale Traditionen und eine Kindheit in Deutschland informieren. Für manche erfahrene Bäckerin halte ich einige Hinweise für überflüssig. So wird bei Streuseln darauf hingewiesen, dass man sie mit Kakao oder Gewürzen wie Zimt oder durch Zugabe von Nüssen, Haferflocken oder Marzipan zubereiten kann.  
 
Die meisten Rezepte stehen für deutsche Backkultur und sind in vielen Familien überlieferte Traditionsrezepte aus Großmutters Zeit für Alltag bis Feiertag. Apfelküchle, Waffeln, Dampfnudeln, Blechkuchen, Bienenstich, Schwarzwälder Kirschtorte, Herrentorte, Käsekuchen bis hin zu Marmorkuchen, Butterhörnchen, Laugenbrezeln, Guglhupf, Mohnstriezel, Zwiebelkuchen, weihnachtliches Kleingebäck und vieles mehr. 
  


Mein liebstes Rezept ist ein versunkener Apfelkuchen, den backe ich schon seit Jahren rauf und runter. Das Rezept im Buch ist für eine 23cm Springform ausgerichtet, diese Größe besitze ich nicht. Man sollte also genau das Kleingedruckte lesen, ehe man backt, damit der Kuchen dann in einer üblichen 26cm Form nicht nur eine flache Tarte wird.  
 
 
 
Eine Charlotte Royale oder eine Charlotte Russe mit Beeren mag ja sehr lecker sein, die Zubereitung ist recht aufwendig und nimmt viel Zeit in Anspruch. Hier hätte ich mir Zeitangaben gewünscht, damit man weiß, wie lange die Zubereitung dauert. Die Fotos finde ich alle ansprechend und sehr gelungen, es ist deshalb sehr schade, dass es nicht von allen Rezepten Fotos vom Backergebnis gibt. Wie die Prinzregententorte in fertiger Präzision aussieht, hätte ich gerne gewusst. 
Bei der Herstellung von Marzipan habe ich einen Kritikpunkt, dort gibt es zwei Rezepte, die man ohne großes Aufsehen auf eine Seite bekommen hätte, denn sie unterscheiden sich nur im Verhältnis von Mandeln zu Puderzucker. 
 
Dieses Buch stellt unterschiedliche Rezepte vor, die von Apfel bis Zwiebel süße und herzhafte Ideen aus deutschen Landen präsentieren.  
Die große Auswahl der Backwaren ist sehr vielseitig und typisch für überlieferte Familienbäckerei aus deutschen Gegenden. Die Rezepte sind jahreszeitlich angepasst, sehen lecker aus und erfordern einfache bis gehobene Fähigkeiten beim Nachbacken. Die Zubereitung wird verständlich erklärt und die Fotos machen einfach Appetit!

Ein gutes Standardwerk für deutsche Backkultur!
 
***Herzlichen Dank an das Bloggerportal und den Südwest Verlag für dieses Rezensionsexemplar!***
 

 

Sonntag, 1. Dezember 2024

Apfel-Crumble

Eine einfache und leckere Backidee für einen Adventsnachmittag, bei dem auch Kinder schon fleißig mithelfen können, ist ein Apple-Crumble.
Wenn der herrliche Duft von gebackenem Apfel-Crumble durch Küche und Haus zieht, ist das ein Genuss. Ich habe für euch ein einfaches Rezept, das man schnell zusammen geknetet hat und das Schälen der Äpfel ist auch einfach. 
 

                                                         

 
Dieser Nachtisch ist eine flotte Variante zum Apfelkuchen, man kann natürlich auch anderes Obst verwenden, aber ich mag es am liebsten klassisch mit Äpfeln. Es ist auch eine gute Gelegenheit, um Äpfel zu verbrauchen, die schon länger liegen und die dann nicht mehr so knackig sind.   


Zutaten (für 6 Portionen): 

Äpfel:

4 - 5 Äpfel
2 El Zitronensaft
1 Pack. Vanillezucker
1/2 Tl Zimt 
 
Streusel: 
 
160 g Mehl
100 g brauner Zucker (hatte ich nicht, es geht auch weißer)
Prise Salz 
100 g Butter

Zubereitung: 

Äpfel schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden, mit Zitronensaft übergießen und Zimt und Zucker untermischen. 
 
Für die Streusel Mehl, Zucker, Salz und Butter mit der Hand oder dem Knethaken verrühren bis kleine Streusel entstehen. 

Apfelstücke in eine gebutterte Auflaufform geben, darüber die Streuselmischung und ab in den Ofen.
 
Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und circa 20 - 25 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit Vanillesauce oder geschlagener Sahne servieren. 
Guten Appetit! 

Übrigens: Reste schmecken auch kalt!

 

 

 

Dienstag, 3. Oktober 2023

Der späte Ruhm der Mrs. Quinn - Olivia Ford

Eine wunderschöne Wohlfühlstory über Liebe, Träume und Backleidenschaft

Im DTV erscheint Olivia Fords Debüt "Der späte Ruhm der Mrs. Quinn". 
 
Jennifer Quinn ist 77 Jahre alt und genießt mit ihrem Ehemann Bernard ein ruhiges Leben in ihrer englischen Heimat, bald steht ihre diamantene Hochzeit an. Jennifer backt leidenschaftlich gern und liebt es, zu sämtlichen Feiern und Treffen ihre Backwerke nach alten Familienrezepten beizusteuern. Der Alltag verläuft ohne große Aufregungen, die Ehe ist kinderlos und deshalb möchte Jennifer der Nachwelt noch etwas Besonderes hinterlassen und etwas wagen. Sie bewirbt sich heimlich für eine beliebte TV-Backshow und erfüllt sich damit einen großen Traum. Allerdings verheimlicht sie ihr Vorhaben ihrem Mann. Und dann kommt durch ihre Teilnahme auch noch ihr lang gehütetes Geheimnis ans Licht. Kann das gut gehen und wird ihr Traum sie glücklich machen? 
 
 


 
Olivia Fords Erzählstil erscheint ruhig und wunderschön bildhaft, es ist ein Wohlfühlroman, der sich sehr angenehm lesen lässt. Ich bin von der atmosphärisch geschilderten Handlung gefesselt eingetaucht und konnte mir während des Lesens gut vorstellen wie Mrs. Quinn in ihrer Küche wirbelt, Teig knetet, ausrollt und wie geschickt ihr die Bäckerei geschickt von der Hand geht und ihre Backergebnisse duftend auf dem Tisch stehen. 
 
Die Ausarbeitung der Charaktere ist Olivia Ford sehr bezaubernd gelungen, Jennifer und Bernard sind liebenswerte Menschen, die man sofort gern hat und deren tiefe Liebe zueinander spürbar durch die Buchseiten blitzt. Mir hat die Backshow und Jennifers Heimlichkeiten, um ihre Teilnahme vor Bernard zu vertuschen, sehr gefallen. Jennifers Emotionen werden absolut spürbar gezeigt, man erlebt ihre Selbstzweifel, ihre Trauer um einen schlimmen Verlust und die Aufregung den Anforderungen der Backshow zu genügen. Nebenbei möchte sie Bernard nicht aufregen und hofft, dass er ihren großen Traum unterstützt.

Zwischen der aktuellen Handlung gibt es Rückblenden, die auf berührende Weise nach und nach beschreiben, welches Geheimnis Jennifer umgibt. Es ist spannend zu beobachten, wie sich ein Kapitel in Jennifers Leben am Ende schliesst und ein neues beginnt.  

Dieser Roman ist voller Backleidenschaft und durch die Figuren emotional berührend. Er ist voller Atmosphäre und Gefühle, angefüllt mit kleinen Gesten des liebenden Paares und absolut herzerwärmend mit der Story um das verborgene Geheimnis. Er zeichnet ein Bild vom Alter, von Liebe, Verlust und Hoffnung und sorgt mit den beschriebenen Einblicken in Jennifers Gedanken und Gefühlswelt für ein wärmendes Gefühl beim Lesen. Die Botschaft ist für mich, träume nicht nur, sondern setze deine Träume in die Wirklichkeit um und erfülle sie dir, ehe es zu spät ist.

Meine absolute Leseempfehlung für kühle Herbstabende mit einer gefühlvollen Story und viel Liebe fürs Backen!
 
 
***Herzlichen Dank an DTV und Vorablesen für dieses Rezensionsexemplar!*** 
 

 

Samstag, 15. Januar 2022

Schoko-Kirsch-Kuchen

 

 

Im Winter liebe ich den leckeren Duft, der sich beim Backen von Kuchen entfaltet und im Haus verteilt. Ich wollte mal wieder etwas backen und mir schwebte irgendein Rührteig mit Kirschen vor. Dabei habe ich gleich noch die Chance genutzt, um mal meinen übrig gebliebenen Schoko-Weihnachtsmann aufzubrauchen (früher hatte halfen mir da meine Kinder :-). Also habe ich den Weihnachtsmann platt gemacht, ein Glas Kirschen aus dem Keller geholt und mal schnell einen Rührkuchen zusammen gerührt.  



Das Rezept ist ganz einfach und die Zutaten hat man fast immer im Haus. 

 

Zutaten:


200 Gramm Mehl
150 Gramm Zucker 
4 Eier
200 Gramm Butter oder Margarine
1 Päckchen Backpulver (ich habe weniger genommen)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Glas abgetropfte Kirschen
etwas Milch
1 platt gemachter Schoko-Weihnachtsmann (100g) oder gehackte Schokolade
Zitronenzucker (oder je nach Geschmack: Bittermandel, Amaretto, Zitrone oder Rumaroma)
Paniermehl und Fett für die Form 
 

Zubereitung: 

 
Butter, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. Eier nach und nach dazugeben und dann das mit Backpulver gemischte Mehl. Gut vermengen und auch die Schokostücke unterrühren. Den Teig in die gefettete und bemehlte Form füllen. Die Kirschen auf dem Teig verteilen und bei bei 175° circa 40 bis 50 Minuten backen. Ich mache immer eine Stäbchenprobe. Wenn da nichts am Holz klebt, ist der Kuchen durchgebacken.
 




Sonntag, 14. November 2021

Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen-Freunde aufgepasst!  

Denn hier kommt ein echter Klassiker für die gemütliche Kaffeetafel, ein Käsekuchen mit Rosinen und (wie ich ihn am liebsten esse) ohne Boden. 

 

"Manchmal muss man sich auch mal selbst eine Freude bereiten", dachte ich, als ich mich an das Backen dieses cremigen Kuchens gemacht habe. Schon allein das Rühren der cremigen Masse ist immer eine wahre Freude. Und die Zubereitung geht schneller als so mancher Obstkuchen, wo das Schnippeln vom Obst doch reichlich Zeit in Anspruch nimmt. 

 
Mein Rezept ist total einfach und gelingt auch Anfängern, die Menge ist für eine 26er Form gedacht und ich empfehle, die Form unten mit Backpapier abzudecken und den Rand einzufetten und zu mehlen. Man kann Rosinen beifügen, wie ich es gemacht habe, es machen sich aber auch ein paar gut abgetropfte Mandarinen optisch und geschmacklich prima. Je nach Gusto!

Hier kommt jetzt für euch das Rezept!

 
Zutaten:
 

1 kg Quark (Magerstufe)

5 Eier 

230 g Zucker, Prise Salz

1 Päck. Vanillezucker

2 Päck. Vanille-Puddingpulver

1 gestrichener Eßlöffel Mehl (hängt von der Konsistenz des Teigs ab)

1 Zitrone (Saft und Bio-Abrieb) oder Saft und Zitronenzucker

1-2 Eßlöffel Sonnenblumenöl  


Zubereitung:

Eier trennen, die Eiklar mit 100 g Zucker und der Prise Salz steif schlagen. 

Restlichen Zucker mit Eigelben verrühren. Quark, Zitronensaft, Puddingpulver und das Mehl zufügen und dann noch das Öl und die eingeweichten und abgetropften Rosinen einrühren. Das Eiweiß vorsichtig unterheben, ab in die Form damit und dann backen. 


 




Den Kuchen bei 170 Grad circa 50-60 Minuten goldbraun backen. Danach im Ofen auskühlen lassen, damit die Kuchendecke nicht reißt. Habe ich gemacht, ist aber trotzdem gerissen, schmeckt dennoch einfach köstlich. Also auch egal! 

Lasst es euch schmecken! 

 



Mittwoch, 8. April 2020

Biskuitboden

Leckere Grundlage für viele Möglichkeiten

Was gibt es Schöneres als den leckeren Duft von Kuchen im Ofen, ein Eindruck, der einfach glücklich macht und hinterher auch noch gut schmeckt.

Dieser luftige Boden eignet sich zum Belegen mit Pudding und Obst, Sahne oder anderen Füllungen. 
Das Rezept ist für einen Boden gedacht, ich habe eine 28 cm Springform verwendet. Wenn ihr eine Torte mit zwei Lagen backen möchtet, müsst ihr die Menge nur verdoppeln. Um bei der doppelten Menge den Boden nicht schneiden zu müssen, was bei mir meistens misslingt, kann man einfach zwei einzelne Böden backen.

Zutaten: 

3 Eier (trennen)
3 Eßlöffel lauwarmes Wasser
100 g Zucker
100 g Mehl/Stärke-Mischung
2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Zubereitung: 

Das Eiklar mindestens 5 Minuten steif schlagen, dabei langsam den Zucker einrieseln lassen. 
Die Eigelbe mit dem Wasser verrühren und nach und nach zu dem Eischnee geben. Das Mehl mit dem Salz und Backpulver vermischen und löffelweise in das Eigemisch unterheben, nicht mit dem Mixer, sonst rührt ihr die Luft wieder heraus.




Für die Backform einen Kreis aus Backpapier zuschneiden und mit etwas Wasser am Boden fixieren. Nun den Teig in die Form füllen, oben etwas glattstreichen und bei 160° C bei Ober- und Unterhitze circa 20 - 25 Minuten backen. 

 






Die Springform öffnen, vorher den Teig am Rand mit einem Messer vorsichtig lösen. Den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier abziehen. Auskühlen lassen und für die Weiterverarbeitung aufbewahren. Kann auch gut eingefroren werden.


Schnell gemacht, sehr leicht und lecker fluffig. Wofür ich den Boden verwende, erfahrt ihr im nächsten Kuchenpost. 


Auch wer noch nie einen Biskuit gebacken hat, sollte es ruhig mal ausprobieren. Das geht wirklich ganz einfach und schmeckt viel besser als die Fertigböden aus dem Supermarkt. Viel Spaß beim Nachbacken! 

Mittwoch, 25. September 2019

Zwetschgenkuchen

Herbstzeit ist Zwetschgenzeit 

Wenn die kühlen Tage im Herbst einziehen, macht es mir wieder richtig Spaß zu backen und ich liebe den Duft, der sich dann überall verbreitet. Dieser bisquitähnliche Teig ist ein einfaches Familienrezept, welcher auch Anfängern gut gelingt und recht problemlos zuzubereiten ist. Man benötigt nur Eier, Mehl und Zucker, das hat man ja eigentlich immer im Haus. Die Zwetschgen hatte ich vorbereitet im Tiefkühler und so ging mir das Backen recht schnell von der Hand.  

Die Größe des Kuchens ist gut zu verdoppeln und reicht dann für eine 28er runde Springform. Die jeweils rechte Mengenangabe ist dafür gedacht. 
Ich habe mein kleines Backblech genutzt, dann ist die Backdauer viel kürzer.
 

Zutaten:

2/4 Eier  

2/4 Eßl. Wasser     

150/300 g Zucker

1 P. Vanillezucker

150/300 g Mehl
2/4  Teel. Backpulver

Zitronenabrieb und Zimt

500 g/750 g entsteinte Zwetschgen 

 

 

Zubereitung:

Die Eier mit dem Wasser schaumig schlagen, Zucker dazugeben und solange rühren bis eine weißliche Masse entsteht. 

Anschließend den Zimt und das Mehl mit dem Backpulver unterrühren. Und schon ist der Teig fertig.

In eine gefettete, mit Paniermehl ausgestäubte Form oder auf ein Backblech mit Backpapier.

Die Zwetschgen entsteinen und die Hälften mit der Fruchtseite nach oben in den Teig stecken und den Kuchen 45-55/65 Minuten bei Mittelhitze backen. Die Backdauer ist je nach Rezeptgröße und Ofen anders, auf dem Blech ist sie kürzer.



Wer möchte, kann noch ein paar Mandelblättchen und braunen Zucker obenauf geben und dazu etwas geschlagene Sahne reichen. 

                                                                          🍁🦔


Viel Spaß beim Nachbacken und einem gemütlichen Kaffenachmittag! 🍁🦔

Variante Apfelkuchen

Montag, 26. August 2019

Mandelkuchen vom Blech

Achtung, dies ist eine süße Verführung!



Dieser Mandelkuchen spart nicht mit Kalorien, muss er auch gar nicht, er soll einfach nur gut schmecken und das gelingt ihm eigentlich immer. Man nennt ihn auch Feuerwehrkuchen, weil er recht schnell zuzubereiten ist. Einige werden ihn unter Beerdigungskuchen kennen, weil das ja auch ein häufiger Anlaß für Blechkuchen ist. Als Feuerwehr oder auch Becherkuchen findet man ihn in einigen Rezeptbüchern, ich nenne ihn Hildes Mandelkuchen, weil ich das Rezept von besagter Hilde habe.



Egal wie ihr ihn nennt, als Maß wird der leere Sahnebecher verwendet und man bereitet ihn folgendermaßen zu:

Teig

1 Becher Sahne (200ml)
1 Becher Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
2 Becher Mehl
1 P. Backpulver
Abrieb einer Zitrone/Vanillearoma/Bittermandelaroma wahlweise

Alles miteinander verrühren, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und bei Mittelhitze circa 15 Minuten backen. Der Kuchen muss goldgelb sein

Belag

125 g Butter
1 Becher Zucker
200g gehobelte oder auch gestiftelte Mandeln

1 Eßl. Milch

In einem Topf die Butter zerlassen, den Zucker hinzugeben und darin auflösen, anschließend die Mandeln unterrühren.
Den Belag auf den vorgebackenen Boden streichen und noch einmal 10 Minuten backen, bis die Mandelmasse goldgelb ist. 

Dieser Kuchen ist ziemlich gelingsicher und auch etwas für Ungeübte und Backanfänger.



Mittwoch, 7. August 2019

Leckere Partybrote - Jean-Luc Sady

Echter Partyhit mit vielen Variationsmöglichkeiten



Bereits 2016 erschien im Bassermann Verlag das Kochbuch "Leckere Partybrote" von Jean-Luc Sady

Haben sie schon einmal etwas von Igelbrot gehört? Diese Art von Broten heißen auch Zupfbrot oder Fächerbrot. Doch der Name allein sagt noch nichts über den Geschmack aus. Die Brote werden gefüllt, dann gebacken und sind dann aromatisch, vielfältig und knusprig und bilden das Highlight auf dem Esstisch. Man kann sie gut vorbereiten und hat so für eine Party das ideale Gericht. 



Das Buch zeigt zunächst die Basics und gibt Hinweise, worauf man beim Zubereiten und Servieren achten muss. Und dann geht es auch schon los mit den Rezeptvorschlägen. Jeweils ein Rezept nimmt eine Doppelseite ein, rechts sieht man das fertige Brot, links gibt es auf sehr übersichtliche Weise die Infos zu den Zutaten, Anzahl der Personen, Zubereitungs- und Backzeit und die Zubereitung an sich.
Man kann eigentlich nicht viel falschmachen und so eignet sich das Buch auch wunderbar für Kochanfänger.

Die Zubereitung ist relativ einfach, man nimmt einen Brotlaib, schneidet ihn rautenförmig ein, füllt die Zwischenräume mit diversen Zutaten und backt es im Ofen knusprig. Dann kann der Essensspaß auch schon losgehen.  
Die Rezepte sind vielfältig, die meisten Brote werden zusätzlich zum Käse mit Schinken gefüllt, es gibt drei vegetarische Varianten und ein paar süße Sorten. 



Oliven & Mozzarella (Foto oben), Knoblauch-Mozzarella, Schinken & Käse, Speck & Käse (Zwiebel und Speck werden angebraten und mit Weißwein abgelöscht), Champignon & Pancetta, Knusperspeck, Schinken & Gorgonzola, Bacon & Cheddar, Tapenade & Artischocken (ebenfalls mit Schinken).

Spanische Art, Salami & Paprika, Chorizo & Zucchini (Foto unten), Chili & Mais, Thunfisch & Pesto, Napolitano (Sardellen) und mal etwas mit Tintenfisch.


Vegetarische Füllung: Tomate & Mozzarella, Ziegenkäse & Tomaten, Tomate und Pinienkerne & Rucola.

Süße Variante: Banane & Schoko, Ananas & Kokosmilch, Mango & Zitrone,

Ein wenig schinkenlastig sind die Rezepte für meinen Geschmack. Aber die Brote machen etwas her, sie sind einfach zuzubereiten und die Zutaten gut erhältlich. Man kann auch prima Reste verwerten und das Brot bis zu 12 Stunden vor der Party vorbereiten. 


Diese Brote sind echte Partyhits und eignen sich nicht nur für eine gesellige Runde bei Wein und Bier, sondern auch für den Abendbrottisch. Die Rezepte sind vielfältig abwandelbar und einfach nachzumachen.
 


***Mit herzlichem Dank an das Bloggerportal und den Bassermann Verlag für das Rezensionsexemplar!***


 

Sonntag, 17. Dezember 2017

Engelsaugen

In der Weihnachtsbäckerei

In der Weihnachtszeit backe ich gerne meine Standardrezepte, denn die gelingen mir meistens, schmecken meiner Familie und sind ohne viel Tamtam herzustellen. Mit meinen Kindern habe ich früher immer Ausstechkekse gebacken, aber inzwischen mag ich diese mehllastigen Teile nicht mehr.
Aufwändiges Verzieren und zuckersüße bunte Streusel sind nicht mein Ding. Ich mag den einfachen ehrlichen Geschmack der Grundkekse. Auch Schokolade muss nicht sein, die esse ich lieber einzeln. 
Ein Standardrezept von mir sind die Friesenkekse. Hier findet ihr das Rezept! 

Gestern habe ich mal wieder Engelsaugen gebacken und möchte euch das (sehr einfache) Rezept gerne vorstellen. 

Engelsaugen

Zutaten: 

240 g Mehl
150 g Butter
2       Eigelb
70  g Puderzucker  
2 TL Vanillezucker
1 Abrieb von Zitrone oder Zitroback
1 Prise Salz
Konfitüre: Preiselbeer, Himbeer oder Johannisbeer

Zubereitung:

Alle Zutaten mit dem Knethaken verrühren, Teig mit den Händen zu einem Kloss formen und circa 1-2 Stunden kalt stellen. Danach kleine Kugeln formen, meine wogen 13 g, und in die Mitte mit einem in Mehl getauchten Ende eines Holzkochlöffels ein Loch bohren. Dahinein die glattgerührte Konfitüre geben, ich nehme einen ganz kleinen Löffel. Anschließend auf Backpapier ab in den Ofen und für 10-13 Minuten bei 180°C bei Heißluft backen. Nicht zu dunkel werden lassen und hinterher abkühlen lassen. Je nach Geschmack mit Puderzucker bestreuen.   




Es werden ungefähr 40 kleine Engelsaugen, die ich immer erst zum Verzehren mit Puderzucker bestreue.

Schnell gemacht und total einfach! Viel Spaß beim Nachbacken und Genießen!

 

Samstag, 14. Januar 2017

Neues aus der Backstube: Guglhupf

Letzte Woche hatte ich Heißhunger auf Kuchen 

                     

 
Ich habe mich für einen einfachen Rührkuchen als Gugelhupf (Kranzform) entschieden, der schmeckt mir immer sehr gut und ist auch noch ein paar Tage lang richtig frisch und lecker. Das Schöne an diesem Kuchen ist auch die Möglichkeit der "Resteverwertung". Manche Jahre habe ich darin die übrig gebliebenen Schoko-Weihnachtsmänner meiner Kinder oder Reste von gemahlenen Mandeln aufgebraucht. Doch bei diesem Kuchen kamen nur ein paar Rosinen und ein wenig Kakao zum Einsatz. 

Dazu backe ich nach einem einfachen Rezept für Rührteig auf der Grundlage der althergebrachten Pfund auf Pfund-Angabe aus Omas Zeit. Für meine Kranzform nehme ich jedoch nur das halbe Rezept wie im Folgenden aufgeführt.


Zutaten:


250 Gramm Mehl
250 Gramm Zucker
250 Gramm Butter oder Margarine
4 Eier 
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
eine Handvoll Rosinen (vorher etwas einweichen)
etwas Milch
3 Esslöffel Backkakao
Aroma nach Geschmack: Bittermandel, Amaretto, Zitrone oder Rumaroma
Paniermehl und Fett für die Form  

Zubereitung: 

Margarine, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren. Eier dazugeben und nach und nach das mit Backpulver gemischte Mehl. Sehr gut vermengen und auch die Rosinen unterrühren. Einen Teil des Teiges in die gefettete und mit Bröseln bestreute Form füllen. Den restlichen Teig mit dem Kakao und etwas Milch glatt rühren. In die Form geben. Backzeit liegt je nach Ofen bei 175° C Umluft zwischen 45 und 55 Minuten. Im Zweifelsfall kann man die Stäbchenprobe machen.




 

Fertig? Dann auskühlen lassen und "Guten Appetit"! 

 

Montag, 3. Oktober 2016

Apfelkuchen

Herbstzeit ist Apfelzeit 

...und was liegt da näher, als einen Kuchen zu backen, indem auch Äpfel Platz finden. 

Dieser Kuchen ist gut zu verdoppeln und reicht dann für eine 28er Backform. Die jeweils rechte Mengenangabe ist dafür gedacht.  

                          

Zutaten:

2/4 Eier  

2/4 Eßl. Wasser     

150/300 g Zucker

1 P. Vanillezucker

150/300 g Mehl
2/4  Teel. Backpulver

Zitronenaroma oder Zimt

4/7 Äpfel 

Wahlweise Rosinen oder Cranberries


Zubereitung:

Die Eier mit dem Wasser schaumig schlagen, Zucker dazugeben, rühren bis es eine weißliche Masse ergibt. 

Nun das Mehl mit dem Backpulver hinzugeben. In eine gefettete, mit Paniermehl ausgestäubte Form geben (das geht mit der doppelten Menge gut in einer Springform, die kleine Menge reicht auch für eine Auflaufform). 

Die Äpfel schälen und in Scheiben schneiden und evtl. mit Rosinen in den Teig stecken und den Kuchen 45-55 Minuten bei Mittelhitze backen. 







Dieser Grundteig eignet sich ebenfalls wunderbar für Kirschen, Pflaumen, Heidelbeeren oder Rhabarber. Er ist einfach zuzubereiten und gelingt immer, man sollte zur Sicherheit die Stäbchenprobe machen. Wer möchte, kann noch ein paar Mandelblättchen und braunen Zucker obenauf geben und dazu etwas geschlagene Sahne reichen. 

 
Hier noch einmal gebacken in der Springform!

             





 Viel Spaß beim Nachbacken!