Irgendwann müssen unsere Ur-Urzellen angefangen haben, Informationen zu speichern, um sich besser anpassen zu können. Sonst gäbe es uns Jetztmenschen nicht.
Uns sind daher zahlreiche Informationen aus dem Urwald erhalten geblieben, die heute über gewisse Auslöser aktiviert werden, ohne dass wir sofort wissen, wieso. Zum Beispiel entspricht das Quietschen von Kreide auf einer Schultafel ziemlich genau dem Urschrei aus dem Kehlkopf eines unserer Vor-Vorfahren. Sollte eine Lucy vor 3,2 Millionen Jahren vor großer Gefahr gewarnt werden, klang das wie zu DDR-Zeiten das Quietschen von Kreide auf Tafel oder eine Straßenbahn aus Gotha, wenn diese in eine Kurve vor. Was den Ossis – genetisch bedingt – Gänsehaut über den Rücken trieb.
Gleichwohl muss es ebenfalls etwas gegeben haben, was unsere Vor-Vorfahren so freudig erregte, dass es als Glücks-Information in der DNA abgelegt ist.
Feuer – kann ich mir vorstellen – machte einen Afropithecus ebenso glücklich, wie auch jeden Homo rudolfensis oder jeden Homo habilis. Feuer bedeutet Wärme und Schutz. Und wer es sich nicht selbst machen kann, ist glücklich wenn er es findet.
Deshalb freuen wir uns über Pyro besonders wenn wir erregt sind.
Die Menschen am Zaun (auf dem Bild oben) sind erst in zweiter Linie Chaoten. In erster Linie sind es glückliche Menschen, die ihrem Urtrieb folgen. IHRER URLUST.
Witzigerweise teilt man Pyro in “Böses Feuer – Gutes Feuer” ein.
Böses Feuer kommt von Chaoten, die gern randalieren und dabei kokeln, gutes Feuer kommt aus Potsdam oder aus dem Internet –