Es ist seit Jahrhunderten der Traum der Menschen: die Unsterblichkeit. Was bis heute nur in Spielfilmen möglich schien, ist für ein Lebewesen auf unseren Planeten schon längst Realität. Die Quallenart „Turritopsis Nutricula“ ist potentiell biologisch UNSTERBLICH und aus diesem Grund auch mehr als amüsiert über alle anderen Lebensformen auf unserer Erde, mit denen es die Evolution nicht so gut gemeint hat.
Die Quallenart, die vor allen in den tropischen Gewässern beheimatet ist, hat die Fähigkeit der Transformation. Dabei ändert sie, wenn sie alt geworden ist, ihren Zellenstatus von einer ausgewachsenen, geschlechtsreifen Hydra zum unausgereiften Polypen zurück. Bildlich gesehen wäre das, wie wenn sich ein alter Mann zurück in den Zustand eines Embryos verwandeln würde.
Doch wie funktioniert dieser Prozess? Die Qualle bildet an ihrem Außenschirm neue Zellen, die mit denen des Muttertieres identisch sind. Mit diesem Trick versetzt sie sich in ihre frühste Entwicklungsstufe zurück. Forscher sprechen dabei von „Transdifferenzierung“, was soviel bedeutet wie die Umwandlung einer Körperzelle in eine andere Zellenart. In der Natur ist diese Fähigkeit von Salamandern bekannt, die durch den Prozess ganze Körperteile „nachwachsen“ lassen können. Im Gegensatz zum Salamander kann die Qualle jedoch ihren gesamten Körper „transdiffernzieren“.
So faszinierend die Unsterblichkeit des Lebewesens auch ist, sie kann bald zur Belastung für die Meere werden: Dadurch das die Tiere nicht sterben, wächst ihre Population weltweit rasant an. Meeresbiologin Dr. Maria Miglietta prognostiziert sogar eine „stille Invasion“ der glibberigen Meeresbewohner (Quelle: News.de)






