Media Monday #766 – Woche 31 meines Sabbatjahres

Noch gute drei Wochen, dann geht’s los auf die große Reise nach Neuseeland. 😳 😀 Das heißt, noch dreimal (inkl. heute) Media Monday, denn von Neuseeland aus werde ich doch sehr sicher nicht mitmachen…

(Anmerkung: Die weltpolitische Lage werde ich an dieser Stelle nicht kommentieren. Das bedeutet nicht, dass sie mir egal ist.)

1. Ich liebe es ja, wenn Schauspieler*innen, die ich über die Londoner Theaterbühne kennengelernt habe, weltweite Berühmtheit erlangen, so wie z. B. Luke Thompson, auf dessen Rolle Benedict Bridgerton in der aktuellen BRIDGERTON-Staffel der Fokus liegt. Zu sehen, wie sich dieser überaus bescheidene und zurückhaltende Schauspieler zu einem absoluten Liebling der BRIDGERTON-Fans entwickelt hat, erfreut mich zutiefst. ICH traf ihn 2018 nach KING LEAR (mit Sir Ian McKellen in der Titelrolle) an der Stage Door. ❤ (PS: Ich vermisse Londoner Theater!)

2. Die Rolle von Kit Young in ALIEN: EARTH (ein weiterer Schauspieler, den ich über Theater kennengelernt habe) hat mich jetzt nicht gerade überzeugt, aber es ist trotzdem super, wenn er nach der Absetzung von SHADOW AND BONE weiterhin Jobs in großen Produktionen bekommt. Der junge Mann ist soooooo talentiert!

3. Wäre es nicht großartig, würde Jessie Buckley nach all den Preisen, die sie schon abgeräumt hat, auch noch den Oscar bekommen?! Ich glaube fest daran. ❤

4. Wandern in Neuseeland wäre sicherlich eine schöne Alternative, um fit zu werden/bleiben. Einstweilen drehe ich hier noch meine Runden. Hab auch wieder angefangen zu laufen, statt nur zu walken, allerdings nicht jeden Tag.

5. Allein nur anzuteasern, dass meine Reise bald ansteht, macht mich leicht hibbelig.

6. Sir Patrick Stewart hat es nun wirklich nicht nötig, immer noch als Professor X oder Captain Picard aufzutreten, aber trotzdem taucht er im neuen AVENGERS-Film auf und teasert in seinen sehr lesenswerten Memoiren („Making It So“), dass es noch einen PICARD-Film geben könnte. Gespannter bin ich fast mehr auf den Auftritt bei AVENGERS: DOOMSDAY, auch wenn ich ja das Ende von Charles Xavier in LOGAN so herzzerreißend perfekt fand.

7. Zuletzt habe ich WHALE RIDER rewatched, und das war wieder toll, weil der Film mit seiner jungen Hauptdarstellerin Keisha Castle-Hughes einfach wundervoll ist. Natürlich war es nun doppelt spannend, weil ich ja demnächst in Neuseeland bin. Ich muss ja zugeben, dass ich mich mit der Māori-Kultur noch gar nicht so intensiv beschäftigt habe. Ich habe aber vor, mich ensprechend vor Ort diesbezüglich weiterzubilden (und habe schon mal angefangen, mich mit der Aussprache der Ortsnamen zu beschäftigen).

Media Monday #758 – Woche 23 meines Sabbatjahres

Zunächst einmal wünsche ich euch ein glückliches und gesundes neues Jahr! ❤ Meins hat in sofern glücklich begonnen, als ich meine Laptop-Probleme mit einem USB-WLAN-Adapter lösen konnte. Großer Dank gebührt dafür meinem älteren Bruder, der mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass es sowas überhaupt gibt. So kann ich den ersten Media Monday des Jahres 2026 auch wieder bequem am Laptop schreiben. 🙂

1. 2026 steht ja immer noch gute acht Monate im Zeichen meines Sabbatjahres, …

2. …und könnte somit eines meiner glücklichsten Jahre werden. 🙂

3. Sobald es nach Neuseeland geht, werde ich nicht versprechen können, die Media Mondays jede Woche zu schreiben.

4. Patrick Stewart (nicht nur als Captain Picard, sondern auch als als Professor Charles Xavier) hat stets eine einnehmende Ausstrahlung – und so hat mich der neueste Trailer zu AVENGERS: DOOMSDAY im Kino laut aufjuchzen lassen. Oh, und jetzt habe ich Lust darauf, LOGAN* zu rewatchen, auch wenn der neue AVENGERS ja in einem anderen Universum spielen wird. Und ich sollte endlich Patrick Stewarts Memoiren „Making It So“ lesen.

* PS, vor allem an den Stepnwolf: Unbedingt die Kommentare beim verlinkten Beitrag lesen! 🙂

5. Kommende Woche werde ich die Kälte genießen. Klingt komisch, aber ich mag es, wenn es im Winter so richtig kalt ist – haben wir eh viel zu selten.

6. Die AVATAR-Reihe wird letzten Endes wohl bis zu ihrem (bitteren) Ende fortgesetzt, obwohl ja zuletzt sogar James Cameron leichte Zweifel gesät hat:

Exactly how much money Fire and Ash will make is a crucial question for the fate of the franchise. Cameron says his original plan of concluding the saga with two more films (some of which already has been shot) depends on the success of Fire and Ash. Weaver says what Cameron has planned for the fourth and fifth movies “is so amazing” that it would be a tragedy for the franchise to halt. “All of them are part of one big story,” she says.

Adds Cameron: “This can be the last one. There’s only one [unanswered question] in the story. We may find that the release of Avatar 3 proves how diminished the cinematic experience is these days, or we may find it proves the case that it’s as strong as it ever was — but only for certain types of films. It’s a coin toss right now. We won’t know until the middle of January.”

I ask something that might sound odd: What do you want to happen? But Cameron gets the implication.

“That’s an interesting question,” he says. “I feel I’m at a bit of a crossroads. Do I want it to be a wild success — which almost compels me to continue and make two more Avatar movies? Or do I want it to fail just enough that I can justify doing something else?”

(Achtung, es könnten SPOILER folgen!)

Ich wünschte mir ja, dass dann die Teile 4 und 5 endlich mal eine andere Geschichte erzählen und nicht wieder nach dem Schema F ablaufen. Wir haben AVATAR: FIRE AND ASH gestern gesehen und fanden, dass interessante Entwicklungen immer wieder den großen Schlachten (und erneuten Kämpfen zwischen Scully und dem Colonel) „geopfert“ wurden. Die Entwicklung von Kiri wäre doch ein Hauptfokus Wert gewesen! Ja, sie bekommt ihre Momente, aber ich hätte mir da noch mehr gewünscht. Was ich allerdings Cameron und seinen Co-Autoren am meisten ankreide, ist die mangelnde Charakterentwicklung. Wenn man gerade GAME OF THRONES durchgeschaut hat und dort sieht, wie sich Charaktere entwickeln können, dann ist es einfach langweilig, dass sich bei den Figuren der AVATAR-Reihe so wenig tut (ich meine hier vor allem die Erwachsenen). Wir hatten kurzfristig Hoffnung, dass sich der Colonel ändert, aber nein… Und ganz ehrlich: Der Wow-Effekt, was die Welt auf Pandora anbelangt, hat sich auch inzwischen etwas abgeschwächt, da der 3. Teil hier keine wesentlichen neuen Welten (die Welt, in der die durchaus faszinierende Antagonistin Varang herrscht, war jetzt nicht so atemberaubend) bietet. Don’t get me wrong, das ist immer noch alles verdammt schön anzusehen (vor allem bei Nacht und unter Wasser), aber dieses ungläubige Staunen hat mir beim neuesten Teil etwas gefehlt.

7. Zuletzt habe ich die Miniserie THE BEAST IN ME zu Ende geschaut, und das war nötig, weil ich dann doch wissen wollte, wie es enden würde. Aber so richtig warm geworden bin ich mit der Serie nicht. Ich fürchte, ich stimme ein wenig mit den Stimmen überein, die das Schauspiel von Claire Danes bzw. die Figur, die sie spielt, kritisieren. Es fiel mir schwer, mit ihr mitzufühlen. Und Matthew Rhys? Der hat den schmierigen Typen mit gewalttätigen Ausbrüchen schon sehr gut dargestellt. Aber irgendwie mag ich ihn doch in sympathischeren Rollen (z. B. in BROTHERS & SISTERS ❤ ) einfach lieber.

UPDATE! Blogparade Reloaded: Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

Ich muss meine Liste updaten, nachdem ich das Ende der 2. Staffel von Dickinson gesehen habe, muss ich Emily und Sue rausnehmen, denn das ist dann schließlich doch alles andere als platonisch… 😳

Ihr seht also unten eine neue Nummer 10 (in Farbe), könnt aber gerne den Link zu eurer Liste noch unter dem alten Beitrag posten.

Hier nochmal die Regeln:

Es geht hier nicht um die besten Liebespaare, also scheiden echte Paare aus, die irgendwann – und sei es erst am Serienende – (auch sexuell) zusammenkommen. Es kann sich um Geschwister, Freund*innen, Bromance, und vieles mehr handeln. Und ja, ich erlaube auch „fast-Liebespaare“ – weil ich sonst ein ganz bestimmtes „Paar“ nicht nehmen dürfte… 😳

Wählt also bis 2. Mai eure Top 10 aus Film und/oder Serie aus, erstellt auf eurem Blog einen Artikel, auf dem ihr zu diesem hier verlinkt. Wenn ihr den Beitrag veröffentlicht habt, sagt mir doch hier in den Kommentaren Bescheid. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, ob ihr euch (nochmal) an diese Aufgabe wagt!!! 🙂 Ich würde mich natürlich auch über kurze Begründungen freuen. 😉

Noch ein kurzes Wort zu meiner Top 10. hatte – natürlich – wieder so meine Probleme, mich auf 10 zu beschränken, bzw. allen gerecht zu werden, die mir besonders am Herz liegen. Mit Sicherheit werden mir nach dem Veröffentlichen des Beitrags sofort Figuren einfallen, die ich vergessen habe (das Star-Trek-Universum fehlt z. B. komplett), insofern ist die Liste hier nur eine Momentaufnahme. Außerdem konnte ich mich bei zwei Serien und einer Filmreihe nicht auf ein „Gespann“ beschränken… 😳 Die Reihenfolge ist grob gewichtet, aber auch nicht in Stein gemeißelt.

So, und nun bin ich gespannt, was ihr zu meiner Auswahl sagt:

Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

1. Aziraphale & Crowley (Good Omens): Schon der Roman von Neil Gaiman lebt von der Freundschaft des Engels und des Dämonen. Michael Sheen und David Tennant machen daraus in der Amazon-Serie eine wunderbare (platonische) Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Figuren, die jedoch alles für einander tun würden. ❤ ❤

2. Fleabag & the Hot Priest (Fleabag): Es gibt wohl keine Fleabag-Fans, die nicht Feuer und Flamme für die Chemie zwischen Phoebe Waller-Bridge als Fleabag und Andrew Scott als „Hot Priest“ sind. Die Luft vibriert, wenn diese beiden aufeinander treffen, und es bleibt kein Auge trocken, wenn es dann doch nicht so ausgeht, wie erhofft…

3. Prairie/OA & Dr. „Hap“ Percy und The Crestwood Five (The OA, Part I & Part II): Prairie bzw. OA (Brit Marling) und Hap (Jason Isaacs) sind eigentlich Gegenspieler, aber es verbindet sie auch ein Band, das sie immer wieder zueinander führt. Die Crestwood Five sind die fünf so unterschiedlichen Menschen, denen OA die fünf „Movements“ beibringt. Die Verbindung zwischen der Lehrerin BBA und den vier jungen Menschen wird das erste Mal besonders stark in der letzten Folge der ersten Staffel offenbar, wenn die fünf beim Amoklauf an der Schule die fünf Movements machen. Gänsehaut pur.

4. Wolfgang & Felix / Bug & Nomi (Sense8): Also, eigentlich haben ja ALLE Hauptcharaktere – die Sensates – so eine gute Chemie zueinander, dass es schwierig ist, einzelne Beziehungen herauszugreifen – zumal die irgendwann ja alle in wunderschön in Szene gesetzten Orgien zusammenfinden. Deswegen ein paar Beziehungen von Sensates zu Nicht-Sensates. Wolfgang (Max Riemelt) und Felix (Max Mauff) sind beste Freunde, mehr als das, wie Wolfgang sagt: „He’s my brother. And not by something as accidental as blood… by something much stronger. By choice.“ Und das ist spürbar. Ich möchte auch noch Bug (Michael X. Sommers) und Nomi (Jamie Clayton) nennen – aber einfach weil Bug so ein wunderbarer Freund ist, der Nomi so akzeptiert wie sie ist und bei all den verwirrenden Ereignissen nicht das Weite sucht, sondern seinem alten Kumpel (samt Anhang) so gut hilft wie er kann. (Außerdem ist er einfach ein liebenswerter Charakter, gespielt von einem liebenswerten Menschen. ❤ )

5. Max & Furiosa (Mad Max: Fury Road): Erst kämpfen sie gegeneinander, dann miteinander. Als Furiosa (Charlize Theron) schwer verletzt ist, tut Max (Tom Hardy) alles, um sie zu retten (gibt ihr sein Blut). Er bringt sie und die anderen zurück – und der letzte Blick, den er mit Furiosa austauscht, sagt alles.

6. Kate & Kevin & Randall Pearson (This Is Us): Wer die Serie This Is Us kennt und mag, dem*der muss ich nicht erklären, wie diese Geschwister miteinander umgehen, welch starkes Band sie verknüpft, und dass ohne die Chemie zwischen den drei Pearson-Geschwistern (als Erwachsene gespielt von Chrissy Metz, Justin Hartley und Sterling K. Brown) die Serie nicht so gut funktionieren würde.

7. Logan/Wolverine & Prof. X (Logan) / Prof. X & Magneto (X-Men-Reihe): Zwei Gespanne aus dem X-Men-Universum. In Logan hat mich die Beziehung zwischen Professor X (Patrick Stewart) und Wolverine (Hugh Jackman) zu Tränen gerührt, im Rest der X-Men-Reihe ist das Band zwischen Charles/Professor X und Erik/Magneto für mich die maßgebliche, wenn auch sehr schwierige Beziehung, und zwar in beiden Reinkarnationen, also zwischen den jungen (James McAvoy und Michael Fassbender) und den alten (Patrick Stewart und Ian McKellen) Freunden und Widersachern.

8. J.D. & Dr. Cox (Scrubs): In den acht Jahren gibt es ja nur ganz wenige Szenen, in denen J.D. (Zach Braff) mal annähernd das bekommt, was er sich von Dr. Cox (John C. McGinley) wünscht. Umso mehr hat es nicht nur J.D. berührt, sondern auch mich, wenn Dr. Cox sich z. B. einfach nur mit einem simplen „Thank you“ bei ihm bedankt, nachdem J.D. ihn aus seinem Tief (nach dem Tod von drei Patient*innen, die an den gespendeten Organen eines Mannes, der an Tollwut verstorben war, zugrunde gingen) rausgeholt hat. Ich glaube, neben Buffy & Giles ist das wohl mein Lieblings-Schüler*in-Mentor*in-Gespann. Ich LIEBE diese beiden aus vollstem Herzen.

9. Sidney Chambers & Geordie Keating (Grantchester): Die Freundschaft zwischen dem Vikar Sidney Chambers (James Norton) und dem gut 20 Jahre älteren „Copper‟ Geordie Keating (Robson Green) hat Höhen und Tiefen, hält aber letztlich stand, trotz unterschiedlicher Ansichten in ganz essentiellen Dingen. Ich war schrecklich traurig, als Norton aus der Serie ausgestiegen ist, weil sie für mich zum großen Teil aufgrund der ganz besonderen Freundschaft zwischen den beiden so sehenswert war.

10. John Crichton & Harvey/Scorpius (Farscape): Bei Crichton (Ben Browder) und Scorpius (Wayne Pygram) kann man nicht gerade von Liebe/Sympathie auf den ersten Blick sprechen. Bromance wäre auch das falsche Wort. Scorpius fügt Crichton extreme Schmerzen zu – und ist gleichzeitig fasziniert von ihm und dem Wissen über Wurmlöcher, das in ihm steckt. Und John? Ja, er hasst und fürchtet Scorpius, darf sich dann auch noch jahrelang in seinem Kopf mit „Harvey“, einer Art Spionprogramm herumschlagen… Und doch finden die beiden immer wieder zueinander, kämpfen, streiten, haben aber auch eine Art symbiotische Beziehung. Bei Farscape gibt es viele sehr interessante Beziehungen, aber neben der großen Liebe zwischen John und Aeryn, finde ich die zwischen den Gegenspielern mit am spannendsten.

So, das war meine Top 10+ – jetzt seid ihr dran! 🙂

Bisher mitgemacht haben:

Wortman: https://wortman.wordpress.com/2021/04/04/blogparade-best-on-screen-page-chemistry-no-couples-five-years-later/

Corly: https://lesekasten.wordpress.com/2021/04/05/blogparade-liebsten-serien-filmpaare-wenn-moeglich-keine-liebespaare/

Gina Dieu Armstark: https://passionofarts.com/2021/04/06/blogparade-reloaded-10-best-on-screen-chemistry-no-couples-five-years-later/

eccehomo42: https://eccehomo42.wordpress.com/2021/04/08/blogparade-best-on-screen-chemistry/

Nummer Neun: https://wp.me/p34S0P-3WV

Blogparade Reloaded: Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

Die Königin der BlogparadenTMdonpozuelo) ist zurück! 😎 🙂 Nachdem ich im letzten Jahr bei der Serienchallenge (von Aequitas et Veritas) festgestellt habe, dass ich auf einige Blogparade-Beiträge zurückgreifen konnte, doch gleichzeitig manches auch etwas überholt schien, bzw. unvollständig, möchte ich ein paar meiner Blogparaden neu auflegen – und neue Figuren zum Zug kommen lassen.

Ich habe lange überlegt, ob ich eine Mischung aus schon genannten und neuen Kandidaten nehmen soll, habe mich nun aber – zumindest für die Neuauflage der „Best-On-Screen-Chemistry“ (HIER die Original-Blogparade) – dazu entschlossen, eine komplett neue Liste zusammenzustellen. Daher auch der Untertitel „Five Years Later…“ Ob ihr das genauso rigide handhabt (so ihr denn das letzte Mal mitgemacht habt), stelle ich euch frei – auch wenn es natürlich schon spannend wäre, wenn ihr nicht einfach die Liste von vor fünf Jahren wieder „abgeben“ würdet. 😉

Die Regeln bleiben wie damals:

Es geht hier nicht um die besten Liebespaare, also scheiden echte Paare aus, die irgendwann – und sei es erst am Serienende – (auch sexuell) zusammenkommen. Es kann sich um Geschwister, Freund*innen, Bromance, und vieles mehr handeln. Und ja, ich erlaube auch „fast-Liebespaare“ – weil ich sonst ein ganz bestimmtes „Paar“ nicht nehmen dürfte… 😳

Wählt also bis 2. Mai eure Top 10 aus Film und/oder Serie aus, erstellt auf eurem Blog einen Artikel, auf dem ihr zu diesem hier verlinkt. Wenn ihr den Beitrag veröffentlicht habt, sagt mir doch hier in den Kommentaren Bescheid. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, ob ihr euch (nochmal) an diese Aufgabe wagt!!! 🙂 Ich würde mich natürlich auch über kurze Begründungen freuen. 😉

Noch ein kurzes Wort zu meiner Top 10. hatte – natürlich – wieder so meine Probleme, mich auf 10 zu beschränken, bzw. allen gerecht zu werden, die mir besonders am Herz liegen. Mit Sicherheit werden mir nach dem Veröffentlichen des Beitrags sofort Figuren einfallen, die ich vergessen habe (das Star-Trek-Universum fehlt z. B. komplett), insofern ist die Liste hier nur eine Momentaufnahme. Außerdem konnte ich mich bei zwei Serien und einer Filmreihe nicht auf ein „Gespann“ beschränken… 😳 Die Reihenfolge ist grob gewichtet, aber auch nicht in Stein gemeißelt.

So, und nun bin ich gespannt, was ihr zu meiner Auswahl sagt:

Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

1. Aziraphale & Crowley (Good Omens): Schon der Roman von Neil Gaiman lebt von der Freundschaft des Engels und des Dämonen. Michael Sheen und David Tennant machen daraus in der Amazon-Serie eine wunderbare (platonische) Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Figuren, die jedoch alles für einander tun würden. ❤ ❤

2. Fleabag & the Hot Priest (Fleabag): Es gibt wohl keine Fleabag-Fans, die nicht Feuer und Flamme für die Chemie zwischen Phoebe Waller-Bridge als Fleabag und Andrew Scott als „Hot Priest“ sind. Die Luft vibriert, wenn diese beiden aufeinander treffen, und es bleibt kein Auge trocken, wenn es dann doch nicht so ausgeht, wie erhofft…

3. Prairie/OA & Dr. „Hap“ Percy und The Crestwood Five (The OA, Part I & Part II): Prairie bzw. OA (Brit Marling) und Hap (Jason Isaacs) sind eigentlich Gegenspieler, aber es verbindet sie auch ein Band, das sie immer wieder zueinander führt. Die Crestwood Five sind die fünf so unterschiedlichen Menschen, denen OA die fünf „Movements“ beibringt. Die Verbindung zwischen der Lehrerin BBA und den vier jungen Menschen wird das erste Mal besonders stark in der letzten Folge der ersten Staffel offenbar, wenn die fünf beim Amoklauf an der Schule die fünf Movements machen. Gänsehaut pur.

4. Wolfgang & Felix / Bug & Nomi (Sense8): Also, eigentlich haben ja ALLE Hauptcharaktere – die Sensates – so eine gute Chemie zueinander, dass es schwierig ist, einzelne Beziehungen herauszugreifen – zumal die irgendwann ja alle in wunderschön in Szene gesetzten Orgien zusammenfinden. Deswegen ein paar Beziehungen von Sensates zu Nicht-Sensates. Wolfgang (Max Riemelt) und Felix (Max Mauff) sind beste Freunde, mehr als das, wie Wolfgang sagt: „He’s my brother. And not by something as accidental as blood… by something much stronger. By choice.“ Und das ist spürbar. Ich möchte auch noch Bug (Michael X. Sommers) und Nomi (Jamie Clayton) nennen – aber einfach weil Bug so ein wunderbarer Freund ist, der Nomi so akzeptiert wie sie ist und bei all den verwirrenden Ereignissen nicht das Weite sucht, sondern seinem alten Kumpel (samt Anhang) so gut hilft wie er kann. (Außerdem ist er einfach ein liebenswerter Charakter, gespielt von einem liebenswerten Menschen. ❤ )

5. Max & Furiosa (Mad Max: Fury Road): Erst kämpfen sie gegeneinander, dann miteinander. Als Furiosa (Charlize Theron) schwer verletzt ist, tut Max (Tom Hardy) alles, um sie zu retten (gibt ihr sein Blut). Er bringt sie und die anderen zurück – und der letzte Blick, den er mit Furiosa austauscht, sagt alles.

6. Kate & Kevin & Randall Pearson (This Is Us): Wer die Serie This Is Us kennt und mag, dem*der muss ich nicht erklären, wie diese Geschwister miteinander umgehen, welch starkes Band sie verknüpft, und dass ohne die Chemie zwischen den drei Pearson-Geschwistern (als Erwachsene gespielt von Chrissy Metz, Justin Hartley und Sterling K. Brown) die Serie nicht so gut funktionieren würde.

7. Logan/Wolverine & Prof. X (Logan) / Prof. X & Magneto (X-Men-Reihe): Zwei Gespanne aus dem X-Men-Universum. In Logan hat mich die Beziehung zwischen Professor X (Patrick Stewart) und Wolverine (Hugh Jackman) zu Tränen gerührt, im Rest der X-Men-Reihe ist das Band zwischen Charles/Professor X und Erik/Magneto für mich die maßgebliche, wenn auch sehr schwierige Beziehung, und zwar in beiden Reinkarnationen, also zwischen den jungen (James McAvoy und Michael Fassbender) und den alten (Patrick Stewart und Ian McKellen) Freunden und Widersachern.

8. J.D. & Dr. Cox (Scrubs): In den acht Jahren gibt es ja nur ganz wenige Szenen, in denen J.D. (Zach Braff) mal annähernd das bekommt, was er sich von Dr. Cox (John C. McGinley) wünscht. Umso mehr hat es nicht nur J.D. berührt, sondern auch mich, wenn Dr. Cox sich z. B. einfach nur mit einem simplen „Thank you“ bei ihm bedankt, nachdem J.D. ihn aus seinem Tief (nach dem Tod von drei Patient*innen, die an den gespendeten Organen eines Mannes, der an Tollwut verstorben war, zugrunde gingen) rausgeholt hat. Ich glaube, neben Buffy & Giles ist das wohl mein Lieblings-Schüler*in-Mentor*in-Gespann. Ich LIEBE diese beiden aus vollstem Herzen.

9. Sidney Chambers & Geordie Keating (Grantchester): Die Freundschaft zwischen dem Vikar Sidney Chambers (James Norton) und dem gut 20 Jahre älteren „Copper‟ Geordie Keating (Robson Green) hat Höhen und Tiefen, hält aber letztlich stand, trotz unterschiedlicher Ansichten in ganz essentiellen Dingen. Ich war schrecklich traurig, als Norton aus der Serie ausgestiegen ist, weil sie für mich zum großen Teil aufgrund der ganz besonderen Freundschaft zwischen den beiden so sehenswert war.

10. Emily Dickinson & Sue Gilbert (Dickinson): Meine neueste Entdeckung – dank dem Stepnwolf, der die Serie z. B. HIER auch lobend hervorhebt – stammt aus der Apple TV+-Eigenproduktion über die amerikanische Dichterin Emily Dickinson. Emily (Hailee Steinfeld) und ihre beste Freundin Sue (Ella Hunt), mit der sie auch etwas mehr als nur Freundschaft verbindet, haben insbesondere in der 1. Staffel (mit der zweiten bin ich nicht ganz durch) eine fantastische Chemie, die schon sehr stark in Richtung romantische Liebe geht, was aber zur damaligen Zeit noch keine „Option“ war; und so heiratet Sue schließlich Emily‘s Bruder Austin.

So, das war meine Top 10+ – jetzt seid ihr dran! 🙂

Media Monday #505 – on Tuesday

Am Samstag müssen die Noten eingetragen sein, für die Korrektur der Schulaufgabe in der 13. Klasse hatte ich – statt sonst 3 Wochen in der Oberstufe an der FOS – 1 1/2 Wochen. Da ich aber die Arbeiten auch noch vorher rausgeben wollte, habe ich sie eben bis heute fertig haben wollen. Deswegen gibt es heute mal wieder den Media Monday mit einem Tag Verspätung (irgendwann musste ich auch schlafen…).

1. Im Kampf der Streaming-Dienste hat jetzt Disney mit seinem STAR-Channel (nur für Erwachsene) eine Schippe draufgelegt. Mich haben sie damit gleich mal zum Bingewatching der Serie The Gifted (X-Men-Universum – spielt sozusagen zwischen Logan und der Zukunftsebene bei X-Men: Days of Future Past) gebracht. Mir gefällt die Serie unheimlich gut – ich hab halt ein Herz ❤ für Mutanten… 😉

2. The East (auch auf Disney+ STAR) war für mich eine erfreuliche Entdeckung, quasi ein Geheimtipp, denn das ist ein Film (2013) in Regie von Zal Batmanglij und geschrieben von ihm und Brit Marling. Die beiden sind die Schöpfer von The OA, und so hat auch diese auf den ersten Blick klassische Undercoveragenten-Story durchaus einen besonderen Touch.

3. Auch jetzt noch ist Fotografie eine Form des Eskapismus für mich, die mich einfach allen Stress für einen Moment vergessen lässt. Unter anderem, wenn es der Himmel, samt „Snow-Moon“, besonders gut mit mir meint, oder wenn es mir das erste Mal gelingt, den Mond – aus der Hand im 4. Stock aus dem Fenster! – bei Nacht mit sichtbaren Kratern zu fotografieren (ein Dank geht raus an Jochen für seine Tipps!). ❤

In klein:

Ausgeschnitten in groß:

4. Was es braucht für eine in allen Punkten überzeugende Produktion, stellt Hamilton unter Beweis, denn von der genialen Musik und den Lyrics, über die Besetzung, der Choreografie, das Bühnenbild, bis hin zur Beleuchtung und den Kostümen ist alles so perfekt aufeinander abgestimmt, dass ich auch beim x-ten Anschauen immer wieder staune und dem „Musical-Film“ alle Preise der Welt verleihen würde (obwohl ich immer noch keine Kritik verfasst habe 😳 ). Den Golden Globe hat dann aber in der Kategorie „Best Motion Picture – Comedy or Musical“ Borat gewonnen… :-/

5. Hamilton kommt mit einer bestechenden Playlist an Songs daher, die ich nicht müde werde anzuhören. Ich glaube, es gibt tatsächlich kein „Album“, das ich so oft immer wieder angehört habe, wie das gesamte Musical. Auf die einsame Insel darf nur ein Album mit? I‘m not throwing away my shot!

6. Wenn TV/Laptop mal ausbleiben, bevorzuge ich es ja, man mag es kaum glauben, derzeit Graphic Novels zu lesen. Rückt mal raus mit Tipps, was ich nach Neil Gaimans The Sandman lesen soll!

7. Zuletzt habe ich endlich die BBC-Serie Staged (Series 1 & 2) mit David Tennant und Michael Sheen (bzw. Michael Sheen und David Tennant – Insider wissen, worauf ich anspiele 😉 ) gebingt und das war wohl das Beste, was Covid-19 und der Lockdown in Großbritannien hervorgebracht haben, weil die beiden einfach die beste Chemie haben, auch wenn sie mal sauer aufeinander sind (oder gerade auch dann). Es ist so f*cking brilliant, wie Tennant und Sheen hier sich selbst spielen. Dazu kommt – neben den Partnerinnen der zwei Hauptdarsteller und dem Regisseur Simon Evans und seiner Schwester – ein überaus bunter Reigen an überraschenden „Cameos“ (insbesondere in der 2. Staffel), die mich immer wieder zum Kreischen gebracht haben. Geniales Konzept, überaus unterhaltsam umgesetzt. Ich liebe alles daran (wie man heute so sagt)!!! ❤

X-Men: Dark Phoenix (2D)

(Obwohl ich den Plot nicht im Detail schildere, komme ich in dieser Kritik nicht ohne Spoiler aus, habe aber die entsprechenden Stellen gekennzeichnet und in weiß geschrieben. Bitte zum Lesen markieren.)

Quelle: IMDb, Copyright: 20th Century Fox / Bad Hat Harry / Marvel Entertainment…

So, ich wage mich an meine erste Filmkritik seit langem (ist es tatsächlich wahr, dass meine letzte Filmkritik im Oktober veröffentlicht wurde? 😮 😳 😥 ) – irgendwie muss die Filmkritikschreibblockade (es lebe die deutsche Sprache! 😉 ) ja mal gebrochen werden. Warum nicht mit dem letzten Teil der Reihe eines Universums, das ich sehr liebe: X-Men. Als vor einigen Jahren bekannt wurde, dass James McAvoy den jungen Charles Xavier spielen sollte, war ich interessiert, aber tatsächlich war ich damals wohl noch gespannter auf Michael Fassbender als Magneto (Erik Lehnsherr). James hat mich dann aber spätestens ab Days of Future Past so richtig erwischt. ❤ Und so schnitt sogar der im Rückblick (und nach zweiter Sichtung) sehr schwache Apocalypse noch recht gut ab, wie ihr hier nachlesen könnt.

Den nun letzten Teil mit den „jungen X-Men‟ (auch nicht mehr ganz so jung) habe ich mir in bester Begleitung an meinem Geburtstag angesehen, weil er da in Halle Neustadt in OV lief. Ich bin nicht mit allzu hohen Erwartungen herangegangen, nachdem die Kritiker sich ja nicht gerade mit Lob überschlagen hatten (Metacritic: 43 von 100, Rotten Tomatoes: 23% bzw. 4,63 von 10). Trotzdem war ich etwas überrascht, mit welch gemischten Gefühlen ich aus dem Kino gegangen bin. O-Ton: „Ich weiß nicht recht, was ich von dem Film halten soll.‟ Über vieles bin ich mir erst nach einigen Tagen Überlegung und nach dem Lesen einiger Kritiken klar geworden. Und so konnte ich meinem Bruder auf die Frage, „Und, war Dark Phoenix so schlecht wie Rotten Tomatoes klingt, oder nur ganz okay oder sogar gut?‟ nur antworten: „Zwischen ganz OK und schlecht.‟

Doch fangen wir mit den positiven Punkten an. Die Anfangssequenz im Weltall war ein optischer Leckerbissen. Überhaupt habe ich visuell nichts auszusetzen – gefilmt ist Dark Phoenix ganz wunderbar (von Mauro Fiore, der u.a. DP bei Avatar und Real Steel war, der sich mit dem Genre also auskennt). Dazu kommen einige hervorragend choreografierten Kampfszenen, insbesondere die auf und im fahrenden Zug gegen Ende des Films. Das hat viel Spaß gemacht, und es gab eine Szene, bei der ich gerne Szenenapplaus gespendet hätte (das Publikum hat aber nicht so recht mitgezogen…). Ich liebe es nach wie vor, wie die Mutanten ihre Kräfte einsetzen, daran kann ich mich eigentlich nicht satt sehen.

Was ich aber nun wirklich langsam satt habe, das ist, wie sich Erik/Magneto entwickelt, bzw. wie er sich eben nicht weiterentwickelt. In jedem Film geht es darum, wie er erst „gut‟ ist, dann etwas Schreckliches erlebt und deswegen Rache üben will (sei es an einem Mann/Mutanten (First Class) oder der ganzen Menschheit (Apocalypse)), und zuletzt dann aber doch wieder geläutert ist und ihm somit auch irgendwie alles vergeben ist. Und in Dark Phoenix? Da lebt er erst abseits der Menschen und der Mutanten-Truppe von Professor X auf einer Insel. Man könnte meinen, er müsste langsam vielleicht mit seinen „Entgleisungen‟ (Hey, er war bereit, die ganze Menschheit mit Apocalypse zu zerstören und hat den Tod so einiger weniger VIELER unschuldiger Menschen zu verantworten!) zu der Einsicht gekommen sein, dass sein Rachekonzept irgendwie nicht so die ganz tolle Idee ist, wenn er irgendwie zu redemption kommen will. SPOILER: Aber nein! Raven wird durch Jean getötet, allerdings deswegen, weil sie ihre Kraft nicht unter Kontrolle hat (wofür sie GAR nichts kann), also im Grunde genommen war es ein Unfall. Egal. Es war Raven, also muss Erik los, Jean finden und sie töten. Klarer Fall, oder? Magneto hat Tausende auf dem Gewissen, Jean tötet „aus Versehen‟ eine Mutantin – und muss natürlich dafür sterben. Logisch! Ach so, ja, am Ende checkt er dann natürlich wieder, dass das vielleicht doch falsch war und hilft dann doch wieder Charles & Co. – die er vorher bekämpft hat, denn die wollen Jean LEBENDIG finden und ihr helfen – im großen Endkampf. Ach ja, und ganz am Ende trifft er sich mit Charles in Paris zum Schach. Ende gut, alles gut?!?? So sehr ich die Chemie zwischen Charles und Erik liebe – das Ende war dann doch zu versöhnlich. /SPOILER Ich finde ja, dass dadurch Magneto als ein sehr schwacher Charakter gezeichnet wird, der immer wieder in alte, unbewährte Muster verfällt, sobald irgendetwas schief läuft. Grow up, already! Sehr schade, das hat er nicht verdient…

Was mich auch sehr irritiert hat, ist die Tatsache, dass einige Figuren doch ziemlich „out-of-character‟ handeln, vor allem Hank. SPOILER: Ja, er liebt(e) Raven – und zwar schon seit First Class -, aber dass er nun ausgerechnet derjenige ist, der Magneto rekrutiert, um Jean zu töten, das will ich nicht glauben. Gut, natürlich könnte man so argumentieren, dass da halt das „Beast‟ in ihm durchkommt, durch die Trauer, aber aus meiner Sicht passt das trotzdem nicht zu Hanks Charakter, so wie ich ihn durch die bisherigen Filme kennengelernt habe. /SPOILER

Leider hat mich auch Professor X nicht so ganz emotional erreicht wie in den Vorgänger-Filmen, was besonders traurig ist, weil ja James Emotionen eigentlich extrem gut rüberbringen kann. Ich laste dies dann auch eher Drehbuch und/oder Regie (Simon Kinberg) an. Sophie Turner ist dagegen wirklich gut, ihr Spiel als Jean/Dark Phoenix hat mich überzeugt, die Liebe zwischen ihr und Scott/Cyclops (Tye Sheridan) jedoch spüre ich nicht so recht.

Noch ein Wort zu den Villains: Jessica Chastains Vuk ist zwar durchaus eine Verbesserung im Vergleich zu Apocalypse (der arme Oscar Isaac konnte da nichts ausrichten), und die Hintergrundstory (SPOILER: Aliens! /SPOILER) auch leidlich interessant, aber so richtig in Erinnerung bleibt sie auch nicht. Ein weiterer schwacher Bösewicht in der langen Geschichte der schwachen Bösewichte in Comic-Verfilmungen…

Fazit: Die X-Men und X-Women werden zwar bildgewaltig in Szene gesetzt, Plot und Charakterentwicklung lassen aber zu wünschen übrig. Für mich kein würdiger Abschlussfilm – zumal das Ende dann wieder viel zu aufgesetzt versöhnlich wirkt. 5 von 10 Punkten.

Logan (James Mangold, USA 2016)

Quelle: cinema.com

Kurios: Das Kinoticket zu diesem Film hat mich mehr gekostet als das Day-Ticket für The Red Barn in der 1. Reihe. Woran lag’s? Ich habe mir diesen Film im IMAX des Cineworld am Leicester Square in London angesehen, und zwar für *hust* 21 Pfund. 😮 Ich fand die Möglichkeit, diesen Film auf der GANZ großen Leinwand zu sehen einfach zu reizvoll, um mich über den gesalzenen Preis zu ärgern. Immerhin haben wir am Ausgang ein Filmplakat in die Hand gedrückt bekommen, und zwar auf gutem, etwas festerem Papier, sodass es sogar den Flug nach Hause einigermaßen überstanden hat:

Hat es sich wenigstens gelohnt? Ich finde, ja! Da ich den Film vorwiegend wegen der Gefühle, die er bei mir ausgelöst hat, so „genossen‟ habe, komme ich diesmal nicht um Spoiler herum, auch wenn es keine Zusammenfassung des Inhalts gibt. Ich muss aber einzelne Szenen herausgreifen, um zu erklären, warum mir dieser Film so nahe gegangen ist. Für diejenigen, die den Film noch nicht gesehen haben, stelle ich das Fazit an den Anfang – wer danach weiter liest, tut dies auf eigene Gefahr! 😉

Meine Meinung kurz gefasst (bei mir abgeschrieben):

Logan ist aufwühlend, weil dieser Film – der mit großem Abstand BESTE der Wolverine-Filme – einfach nur weh tut. Sehr! Raw, brutal, deeply emotional – I loved it!

Der einzige kleine Kritikpunk: Die Bösewichter sind einmal wieder „böse Wissenschaftler‟, die ihre wissenschaftlichen Ergebnisse dem „bösen Militär‟ zur Verfügung stellen. Das ist nicht gerade originell, aber passt für mich insgesamt trotzdem zum Film, da das ja ein Thema ist, das die ganze X-Men-Reihe durchzieht.

(hier noch spoilerfrei)

Der Regisseur James Mangold hat sich ein R-Rating für seinen letzten Wolverine-Film erstritten – und das tut dem Film irgendwie gut, auch wenn ich die Gewalt z. Tl. schon sehr, sehr hart fand. Aber dadurch wirkte der Film für mich irgendwie realer, denn bei comic-artiger Gewalt kann man sich sonst ja oft davon distanzieren, entweder weil es so over the top ist, dass man es schon nicht mehr ernst nehmen kann, etwa wenn sich der Gott Thor und Iron Man gegenseitig durch die Luft schleudern, oder es ist gar nicht ernst gemeint (wie in der anderen R-rated Comic-Verfilmung Deadpool). Die Gewalt hier ist greifbar, jeder Schlag, jedes Zusammentreffen von Krallen und Fleisch und Knochen versetzt dir einen Schlag in die Magengrube. Das mag für Fans der leichteren Comic-Unterhaltung (etwa The Guardians of the Galaxy) zu viel des Guten sein, und auch für mich war es grenzwertig. Trotzdem finde ich es insgesamt betrachtet die richtige Entscheidung. Gerade Wolverine stand ja eigentlich schon immer mehr für die „animalische‟ Art des Nahkampfes, während andere der Mutanten aus dem X-Men-Universum, wie Magneto oder Professor X – oder auch Storm und Cyclops -, aus der Ferne ihre Gegner bekämpf(t)en. Und Nahkampf ist einfach immer brutaler.

(VORSICHT: ab hier mit Spoilern)

Mich hat dieser Film einfach unfassbar traurig gemacht. Ich informiere mich ja im Vorfeld meistens recht wenig über Filme, von denen ich eh weiß, dass ich sie sehen will, und so war mir nicht unbedingt schon vor Sehen des Films klar, dass die beiden Hauptcharaktere sterben würden. Im Laufe des Filmes wurde mir das aber immer bewusster, und es befiel mich, schon bevor sie starben, eine tiefe Traurigkeit. Es rührte mich zutiefst, zu sehen, wie der einst so mächtige Charles Xavier auf die Hilfe von Logan und Caliban (Stephen Merchant) angewiesen war und fern von Zivilisation „gehalten‟ werden musste, weil er seine Kräfte nicht mehr unter Kontrolle hat. Professor X war einfach auch schon immer mein Lieblings-X-Man (neben Wolverine), und zwar nicht erst seit den Prequels mit James McAvoy. In diese Trauer mischte sich aber auch eine bittersüße Note, dadurch dass hier noch einmal klar gemacht wird, wie tief die Verbindung zwischen Logan und Charles ist. Diese Entschlossenheit, mit der Logan eingreift, als Charles in Gefahr gerät, hat mich zutiefst bewegt!

Dadurch, dass der ganze Film so realistisch erschien, hatte ich nicht nur das Gefühl, dass dies nun der endgültige Abschied von Logan und Charles ist, sondern ich trauerte auch um Patrick Stewart und Hugh Jackman. Nachdem ich nun das zweite Mal Patrick Stewart in der Rolle eines doch sehr gebrechlichen und gezeichneten alten Mannes gesehen hatte (zuerst in dem Theaterstück No Man’s Land im letzten Herbst), konnte ich mich nicht dem Gefühl erwehren, dass auch Patrick Stewart von uns geht. Dieser Schmerz traf mich zutiefst – und es graut mich vor dem Tag, an dem dieser Schmerz real wird. 😥

Dazu kam der so gut nachvollziehende Schmerz, den Logan verspürt haben muss, als er, Charles und Laura (die Neuentdeckung Dafne Keen) einen Abend bei einer normalen Familie verbringen (ein schönes Wiedersehen mit Eriq La Salle aus E.R.). Die drei treten wie eine Familie auf: Großvater Charles, Vater Logan und Tochter Laura, und es wird noch einmal schmerzlich bewusst, dass Logan so ein Leben nie haben konnte (Charles im Übrigen ja auch nicht). Außerdem liegt ja auf vielen Mutanten aus dem X-Men-Universe der Fluch, dass „normale Menschen‟ aus ihrem Umfeld mit dem Tod bedroht sind. Das sahen wir in X-Men: Apocalypse bzgl. Erik/Magneto, und das passiert hier auch wieder mit dieser netten, unschuldigen Familie. Dass dann auch noch ein Klon von Logan Charles tötet, macht dessen Tod für Logan sicher noch schwerer, denn man könnte ja sagen, dass seine Existenz schuld daran ist.

Logans Tod wird dann besonders schmerzlich durch die sich langsam aufbauende Beziehung zu Laura. Als diese zuletzt „Dad‟ zu ihm sagte, liefen mir die Tränen herunter. Auch wenn sich Logan ja zunächst dagegen gewehrt hat, der Krankenschwester, die Laura aus den Klauen der bösen Wissenschaftler gerettet hatte, zu helfen, wächst ja die Beziehung zwischen ihm und Laura schließlich so weit, dass er alles tut, um ihr das Entkommen zu ermöglichen. Es gibt Kritiker, die finden, dass dieses Zögern Logans, was seine Hilfe anbelangt, nicht zu ihm passe. Ich dagegen fand es absolut nachvollziehbar nach allem, was er erlebt hat. Er hat ja auch zu Beginn des Filmes im Grunde genommen schon mit seinem Leben abgeschlossen.

Und dann noch dieser Song von Johnny Cash beim Abspann (eine sehr ungewöhnliche Wahl für eine Comic-Verfilmung, aber absolut passend und effektiv hier):

9 von 10 Punkten!

Deadpool (Tim Miller, USA/Kanada 2016): Kurzkritik

Lachen ist gesund: Ich habe mir am Freitag bei diesem Film mit Ryan Reynolds als „Superhero‟ Deadpool meine Kopfschmerzen einfach weggelacht – was für ein Spaß!

Quelle: moviepilot.de

Nun ist es so: Ich schaue mir zwar fast alle Comic-Verfilmungen an, lese aber weder Comics, noch versuche im Vorfeld an so viele Informationen wie möglich zu kommen – ganz im Gegenteil. Und so ging ich auch in diesen Film nur aufgrund eines Trailers, den ich im Kino gesehen hatte. Der hatte ganz witzig ausgesehen – das Außmaß des Funs konnte ich allerdings kaum erahnen. Es geht schon los bei den Opening Credits. Da stehen nicht die Namen, sondern Kommentare wie „a British villain‟ oder bei den Drehbuchautoren: „The real heroes‟ (oder so ähnlich). Die ersten Lacher hat der Film also schon ganz am Anfang auf seiner Seite. Außerdem wird von vornherein klar gemacht: „Leute, wir drehen hier einen Film‟, indem sich Deadpool schon sehr bald direkt an den Zuschauer wendet.

Viel Plot hat der Film nicht:

Nach einer Krebsdiagnose unterzieht sich Wade Wilson (früher Special Forces-Mitglied, jetzt, hm, ich nenne es mal: Auftragsschläger/-killer; absolut fantastisch gespielt von Ryan Reynolds) einem gefährlichen Experiment, das ihn laut einem Recruiter zu einem Superhelden machen soll und das ihn schlussendlich zwar  mit beschleunigten Heilungskräften ausstattet – und somit der Krebs geheilt wird, aber sein Äußeres so verunstaltet, dass er sich nicht mehr traut, seiner Freundin (Morena Baccarin) gegenüberzutreten. Mit seinen neuen Fähigkeiten macht er sich auf die Suche nach Ajax (Ed Skrein), der für das Ergebnis des Experiments verantwortlich ist (und ihn fast getötet hätte)… Dabei verhält er sich nicht gerade wie ein Superhero, was dazu führt, dass zwei X-Men (Colossus und Negasonic Teenage Warhead) versuchen, ihn „auf die gute Seite der Macht‟ zu ziehen.

Der Plot ist es also nicht, was den Film (für mich) so sehenswert macht – es sind im Grunde genommen einzig und allein die Dialoge und die überzeichneten Actionszenen, bei denen Köpfe fliegen und Gegner förmlich an die Wand geklatscht werden (wie im Comic halt – absichtlich überzogen). Wer Kick-Ass mochte, wird vermutlich auch hier seinen Spaß haben, wobei hier nicht nur die Gewalt für ein R-Rating in den USA führte, sondern auch die vulgäre, respektlose Sprache, die Ryan Reynolds so rüberbringt, dass man aus dem Lachen kaum noch herauskommt (und dadurch die nächste Pointe verpasst). Dazu kommen unzählige Anspielungen auf das Marvel- und X-Men-Universum – und selbst frühere Rollen von Ryan Reynolds bekommen ihr Fett ab. Da im Film immer wieder die vierte Wand durchbrochen wird, können auch Gags gemacht werden, die in einen „normalen Marvel-Film‟ nicht passen würde. Eine einmalige Sichtung reicht gar nicht aus, um alle guten One-Liner zu erfassen!

Fazit: Hilariously funny! Ryan Reynolds at his best! 9 von 10 Punkten.

Kleine Episode am Rande des Kinobesuchs: Ein Kinogänger kam im Deadpool-Outfit, worauf ein anderer junger Mann, der vor uns rausging, meinte, dass so ein Deadpool-Onesie auch nicht schlecht wäre. Da er Brillenträger war, sagte ich: „Ist halt immer ein bisschen blöd, so mit Brille…‟ Worauf er folgendermaßen (sinngemäß) so reagierte: „Da bräuchte man erstmal so nen Arsch wie Ryan Reynolds.‟ Ich konnte mir ein „No comment‟ daraufhin nicht verkneifen… :mrgreen: Aber prinzipiell habe ich das noch kaum erlebt, dass ein Hetero-Mann öffentlich sagt, dass ein anderer Mann ein geilen Arsch hat (, denn das war ja hier impliziert). 😀

Why I love… #4: James McAvoy

I met him and just thought, ‚Oh well god, what I lovely young man,‘ and then I started acting with him and I thought, ‚Oh god, no! I’m sorry! I’m working with a future legend! WHOOPS!‘

That’s how Anne Hathaway, co-star of James McAvoy’s in Becoming Jane described her first encounters with James in a behind-the-scenes interview – and these words just fit perfectly to how my infatuation with James progressed.

 

The first time I took notice of this Scottish actor was – fittingly – when watching The Last King of Scotland. Even though Forest Whitaker is the overpowering force in this movie (winning the Oscar for a mind-blowing performance), I did appreciate James’s work and his accent. From then on I knew his name and face – but it was more like „what a lovely young man“ than „future legend“. Between then and today I’ve watched quite a number of movies starring him but the future-legend feeling really just hit me quite recently with two performances: his tour de force in Filth and his (second) portrayal of the young Charles Xavier (Professor X) in X-Men: Days of Future Past. Since the the last X-Men-instalment I’ve become quite obsessed with James McAvoy and have tried to catch up on his earlier work. So I’ve seen him play historical figures (in Becoming Jane, The Conspirator, The Last Station), leading men in romantic movies/comedies (Penelope, Starter for 10), a young man suffering from Duchenne muscular dystrophy (Inside I’m Dancing), a sous chef (Macbeth), a detective/action hero (Welcome to the Punch) and the boyfriend of a lead character in a comedy series (Shameless). The quality of the productions may vary but James’s performances never disappoint.

 

Here’s a list of the movies I’ve seen (I’ve tried to put them in the chronological order of my having watched them):

 

The Chronicles of Narnia: The Lion, the Witch and the Wardrobe, 2005 (Mr. Tumnus)

 

I can’t say that James stood out in this film version of the story by C.S. Lewis, as opposed to, for instance Tilda Swinton, who was spectacular as the White Witch.

 

The Last King of Scotland, 2006 (Dr. Nicholas Garrigan)

 

As I said earlier, the performance that really blows your mind in this movie is Forest Whitaker’s. Still, I do remember that I did find myself mildly intrigued by this young Scot. Ever since the Lord of the Rings trilogy, I had fallen in love with the Scottish accent (as Pippin was played by Scottish Billy Boyd), so that was one reason why I liked the character James played. Now, when I rewatched the movie some weeks ago, I could see much more clearly the glimpses of his genius. Plus, I’ve noticed a pattern for some of his roles: quite often he has played characters who are slightly naïve in the beginning and often learn the hard way that life isn’t as easy as it seems (see also: Wanted, Atonement, The Conspirator, The Last Station, even – to some extent – X-Men). You could not say he’s typecast in these roles, however. But James can portray this transformation beautifully. You can truly see Dr. Garrigan’s horror when he realizes that people have died because of his – seemingly – innocent actions.

 

Wanted, 2008 (Wesley)

 

I don’t really recall what I felt when watching this movie when it first came out. I think at that time I still moderately liked Angelina Jolie, and I thought the action sequences were fantastic. I did think James was OK, but I still did not really fall for him. Having watched it again recently – despite my increasing dislike of Angelina Jolie – I tremendously enjoyed watching James in such a physically demanding role, and it surely was a stepping stone for further Hollywood engagements. The movie itself, however, has some serious plot holes and inconsistencies (his father is played by the German actor Thomas Kretschmann, who is only 17 years his senior – not very convincing).

 

Gnomeo & Juliet, 2011 (Gnomeo’s voice)

 

Oh well, not much to say about this one…

 

Atonement, 2007 (Robbie Turner)

 

Even though I already liked this movie the first time I watched it (on DVD, shorty after I had read the book), it really hit home when I saw it a second time a few weeks ago. James can showcase both his talents as a romantic lead (the scenes with Keira Knightley are so electric I almost had to hold my breath; the library scene being one of the hottest love scenes I’ve ever seen) and a dramatic actor. Of course, it helps that this is one of the best book adaptations ever, with one of the most awe-inspiring war scenes (five minutes of Dunkirk without any cut!) and one of the saddest endings. The movie was nominated for and won several awards: among others, James was nominated for Best Performance by an Actor in a Motion Picture – Drama at the Golden Globes, he and Keira Knightley won Best Seduction (what a great category!) handed out by the Alliance of Women Film Journalists, and James won Best Actor at the Empire Awards in the UK.

 

X-Men: First Class, 2011 (Charles Xavier)

 

Interestingly, even though I hadn’t really fallen „in love“ with James McAvoy yet, I remember that I was thrilled when I heard who was going to play the young alter egos of Professor X (James McAvoy) and Magneto (Michael Fassbender). I thought they were the perfect choices and I really enjoyed the movie – and the chemistry between Charles Xavier and Erik Lehnsherr (I’m not a slasher, but I do see why there’s so much fan fiction and fan art about this slash-pairing!). I must admit that this is not only due to James’s appearance, I also have a thing for Michael Fassbender. The two are great together – so this was the first movie starring James McAvoy I also had to own on DVD after having seen it in the movie theater.

 

Trance, 2013 (Simon)

 

This movie by Danny Boyle gives James the chance to display a wide range of different emotions – from being very cool to being increasingly confused to fearing for his life. A great vehicle to show what he can do.

 

Filth, 2013 (Bruce Robertson)

 

Now, THIS is James’s jaw-dropping, mind-boggling performance that at times had me shake my head in disbelief while sitting in the movie theatre. The way he switches from being a total d*ck to being completely vulnerable within seconds is the stuff legends are made of. Mark Kermode from The Guardian said James McAvoy was „electrifying as Bruce Robertson“ and talked about his“powerhouse performance“. I couldn’t agree more.

 

Neverwhere, 2013 (radio play) (Richard Mayhew)

 

Well, I’m actually not quite sure whether I downloaded this radio play before or after having seen Filth. Plus, I must admit, I originally was drawn to this more because a fellow blogger had this on her list of audio appearances of Benedict Cumberbatch, who does have a rather small role as the Angel Islington in that play. James, however, is the protagonist Richard Mayhew (a Scot :))  and it was great to let him talk me to sleep… 😉

 

X-Men: Days of Future Past, 2014 (Charles Xavier)

 

James’s deeply emotional portrayal of the broken-hearted Charles Xavier (in the 70s with long hair) broke my heart. The movie had me repeatedly in tears – sometimes just because I couldn’t believe my eyes – and if it hadn’t been a late-night screening, I would have watched it a second time right after the curtains were drawn. What really almost shocked me was the fact that I caught myself thinking ,“Wow, his Xavier is even more interesting than Patrick Stewart’s!“ Patrick Stewart is a legend, in my view; being not only a notable Shakespearean actor, but also the iconic Star Trek Captain Picard. Yet, while Stewart’s Professor X is wise and well-adjusted, as well as powerful in a restrained way, McAvoy shows how a younger Xavier struggles to find his way, you see him less restrained but giving in to his feelings. Patrick’s Professor X seems almost a bit like a saint, a superior being, whereas James’s Charles Xavier seems more human, somebody who has to deal with loss and failure – like all of us. Of course, all this was surely intended in the screenplay, but the way James delivers it is simply awe-inspiring.

 

Catching up with his earlier work (seen AFTER X-Men: Days of Future Past):

 

Becoming Jane, 2007 (Tom Lefroy)

 

 

Funny, charming, tragic. Great chemistry between Tom (James) and Jane Austen (Anne Hathaway)!

 

The Conspirator, 2010 (Frederick Aiken)

 

 

Interesting but not deeply captivating piece of history about the trial against the mother of a young man who had conspired in the assassination of Abraham Lincoln. Solid performances by James, who plays her reluctant defense lawyer, and Robin Wright, who has the title role.

 

The Last Station, 2009 (Valentin)

 

 

Naïve again! Wants to abstain from sex, as the Tolstoyans believed one should. But the chemistry – again – between Valentin (James) and Masha (Kerry Condon) is too strong to resist. James shows very well how Valentin is torn between his admiration for and loyalty to Tolstoy (Christopher Plummer), to Tolstoy’s wife (Helen Mirren), and his love for Masha. Side note: James’s wife Anne-Marie Duff plays Tolstoy’s daughter Sasha.

 

Shameless (Series 1), 2004 (Steve McBride)

 

 

Truthfully, I haven’t yet seen the whole first series, because the DVD I ordered is faulty and I haven’t yet contacted Amazon about it. But what I’ve seen so far once again proves that James knows how to create relationships between characters that you absolutely believe. Well, in this case here, the chemistry between him and Anne-Marie Duff was so good that they became a married couple in real life, too. The series itself is full of crazy characters amongst whom Steve (James) is one of the sanest ones.

 

Starter for 10, 2006 (Brian Jackson)

 

 

A real pity that this romantic comedy (starring in the female roles Alice Eve and the wonderful Rebecca Hall) didn’t really succeed at the box office. James is funny, and has a perfect partner to play with/against: Benedict Cumberbatch! The second movie with James in one of the lead roles and Benedict in a supporting role (the other one was Atonement, in which Benedict plays the most revolting character). This shows that James McAvoy had the bigger roles earlier, even though Benedict is slightly older. This doesn’t change the fact that today Benedict Cumberbatch seems to be the bigger „star“ (his IMDb-rating: #33 vs. James being only listed among the top 500, which I seriously do not understand), despite James’s iconic role in X-Men. (Of course, I love both actors!)

 

Macbeth, BBC Mini-Series „ShakespeaRE-Told‟ 2005 (Joe Macbeth)

 

 

A modern Macbeth: Joe is the sous chef at a three-Michelin-star restaurant. It’s the binmen – instead of the three witches – who prophesy that he will become the owner of the restaurant… Well, even though Macbeth is the shortest of Shakespeare’s plays, 90 minutes is, indeed, a bit too short to have all the murders and madness unravel. The film is OK, but James cannot show his true potential as a Shakespeare actor. I wish I had seen him on stage instead: he played Macbeth in an all-Scottish cast at the Trafalgar Studios in spring 2013 and was even nominated for an Olivier Award. Too bad I discovered my love for him too late…

 

Inside I’m Dancing, 2004 (Rory O’Shea)

 

 

James plays Rory, who suffers from Duchenne muscular dystrophy (which is fatal) but who manages to change the life of Michael (great perfomance by Steven Robertson), who has cerebral palsy and leads a boring life in a home for the disabled. I’m glad my love for James has brought this little gem of a film to my attention. It’s basically a buddy movie – and James convincingly portrays this unconventional character that brightens up his friend’s life, but whose own life is not meant to last. Funny and moving!

 

Welcome to the Punch, 2013 (Max Lewinsky)

 

 

Another role in an action movie – but since this film is utterly forgettable, foreseeable, and thus boring, James could have easily been replaced by a number of other actors. Easily James’s worst movie. He’s still giving a good performance (so is his „enemy“ Mark Strong), which is strongest when he is hurting, but the screenplay is simply too dull.

 

Penelope, 2006 (Max/Johnny)

 

 

(Interestingly, the excerpt is slightly different from the version I’ve seen on DVD.)

 

Call me sappy: I LOVED this fairy tale with a happy ending and the obvious (but true) message that you have to accept and love yourself. James is simply adorable in this movie! Like Penelope (Christina Ricci) I want to ask him to marry me. Period.

 

Perfect ending, actually, to my „slightly“ long „ode“ to future legend James McAvoy. Just a very few last thoughts on what else I found out about him in YouTube videos etc.:

 

  • He’s quite a good soccer player; has already taken part twice in Soccer Aid (England vs. The Rest of the World)

 

 

  • He’s not very vain: There is an interview on one of the DVDs, in which you can hear a tiny little burp that escaped James while he was speaking, for which he apologizes, but, apparently, it didn’t worry him that this would be forever on DVD. Somehow I found this quite endearing.
  • He is funny! Watch his appearances at talk shows, for instance with his Days of Future Past-pals at the Graham Norton Show or at fellow Scot Craig Ferguson’s Late Late Show – they’re hilarious!

 

(Don’t be confused if there’s Jon Cryer first – he created that idea of the „Vortex of Scottish Charm‟.)

 

Media Monday #161

Fast schon Ferien! Da ich in diesem Schuljahr mal nicht mit den 11. Klassen auf Studienfahrt bin, hatte ich am Freitag schon meinen letzten Unterrichtstag und geh morgen nur noch zum Kollegen-Sommerfest in die Schule. Also konnte ich in aller Ruhe die Fragen des heutigen Media Monday beantworten. 🙂

1. Das Stilmittel, Splitscreens einzusetzen, hat mir u. a. bei 24 und Kill Bill ganz gut gefallen, bleibt mir aber meist nicht in besonderer Weise in Erinnerung, weswegen ich auch erstmal googeln musste, um Beispiele zu finden, bei denen ich mich daran erinnern kann.

2. Selten gab es eine unsympathischere Hauptfigur als Bella aus Twilight (ich musste die ersten beiden Teile in der Sneak Preview über mich ergehen lassen), denn ich mag einfach keine Frauenfiguren, die immer nur gerettet werden müssen, die ewig leiden und ihr Leben von der „großen Liebe“ abhängig machen, statt ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

3. Mit einer Besetzung von James McAvoy / Benedict Cumberbatch / Tom Hiddleston hat man mich im Grunde schon am Haken, weil ich diesen drei Briten einfach unheimlich gern beim Schauspielern zusehe. James McAvoy ist eine relativ neue Liebe; dafür habe ich in letzter Zeit wie am Fließband Filme mit ihm nachgeholt. Dazu mehr demnächst in meiner englischsprachigen Rubrik „Why I love…“.

4. Es wird allerhöchste Zeit, dass der Hype um 50 Shades of Grey ein Ende findet, denn ich würde einen Henry Miller jederzeit dieser im Grunde nur etwas längeren Fan-Fiction-Story – basierend auch noch auf den Charakteren Bella und Edward (siehe 2.) of all things! – vorziehen. Außerdem finde ich es ärgerlich, dass für die deutsche Ausgabe das „50“ weggelassen worden ist und so mit dem Buch Shades of Grey von Jasper Fforde verwechselt werden kann.

5. Bester Nebeneffekt, mich mit meinen Seh- und/oder Lese-Gewohnheiten auf meinem Blog auseinanderzusetzen, ist, dass ich meine Ausdrucksweise im Deutschen wieder etwas verfeinern kann. Da ich Filme und Serien nahezu ausschließlich in Originalsprache (und das ist meistens Englisch) sehe und fast nur englischsprachige Autoren lese, muss ich manchmal richtig nachdenken, um abwechslungsreiches Deutsch zu verwenden. Nicht immer gelingt mir das, denn z. B. ist mir unter 1. kein anderes deutsches Wort für „Erinnerung/erinnern“ eingefallen, wohingegen mir auf Englisch auf Anhieb zwei in den Sinn kommen („remember“ und „recall“).

6. Wenn ich sehe, was alles so fürs deutsche Fernsehen produziert wird, kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden, weil – mal ganz abgesehen von Formaten, die mir ohnehin nicht zusagen, wie Reality- und Castingshows, z. B. – das meiste von der inhaltlichen und „handwerklichen‟ Qualität nicht annähernd mit dem mithalten kann, was Amerikaner oder Briten von ihren Fernsehsendern (Free-TV und Pay-TV) geboten bekommen.

7. Zuletzt gesehen habe ich X-Men: The Last Stand und das war eine weitere Bestätigung dafür, dass mein vager Eindruck, dass die neuen Filme (X-Men: First Class und, insbesondere, X-Men: Days of Future Past) besser als die alte Trilogie sind, nicht nur dem zeitlichen Abstand zur letzten Sichtung der Trilogie geschuldet ist, weil meines Erachtens die inneren Konflikte der X-Men in den neuen Filmen viel besser dargestellt sind. Gerade The Last Stand hätte da eigentlich mit Jean Grey so viel Potential, das aber vorwiegend in bombastischen SFX-Spektakeln verpulvert wird. Fast erschreckend finde ich, dass ich James McAvoy fast besser als Patrick Stewart finde, weil er irgendwie „more intense“ (das deutsche Wort „intensiv“ hat für mich nicht ganz dieselbe Bedeutung) spielt. Man kann Xaviers Gefühlswelt viel stärker in McAvoys Gesicht ablesen als in Stewarts. Natürlich liegt das auch an der Entwicklung des Charakters, der „alte“ Professor X soll ja auch eine gewisse Weisheit und Gelassenheit ausstrahlen. Spannender zu beobachten finde ich aber den noch nicht so gereiften Xavier.

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