Media Monday #768 – Woche 33 meines Sabbatjahres

Tja. Irgendwie findet es mein Körper wohl nicht so geil, dass ich ihn auf die andere Seite der Erde fliegen will, und legt mir deswegen lauter Steine in den Weg. Letzte Woche war’s der Rücken (der hat sich wieder „eingerenkt“), heute habe ich Schmerzen im linken Unterbauch… Ich hoffe inständig, dass sich das einfach bis morgen wieder gegeben hat, bzw. dass sich irgendetwas dahinter verbirgt, das in Windeseile behandelt werden kann. Ich hab ja mal gegoogelt, was alles so in Frage kommen könnte. 😳 Leute, langsam finde ich das nicht mehr witzig! 😦 Da ich dann morgen u. U. wieder mal beim Arzt rumsitze, schreibe ich lieber den Media Monday jetzt noch. Und die Oscar-Verleihung werde ich auch nicht live schauen – es sei denn, ich kann vor Schmerzen nicht schlafen, hahaha…

1. Der beste Film des vergangenen Jahres war für mich THE LIFE OF CHUCK, auch wenn der offiziell ja aus dem Jahr 2024 ist (bei uns aber erst im Sommer gelaufen; ich hab ihn auf dem Filmfest München gesehen) und somit für die Oscar-Verleihung keine Rolle spielt. Dieser Instant-Lieblingsfilm ist meiner Meinung nach einer der unterschätztesten Filme des letzten Jahres.

2. PEAKY BLINDERS war für mich eine Entdeckung, die mich Cillian Murphy verfallen ließ. Nun (ich glaube am 20.3.) kommt noch ein Film (nach Beendigung der Serie), mal sehen, ob ich den noch vor der Reise ansehen kann.

3. Die darstellerische Leistung von Timothée Chalamet in MARTY SUPREME ist sicherlich grandios. Gleichwohl würde ich Michael B. Jordan den Oscar für BEST ACTOR in SINNERS noch einen Tick mehr gönnen.

4. SINNERS (Dt. BLOOD AND SINNERS) hat es wirklich in allem getoppt, denn der Film hat die meisten Nominierungen aller Zeiten bekommen: 16 an der Zahl. Mal sehen, wie viele er dann tatsächlich bekommt. Ich fand ihn schon auf vielen Ebenen sehr, sehr gut.

5. Regelrecht episch, wie beispielsweise DANCES WITH WOLVES, fand ich schon schon lang keinen Film mehr.

6. SCRUBS ist einfach eine Serie, in der man sich bei einem Rewatch sofort wieder zu Hause fühlt. Wenn ich aus Neuseeland zurück bin, müssen wir wohl auch erst den Rewatch beenden, bevor wir das Reboot gucken können, von dem ich bisher nur Gutes gelesen habe. Apropos Reboot: Das BUFFY-Reboot wird nun doch nicht kommen, Hulu will es nicht ins Programm nehmen. Ich finde das OK.

7. Zuletzt habe ich AWAY von Gints Zilbalodis gesehen, und das war schon allein deswegen interessant, weil in diesem komplett allein von Zilbalodis erstellten, animierten Film kein Wort gesprochen wurde. Außerdem besticht der Film durch tolle Bilder (ein Kapitel im Film heißt „Mirror Lake“ – und was für wundervolle Spiegelungen gibt es dort!). Nun müssen wir auch endlich FLOW, das neue Werk des Regisseurs, anschauen.

UPDATE! Blogparade Reloaded: Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

Ich muss meine Liste updaten, nachdem ich das Ende der 2. Staffel von Dickinson gesehen habe, muss ich Emily und Sue rausnehmen, denn das ist dann schließlich doch alles andere als platonisch… 😳

Ihr seht also unten eine neue Nummer 10 (in Farbe), könnt aber gerne den Link zu eurer Liste noch unter dem alten Beitrag posten.

Hier nochmal die Regeln:

Es geht hier nicht um die besten Liebespaare, also scheiden echte Paare aus, die irgendwann – und sei es erst am Serienende – (auch sexuell) zusammenkommen. Es kann sich um Geschwister, Freund*innen, Bromance, und vieles mehr handeln. Und ja, ich erlaube auch „fast-Liebespaare“ – weil ich sonst ein ganz bestimmtes „Paar“ nicht nehmen dürfte… 😳

Wählt also bis 2. Mai eure Top 10 aus Film und/oder Serie aus, erstellt auf eurem Blog einen Artikel, auf dem ihr zu diesem hier verlinkt. Wenn ihr den Beitrag veröffentlicht habt, sagt mir doch hier in den Kommentaren Bescheid. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, ob ihr euch (nochmal) an diese Aufgabe wagt!!! 🙂 Ich würde mich natürlich auch über kurze Begründungen freuen. 😉

Noch ein kurzes Wort zu meiner Top 10. hatte – natürlich – wieder so meine Probleme, mich auf 10 zu beschränken, bzw. allen gerecht zu werden, die mir besonders am Herz liegen. Mit Sicherheit werden mir nach dem Veröffentlichen des Beitrags sofort Figuren einfallen, die ich vergessen habe (das Star-Trek-Universum fehlt z. B. komplett), insofern ist die Liste hier nur eine Momentaufnahme. Außerdem konnte ich mich bei zwei Serien und einer Filmreihe nicht auf ein „Gespann“ beschränken… 😳 Die Reihenfolge ist grob gewichtet, aber auch nicht in Stein gemeißelt.

So, und nun bin ich gespannt, was ihr zu meiner Auswahl sagt:

Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

1. Aziraphale & Crowley (Good Omens): Schon der Roman von Neil Gaiman lebt von der Freundschaft des Engels und des Dämonen. Michael Sheen und David Tennant machen daraus in der Amazon-Serie eine wunderbare (platonische) Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Figuren, die jedoch alles für einander tun würden. ❤ ❤

2. Fleabag & the Hot Priest (Fleabag): Es gibt wohl keine Fleabag-Fans, die nicht Feuer und Flamme für die Chemie zwischen Phoebe Waller-Bridge als Fleabag und Andrew Scott als „Hot Priest“ sind. Die Luft vibriert, wenn diese beiden aufeinander treffen, und es bleibt kein Auge trocken, wenn es dann doch nicht so ausgeht, wie erhofft…

3. Prairie/OA & Dr. „Hap“ Percy und The Crestwood Five (The OA, Part I & Part II): Prairie bzw. OA (Brit Marling) und Hap (Jason Isaacs) sind eigentlich Gegenspieler, aber es verbindet sie auch ein Band, das sie immer wieder zueinander führt. Die Crestwood Five sind die fünf so unterschiedlichen Menschen, denen OA die fünf „Movements“ beibringt. Die Verbindung zwischen der Lehrerin BBA und den vier jungen Menschen wird das erste Mal besonders stark in der letzten Folge der ersten Staffel offenbar, wenn die fünf beim Amoklauf an der Schule die fünf Movements machen. Gänsehaut pur.

4. Wolfgang & Felix / Bug & Nomi (Sense8): Also, eigentlich haben ja ALLE Hauptcharaktere – die Sensates – so eine gute Chemie zueinander, dass es schwierig ist, einzelne Beziehungen herauszugreifen – zumal die irgendwann ja alle in wunderschön in Szene gesetzten Orgien zusammenfinden. Deswegen ein paar Beziehungen von Sensates zu Nicht-Sensates. Wolfgang (Max Riemelt) und Felix (Max Mauff) sind beste Freunde, mehr als das, wie Wolfgang sagt: „He’s my brother. And not by something as accidental as blood… by something much stronger. By choice.“ Und das ist spürbar. Ich möchte auch noch Bug (Michael X. Sommers) und Nomi (Jamie Clayton) nennen – aber einfach weil Bug so ein wunderbarer Freund ist, der Nomi so akzeptiert wie sie ist und bei all den verwirrenden Ereignissen nicht das Weite sucht, sondern seinem alten Kumpel (samt Anhang) so gut hilft wie er kann. (Außerdem ist er einfach ein liebenswerter Charakter, gespielt von einem liebenswerten Menschen. ❤ )

5. Max & Furiosa (Mad Max: Fury Road): Erst kämpfen sie gegeneinander, dann miteinander. Als Furiosa (Charlize Theron) schwer verletzt ist, tut Max (Tom Hardy) alles, um sie zu retten (gibt ihr sein Blut). Er bringt sie und die anderen zurück – und der letzte Blick, den er mit Furiosa austauscht, sagt alles.

6. Kate & Kevin & Randall Pearson (This Is Us): Wer die Serie This Is Us kennt und mag, dem*der muss ich nicht erklären, wie diese Geschwister miteinander umgehen, welch starkes Band sie verknüpft, und dass ohne die Chemie zwischen den drei Pearson-Geschwistern (als Erwachsene gespielt von Chrissy Metz, Justin Hartley und Sterling K. Brown) die Serie nicht so gut funktionieren würde.

7. Logan/Wolverine & Prof. X (Logan) / Prof. X & Magneto (X-Men-Reihe): Zwei Gespanne aus dem X-Men-Universum. In Logan hat mich die Beziehung zwischen Professor X (Patrick Stewart) und Wolverine (Hugh Jackman) zu Tränen gerührt, im Rest der X-Men-Reihe ist das Band zwischen Charles/Professor X und Erik/Magneto für mich die maßgebliche, wenn auch sehr schwierige Beziehung, und zwar in beiden Reinkarnationen, also zwischen den jungen (James McAvoy und Michael Fassbender) und den alten (Patrick Stewart und Ian McKellen) Freunden und Widersachern.

8. J.D. & Dr. Cox (Scrubs): In den acht Jahren gibt es ja nur ganz wenige Szenen, in denen J.D. (Zach Braff) mal annähernd das bekommt, was er sich von Dr. Cox (John C. McGinley) wünscht. Umso mehr hat es nicht nur J.D. berührt, sondern auch mich, wenn Dr. Cox sich z. B. einfach nur mit einem simplen „Thank you“ bei ihm bedankt, nachdem J.D. ihn aus seinem Tief (nach dem Tod von drei Patient*innen, die an den gespendeten Organen eines Mannes, der an Tollwut verstorben war, zugrunde gingen) rausgeholt hat. Ich glaube, neben Buffy & Giles ist das wohl mein Lieblings-Schüler*in-Mentor*in-Gespann. Ich LIEBE diese beiden aus vollstem Herzen.

9. Sidney Chambers & Geordie Keating (Grantchester): Die Freundschaft zwischen dem Vikar Sidney Chambers (James Norton) und dem gut 20 Jahre älteren „Copper‟ Geordie Keating (Robson Green) hat Höhen und Tiefen, hält aber letztlich stand, trotz unterschiedlicher Ansichten in ganz essentiellen Dingen. Ich war schrecklich traurig, als Norton aus der Serie ausgestiegen ist, weil sie für mich zum großen Teil aufgrund der ganz besonderen Freundschaft zwischen den beiden so sehenswert war.

10. John Crichton & Harvey/Scorpius (Farscape): Bei Crichton (Ben Browder) und Scorpius (Wayne Pygram) kann man nicht gerade von Liebe/Sympathie auf den ersten Blick sprechen. Bromance wäre auch das falsche Wort. Scorpius fügt Crichton extreme Schmerzen zu – und ist gleichzeitig fasziniert von ihm und dem Wissen über Wurmlöcher, das in ihm steckt. Und John? Ja, er hasst und fürchtet Scorpius, darf sich dann auch noch jahrelang in seinem Kopf mit „Harvey“, einer Art Spionprogramm herumschlagen… Und doch finden die beiden immer wieder zueinander, kämpfen, streiten, haben aber auch eine Art symbiotische Beziehung. Bei Farscape gibt es viele sehr interessante Beziehungen, aber neben der großen Liebe zwischen John und Aeryn, finde ich die zwischen den Gegenspielern mit am spannendsten.

So, das war meine Top 10+ – jetzt seid ihr dran! 🙂

Bisher mitgemacht haben:

Wortman: https://wortman.wordpress.com/2021/04/04/blogparade-best-on-screen-page-chemistry-no-couples-five-years-later/

Corly: https://lesekasten.wordpress.com/2021/04/05/blogparade-liebsten-serien-filmpaare-wenn-moeglich-keine-liebespaare/

Gina Dieu Armstark: https://passionofarts.com/2021/04/06/blogparade-reloaded-10-best-on-screen-chemistry-no-couples-five-years-later/

eccehomo42: https://eccehomo42.wordpress.com/2021/04/08/blogparade-best-on-screen-chemistry/

Nummer Neun: https://wp.me/p34S0P-3WV

Blogparade Reloaded: Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

Die Königin der BlogparadenTMdonpozuelo) ist zurück! 😎 🙂 Nachdem ich im letzten Jahr bei der Serienchallenge (von Aequitas et Veritas) festgestellt habe, dass ich auf einige Blogparade-Beiträge zurückgreifen konnte, doch gleichzeitig manches auch etwas überholt schien, bzw. unvollständig, möchte ich ein paar meiner Blogparaden neu auflegen – und neue Figuren zum Zug kommen lassen.

Ich habe lange überlegt, ob ich eine Mischung aus schon genannten und neuen Kandidaten nehmen soll, habe mich nun aber – zumindest für die Neuauflage der „Best-On-Screen-Chemistry“ (HIER die Original-Blogparade) – dazu entschlossen, eine komplett neue Liste zusammenzustellen. Daher auch der Untertitel „Five Years Later…“ Ob ihr das genauso rigide handhabt (so ihr denn das letzte Mal mitgemacht habt), stelle ich euch frei – auch wenn es natürlich schon spannend wäre, wenn ihr nicht einfach die Liste von vor fünf Jahren wieder „abgeben“ würdet. 😉

Die Regeln bleiben wie damals:

Es geht hier nicht um die besten Liebespaare, also scheiden echte Paare aus, die irgendwann – und sei es erst am Serienende – (auch sexuell) zusammenkommen. Es kann sich um Geschwister, Freund*innen, Bromance, und vieles mehr handeln. Und ja, ich erlaube auch „fast-Liebespaare“ – weil ich sonst ein ganz bestimmtes „Paar“ nicht nehmen dürfte… 😳

Wählt also bis 2. Mai eure Top 10 aus Film und/oder Serie aus, erstellt auf eurem Blog einen Artikel, auf dem ihr zu diesem hier verlinkt. Wenn ihr den Beitrag veröffentlicht habt, sagt mir doch hier in den Kommentaren Bescheid. Ich kann es kaum erwarten zu erfahren, ob ihr euch (nochmal) an diese Aufgabe wagt!!! 🙂 Ich würde mich natürlich auch über kurze Begründungen freuen. 😉

Noch ein kurzes Wort zu meiner Top 10. hatte – natürlich – wieder so meine Probleme, mich auf 10 zu beschränken, bzw. allen gerecht zu werden, die mir besonders am Herz liegen. Mit Sicherheit werden mir nach dem Veröffentlichen des Beitrags sofort Figuren einfallen, die ich vergessen habe (das Star-Trek-Universum fehlt z. B. komplett), insofern ist die Liste hier nur eine Momentaufnahme. Außerdem konnte ich mich bei zwei Serien und einer Filmreihe nicht auf ein „Gespann“ beschränken… 😳 Die Reihenfolge ist grob gewichtet, aber auch nicht in Stein gemeißelt.

So, und nun bin ich gespannt, was ihr zu meiner Auswahl sagt:

Best On-Screen-Chemistry (No couples) – Five years later…

1. Aziraphale & Crowley (Good Omens): Schon der Roman von Neil Gaiman lebt von der Freundschaft des Engels und des Dämonen. Michael Sheen und David Tennant machen daraus in der Amazon-Serie eine wunderbare (platonische) Liebesgeschichte zwischen zwei so unterschiedlichen Figuren, die jedoch alles für einander tun würden. ❤ ❤

2. Fleabag & the Hot Priest (Fleabag): Es gibt wohl keine Fleabag-Fans, die nicht Feuer und Flamme für die Chemie zwischen Phoebe Waller-Bridge als Fleabag und Andrew Scott als „Hot Priest“ sind. Die Luft vibriert, wenn diese beiden aufeinander treffen, und es bleibt kein Auge trocken, wenn es dann doch nicht so ausgeht, wie erhofft…

3. Prairie/OA & Dr. „Hap“ Percy und The Crestwood Five (The OA, Part I & Part II): Prairie bzw. OA (Brit Marling) und Hap (Jason Isaacs) sind eigentlich Gegenspieler, aber es verbindet sie auch ein Band, das sie immer wieder zueinander führt. Die Crestwood Five sind die fünf so unterschiedlichen Menschen, denen OA die fünf „Movements“ beibringt. Die Verbindung zwischen der Lehrerin BBA und den vier jungen Menschen wird das erste Mal besonders stark in der letzten Folge der ersten Staffel offenbar, wenn die fünf beim Amoklauf an der Schule die fünf Movements machen. Gänsehaut pur.

4. Wolfgang & Felix / Bug & Nomi (Sense8): Also, eigentlich haben ja ALLE Hauptcharaktere – die Sensates – so eine gute Chemie zueinander, dass es schwierig ist, einzelne Beziehungen herauszugreifen – zumal die irgendwann ja alle in wunderschön in Szene gesetzten Orgien zusammenfinden. Deswegen ein paar Beziehungen von Sensates zu Nicht-Sensates. Wolfgang (Max Riemelt) und Felix (Max Mauff) sind beste Freunde, mehr als das, wie Wolfgang sagt: „He’s my brother. And not by something as accidental as blood… by something much stronger. By choice.“ Und das ist spürbar. Ich möchte auch noch Bug (Michael X. Sommers) und Nomi (Jamie Clayton) nennen – aber einfach weil Bug so ein wunderbarer Freund ist, der Nomi so akzeptiert wie sie ist und bei all den verwirrenden Ereignissen nicht das Weite sucht, sondern seinem alten Kumpel (samt Anhang) so gut hilft wie er kann. (Außerdem ist er einfach ein liebenswerter Charakter, gespielt von einem liebenswerten Menschen. ❤ )

5. Max & Furiosa (Mad Max: Fury Road): Erst kämpfen sie gegeneinander, dann miteinander. Als Furiosa (Charlize Theron) schwer verletzt ist, tut Max (Tom Hardy) alles, um sie zu retten (gibt ihr sein Blut). Er bringt sie und die anderen zurück – und der letzte Blick, den er mit Furiosa austauscht, sagt alles.

6. Kate & Kevin & Randall Pearson (This Is Us): Wer die Serie This Is Us kennt und mag, dem*der muss ich nicht erklären, wie diese Geschwister miteinander umgehen, welch starkes Band sie verknüpft, und dass ohne die Chemie zwischen den drei Pearson-Geschwistern (als Erwachsene gespielt von Chrissy Metz, Justin Hartley und Sterling K. Brown) die Serie nicht so gut funktionieren würde.

7. Logan/Wolverine & Prof. X (Logan) / Prof. X & Magneto (X-Men-Reihe): Zwei Gespanne aus dem X-Men-Universum. In Logan hat mich die Beziehung zwischen Professor X (Patrick Stewart) und Wolverine (Hugh Jackman) zu Tränen gerührt, im Rest der X-Men-Reihe ist das Band zwischen Charles/Professor X und Erik/Magneto für mich die maßgebliche, wenn auch sehr schwierige Beziehung, und zwar in beiden Reinkarnationen, also zwischen den jungen (James McAvoy und Michael Fassbender) und den alten (Patrick Stewart und Ian McKellen) Freunden und Widersachern.

8. J.D. & Dr. Cox (Scrubs): In den acht Jahren gibt es ja nur ganz wenige Szenen, in denen J.D. (Zach Braff) mal annähernd das bekommt, was er sich von Dr. Cox (John C. McGinley) wünscht. Umso mehr hat es nicht nur J.D. berührt, sondern auch mich, wenn Dr. Cox sich z. B. einfach nur mit einem simplen „Thank you“ bei ihm bedankt, nachdem J.D. ihn aus seinem Tief (nach dem Tod von drei Patient*innen, die an den gespendeten Organen eines Mannes, der an Tollwut verstorben war, zugrunde gingen) rausgeholt hat. Ich glaube, neben Buffy & Giles ist das wohl mein Lieblings-Schüler*in-Mentor*in-Gespann. Ich LIEBE diese beiden aus vollstem Herzen.

9. Sidney Chambers & Geordie Keating (Grantchester): Die Freundschaft zwischen dem Vikar Sidney Chambers (James Norton) und dem gut 20 Jahre älteren „Copper‟ Geordie Keating (Robson Green) hat Höhen und Tiefen, hält aber letztlich stand, trotz unterschiedlicher Ansichten in ganz essentiellen Dingen. Ich war schrecklich traurig, als Norton aus der Serie ausgestiegen ist, weil sie für mich zum großen Teil aufgrund der ganz besonderen Freundschaft zwischen den beiden so sehenswert war.

10. Emily Dickinson & Sue Gilbert (Dickinson): Meine neueste Entdeckung – dank dem Stepnwolf, der die Serie z. B. HIER auch lobend hervorhebt – stammt aus der Apple TV+-Eigenproduktion über die amerikanische Dichterin Emily Dickinson. Emily (Hailee Steinfeld) und ihre beste Freundin Sue (Ella Hunt), mit der sie auch etwas mehr als nur Freundschaft verbindet, haben insbesondere in der 1. Staffel (mit der zweiten bin ich nicht ganz durch) eine fantastische Chemie, die schon sehr stark in Richtung romantische Liebe geht, was aber zur damaligen Zeit noch keine „Option“ war; und so heiratet Sue schließlich Emily‘s Bruder Austin.

So, das war meine Top 10+ – jetzt seid ihr dran! 🙂

Media Monday #493

Nach einer Woche, in der es mir sehr gut ging, bin ich heute seltsamerweise in einer recht melancholischen Stimmung, ohne diesen Zustand an irgendetwas Konkretem festmachen zu können. Entsprechend knapp und wenig euphorisch fällt heute mein Media Monday aus…

1. Vorweihnachtszeit heißt bei mir/uns ja immer auch, dass ich nie Zeit und Muße zum Plätzchenbacken habe – vielleicht aber ändert sich das dieses Jahr…

2. Eines der in meinen Augen schönsten Klischees in Bezug auf die besinnliche Zeit, sind verschneite Straßen, Wälder und Wiesen… Deshalb gibt es ja bei mir den Foto-Adventskalender mit Schnee-Bildern. Für diejenigen unter uns, die den Schnee gerade nicht haben.

3. Ich bin aber auch froh, wenn Ende des Monats das Kapitel 2020 beendet ist, denn es war beileibe kein einfaches Jahr…

4. Eine Serie, die ich erst spät für mich entdeckt habe, ist Scrubs. Wie die aufmerksamen Leser*innen meines Blogs wissen, habe ich die Serie erst 2019 durchgebingt, also neun Jahre nach dem Serienende.

5. Theater verspricht beste Unterhaltung in meinen Augen, schließlich fehlt mir das kollektive Erleben von Schauspieler*innen und Publikum wohl am meisten in der Corona-Pandemie. Mal abgesehen von dem, was ich bei 7. erwähne…

6. Schon kurios, wie sich der eigene Medienkonsum verändert, wenn man weniger konsumieren will.

7. Zuletzt habe ich als Gast bei „Claus dem Wohnzimmer #15“ (zu finden auf YouTube) mitgewirkt und das war toll, weil wir vier Geschwister „zusammen“ gesungen haben und das doch immer wieder schön ist, weil unsere Stimmen super miteinander harmonieren. Allerdings haben wir unsere Stimmen im Vorfeld einzeln eingesungen, was so im Nachhinein für mich auch irgendwie schmerzhaft ist, weil ich das gemeinsame Musizieren immer stärker vermisse. 😥

30-Days TV Series Challenge: Day 6

Idee von Aequitas et Veritas

Tag 6: Welche Serie hat dich positiv überrascht?

Ach, da musste ich jetzt tatsächlich etwas weniger lang nachdenken: Scrubs. Ich habe die Serie ja erst mit vielen, vielen Jahren Verspätung 2019 angeschaut, da ich damals, als die Serie anlief, noch eher auf der ernsthaften Krankenhausserienschiene unterwegs war (das hatte mit Chicago Hope begonnen, ging mit ER weiter und hat dann mit House M.D. (Dr. House) seinen (vorläufigen) Abschluss gefunden).

Und was soll ich sagen? Ich habe mich schwerverliebt in diese Serie – nie hätte ich gedacht, dass diese Comedy-Serie mir so viel Freude bringen würde – ohne dabei nur auf der Oberfläche zu bleiben. Da hatten sie doch alle Recht, die Blogger (ich glaube, es waren in diesem Fall alle Männer), die immer wieder von der Serie geschwärmt hatten. ❤ Und so landete die Serie bei mir auf Platz 2 der besten Neuentdeckungen Comedy/Dramedy 2019.

Honorable Mention (weil ich gerade die verlinkte Liste angeschaut habe): After Life (2 Staffeln auf Netflix) von Ricky Gervais. Ich erwartete ein wenig leichte Comedy, wenn auch mit gewohnt schwarzem britischen Humor. Aber wow – diese Serie bietet so viel mehr als das, und ist mit das authentischste, das man derzeit meiner Meinung nach auf Netflix sehen kann. UNBEDINGT endlich ansehen!

Frühere Beiträge und noch ausstehende Fragen:

30-Days TV Series Challenge

1. Was ist deine Lieblingsserie? Buffy The Vampire Slayer
2. Welche Serie hast du dir zuletzt komplett angeschaut? How I Met Your Mother
3. Welche Serie wurde zu früh abgesetzt? Firefly
4. Welche beliebte Serie magst du gar nicht? Game of Thrones
5. Welche Serie würdest du gern vergessen, damit du sie dir noch einmal ansehen kannst, als wäre es das erste Mal? The X-Files & The OA
6. Welche Serie hat dich positiv überrascht?
7. Von welcher Serie/Serienidee warst du enttäuscht?
8. Welche Serie hast du dir in deiner Kindheit oder Jugend gern angesehen?
9. Welche Serie hat den schönsten/besten Vorspann?
10. Welche Serie hat den besten Soundtrack?
11. Welche Serie hat den besten Cast?
12. Welche Serie wurde zum ersten Mal in dem Jahr ausgestrahlt, in dem du geboren wurdest?
13. Welche Serienfigur hasst du richtiggehend?
14. Was ist dein Lieblingspaar in einer Serie (nicht zwingend ein romantisches Paar, kann auch Bromance, Frauenfreundschaft etc. sein)?
15. Was ist dein Lieblingsgenre? Um welche Art Serien machst du einen Bogen?
16. Welche Serie schaust du dir an, wenn es dir nicht gut geht?
17. Was ist deine deutsche Lieblingsserie?
18. Was ist deine Lieblings-Miniserie (max. 8 Episoden)?
19. Welcher Serientod hat dich am meisten bewegt?
20. Welche Szene aus einer Serie hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?
21. Schaust du eine Serie, die auf einem Comic, Buch, Film, Computerspiel o. ä. basiert? Welche?
22. Welches ist deine männliche bzw. weibliche Lieblingsfigur?
23. Gibt es eine Serie, durch die du etwas gelernt hast, die dir für ein Thema die Augen geöffnet oder dich zu etwas inspiriert hat?
24. Wer ist dein Lieblingsbösewicht?
25. Was ist dein Lieblingszitat aus einer Serie?
26. Von welchen zwei Serien würdest du gern ein Crossover sehen?
27. Welche Serie ist leider nicht so erfolgreich, wie du es ihr wünschen würdest?
28. Welche Serie, die du dir aktuell anschaust, hat die meisten Staffeln?
29. Welche Serie schaust du dir an, von der niemand denken würde, dass du sie magst?
30. Was ist die exotischste Serie, die du je gesehen hast (z. B. hinsichtlich Handlungsort, Ursprungsland oder Thema)?

Best of 2019 #4: Serien

Ohne viel Brimborium (bin krank :-/ ) meine drei Top-5-Listen im Bereich Serien. „NEUentdeckungen“ bedeutet, dass ich die Serie 2019 neu entdeckt habe, unabhängig davon, wann sie tatsächlich veröffentlicht wurde.

Top 5: NEUentdeckungen Drama

  1. The OA (Part I+ II, NETFLIX 2016-2019)
  2. Chernobyl (Mini-Series, HBO/Sky Ticket 2019)
  3. Euphoria (Season 1, HBO/Sky Ticket 2019)
  4. Killing Eve (Season 1, BBC America/STARZPlay-Channel (Prime), 2018-)
  5. Undone (Season 1, Prime 2019-)

Honorable mentions: Watchmen (HBO/Sky Ticket 2019) – noch nicht komplett gesehen, aber kann locker auf Platz 3 landen.

Top 5: NEUentdeckungen Comedy/Dramedy

  1. One Day At A Time (Season 1-3, NETFLIX 2017-2019)
  2. Scrubs (Season 1-8, DVD-Box 2001-2010)
  3. Good Omens (Mini-Series, Prime 2019) / Sex Education (Season 1, NETFLIX 2019)
  4. After Life (Season 1, NETFLIX 2019)
  5. The Good Place (Season 1-4, NBC/Amazon 2016-)

Top 5: Fortgesetzte Serien

  1. Fleabag (Season 2, Prime)
  2. This Is Us (Season 2, Prime)
  3. Legion (Season 2 + 3, Amazon/Sky Ticket)
  4. The Man in the High Castle (Season 4, Prime) / The Marvelous Mrs. Maisel (Season 2 + 3, Prime)
  5. Luther (Series 5, BBC/DVD) / Star Trek Discovery (Season 2, CBS/NETFLIX)

Und ihr so?

Media Monday #432

Vor einem Vierteljahr musste mein Vater ins Krankenhaus. Nach einer schweren OP, wochenlangem Krankenhausaufenthalt und drei Wochen Reha ist er gestern wieder nach Hause gekommen – und ich habe ihm auf der Heimfahrt aus dem verlängerten Wochenende in Halle einen Überraschungsbesuch abgestattet. Es tat gut, ihn gut gelaunt im gewohnten Umfeld zu sehen – und ihn beim Skatspielen abzuziehen… 😀 Welcome home! ❤

Entsprechend seltsam war das Gefühl, heute wieder ganz normal in die Arbeitswoche zu starten. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich den Media Monday – die einzige Konstanz derzeit auf meinem Blog.

 

1. Mediale Themenmonate im Allgemeinen – nicht nur auf den Horrorctober bezogen – interessieren mich in der Regel nicht. Trotzdem habe ich mit meinem Freund jetzt schon zwei Filme aus seiner Auswahl zum Horrorctober gesehen. Beide waren allerdings keine ausgesprochenen Genre-Filme: Wir sind die Nacht (Dennis Gansel; s. 3.) & Climax (Gaspar Noé). Besprechungen findet ihr dann bestimmt irgendwann beim Stepnwolf, ich komme leider momentan nicht dazu.

2. Fernab des Genres „Horror“ gruselt es mich ja jedes Mal, wenn irgendwo große Ansammlungen von Insekten sind – insbesondere außerhalb ihres normalen Habitats (also z. B. Fruchtfliegen oder Ameisen in Wohnungen). Das worüber sich mein Freund gruselt, hätte ich auch gerne genommen, aber ich hab‘s zuerst bei ihm gelesen, deswegen musste ich mir etwas anders einfallen lassen.

3. Wir sind die Nacht kommt in Sachen Story reichlich uninspiriert daher, aber/wobei es aber schön war, einen weiteren Film aus Max Riemelts „Frühwerk“ zu sehen. Ich hatte ihn schon so lange nicht mehr in Aktion gesehen. Hach ja… ❤

4. Ich hätte ja nie gedacht, mich mal für deutsches Theater zu begeistern, doch nun haben Adoring Audience und ich unseren ersten Abo-Aufruf für das Residenztheater München bekommen. Am 11.11. sehen wir Drei Schwestern, eine Inszenierung, die ich allerdings schon mal im Fernsehen gesehen habe. Aber sie ist tatsächlich sehr gut, sodass ich mich darauf freue, das Stück (und Michael Wächter) live zu sehen.

5. The Walking Dead nicht weiterzuverfolgen (erste Folge von Season 10A ab heute auf Sky Ticket) würde mich ja schon reizen, allerdings fürchte ich, dass ich doch wieder einknicken werde…

6. Meiner Meinung nach hätte The OA auf alle Fälle ein besseres, passenderes, stimmigeres Ende verdient gehabt, schließlich wurde die 2. Staffel von Netflix mit einem Cliffhanger gecancelt. Aber auch sonst hätte es einfach die Welt verdient, die gesamte Story um OA zu erfahren.

7. Zuletzt habe ich die Scrubs-Folge „My Musical“ gesehen und das war fantastisch, weil ich einfach Musical-Folgen mag. 😉 Außerdem war sie sinnvoll eingebettet, hatte wunderbare Duetts, Soli und „Massenszenen“, es wurde toll gesungen und getanzt. Einfach großartig – und beim letzten Track wurden dann auch noch meine Augen feucht. ❤ (Und dabei hatten mir die ersten Folgen der 6. Staffel gar nicht so gut gefallen, ohne genau sagen zu können, warum…)

Media Monday #431

Super, offenbar geht die Wiesn-Grippe wieder um – nur, dass man dazu anscheinend nicht mal zum Oktoberfest gehen muss… Welche/r von meinen Schüler*innen und/oder Kolleg*innen hat mich angesteckt?!? Ich wollte so viel Schönes tun am Wochenende, dazu auch einiges für die Schule. Das für die Schule habe ich weitgehend geschafft, aber ansonsten… :-/ Glaube auch nicht, dass ich am heutigen Montag schon in die Schule kann. Gerade hatte ich immerhin für ein paar Stunden (dank Aspirin Complex) den Kopf einigermaßen frei, sodass ich neben meiner Arbeit für die Schule auch den Media Monday erledigen konnte. Bitte schön – und: bleibt gesund!

 

1. Für viele steht ja der Oktober – Stichwort: Horrorctober – ganz im Zeichen von Horrorfilmen, an mir ging das bisher immer vorüber, weil ich a) kein soooo großer Fan von Horrorfilmen bin und b) nicht besonders begeistert davon bin, dass immer mehr Leute in Deutschland Halloween „feiern“, obwohl das einfach nur aus den anglo-amerikanischen Ländern übernommen worden ist, ohne dass Halloween hier irgendeine Bedeutung oder Tradition hätte. Ich weiß, das sage ich jedes Jahr. Dieses Jahr soll ich nun aber überlegen, ob ich einige der Filme, die mein Freund auf seiner Horrorctober-Liste hat, mitansehen möchte (schließlich verbringen wir Teile des Oktobers zusammen. Was man nicht so für die Liebe tut…

2. Besonders gefallen hat mir ja am vergangenen Monat, dass ich Theatertickets für James McAvoy in Cyrano De Bergerac ergattern konnte und nebenbei auch noch ein paar andere interessante Stücke sehen werde (z. B. Uncle Vanya mit Richard Armitage und Toby Jones).

3. Wobei ich es gern noch geschafft hätte, Fleabag tatsächlich live vor Ort, statt „nur“ über NT LIVE zu sehen. Phoebe Waller-Bridge ist einfach genial. Aber da ich ja meine Londontrips ein klein wenig zurückfahre, hat das nicht geklappt. Immerhin ist es aber toll, dass NT LIVE ihre One-Woman-Show übertragen hat.

4. Nun, da sich langsam die „Sommer, Sonne, draußen“-Zeit dem Ende neigt, ändert sich bei mir nicht so viel. Der Sommer war mir dieses Jahr ohnehin zu heiß, ich freue mich auf die Rock-und-Stiefel-Zeit. Und bunte Blätter.

5. Kranksein nervt mich ja oft weit mehr, als es eigentlich sollte, aber dass mir erst durch Migräne am Freitag und dann durch eine fette Erkältung ALLE Kinotermine des Wochenendes (Sneak Preview, Ad Astra, NT LIVE) ins Wasser fielen, finde ich schon echt besch***en. 😦

6. Was ich mir für das letzte Quartal in diesem Jahr mal vornehmen könnte, ist zum einen mehr Bewegung und zum anderen mehr Blog-Output.

7. Zuletzt habe ich – wegen 5. – Scrubs gebingewatcht und das war immerhin etwas, was mich bei Laune gehalten hat, weil mir die Serie einfach richtig, RICHTIG Spaß macht (auch wenn ich über 10 Jahre zu spät dran bin). Außerdem stelle ich mal wieder fest, dass ich Humor wirklich sexy finde. Es gibt doch so einige Männer, die mir erst durch Comedy-Serien so richtig aufgefallen sind, z. B. Adam Scott (Parks and Recreation), Joel McHale (Community) oder eben Zach Braff (wobei mir der natürlich auch von Garden State bekannt war).

Media Monday #429

Tja, irgendwie hatte ich mir den Schulanfang weniger anstrengend vorgestellt, sodass ich hoffte, vielleicht noch ein paar Filme auf dem Fantasy Filmfest mitnehmen zu können. Bisherige Bilanz: Einen FFF-Film geguckt, das wunderbar sonnige Wochenende weitgehend am Schreibtisch und in der Wohnung verbracht. Äh, ja, läuft. Meine längsten Tage habe ich montags und dienstags, dafür allerdings ab dieser Woche *flüstert* freitags frei. 🙂 😉 🙂

Jetzt erstmal einen schönen Media Monday!

1. Mit Scrubs kann ich ja herrlich ganze Stunden totschlagen, einfach weil ich mir die DVD-Komplett-Box gekauft habe und ich nun endlich diese Serie nachholen kann – und ich gestehe: Bei einer Folge bleibt es selten. 😳 Heute waren die ersten Musical-Einlagen zu beklatschen und ein blutjunger DJ Qualls als Gaststar „anzuhimmeln‟ („Awww, wie süß!“). Frage an die Fans: Ist schon normal, dass man immer wieder sehr laut auflacht, ja?! 😀

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2. Wenn ich nicht eine so ausgeprägte Vorliebe für Londoner Theater und Reisen nach Übersee hätte, wäre mein carbon footprint nicht so schlecht. 

3. The Dark Crystal: Age of Resistance ist ja gerade in aller Munde, aber da ich aus Enttäuschung über die erneute frühzeitige Absetzung (mit Cliffhanger!) einer Netflix-Originalserie, die sich in mein Herz gestohlen hat (The OA), und Protest gegen dieses Vorgehen, meine Netflix-Mitgliedschaft (vorübergehend?) gekündigt habe, kann ich die Serie, die die Vorgeschichte zu Jim Hensons The Dark Crystal von 1982 erzählt, nun leider nicht sehen.

4. Die meisten denkwürdigen Momente in Film und Fernsehen in der Prä-Streaming-Ära waren weit mehr ein kollektives, generationsübergreifendes Erlebnis als es das heute ist. Früher hat sich halt noch jede/r am Tag nach Wetten Dass? über die besonders verrückte Wette oder den tollen Stargast unterhalten, egal ob jung oder alt. Das gibt es so doch heute kaum noch…

5. Buffy ist ja auch eine dieser Serien, die ich mir lieber zum hundertsten Mal ansehe, anstatt was Neues zu beginnen, einfach weil sie nie langweilig wird und meine All-time-favorite Serie #1 ist. Ich hätte hier ja gerne auch Sense8 genannt, aber aus dem unter 3. genannten Grund kann ich da momentan nur die 1. Staffel sehen, von der ich DVDs besitze (ursprünglich zu den Emmys an Mitglieder der Academy of Television Arts & Sciences verschickt)…

6. Schön zu sehen, dass auch das Cinema München im Herbst endlich wieder ein paar NT LIVE-Übertragungen (allerdings nicht live, sondern aufgezeichnet) anbietet. Absolut sehenswert – eigentlich ein MUSS! – sind Fleabag (letzten Donnerstag mit Adoring Audience im Cineplex Neufahrn gesehen; im Cinema am 7.10.), A Midsummer Night’s Dream (18.11.) und Present Laughter (9.12.) mit einer umwerfenden Performance von Andrew Scott.

7. Zuletzt habe ich auf dem Fantasy Filmfest Little Joe von Jessica Hausner gesehen und das war ein interessanter, aber auch etwas unterkühlter Film, weil zwar Idee (gentechnisch angebaute, „sterilisierte‟ Pflanze sucht sich ihren eigenen Weg, ihre Fortpflanzung zu gewährleisten), sowie Ausstattung, Kamera und Musik sehr gut durchdacht sind. Gleichzeitig aber nimmt man als Zuschauer das Ganze durch die vorwiegend blassen Pastellfarben, das sehr zurückgenommene Spiel der Schauspieler*innen (Emily Beecham bekam in Cannes die Goldene Palme; in einer weiteren Hauptrolle ist Ben Whishaw zu sehen, ein wenig verschenkt allerdings) und die zwar höchst spannende, aber oftmals irritierende Musik von Teiji Ito doch sehr stark von außen wahr, so als würde man sich eine Kunstinstallation im Museum ansehen. Künstlerisch also sehr ambitioniert, aber es gibt keinerlei emotionalen Zugang zur Geschichte. 

Media Monday #427

Letzter echter Ferienmontag (am nächsten Montag ist ja schon Lehrerkonferenz). Letzter Tag mit meinem Freund bis Anfang Oktober. Die Sommerhitze hoffentlich bald vorbei. Geschrieben am letzten Tag des gemeinsamen Urlaubs mit dem Stepnwolf. Gemischte Gefühle also.

1. Das letzte Drittel des Jahres ist angebrochen – höchste Zeit, dass die Theatersaison 2019/2010 am Residenztheater beginnt, für die Adoring Audience und ich ein Abo haben.

2. Am laufenden Band werden Serien verlängert oder abgesetzt, Filme angekündigt oder eingestampft. Die Empörung oder Begeisterung, die das stets so mit sich bringt, kann ich entweder teilen (zum Teil auch leidenschaftlich aktiv, wenn es z. B. um die Absetzung solcher Serien wie Sense8 oder The OA geht) oder eben nicht. Was ich allerdings im zunehmenden Maße unerträglich finde, ist der Trend (auf Twitter, aber sicher auch auf anderen Social Media Plattformen), sich über Fans, die sich für „ihre Serie‟ reinhängen, lustig zu machen – im besten Fall – oder sie sogar zu beschimpfen. Zuletzt gesehen auf Twitter in den Kommentaren unter dem getweeteten Foto des Flashmobs in New York City, bei dem eine Gruppe von Fans die „five movements“ performt haben. 😦

3. Kino ist ohne Frage noch immer der Ort für Filme schlechthin, doch welche Art von Film schaut ihr euch lieber daheim vor dem Fernseher (oder Laptop oder sonst was) an?

Hmmm. Schwierig zu sagen, ob ich eine Art von Film lieber zu Hause schaue, weil ich das Kino (theoretisch) immer vorziehe. Filme daheim sind immer eher ein Plan B für Filme, die ich im Kino verpasst habe oder für die ich kein extra Geld ausgeben will, sondern lieber darauf warte, dass sie bei Prime inklusive sind. Umgekehrt könnte ich eher sagen, welche Art von Film ich auf jeden Fall im Kino sehen will. Das sind alle Filme, die visuell und soundtechnisch nach großer Leinwand und Surround-Sound rufen, also z. B. Star Wars, überhaupt Science Fiction, Comicverfilmungen, Actionfilme wie Mad Max: Fury Road

4. Die Tatsache, dass Scrubs bei Prime nur auf Deutsch läuft, hätte mich beinahe dazu verleitet, der Serie niemals eine Chance zu geben, denn ich war bisher nicht gewillt, im Blindkauf dafür Geld auszugeben. Aber nun habe ich beim Stepnwolf in die erste Staffel (auf DVD) reingeschnuppert und habe jetzt doch große Lust, diese Kultserie endlich nachzuholen.

5. Es muss nicht immer Theater sein, um mich begeistern zu können, wie man sehr schön an unserem Besuch in der Elbphilharmonie sieht, schließlich habe ich es in vollen Zügen genossen, in diesem fantastischen Raum einer mir bis dato völlig unbekannten Jazz-Band (Still Dreaming) bei perfekter Akustik zu lauschen.


6. Fragt man mich im Freundes- und Bekanntenkreis nach Empfehlungen für London, stelle ich immer wieder fest, dass ich mich dort mehr auf das kulturelle (Nachmittag- und) Abendprogramm spezialisiert habe. Was man sonst so gesehen haben „muss‟? Da gerate ich dann oft ins Grübeln… Und fragt mich nur nicht Shopping-Tipps! 😉

7. Zuletzt habe ich neun Tage Urlaub mit meinem Freund im Norden Deutschlands (Ostsee & Hamburg) verbracht und das war sehr schön, aber auch irgendwie anstrengend, weil wir – mit wenigen Ausnahmen – jeden Tag sehr viel gelaufen sind (meist so um die 16.000 Schritte). Aber unsere Fernbeziehung hat den ersten gemeinsamen Urlaub schon mal überlebt… 😀 ❤

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