Media Monday #761 – Woche 26 meines Sabbatjahres

Heute in genau zwei Monaten sitze ich zu dieser Uhrzeit im Flieger Richtung Singapur-Sydney (von dort aus fliege ich dann vier Tage später nach Christchurch). Bis Singapur sind es 11 Stunden 45 Minuten. Nach drei Stunden Aufenthalt in Singapur sind es dann nochmal 7 Std. 45 Min. bis Sydney. Wie viele Filme ich da gucken kann! 😮 😀 Und ihr könnt jetzt gucken, was ich so zum heutigen Media Monday zu sagen habe.

1. Wenn Wes Anderson einen Film dreht, sieht man dem Endprodukt das sofort an, ohne dass sein Name auf der Leinwand erscheinen muss. Ich liebe diesen Look und fühle mich in seinen Geschichten immer wohl, auch wenn die letzten Filme nicht alle so eingeschlagen haben, wie mein Lieblingsfilm von ihm: GRAND BUDAPEST HOTEL.

2. Es ist wirklich spektakulär, was für eine Anzahl an Oscar-Nominierungen SINNERS eingeheimst hat: 16. So viel hat noch kein anderer Film erhalten. Ich finde das voll berechtigt – aber auch ein wenig überraschend. Nicht jetzt, zum Zeitpunkt der Bekanntgabe der Nominierungen (da hat man ja schon bei anderen Awards gesehen, dass er gut im Rennen liegt), sondern prinzipiell, dass der Film so gut angekommen ist.

3. Es grenzt an eine Frechheit, dass Jesse Plemons nicht für den Oscar als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in BUGONIA nominiert ist.

4. Emma Stone ist völlig zurecht für einen Oscar nominiert, denn ihre Schauspielleistung in BUGONIA ist mal wieder herausragend. Morgen werde ich dann vergleichen können, ob ich Jessie Buckley oder Emma Stone den Oscar wünsche.

5. Selbst Stephen Kings hervorragende Vorlage konnte den Film SALEM’S LOT (Gary Dauberman, 2024) nicht retten, denn leider wurden zu viele Plot-Bestandteile völlig unnötig geändert, und die im Buch so schnell und gut etablierte Chemie zwischen den Charakteren hat im Film nur kaum funktioniert. Es war der von mir am schlechtesten bewertete Film, den ich 2025 gesehen habe (1 von 5 Sternen), was allerdings schon auch der Tatsache geschuldet ist, dass ich den Roman sehr mochte und deswegen besonders enttäuscht war.

6. Der Japanuary war im Januar auch wieder ein erfreulicher Begleiter. Wir lernen immer mehr über die japanische Kultur, von Bentoboxen bis Badehäusern, und verstehen so ein paar vereinzelte immer wiederkehrende Wörter. Mit denen kämen wir noch nicht allzu weit bei einer Japanreise, aber wir stellen fest, dass man in Japan offenbar sehr oft „aber“ sagt und „warum“ fragt. Naja, und natürlich „danke“ sagt. Beim Stepnwolf könnt ihr nachlesen, wie ihm so die ersten fünf Filme gefallen haben. Ich stimme da weitgehend mit ihm überein, manchmal liegen wir 0,5 Punkte auseinander.

7. Zuletzt habe ich die erste Woche in Neuseeland geplant, inkl. Übernachtungen, und das war wichtig, weil ich dann für den Anfang meiner Reise schon mal gerüstet bin und mir keine Sorgen machen muss. Ich werde nicht die ganzen sechs Wochen in Neuseeland akribisch durchplanen und im Voraus buchen (wozu habe ich einen Campervan), aber es hatte mich innerlich doch irgendwie gestresst, bis auf die ersten Tage in Christchurch und die erste Übernachtung auf einem Campingplatz nahe Edoras, ähm, also ich meine beim Mount Sunday, noch keine Anlaufstellen zu haben. Seitdem ich nun bis Oamaru alle Unterkünfte (vom teuren Holiday Park, 40 € für den Stellplatz, über einen sehr einfachen Campingplatz ohne Strom mitten im Aoraki/Mount Cook National Park für 10 € pro Nacht, bis hin zu einem einfachen Zimmer für gut 40 € in einer Privatunterkunft) gebucht habe, fühle ich mich viel freier und voller positiver Vorfreude (statt leicht ängstlicher Aufregung). Und was ich mir so in Sydney und Christchurch anschauen will, weiß ich auch so grob – bis hin zu einem Konzert im Konzertsaal des Sydney Opera House: Anna Lapwood performs Max Richter. 🙂

Versatile Blogger Award² (2017 #1+2)

I’m back! 🙂 Ab jetzt zwei Wochen Ferien, in denen ich euch hoffentlich wieder häufiger als einmal pro Woche mit Reviews und mehr beehren werde. Schließlich möchte ich dem mir gleich zweimal verliehenen VERSATILE Blogger Award (mein Dank an  krimskrams/neuesvomschreibtisch und meiner relativ neuen Leserin WordBUZZz) alle Ehre machen. Fast scheint es zum jetzigen Zeitpunkt ein Hohn, den Award anzunehmen, denn ich habe im letzten Monat herzlich wenig gepostet, von Vielseitigkeit kann da schon gar keine Rede sein. :-/ Aber ich hatte auf dem Blog auch schon andere Zeiten – und hoffe, da auch wieder hinzukommen. Danke also für die Auszeichnung – ich werde sie zugleich als Ansporn ansehen! Ach ja, und meine Mutter hat uns das letztes Wochenende vorgemacht, wie man sich über so eine Auszeichnung bedankt (mein Vater hat ihr den Goldenen Bambi für ihr Lebenswerk überreicht): Ohne euch – meine Leser – hätte ich das nicht geschafft! ❤ 😉

Nun soll ich also 2 x 7 Fakten über mich preisgeben. Mal sehen, ob mir da etwas einfällt, über das ich eh nicht schon an anderer Stelle gebloggt habe… (glücklicherweise habe ich nachgeschaut, denn ich habe tatsächlich schon einmal 7 Fakten über mich preisgegeben: Da hatte ich One Lovely Blog Award bekommen) und das ich offenbaren kann, ohne dass ich dem Gespött der Schülerschaft ausgesetzt werde. Es haben sich erst kürzlich zwei Schülerinnen „geoutet‟, dass sie meinen Blog ab und zu lesen. Eine der beiden meinte, sie fände den Blog „süß‟. 😉

1. Ich habe eine Schwäche für Süßes.

Daran ist bestimmt meine Familie Schuld. Und zwar genetisch und erziehungstechnisch. In unserer Familie ist es Tradition, am Nachmittag (so ca. um 16:00) Tee zu trinken und dazu Kuchen oder Geback zu essen. Ich LIEBE diese Tradition, aber sie hat mir auch schon einige Pfunde auf die Hüfte „gezaubert‟. Aber nicht nur am Nachmittag denke ich an Süßes. Nach einem Hauptgang gelüstet mir eigentlich immer nach einem Nachtisch. Ich gebe diesen Gelüsten nicht immer nach, aber immer noch (zu) oft. Andererseits bin ich auch gerne ein Genussmensch – Leute, die grundsätzlich nur einen Salat bestellen und statt Chips und/oder Schokolade ausschließlich Rohkost anbieten (Obst lass ich noch durchgehen 😉 ), sind mir ein bisschen suspekt. 😉 So, und gestern Abend habe ich mir das leckere warme Schokoladensoufflé beim neuen Lieblingsitaliener zum Einläuten der Ferien gegönnt – ohne schlechtes Gewissen! 😀

2. Ich bin blond.

Naja, Naturfarbe eher straßenköterblond inzwischen, aber wenn ich mir Strähnchen gönne, dann blonde. Ich habe einmal eine Kurzhaarfrisur mit rötlichen Haaren ausprobiert, aber festgestellt, dass ich das einfach nicht bin. Manchmal bin ich auch neidisch auf Frisuren von Schauspielerinnen wie Michelle Williams, die so RICHTIG hellblond sind, aber das wäre mir für mich auch wieder zu unnatürlich. Ich bin also nicht besonders experimentierfreudig, was Haare anbelangt, gehe auch nur zweimal im Jahr zum Friseur (nächster Termin: Dienstag!). Das führt leider dazu, dass ich oft wochen- bis monatelang unzufrieden mit meinen Haaren bin. Ach ja: ich habe inzwischen auch schon ein paar grauesilberne Haare entdeckt. 😮 Davon geht die Welt aber auch nicht unter!

3. Ich bin ein Couch Potato.

Ich fahre seit meiner Kindheit Ski und Schlittschuh. Ich bin vier Jahre geritten. Ich habe Ausdruckstanz und Streetdance getanzt. Aus Rollschuhen wurden später Inlineskates. Im Urlaub wandere ich gerne in amerikanischen Nationalparks. Aber im Alltag muss ich mich extrem dazu aufraffen, mich sportlich zu betätigen. Diese Woche habe ich es ein einziges Mal geschafft, mit dem Fahrrad gute 20 Minuten zur Arbeit zu fahren (letzte Woche waren es immerhin zweimal). Die Sonne scheint, die Ferien haben begonnen und ich sitze lieber hier und tippe, nachdem ich mir die Staffelenden von TABOO und Legion ein zweites Mal angesehen habe, als eine Runde laufen zu gehen. Das Seltsame daran ist:

4. Ich würde gerne einmal eine Mehr-Tages-Wanderung machen.

Aber nur, wenn ich mein Gepäck nicht selber schleppen muss und wenn die Tagestrips jeweils in einer hotelähnlichen Unterkunft enden. Ich bin kein Freund von Camping, aber liebe es trotzdem in (möglichst spektakulärer) Natur zu wandern. Habe gehört, es gibt Angebote, in Schottland so die Highlands zu bewandern – das wäre schon ein Traum!

5. Ich habe einen besonders gut ausgeprägten Geruchssinn.

Im Auto vor mir an der roten Ampel raucht jemand? Das steigt mir sofort mit in die Nase und ich muss die Lüftung ausschalten. Das Brot ist schimmlig – ich rieche es. bevor ich es sehe. Dadurch riechen mir aber auch manche Blumen oder Blüten zu intensiv. Ich könnte mir beispielsweise keinen Flieder in die Wohnung stellen.

6. Mir fehlt die deutsche Tugend der Pünktlichkeit.

Ich bin schon als Kind und Jugendliche fast immer zur Bushaltestelle gerannt. Es kam auch gar nicht so selten vor, dass mich der Schulbus unterwegs noch aufgegabelt hat. Irgendwann wurde das dem Busfahrer zu bunt, da hielt er nicht für mich an, sodass mich meine Mutter in die Schule fahren musste. Nun habe ich heute einen Job, in dem ich täglich pünktlich sein muss, was von mir schon eine gewisse Disziplin fordert. In der Freizeit kann es aber schon mal sein, dass ich 5-10 Minuten zu spät komme – wenn es nicht gerade ein fixer Termin ist, wie etwa Kino oder Theater, oder wenn ich einen Zug oder Flieger erwischen muss. Eigentlich ist es also gar nicht so schlimm, aber trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, wie ich einen Tick zu spät aus dem Haus gehe, weil mein Zeitmanagement nicht perfekt ist.

7. Ich bleibe auch als Fußgänger und Fahrradfahrer an roten Ampeln stehen.

Da bin ich doch ein bisschen typisch Deutsch. Ich gehe auch nachts nur äußerst selten über rote Ampeln, worüber sich meine Schwester immer wieder mal mokiert. Wenn ich in Ländern bin, in denen das lockerer gesehen wird, muss ich mich richtig anstrengen, um „im Flow‟ auch einfach mitzulaufen, wenn andere bei rot über die Ampel gehen. Andersherum bestehe ich aber auch bei grün nicht stur auf meinem Recht, versuche z. B. mit abbiegenden Autos bzw. deren Fahrern Blickkontakt aufzunehmen, wenn ich zu Fuß oder mit dem Rad bei grün die Straße überquere und mir nicht ganz sicher sein kann, dass man mich vorher sehen konnte. Bin ich also absolut „gesetzestreu‟? Nun, nicht vollständig:

8. Als Autofahrer fahre ich bei Geschwindigkeitsbegrenzungen (fast) immer etwas schneller als erlaubt.

Einzige Ausnahme: Zone 30. Da fahre ich in der Regel tatsächlich Strich 30 oder höchstens 35. Oder natürlich bei Blitzanlagen (gibt es ja in Tunneln München und um München herum etliche). 10 km/h liege ich fast immer drüber, allerdings auch höchstens 20 km/h, sodass ich in meinem Leben bisher nur ein paar wenige Strafzettel bekommen habe und keinen einzigen Punkt in Flensburg.

9. Ich fluche beim Autofahren ausgiebig über andere Verkehrsteilnehmer.

Ich bin ja eigentlich ein recht friedliebender Mensch, aber beim Autofahren lasse ich dann all meine unterdrückten Agressionen raus. 😮 Allerdings passe ich schon auf, dass mein Schimpfen nicht von dem Betroffenen gehört werden – auf echte Auseinandersetzungen bin ich nicht aus. Welche „Vergehen‟ finde ich besonders nervtötend? Leute, die beim Ranfahren an eine grüne Ampel langsamer werden, sodass sie vielleicht am Ende gerade noch drüber kommen, aber ich dahinter stehen bleiben muss. Leute, die an Ampeln, bei denen bekannt ist, dass sie nur eine kurze Grün-Phase haben (z. B. für Linksabbieger), ganz gemütlich losfahren, sodass das dritte Auto (= ich) schon nicht mehr durchkommt. Auf der Autobahn: Dauer-Mittelspurfahrer (mit Durchschnittstempo von 120 km/h), Leute, die ohne zu blinken knapp vor mir zum Überholen rausziehen, riskante Rechtsüberholer… etc.

10. Ich „muss‟ bei solchen Tätigkeiten wie Wäsche abnehmen/aufhängen fernsehen

Gut, im Frühling/Sommer hänge ich (bei meinem Freund) auch mal draußen Wäsche auf, aber ansonsten wird Wäsche bei uns im Wohnzimmer getrocknet, und das kann ich nicht, ohne dabei irgendetwas anzuschauen. Wäscheaufhängen im Keller finde ich doppelt doof: erstens kann ich dabei eben nicht fernsehen, zweitens kann ich dann nicht morgens nach dem Duschen schnell das frisch getrocknete Oberteil von der Leine holen und anziehen. Man weiß ja dann auch nie, ob die Sachen schon trocken sind. Ach ja: Ich habe noch nie einen Wäschetrockner besessen.

11. Ich telefoniere nicht gerne mit fremden Menschen.

Ich könnte niemals im Leben den Job einer SekretärinTeamassistentin machen. Da muss man ja ständig irgendwo anrufen und Termine ausmachen etc. Ich hasse es, irgendwo anzurufen, wo ich noch nie angerufen habe. Klar, ich kann einen Arzttermin ausmachen und solche Dinge, aber kompliziertere Dinge erledige ich dann lieber auf dem schriftlichen Weg (E-Mail, SMS). Das hängt sicher auch damit zusammen, dass ich mich schriftlich meistens besser ausdrücken kann als mündlich. Ja, ich weiß, komische Wahl, dann Lehrerin zu werden… 😉 Aber da ist ja mein Job oft eher, die SchülerInnen zum Reden zu bekommen. 😉

12. Ich sammle Kino-, Konzert- und Theatertickets.

Irgendwann werde ich mindestens ein Zimmer mit Tickets tapezieren können. Momentan aber befinden sich besagte Tickets in zwei Schachteln und an unzähligen anderen Orten. Wenn ich wenigstens eine Art Tagebuch führen würde, in das ich die Tickets einklebe oder einhefte… Nein, sie warten quasi darauf, dass ich irgendwann mal die Kartons in die Hand nehme und mir über die Tickets in Erinnerung rufe, welche Filme, Theaterstücke, Konzerte, o.ä. ich in meinem Leben gesehen habe. Bin gespannt, ob ich das jemals tun werde…

13. Ich bin Amazon-Kundin der (fast) ersten Stunde.

Ich habe gerade einmal nachrecherchiert: Amazon.de wurde 1998 gegründet (Amazon.com 1994), ich kann auf meinen Konten von Amazon.com und Amazon.de Bestellungen bis 2000 zurückverfolgen. Es gibt ja heutzutage viel Kritik an Amazon und den Arbeitsbedingungen und Vertragsbedingungen für Autoren etc., aber Amazon bietet einfach auch heute noch die umfangreichste Auswahl an englischsprachigen Büchern. Wenn man auf den Anfang des Jahrtausends zurückblickt: Damals erschloss sich mir endlich ein leichterer Zugang zu englischsprachigen Filmen und Serien im Original (erst auf Videokassette, später auf DVD), und natürlich auch zu Büchern. Für jemanden, der vorwiegend deutschsprachige Literatur liest, mag es einfach sein, zum Boykott gegen Amazon aufzurufen (und sich daran zu beteiligen), aber für mich, die ich nahezu ausschließlich englischsprachige Literatur lese (ich lese sogar den Japaner Murakami in der englischen Übersetzung, nicht in der deutschen), geht es kaum ohne Amazon. Gut, inzwischen könnte ich mich natürlich immer in London mit neuem Material eindecken…

14. Wenn ich Kinder hätte, hießen sie Sophie/Sophia und David.

Als ich zum 17. Geburtstag das Buch Das kurze Leben der Sophie Scholl geschenkt bekam, wurde die Widerständskämpferin der Weißen Rose zu meinem Idol. Ich bewunderte ihren Mut und ihre Standhaftigkeit, fand sie überdies auch noch unglaublich schön und intelligent. Eins war mir damals klar: Meine Tochter sollte eines Tages nach ihr benannt werden. Fast schon ärgert es mich heute ein wenig, dass dieser Name so ein Modename geworden ist, denn ich hätte ja tatsächlich ein tieferen Grund für die Wahl des Namens gehabt. Der Name David gefiel mir, seitdem ich 1990/91 ein paar Amerikaner mit diesem Namen kennengelernt hatte. Allerdings gefiel und gefällt mir der Name am besten in englischer Aussprache: [deivid]. Ich finde beide Namen immer noch schön, die Chance, meine Kinder so zu benennen, ist jedoch verstrichen. Vielleicht sollte ich irgendwann wenigstens mal eine Kurzgeschichte oder einen Roman (*hüstl*) schreiben, deren/dessen Protagonisten so heißen…

So, nun habt ihr mich also wieder ein bisschen näher kennengelernt. Und ich werde mich die nächsten Tage mit Reviews und hoffentlich auch ein paar Fotobeiträgen zurückmelden, sodass hier mal wieder etwas VERSATILITY reinkommt!

Ich habe lange überlegt, ob ich den Award auch – wie eigentlich in den Regeln vorgesehen – weiterreichen soll. Eigentlich mag ich diesen „Kettenbrief-Aspekt‟ dieser Awards nicht so besonders. Trotzdem nenne ich jetzt einfach mal ein paar Blogs, die ich als besonders vielseitig empfinde, unabhängig davon, ob sie schon nominiert worden sind. Ich weiß, dass da auch einer dabei ist, der schon nominiert wurde und sich schon „damals‟ gegen eine Teilnahme entschieden hat. Aber er ist halt einfach VERSATILE, und deswegen kriegt er noch einen Award. 😉 Ich möchte außerdem betonen, dass es noch weitaus mehr VERSATILE Blogger gibt, wer also jetzt nicht unten auftaucht, ist deswegen nicht weniger von mir geschätzt!!! 🙂 Eigentlich sollten 15 Blogger nominiert werden, bei mir sind es ein paar weniger.

  • moviescape.blog: Bullion bietet seinen Lesern sehr unterschiedliche Beiträge – von der Film- und Serienkritik über Berichte über die Geburtstage seine Kinder bis hin zu seinen Lauf-Berichten (Run, Fatboy, Run!). Außerdem nimmt er regelmäßig am Media Monday und am Die 5 Besten am Donnerstag teil.
  •  Zeilenendes Sammelsurium: Der Name ist Programm! Fotos, Kochrezepte, philosophische Gedanken, Filmkritiken, eigene fiktive Texte. Jeden Tag ein Beitrag. Für mich eine Herausforderung, auch nur einem Bruchteil davon zu folgen… 😉
  • Dreams on their way to reality + Anica’s Bücher, Serien & Filme: Die liebe An, die derzeit noch immer als Au Pair in London lebt, hat sogar zwei Blogs, auf denen sie nicht nur Kritiken veröffentlicht, sondern auch eigene Zeichungen und Fotografien mit ihren Lesern teilt, von ihren Erfahrungen in London erzählt und interessante Videos teilt.
  • pimalrquadrat: Er schreibt über Alltägliches, Nerdiges, Politisches – Man spürt dabei immer die emotionale Verfassung, in der er sich gerade befindet. Er liebt (u.a.) Tolkien, Rothfuss und Buffy – und Computerspiele.
  • Frau Margarate: Zwar ist es auf ihrem Blog in letzter Zeit etwas ruhiger geworden, aber das liegt auch daran, dass sie einen Roman (Barfuß durch die Nacht) geschrieben hat: HIER könnt ihr mehr darüber erfahren! Ansonsten schreibt Frau Margarete alias Katie Kling über alles, was mit Geschichten zu tun hat.
  • Nummer Neun: Der einzige Blogger, den ich kenne, der sowohl über Serien, Filme und Bücher, als auch über Konzerte, Urlaub und – ACHTUNG! – Fußball schreibt! 😀
  • schauwerte: Fillme, Serien, Theaterbesuche (oft mit der Singenden Lehrerin zusammen 🙂 ), Konzerte und Kunstausstellungen, Berichte aus dem Ruhrpott und aus dem Urlaub – auch eine äußerst vielseitige Mischung!
  • friedlvongrimm: Sie schreibt, sie redet (Friedlcast), und das über Filme, Konzerte – und das Leben. Ihr Kater heißt Woody und sie hat einen ausgefallenen Männergeschmack (na gut, Domhnall Gleeson ist schon fast mainstream… ;)).
  • Passion of Arts: Der Untertitel des Blogs sagt alles: KUNST, PHOTOGRAPHIE, GRAFIKDESIGN, LITERATUR, FILMKRITIKEN, LIFESTYLE. Dauerbrenner: Der Song zum Wochenende, Fragen ohne Antwort, Media Monday und der Serienmittwoch. Ein Faible für Vampire und diverse Schauspieler (von Keanu Reeves über James McAvoy bis zu Benedict Cumberbatch).
  • Miss Booleana: Hier beeindruckt mich, dass so viele Kategorien wirklich regelmäßig befüttert werden, wie z. B. 7ième Art, Blogophilie, Fantastischer Film oder Netzgeflüster.

Liebster Award 2017 #1

Ich habe ja einen riesigen Backlog, was Artikel, die eigentlich längst geschrieben sein sollten, anbelangt – von Theaterkritiken über USA-Fotobeiträge bis hin zu zwei Awardnominierungen, die ich in den letzten Wochen bekommen habe. Momentan scheint es mir am einfachsten, die Fragen von Friedlvongrimm zu beantworten, die mich vor gut einem Monat mit dem Liebster Award bedacht hat (danke nochmal!). Mal sehen, wie schnell ich durch die z. Tl. recht kniffligen Fragen durchkomme… Übrigens möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit inzwischen mehr als 200 Followern 🙂 eigentlich gar nicht mehr eligible bin… 😉

Ich werde den Award auch nicht weiterreichen und selbst 11 neue Fragen stellen. Sorry! 😉

Jetzt aber zu den Fragen und meinen Antworten:

1. In welcher Situation hast du dich das letzte Mal so richtig typisch deutsch gefühlt?

Schwierig, da ich mich immer gar nicht so für typisch deutsch halte (ich bin z. B. unordentlich und ein bisschen unpünktlich)… Vielleicht in den USA beim Tanken. In Deutschland tanken die Kunden erst, und gehen dann brav hinein und bezahlen. Natürlich gibt es auch hier „Benzindiebe‟, aber das kann ja nur eine verschwindend kleine Minderheit sein, sonst wär das nicht weiterhin so. Undenkbar in den USA: Da musst du immer vorher zahlen – entweder direkt mit der Kreditkarte an der Zapfsäule oder du gehst, wenn du z. B. bar zahlen willst, erst hinein in den Shop und bezahlst, und kannst dann erst zapfen. Irgendwie fühlte ich mich da schon immer recht deutsch, weil ich das umständlich finde – und ein bisschen traurig, dass in den USA den Kunden weniger getraut wird, oder ihnen weniger getraut werden kann.

2. Hattest du eine Eigenart als Kind, die dir jetzt im Nachhinein doch recht exzentrisch vorkommt?

Exzentrisch? Nicht wirklich. Ich war ja sehr brav. Mal etwas trotzig, was mit Türenzuschlagen und Rumheulen verbunden war, aber ansonsten… Meine Schwester dachte eine Weile, ich sei etwas dumm, weil ich manches nicht gesehen habe, das sie mir gezeigt hat („Schau mal, der Vogel da oben im Baum!‟ – „Wo? Ich seh nix!‟). Stellte sich dann heraus, dass ich einfach kurzsichtig war und eine Brille brauchte. 😉 Das Einzige, was man vielleicht als exzentrisch bezeichnen könnte, war die Tatsache, dass ich als Schulkind so eine Leseratte war, dass ich die Bücher am liebsten auch mit unter die Dusche genommen hätte. Ah, jetzt fällt mir nochwas ein: Ich habe meine Grundschullehrerin (Referendarin) der 4. Klasse zu meinem Geburtstag eingeladen. Und sie ist sogar gekommen. Ja, ich bin auf dem Land aufgewachsen… 😉

3. In welchen Filmwelten/Serienwelten fühltest du dich als Kind zuhause? Was hast du mit Freunden oder auf dem Schulhof nachgespielt?

Kann mich nicht erinnern, dass wir je irgendwelche konkreten Filme oder Serien nachgespielt hätten. Wenn, dann auf jeden Fall irgendwas mit Pferden. Entsprechend liebte ich auch Black Beauty und generell Filme oder Serien mit Tieren (Flipper, Lassie…) Und dann natürlich die ganzen alten Trickfilmserien, vorneweg Biene Maja (ich LIEBTE den Willy!!!!) und Heidi und von der Augsburger Puppenkiste Jim Knopf und Lukas der Lokomotivfahrer – und natürlich Robbi, Tobbi und das Fliewatüut.

Ich fand schon früh Roboter cool! 🙂 Pippi Langstrumpf fand ich auch unglaublich toll, obwohl ich wohl eher wie Annika war. Ich habe als Kind also tatsächlich Kinderserien geschaut. An Filme kann ich mich gar nicht so erinnern. Sicher, Bambi habe ich als Kind gesehen (und dabei bitterlich geweint) und bestimmt auch andere Disneyfilme.

4. Welche Legende werden wir in 20, 30 Jahren betrauern? Oder gibt es dann nur noch Youtube- und Reality-TV-Stars und musikalische Eintagsfliegen?

Puh, ich habe keinen blassen Schimmer! Selbst Robbie Williams ist ja nicht mehr sooo groß, wie noch vor einigen Jahren – legendär finde ich ihn nicht mehr. Und Madonna hat für mich persönlich ihren Legendenstatus auch nicht halten können. Das Phänomen der Youtuber wurde mir erst durch das Mini-Referat einer Schülerin im Englischunterricht nahegebracht. Ich hatte ja keine Ahnung, dass es richtige Events gibt, auf denen die verschiedenen YT-Stars auftreten… Wer weiß, vielleicht ist das wirklich die Zukunft?

Auch unter den SchauspielerInnen fällt mir kaum jemand ein, der oder die Potential hat, so einen Legendenstatus zu erreichen. Auch wenn ich ja viele, viele SchauspielerInnen verehre! Wird über Cumberbatchs Sherlock auch in 20 Jahren noch geredet werden? Gut, der ist vielleicht bzw. hoffentlich eh noch zu jung, um ihn schon in 20,30 Jahren zu betrauern. Also SchauspielerInnen zwischen 50 und 60 Jahren… Googlesuche ergibt: George Clooney? Bruce Willis? Daniel Day-Lewis! Denzel Washington! Gary Oldman! Jim Carrey? Kevin Spacey! Kevin Costner? Tom Hanks? Samuel L. Jackson! Sean Penn? Ralph Fiennes! Meryl Streep! Jodie Foster! Julianne Moore? Cate Blanchett! Emma Thompson? Ellen De Generes! Sigourney Weaver! Ja, es ist traurig, aber mir fallen weniger Frauen ein, die für mich truly legendary sind.

5. Was ist dein Lieblingsgericht? Und warum?

Wenn ich jetzt sage, die Spagehetti Bolognese von meinem Vater, werde ich all den wunderbaren Gerichten, die mir mein Freund nahezu täglich kocht, gar nicht gerecht… 😉 Es gibt einfach viel zu viele Gerichte, die ich liebe. Ich esse leidenschaftlich gern. 😳 🙂

6. Hälst du dich für einen intelligenten Menschen? Warum?

Ich habe irgendwann mal online einen IQ-Test gemacht, bei dem ich wohl im oberen Mittelfeld lag. Dumm bin ich also nicht. Manche Bereiche (technisch-mathematisch) erschließen sich mir nicht so leicht – da fühl ich mich dann schon manchmal etwas dumm -, beim Erfassen von allem, was mit Sprache zu tun hat, fühle ich mich dagegen durchaus recht intelligent. Ich weiß nicht, ob man Intelligenz auch daran festmachen kann, wie leicht man sprachliche Fehler (bei Aufsätzen, auf Speisekarten, in Blogartikeln…) entdeckt – in dem Bereich schätze ich meine Intelligenz tatsächlich ziemlich hoch ein. Nicht so verkehrt in meinen Beruf… 😉 Zuletzt noch eine kritische Anmerkung: Ich komme aus einer Familie mit „Besserwissern‟ – insbesondere mein älterer Bruder beherrscht diese Kunst perfekt. Um bestehen zu können, lege ich ab und an doch auch Besserwisserverhalten an den Tag – und kann aber gleichzeitig nicht besonders gut mit Besserwisser-Typen umgehen.

7. Wann hat dich das letzte Mal ein Mensch durch sein Verhalten etc. überrascht?

Ja, da fällt mir etwas ein. Eine Freundin hat (schriftlich) durchblicken lassen, dass sie Trumps „Muslim ban‟ gar nicht so verkehrt findet. Ich habe seitdem keine Worte gefunden, um darauf zu antworten. Das hat mich zutiefst schockiert, weil ich das nicht erwartet hatte. Diese Freundin ist ziemlich feministisch, was vielleicht die Ablehnung der zu strengen Form des Islams, der mit der Unterdrückung der Frau einhergeht, erklärt. Wie man aber Trump als Feministin auch nur irgendwie gut heißen kann, ist mir ein absolutes Rätsel.

8. Gibt es etwas (ein Gedicht, ein Zitat etc.), was du jederzeit aufsagen kannst?

Alles, was über Kurzzitate aus Filmen und/oder Serien hinausgeht: Nein. Ich bin total schlecht im Auswendiglernen. Es gibt ein paar wenige Lieder, die ich komplett auswendig singen kann (z. B. „Like the Way I Do‟ von Melissa Etheridge), egal wie lange ich sie nicht mehr gehört habe. Oh, in diesen religionsfernen Zeiten ist das vielleicht auch nicht mehr selbstverständlich: Ich kann das Glaubensbekenntnis und das Vater Unser jederzeit aufsagen. 😉

9. Welche Themen des unnützen Wissens haben sich den größten Platz in deinem Hirn verschafft?

Na, was wohl: Alles, was mit Filmen und Serien, Schauspielerinnen und Schauspielern zu tun hat. Das Erschreckende ist: Ich kann immer schlechter darauf zugreifen – das Alter macht sich tatsächlich schon bemerkbar. :-/ Mein jüngerer Bruder hat neulich gemeint, es sei bei mir schon so schlimm wie bei meinem Bruder. Ich habe das vehement zurückgewiesen – mein älterer Bruder konnte sich Namen von Schauspielern und Regisseuren etc. noch NIE besonders gut merken! Pah!

10. In welche Richtung soll die Unterhaltungsindustrie in Zukunft gehen?

Was mir am stärksten am Herzen liegt: Weniger synchronisierte Filme und Serien! Die Skandinavier sprechen nicht von ungefähr viel besser Englisch. Sollte das klassische Fernsehen bestehen bleiben (, was es aus meiner Sicht nicht muss), dann sollten wenigstens die Sendungen auch in der Originalsprache zu empfangen sein. Außerdem möchte ich endlich auch Mitglied eines Streamingportals (z. B. Amazon Prime in UK oder USA) werden dürfen, das nicht extra auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Was ist daran verkehrt, wenn ich dort auch dafür zahle? Es hat sich ja in den letzten 2-3 Jahren schon einiges verbessert, was den Zugang zu Originalversionen anbelangt, aber das BBC-Programm, z. B. kann man – ohne zu tricksen – immer noch nicht abrufen. Das muss sich ändern!

11. Wann und durch was hat dich das letzte Mal ein Medium deiner Wahl (oder medienrelevante Person) richtig in Rage gebracht?

Trump. Enough said.

Liebster Award 2016 #3

In den letzten Monaten bin ich um die Ehre (und die damit verbundene Pflicht 😉 ) eines Liebster Awards herumgekommen, doch nun hat pimalrquadrat mich mit den Fragen, die er von Zeilenende bekommen hatte, beworfen – und so erfahrt ihr heute wieder mal etwas mehr über mich (als ihr wissen wolltet… 😉 ).

Ich selbst habe eigentlich gerade verdammt viel um die Ohren, wegwegen ich den Liebster Award nicht, wie es sich eigentlich gehört, weiterreiche (inkl. eigener 11 Fragen). Fühlt euch aber eingeladen, mir in den Kommentaren zu der ein oder anderen Frage (oder Antwort) euren Senf dazuzugeben.

Achtung – die Antworten sind eher lang (und ernsthaft) ausgefallen! 😉

1.Wenn du ein Amphibium wärest, welches wärest du warum?

Eine Fröschin, die darauf wartet, geküsst zu werden und sich dann in eine wunderschöne Prinzessin verwandelt? Ach nein, ich will gar keine Prinzessin sein… Irgendwie gefällt mir der Feuersalamander besser, denn über den habe ich gerade gelesen, dass er es schafft, trotz seiner auffälligen Färbung recht unentdeckt zu leben, weil er sich gut versteckt und tagsüber nur während oder nach Regen nach draußen kommt. Das passt ein bisschen zu dem Kapitel aus Amy Schumers Buch The Girl with the Lower Back Tattoo, das ich gerade gehört habe: „I’m an introvert‟. Wie sie beschreibt, dass sie bei Feiern oder Partys sich eher in Ecken zurückzieht oder zwischendurch sich auch mal ins Badezimmer verzieht – das hat mich doch irgendwie an mich erinnert. Ich brauche auch „Ich-Zeit‟, gerade als Ausgleich zu meinem Job, in dem ich ständig mit 20-30 Schülern in ein Zimmer „gesperrt‟ bin. (Wow, ich hätte ja nicht gedacht, dass ich das Thema tatsächlich bei dieser Frage würde unterbringen können! 😉 )

2. Was spricht gegen Kuchen zum Frühstück?

Nicht viel – wenn ich vorher etwas Herzhaftes zu mir genommen habe. Ich esse – bei ausführlichen Frühstücks am Wochenende o.ä. – gerne erst Wurst und/oder Käse, und dann etwas Süßes hinterher. Wenn gerade Kuchen angeboten wird, warum nicht? Aber lieber esse ich Kuchen am Nachmittag. Der Vier-Uhr-Tee mit Kuchen oder Gebäck ist in meiner Familie Tradition – Hüftgold inklusive! 😉

3. An welchen Ort deiner Kindheit wünschst du dich manchmal zurück?

Auf den Pferderücken. Ich bin vier Jahre lang in einer Reitschule geritten, bekam relativ bald dann auch die etwas schwierigeren, jungen Pferde zugeteilt, was eine Auszeichnung, aber auch handfeste Arbeit war. Als die Reitschule schloss, war meine „Reiterkarriere‟ beendet. Vor ein paar Jahren, als meine Nichte noch ritt, bin ich mal eine Reitstunde mitgeritten – und ich kann sagen: Reiten ist nicht wie Fahrradfahren! Es fiel mir so schwer, wieder das Gefühl dafür zu bekommen, wie ich mit dem Pferd umgehen muss, wie ich ihm vermitteln kann, was ich von ihm möchte. Da wünschte ich mich manchmal zurück in die Kindheit bzw. frühe Jugend, um auch wieder diese Unbeschwertheit im Umgang mit Pferden zu erleben.

4. Kann man den kairos erkennen und nutzen?

Spätestens hier weiß man, dass diese Fragen ursprünglich von Zeilenende stammen müssen… Für alle, die – wie ich – nicht wissen, was das ist, sagt Wikipedia:

Kairos (griechisch Καιρός) ist ein religiös-philosophischer Begriff für den günstigen Zeitpunkt einer Entscheidung, dessen ungenutztes Verstreichen nachteilig sein kann.

Also, ich habe in meiner langsam entstehenden Altersweisheit :-/ 😉 das Gefühl, dass ich immer mehr solche Momente erkenne, aber weniger, was so große Entscheidungen in meinem Leben anbelangt, sondern eher solche Momente, in denen ich mir denke, „Wenn du dich jetzt hier nicht überwindest und *diesoderjenes* tust, dann wirst du es später bereuen,‟ Banales Beispiel: Als ich Michael Keaton im Theaterpublikum entdeckte, da dachte ich mir, „Ich MUSS zu ihm gehen und ihm sagen, wie großartig er in Birdman war.‟ Hinterher bereue ich trotzdem fast jedes Mal, dass mir das ein oder andere dann doch nicht eingefallen ist. Auch bei „normalen Menschen‟, die es mir wert erscheinen, dass sie evtl. Teil meines Lebens werden, wage ich inzwischen immer häufiger den Schritt, den Menschen auf irgendeine Art und Weise zu sagen: „Ich finde dich toll!‟ Hier bei der Bloggerei habe ich z. B. manche Blogger, zu denen ich fühlte, einen besonderen Draht zu haben, dann irgendwann auch per Mail angeschrieben. Ich habe (meistens) keine Angst (mehr) vor dem ersten Schritt. Weiß nicht, ob das auch nur im Entferntesten mit „kairos‟ gemeint ist…

5. Was treibt dich an?

Puh, schwierige Frage. Ich fürchte ja oft, dass es die (Sehn-)Sucht nach Anerkennung ist. Was sich irgendwie immer etwas negativ anfühlt, so als wäre ich nicht selbstbewusst genug. Und irgendwie stimmt das wohl auch. Obwohl ich – wie soeben ausgeführt – meine Schüchternheit beim „Erstkontakt‟ einigermaßen abgelegt habe, bin ich doch im Innern immer noch ein bisschen unsicher. Bin ich eine gute Lehrerin? Bringe ich meinen Schülern etwas Nachhaltiges bei, das sie auf ihrem Lebensweg voranbringt? Wie glücklich macht es mich, wenn ab und zu sich mal einzelne Schüler oder Klassen bei mir bedanken, sei es, wenn sie eine unerwartet gute Note geschrieben haben, mir ein zu mir passendes Abschiedgeschenk machen – oder wenn sie ein halbes Jahr nach ihrem Abschluss mir eine Karte aus Asien schicken. Eine Karte, die ich ihnen zum Abschied geschenkt hatte (mit letztem Arbeitsauftrag sozusagen – ein Beispiel dafür findet sich HIER), und die sie tatsächlich mit auf die Reise genommen haben. Das sind Glücksgefühle, die manche Unsicherheit ausgleichen. Schwer fallen mir dagegen Konflikte mit Schülern, insbesondere das Feilschen um bessere Noten. Da fühle ich mich kritisiert, was mich wiederum verunsichert: Habe ich wirklich objektiv (so weit es geht) bewertet?

Und in meiner Freizeit? Da findet sich das Phänomen, dass ich selbst keine Likes vergebe, mich aber trotzdem über jedes Like zu einem Artikel von mir freue. Und ja, ich stehe gerne singend auf der Bühne, und zwar zum großen Teil auch wegen des Applauses. Oder wegen der Tränen in den Augen des Publikums. Einmal habe ich beim Probewochenende meines (leider inzwischen wieder aufgelösten) Ensembles „Into the West‟ (aus der Rückkehr des Königs) meinen SangeskollegInnen vorgesungen und unserer Sopranistin sind die Tränen runtergelaufen! Best compliment for my singing EVER!

Würde ich schreiben oder singen, ohne jegliches Publikum? Bei der Musik würde ich sagen, klares ja. Das Singen an sich kann auch schon große Glücksgefühle erzeugen, vor allem wenn man in Gemeinschaft singt. Beim Schreiben bin ich mir weniger sicher. Es gibt da sicher ein inneres Bedürfnis, meine Gedanken zu „Papier‟ zu bringen – als Kind und Jugendliche habe ich auch Tagebuch geschrieben – , aber ob ich so viel schreiben würde, wenn ich diesen Blog nicht hätte (und eine Leserschaft, die ich mir im Traum nicht hätte vorstellen können)… Wahrscheinlich nicht.

Was mich aber außerdem antreibt, ist die (Sehn-)Sucht nach Erlebnissen, die etwas in mir berühren, die es verhindern, im Alltag des Berufslebens „zu versauern‟, seien es meine Theaterbesuche und Stagedoor-Begegnungen, sei es das Singen, die Fotografie, das Reisen, aber auch Filme, Bücher und Serien. Und letztlich ist es auch mein Beruf selbst. Der Lehrerjob ist jeden Tag anders, der selbe Stoff in zwei unterschiedlichen Klassen kann völlig unterschiedlich aufgenommen werden. Manchmal (eher selten, aber immerhin) habe ich bei besonders tollen Referaten oder Diskussionen schon Tränen in den Augen gehabt. Frust und Enttäuschung sind natürlich auch immer mit im Gepäck, aber eins ist mein Job keinesfalls: eintönig.

6. Was hält dich auf?

Meine partielle Faulheit im Zusammenspiel mit Prokrastination, Unordentlichkeit (hält extrem auf, wenn ich etwas suche 😦 ), die Tatsache, dass ich nicht immer und jeden Tag hochmotiviert bin, sondern manchmal auch einfach nur abhängen will – oder kann. Und: Ich habe nicht genügend Ehrgeiz und Biss, um zum Beispiel das große Publikum für meine musikalischen Ambitionen anzustreben. Ein wenig mangelt es mir auch in mancher Hinsicht an Selbstdisziplin, bzw. setze ich die Prioritäten anders, was vielleicht für einen Bereich gut ist, aber mich in einem anderen aufhält. Bestes Beispiel: Ich sollte jetzt lieber korrigieren, damit ich nicht irgendwann in Zeitnot gerate und mich über mich selbst ärgere; am Freitag Nachmittag/Abend aber ist es mir äußerst zuwider, etwas für die Schule zu tun. Ich würde mir manches erleichtern, wenn es nicht so wäre und ich auch diese Zeiten nutzen würde. Ich weiß das. Und kann/will es doch (meistens) nicht ändern.

7. Was möchtest du in diesem Jahr unbedingt noch tun?

Etwas Persönliches zu Ed Harris an der Stage Door sagen, über das er sich freut. Ein Ticket für The Red Barn ergattern und Elizabeth Debicki an der Stage Door sagen, dass sie für mich das Beste an The Great Gatsby war. Einen längst überfälligen Rückblick auf die Serien und Filme schreiben, die ich seit September gesehen habe. Fotogeschenke diesmal rechtzeitig zu Weihnachten zu gestalten und zu bestellen. (Also müsste ich eigentlich dieses Wochenende anfangen…) Rogue One sehen.

8. Was möchtest du nie wieder tun?

Es gibt tatsächlich sehr, sehr wenig in meinem Leben, das ich bereue. Es gibt Filme, die ich mir nie wieder ansehen würde, klar. Vielleicht zwei Dinge: Ich möchte nie wieder auf der Fahrt mit der Seilbahn von der Zugspitze ins Tal ohnmächtig werden. Und ich möchte nie wieder Menschen, die mir etwas bedeuten, nicht sagen, dass sie mir etwas bedeuten. Da bin ich ja auf dem richtigen Weg (siehe oben).

9. Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: „Wer nicht über seinen Verhältnissen lebt, hat keine Selbstachtung. Und wenn Oscar Wilde das nicht gesagt hat, ist das ab sofort mein Zitat.“ Was ist dran?

Hm. Mein Ex lebte über seinen Verhältnissen und hatte ständig Schulden. Ich hatte dann auch erstmal Minus auf dem Dispo, als ich nach der Trennung nach München kam. Seit ich aus dem Minus bin, habe ich eine Allergie gegen Schulden, weswegen ich mir mit dem Zitat enerseits schwer tue. Ich habe mir auch noch nie etwas auf Pump (Darlehen, Ratenzahlung) gekauft. Für mich hat „über seinen Verhältnissen leben‟ im Sinne von „mehr Geld ausgeben, als man hat‟ häufig eher etwas mit wenig Selbstachtung zu tun. Meines Erachtens versuchen viele eher, mangelnde Selbstachtung dadurch zu kompensieren.

Andererseits bin ich auch keine allzu große Sparerin: Jetzt, da ich es mir leisten kann, fliege ich eben mehrmals im Jahr nach London und schaue mir an zwei Tagen drei Theaterstücke an. Das fühlt sich schon manchmal nach „über meinen Verhältnissen‟ an, etwas großkotzig fast. Mitten im Schuljahr kurz vor Weihnachten, mal schnell nach London jetten, dabei könnte man das Geld auch in Weihnachtsgeschenke stecken… Aber da versuche ich inzwischen die Haltung zu haben: Ja, ich gönne mir das, ich finde, ich habe mir das verdient (→ Selbstachtung).

10. Ein anderer kluger Mensch hat einmal gesagt: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Könntest du anders?

Bei vielen Dingen: Nein. Es gibt Meinungen und Angewohnheiten, mit denen ich nicht leben kann. Ich könnte z. B. keine Beziehung mit einem Raucher führen. Hab das mal im Ansatz versucht, das geht gar nicht. Für ein kurzes Techtelmechtel könnte ich vielleicht drüber wegsehenriechen, aber bei einer dauerhaften Beziehung könnte ich da nicht aus meiner militanten Nichtraucherhaltung raus. Bei Drogen- und übermäßigem Alkoholkonsum habe ich auch meine Probleme. Jemand, der ein paar mal im Jahr an einem Joint zieht, wenn jemand einen hat, OK, aber jemand, der sich ab und zu Koks reinpfeift oder zur Wiesn-Zeit (Oktoberfest für die Nicht-Oberbayern) eine Woche quasi im Dauerrausch verbringt, der käme für eine Beziehung nicht in Frage, und auch als gute Freundin hätte ich da wahrscheinlich meine Probleme damit. Da kann ich auch aus meiner Haut nicht raus. Dafür mache ich Zugeständnisse, was Leidenschaften von mir anbelangt. Es gibt tatsächlich Menschen in meinem Umfeld, die sich null für Herr der Ringe interessieren. 😮 Damit kann ich mich arrangieren. 😉 Mit Intoleranz, Sexismus, Rassismus und Gewalt dagegen nicht.

11. Lächelt dein Spiegelbild dich an?

Ich habe an meinem Spiegel in meinem Bad den Spruch von Voltaire: „Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.‟ Ich versuche, das als Lebensmotto in mir zu tragen. Das gelingt mir nicht immer. Ich bin auch nicht immer mit mir zufrieden, gerade wenn ich mir durch eines der unter 6. vorgestellten Hemmnisse selbst das Leben schwer mache. Und ja, wie FriedlvonGrimm festgestellt hat, als ich bei ihr war, das Thema „Figur‟ ist bei mir etwas, das meinen Blick in den Spiegel auch mal kritisch ausfallen lässt. Aber grundsätzlich bin ich mit dem, was ich im Spiegel sehe (auch hinter der Schale) zufrieden.

Liebster Award 2016 #2

 

 

Und weiter geht es mit der Award-Season! Die charmante Friedl von Grimm hat mich nominiert – ❤ – lichen Dank dafür! 🙂

Hier sind meine Antworten auf ihre spannenden Fragen:

1. Da ja Domhnall Gleeson seit 2012 mir gehört, wer ist dein Lieblingsgleeson? Brian, Fergus oder Rory? Oder doch der gute alte Brendan?

Öhm. Mist. Ich will doch auch den Domhnall! Ja gut, ist vielleicht ein bisschen jung für mich (was MICH nicht stören würde 😉 ), aber Brendan ist mir zu alt, und die anderen kenne ich auf Anhieb gar nicht. Allerdings schätze ich Brendan schon sehr als Schauspieler und freue mich immer, ihn in einem Film zu entdecken. Außerdem – und das wird bei Domhnall wohl erst später ein Thema – finde ich es interessant, wie sich die roten Haaren mit den weißen Haaren mischen, gerade auch im Bart. Hat was.

2. Wann und warum bist du das letzte Mal ausgerastet?

Hm, so richtig ausrasten kann ich gar nicht so richtig… Ich bin nicht besonders konfliktfähig – schon als Kind und Jugendliche bin ich einfach heulend davon gestürmt, habe die Tür meines Zimmers hinter mir zugeschlagen und dann heulend geschmollt. Es gab so ganz vereinzelte Situationen, in denen ich gerne mal um mich geschlagen und irgendwas kaputt gemacht hätte (kriege den Kontext nicht mehr hin), was also nahe ans Ausrasten ging, bin dafür aber viel zu kontrolliert-vernünftig, so à la: Mein Handy aus Wut auf den Boden pfeffern? Ich bin doch nicht blöd, dann ist es ja kaputt! Wo ich allerdings regelmäßig vor mich hinschimpfe (sicher kein Ausrasten), ist im Auto. Lauter Idioten unterwegs auf der Straße! 😀

3. Was für Musik hörst du, wenn du wütend bist?

Richtig wütend bin ich selten – aber ein Beispiel habe ich. Bevor ich nach München gekommen (und einen unbefristeten Vertrag bekommen habe), war ich an vielen anderen Schulen. An einer Schule hatte es mir besonders gut gefallen, aber wegen einer – aus meiner Sicht höchst ungerechten – Beurteilung durfte ich dort nicht bleiben. Da das Ende meines letzten Schuljahres dort auch noch mit der Trennung von meinem Mann zusammenfiel, war das ein wirklich harter Schlag und ich hatte eine enorme Wut auf den Schulleiter. In dieser Zeit habe ich „Numb‟ von Linkin Park nicht nur gerne gehört, sondern wir haben es auf meinen Wunsch hin mit der Schulband (Schüler und Lehrer) auf der Abschlussfeier der Fachabiturienten gesungen, etliche Zeilen waren aus meiner Sicht explizit an den Schulleiter gerichtet (auch wenn der Song an sich natürlich davon handelt, dass sich jemand in einer Beziehung zu sehr verbiegen muss, um es dem Partner rechtzumachen):

I’m tired of being what you want me to be […]
Don’t know what you’re expecting of me […]
Every step that I take is another mistake to you
[…] all I want to do
Is be more like me and be less like you

Das hatte schon fast therapeutischen Charakter, auf diese Weise meiner Frustration Luft zu machen!

4. Gibt es Filme, die du nur auf VHS schauen magst/kannst?

Es gibt eine Reihe von Filmen, die ich noch und nur auf VHS habe, z. B. Forrest Gump, Matrix, Titanic und fast die komplette Serie Angel (alles im engl. Original). Das Problem ist allerdings, dass mein Videorecorder nicht mehr am Fernseher angeschlossen ist und vermutlich auch gar nicht mehr läuft. Außerdem gibt es diverse Videokassetten, auf denen Aufnahmen von meinen früheren Tanzauftritten sind; die gibt es auch nicht digital. Da müsste ich echt doch nochmal ausprobieren, ob der Videorecorder nicht doch noch funktioniert…

5. Salziges oder süßes Popcorn? Oder gemischt, wie ich es präferiere?

Ganz klar salziges! Ich bin überhaupt erst in meiner „Ami-Zeit‟ (die Zeit, in der ich ziemlich viel mit amerikanischen Soldaten abhing, so mit 19-21 Jahren) auf Popcorn gekommen. Zu der Zeit gab es ja eigentlich nur süßes Popcorn, was ich eklig fand. Dann war ich einmal mit „on post‟ (also in der Kaserne der Amerikaner) im Kino und habe da salziges Popcorn mit flüssiger Butter darüber bekommen – LECKER!!! Inzwischen esse ich aber nur noch selten Popcorn, weil sich schon mal ein Stückchen von einem Popcorn bei mir zwischen Zahnfleisch und Zahn geschoben hat. Das war so unangenehm (ich musste zum Zahnarzt, um das rauszubekommen), dass ich mich nur noch selten daran wage.

6. Welches Verhalten, was eigentlich nicht nett ist, hast du durchaus perfektioniert?

Unpünktlichkeit. Ich bin zwar auch niemand, der eine halbe Stunde zu spät kommt, aber da ich fast immer etwas zu knapp das Haus verlasse, sind 5 bis 10 Minuten schon drin. Allerdings finde ich, dass ich das schon etwas besser im Griff habe als früher. Und wenn es darauf ankommt, dass ich z. B. einen Zug oder einen Flug erreichen muss, oder zum Beginn eines Films/Konzerts pünktlich da sein muss, bekomme ich das auch hin. Aber es ist schon etwas, wofür ich arbeiten muss. Schon als Gymnasiastin bin ich täglich zum Bus gerannt.

7. Glaubst du, es gibt Menschen, die der Magie der Beatles nicht erliegen? Wenn ja, wie können wir die Welt denn nur retten?

Du stellst ganz schön schwierige Fragen… 😉 Ich fürchte, es gibt massenweise Menschen – jung und alt –, die der Magie der Beatles nicht erliegen. Ich gehe bei meinen SchülerInnen, z. B., ja immer erstmal davon aus, dass sie die Beatles nur vom Hörensagen kennen, dann kann ich mich umso mehr freuen, wenn es welche gibt, die sie richtig gut finden. Ob die Welt untergeht, wenn es keinen Beatles-Fan-Nachwuchs mehr gibt? Ich bin mal blasphemisch und sage: nein. Gleichzeitig aber glaube ich nicht, dass dies jemals passiert.

8. Was ist der Sinn von Homeparties und wo trifft man dich dort meist an?

Äh… Ich glaub, ich bin zu alt für den Scheiß… 😉 Meinst du Verkaufspartys, wie Tupper-Partys, Sex-Toy-Partys und sowas? Oder Partys, bei denen man einfach bei jemandem in Wohnung abfeiert (Alkoholexzesse und Gras oder gar Kokain inklusive)? Von diesen Verkaufspartys halte ich prinzipiell nichts (war auch noch nicht auf einer einzigen) und für die andere Form von Partys habe ich die wohl die „falschen‟ Freunde und/oder bin zu alt und/oder zu langweilig (trinke keinen Alkohol, konsumiere keine Drogen).

9. Deine Top 5 für eine legendäre Karaokesession.

Wenn mehrere zusammen singen (am besten mehrstimmig):

1. Bohemian Rhapsody (Queen): nur für Geübte! 😉
2. California Dreamin‘ (The Mamas & the Papas): gut für mehrstimmigen Gesang
3. We are the world (USA for Africa): mit verschiedenen Solosängern
4. Thank you for the Music (ABBA): Andere würden vielleicht eher Dancing Queen wählen, mein Lieblingslied ist einfach dieses!
5. Let it be (The Beatles): DER Klassiker zum Mitgrölen! Zwar nicht mein Lieblingssong von den Beatles, aber den Refrain kennt einfach jeder.

Solostücke:

1. Respect (Aretha Franklin): Würde ich so verdammt gern gut singen können, aber habe einfach nicht die passende Stimme dafür.
2. Angels (Robbie Williams): Klar, oder? Wer singt da nicht mit, wenn das Lied im Radio kommt?
3. Like the way I do (Melissa Etheridge): Eins meiner absoluten Lieblingslieder, auf das ich immer total abgehe – gesungen habe ich es auch schon mit Band, würde ich auch beim Karaoke singen.
4. Total Eclipse of the Heart (Bonnie Tyler): Epic!
5. Skyfall (Adele): Kann man einfach toll interpretieren.

10. Gibt es Filme, die du durchaus als ein Teil von dir bezeichnen würdest?

Das ist eine sehr interessante Frage: was heißt hier „ein Teil von mir‟? Nach dem Motto: Mich gibt’s nicht ohne diesen Film? Oder geht es eher um Filme, die meinem Wesen, meinen Werten besonders nahe stehen? Puh, ich finde das ist keine Frage, die sich so schnell beantworten lässt. Zuerst fällt mir natürlich die HdR-Trilogie ein, die einfach einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen hat – und es gibt wohl kaum Menschen in meinem Umfeld, denen das nicht bekannt ist. Aber gibt es vielleicht noch Filme, die älter sind und mich also schon als Jugendliche geprägt haben? Hm, vielleicht muss ich hier Fame, Flashdance und Dirty Dancing nennen, die mich als Mädchen fasziniert haben. Was diese Filme gemein haben, ist eine Protagonistin, die sich durchsetzt und ihren Traum lebt, gegen den Widerstand von Eltern oder trotz schwieriger anderer Umstände. Das hat mir imponiert – zusätzlich waren diese Träume auch solche, die ich selbst hatte. Nun könnte man sagen, anscheinend waren diese Filme nicht genügend Teil von mir, sonst hätte ich mich auch als Sängerin oder Tänzerin probiert und wäre jetzt nicht „nur‟ Lehrerin, die in ihrer Freizeit singt. Trotzdem haben diese Filme mich ja auch in meinem Frauenbild geprägt, und so habe ich das auch irgendwie verinnerlicht, dass Mädchen auch taff sein können (die Hauptfigur in Flashdance war Schweißerin!). Nun bin ich selbst nicht so supertaff geworden, sondern in einem klassischen Frauenjob gelandet, habe keine Ambitionen zu lernen, mit Hammer, Bohrer etc. effektiv umzugehen. Aber ich lebe selbstbestimmt und mache mir Träume wahr – auch in kleinerem Rahmen.

11. Wann sehen wir uns (mal wieder)?

Ich schätze mal, falls Domhnall irgendwann Theater spielen sollte, treffen wir uns an der Stage Door?! 😉

 

So, nun bin ich mal wieder Spielverderber und reiche den Award nicht weiter. Das heißt aber nicht, dass ihr mir nicht alle die „Liebsten“ seid – sowohl diejenigen, die ich auf meiner Blogroll habe, als auch diejenigen, die meinen Blog verfolgen, Beiträge liken und/oder kommentieren, bei meinen Blogparaden mitmachen, Anteil nehmen. Danke euch allen!

Liebster Award 2016 #1

Das Jahr ist erst ein paar Tage alt – und schon wurde ich erneut mit dem Liebster Award bedacht – und zwar von mwj. Herzlichen Dank dafür! 🙂 Wie bei diesem Award üblich, stellte er 11 Fragen, die ich sehr gerne beantwortet habe. Bei manchen ist es mir leicht gefallen, andere waren ganz schön knifflig… Eigentlich müsste ich im Anschluss auch wiederum 11 Fragen an weitere Blogger stellen, worauf ich aber diesmal verzichten möchte.

1. Wie viele Stunden schläfst du durchschnittlich pro Nacht?
Wahrscheinlich so sechseinhalb bis sieben Stunden. Früher war es mein Ziel, an den Wochenenden mindestens acht Stunden abzukriegen. Anscheinend braucht man mit dem „Alter‟ aber tatsächlich weniger Schlaf, denn z. Zt. wache ich fast immer mindestens eine halbe Stunde vor dem Wecker auf, oft auch unter der Woche, wenn ich eh weniger schlafe. Noch habe ich mich nicht so recht damit arrangiert, zumal ich leider häufig mit/wegen Kopfschmerzen aufwache.

2. Was machst du, wenn du unter Zeitdruck kreativ sein musst (z.B. für ein Review), aber du gerade blockiert bist?
Da ich ja kein Review machen MUSS (= Zwang von außen), lasse ich dann entweder den Artikel ganz sein, oder ich erstelle eine meiner Kurzreviews, wie neulich für The Revenant oder auch für Mad Max: Fury Road. Bei beiden genannten Filmen verspürte ich tatsächlich den inneren Drang, sofort etwas zu dem Film schreiben zu müssen, aber grundsätzlich habe ich den Anspruch, jeden Film sofort und in Länge zu besprechen, für den Moment aufgegeben, weil ich es zeitlich nicht schaffe. Ich MUSS ja oft genug für die Schule kreativ sein – für meinen Blog verordne ich mir keinen Zwang.

3. Was war dein erster Kinobesuch?
Oje, das weiß ich tatsächlich nicht mehr. Dafür kann ich sagen, welchen Film ich das erste Mal zweimal im Kino gesehen habe: Footloose. Das zweite Mal habe ich dann sogar vor meinen Eltern verheimlicht – habe nur gesagt, dass ich zu einer Freundin gehe. Schon lustig – dass mir das als etwas Verbotenes vorkam, einen Film noch ein zweites Mal im Kino anzusehen! Vorher hatte ich auf jeden Fall auch schon Flashdance im Kino gesehen (ich war ein richtiges Mädchen, stand damals sehr auf Tanzfilme). Und 1987 kam dann der Film ins Kino, der mich das erste Mal fünfmal in den Kinosaal trieb: Dirty Dancing. (Inzwischen hat sich mein Filmgeschmack etwas verbreitert… 😉 )

4. Was hältst du vom Frauenbild in den Filmen des „Marvel Cinematic Universe“?
Nun, obwohl es immer noch deutlich weniger weibliche Heldinnen (und Bösewichte) als männliche in den Filmen gibt, finde ich trotzdem beispielsweise Black Widow ziemlich stark. Dass weibliche Superheldinnen in der Regel im sexy Outfit daherkommen, könnte man sexistisch finden, allerdings finde ich z. B., dass Hawkeye in seiner Kluft auch verdammt sexy aussieht, weswegen ich darüber hinweg sehen kann. Was mir nicht so gut gefallen hat, war die Backstory zu Black Widow, die in Age of Ultron rausgekommen ist. Warum es für sterilisierte Frauen leichter sein soll zu töten, ist mir irgendwie nicht klar… Wird dadurch gesagt, nur Frauen, die keine Kinder kriegen können, können so bad-ass werden wie Natasha Romanoff? Ist die Frage, ob das Frauen oder Männer schlechter dastehen lässt… Aber es gibt definitiv noch viel zu tun, bevor man von Gleichberechtigung im Superheldengenre sprechen kann!

5. Was machst du mit Medien (DVDs, Blu-Rays, Bücher, CDs usw.), die du „loswerden“ willst?
Ich horte das Zeug… Ich habe sogar noch alte Videokassetten…

6. Welche aktuell laufende Serie verdient deiner Ansicht nach mehr Beachtung?
Verflixt, nun würde ich gerne erneut auf Transparent hinweisen, die zwar in den USA schon sehr viel Beachtung bekommt, hierzulande aber noch nicht so viel – und muss gestehen, dass ich Staffel 2 (offenbar seit 11. Dezember auf Amazon Prime) selbst noch gar nicht gesehen habe! Oops! Trotzdem: Auch wenn ich Season 2 noch nicht gesehen habe: die erste Staffel ist großartig – eine tolle Annäherung an das Thema Transsexualität!

7. Welches Lied soll auf deiner Beerdigung gespielt werden?
Darüber habe ich mir überhaupt noch keine Gedanken gemacht. Aber ein Lied fände ich schon schön, weil es zwar von Abschied handelt, aber gleichzeitig auch Hoffnung gibt auf ein Leben nach dem Tod (ob es das gibt oder nicht, dazu habe ich keine eindeutige Meinung mehr): „Into the West‟ (Annie Lennox; aus dem Soundtrack von LotR: RotK):

8. Auf welche neue Serie bzw. Serienstaffel 2016 freust du dich besonders?
Ich bin ja prinzipiell ein sehr geduldiger Mensch, was neue Serien(staffeln) anbelangt. Ich kann da schon auch mal etwas länger warten – bis etwa die neueste Staffel oder Serie bei Amazon Prime angeboten wird oder die DVD rauskommt. Dafür gucke ich dann oft ziemlich schnell alles in einem Rutsch durch… Bei Filmen fiebere ich dem Kinostart deutlich mehr entgegen. Aber auf die neue Staffel von X-Files freue ich mich schon besonders! 🙂

9. Welches Musikvideo ist für dich das Beste aller Zeiten?
Das ist einfach: „Thriller‟ von Michael Jackson. Story, Werwölfe, Zombies, Choreografie (da schlägt niemand so leicht den King of Pop) – perfekt und garantiert unvergessen!

10. Welcher aktuelle mediale oder technische Trend interessiert dich nicht oder kaum?
Selfies auf Instagram gehen mir sowas von am Arsch vorbei. Auf Facebook und Twitter bin ich immer noch nicht (das wird auch nix mehr, glaub ich). Ich bin voll old-school und schreibe Mails und SMS statt WhatsApp. Bin also so weltfremd, wie es Schüler wahrscheinlich von einer Lehrerin (in meinem Alter) erwarten… 😉

11. Mit wem würdest du gerne im Stile der Arte-Reihe Durch die Nacht mit… einen Abend verbringen?
Wie, ich muss mich auf EINE Person beschränken? 😉 Ich habe die ARTE-Sendung noch nie gesehen, aber nachgelesen, dass da also immer zwei Promis miteinander einen Abend verbringen, etwas zusammen unternehmen, nehme ich an. Da scheiden für mich so superpopuläre Schauspieler wie Benedict Cumberbatch aus – wobei das in Deutschland vielleicht sogar ginge. Ich versuche mich der Frage so zu nähern, dass ich nach gemeinsamen Interessen oder Talenten fahnde. Hmm, James McAvoy singt manchmal Karaoke – vielleicht könnten wir zusammen in eine Karaoke-Bar gehen und ein Duett singen?! ❤ Oder Tanzen gehen mit Channing Tatum? ^^‘ Tom Hardy dürfte mich gerne mitnehmen, wenn er seinen Hund Gassi führt – auch wenn ich keine ausgesprochene „dog person‟ bin (habe aber auch nichts gegen Hunde – wenn sie gut erzogen sind). 🙂 Mit dem Humor Kolumnisten des TIME Magazine Joel Stein würde ich gern einfach durch München laufen und ihm lustige deutsche Wörter beibringen. 😀 Das Dumme ist, dass ich über die meisten Promis nicht viel Privates weiß, sodass mir jetzt überhaupt keine Frau einfällt, bzw. ich nicht wüsste, was ich speziell mit ihr unternehmen wollen würde.

 

Liebster Award (2015) #7

Auch die liebe Gina Dieu Armstark von Passion of Arts hat mich für den Liebster Award nominiert – auch an dich ein herzlicher Dank, auch für die treue Begleitung meines Blogs! ❤ James McAvoy-Fans aller Länder vereinigt euch!  😉

Bei einigen dieser Fragen konnte ich richtig aus dem Herzen heraus antworten, ohne viel nachdenken zu müssen:

1. Gibt es einen Film, der dich so mitgenommen hat, dass du noch Tage später immer wieder daran denken musstest? Wenn ja welchen und warum hat er dich so mitgenommen?

Hier möchte ich zwei ganz unterschiedliche Filme nennen. Einmal Die Brücke (1959) von Bernhard Wicki. Diesen Film über den „Volkssturm‟, also als Hitler gegen Ende des Krieges auch noch 16-Jährige (und Alte) einzog, habe ich selbst auch als Jugendliche in etwa diesem Alter allein im Fernsehen gesehen. Nach dem Ende des Filmes (von der Gruppe Jungs, die die Brücke verteidigt haben, blieb nur ein einziger am Leben) saß ich noch mindestens zehn Minuten weinend vor dem Fernseher – selten hat mir ein Film so klar vor Augen geführt, wie pervers der Nationalsozialismus war, und zwar einmal nicht aus Sicht der Opfer, der Gegner des Systems, sondern aus Sicht derer, die durch Einimpfung der NS-Ideologie zu Märtyrern für die falsche Sache wurden. Ich habe selbst nach Jahrzehnten nicht vergessen, wie ich mich damals gefühlt habe.

Ein Film, der mich auf ganz andere Weise mitgenommen hat, ist Se7en, den ich im Alter von 25 Jahren gesehen habe. Das ist einer der Filme, die auf meiner „Einmal und nie wieder‟-Liste gelandet ist, weil mir die grausamen Bilder einfach nicht aus dem Kopf gehen wollten, mich sowohl tagsüber verfolgten als auch nachts in meinen Träumen. Insbesondere die Art und Weise, wie der Mord zur Todsünde „Lust‟ vom Täter inszeniert worden war – wie sowohl die Frau als auch der Mann, der dazu gezwungen wurde, die Frau auf so bestialische Weise zu töten, für ihre Lust bestraft wurden. Da wird mir beim bloßen Gedanken daran heute noch schlecht.

2. Welchen Film- oder Seriencharakter kannst du auf den Tod nicht ausstehen und warum?

Oh, ich hasse Malcolm Merlyn aus Arrow! Das hat allerdings eher persönliche Gründe, weil mich John Barrowman bei der Fedcon schwer enttäuscht hat, als ich ihm eine Frage beim Q&A gestellt habe. Ich will jetzt gar nicht nochmal ins Detail gehen, aber allein die Tatsache, dass er mich unterbrochen hat, mich nicht in Ruhe erklären ließ, worauf ich hinaus wollte, fand ich einfach so unmöglich und hat für mich irgendwie gezeigt, dass er ein ziemlicher Egomane ist… Seitdem sehe ich leider auch seine Auftritte anders – ganz „objektiv‟ kann ich also die Figur nicht betrachten.

Einen anderen Charakter, den ich hier unbedingt noch nennen muss, weil es da definitiv nicht am Schauspieler liegt: der Governor aus The Walking Dead. Selten habe ich so gejubelt, als er ENDLICH „aus der Serie geschieden ist‟. Ich weiß, dass viele Fans ihn mochten, gerade weil er so hassenswert war – ich hasste ihn. Punkt. Hate at first sight. Das kann ich nicht erklären.

3. Welche Filmrolle eine/r/s deiner Lieblingsdarsteller/innen war total verheizt?

Hm, da müsste ich wohl James McAvoy in Welcome to the Punch nennen, auch wenn das nicht ganz zu „verheizt‟ passt, da James die Hauptrolle spielt (neben Mark Strong). Da ich aber den Film trotz dieser beiden fantastischen Schauspieler einfach so unglaublich boooooooring fand, ist das für mich der überflüssigste Film, in dem James mitgespielt hat.

4. Möchtest du lieber einem Alien begegnen oder einen Drachen reiten?

Zur Zeit bin ich wieder mehr auf dem Sci-Fi-Trip, deswegen: Alien! Es muss aber nicht DAS Alien aus Alien sein, bitteschön. Lieber E.T. 😉

5. Welcher Film- oder Seriencharakter ist für dich einmalig und wurde daher nicht wieder kopiert?

Gibt es das noch in unserer heutigen Zeit? Ich hatte einmal gedacht, dass Anthony Hopkins als Hannibal Lector „unkopierbar‟ wäre – und doch war auch Mads Mikkelson nicht schlecht in der Serienfassung… Ah, einer fällt mir doch ein, und da wären wir dann wieder bei den Aliens: Yoda. Muss ich nichts dazu sagen, oder? 🙂

6. Vor welchem Horrorelement (Frau im Spiegel, Mädchen aus dem Fernseher, Kinder allgemein ..) gruselst du dich in Horrorfilmen am Meisten?

Grundsätzlich mag ich es am liebsten, wenn man den Grund für den Horror nicht sieht – oder wenn das Böse sich in den Menschen selbst versteckt. Früher hat mich alles so richtig gegruselt, das mit dem Teufel zu tun hatte. Da ich heute nicht mehr an diese Form des Bösen glaube, hat das etwas nachgelassen. Kinder als „das Böse‟ finde ich vielleicht tatsächlich auch heute am gruseligsten – da muss es nicht mal ein klassischer Horrorfilm sein. Schaut euch nur mal We Need to Talk About Kevin (auch auf meiner Liste mit den Filmen, die ich mir kein zweites Mal ansehen will) an…

7. Wenn von deinem Lieblingsfilm eine Serie produziert werden würde, würdest du sie ansehen?

Hm, die LotR-Trilogie als Serie à la Game of Thrones – diesmal auch mit Tom Bombadil? Ich wäre zutiefst skeptisch, denn die Serie müsste sowohl meinen Vorstellungen aus den Büchern als auch der gelungenen filmischen Umsetzung (meiner Vorstellungen) durch Peter Jackson gerecht werden. Ganz prinzipiell gesprochen, würde ich höchstwahrscheinlich in jede Serie zu einem meiner Lieblingsfilme mal reinsehen – mit einer gewaltigen Prise Skepsis, insbesondere wenn nun andere Schauspieler die Rollen übernehmen (ich denke da nur mal an eine Serie zu Forrest Gump ohne Tom Hanks, zu Mad Max: Fury Road ohne Charlize Theron und Tom Hardy oder Moulin Rouge! ohne Ewan McGregor ).

8. Welche ist deiner Meinung nach die beste Buchverfilmung?

Müsste ich hier ja eigentlich gleich nochmal LotR nennen, allerdings gibt es im dritten Teil da durchaus Teile, die ich weniger gut gelungen finde, und bei The Two Towers hat mich erst die Special Extended Edition mit den Änderungen am Charakter des Faramir versöhnt. Von daher – auch wenn die Trilogie mein Lieblingswerk als Gesamtpaket ist – muss ich hier ein ganz anderes Buch- und Filmgespann nennen: Atonement (Abbitte). Ich finde den Film (Joe Wright) einfach perfekt – und obwohl ich das Buch (Ian McEwan) recht kurz vor der ersten Sichtung des Films gelesen habe, habe ich mir nie gedacht, „Hm, das stimmt so aber nicht‟ oder „Das habe ich mir aber anders vorgestellt‟.

9. Welche Dokumentation würdest du mir empfehlen?

Oh je, ich bin gar keine große Doku-Schauerin. Ah, jetzt fällt mir aber doch noch eine Dokumentation ein, die mich wohl wie keine andere zutiefst mitgenommen hat: 9/11 (11. September – Die letzten Stunden im World Trade Center) von Jules und Gédéon Naudet, die zufällig am 11. September als Teil ihrer Dokumentation, die sie über einen Feuerwehrmann in der Ausbildung beim FDNY (Fire Department of New York) drehten, die Feuerwehr bei ihrem Einsatz im WTC begleiteten. Wenn du diesen Film gesehen hast, brauchst du kein fiktionales Reenactment mehr. Du bist wirklich hautnah dabei, wenn die Türme einfallen, siehst im ganzen Staub nichts mehr, die Gefahr des Todes ist zum Greifen nahe. Das muss man natürlich aushalten (wollen).

10. Mit welche/r/m Schauspieler/in würdest du niemals ein Dinner haben wollen?

Siehe Frage 2: John Barrowman. Zu ich-bezogen, zu wenig kritikfähig. Ja, er kann sehr unterhaltsam sein (auf der Bühne bei der Fedcon hat er die Menge zum Toben gebracht), aber bei mir ist der Ofen aus.

11. Wenn du jetzt aller Welt etwas mitteilen dürftest, was wäre das?

Oh, das kommt mir jetzt wie die berühmte Frage bei den Miss-Wahlen vor. Puh. Habt euch alle lieb?! Das ist mir zu platt – und funktioniert ja leider eh nicht. Ach, ich bleibe mal bei Dingen, die mich hier auf dem Blog beschäftigen: ICH BIN GESPANNT AUF STAR WARS: THE FORCE AWAKENS! Eigentlich hatte sich bisher nämlich meine Spannung in Grenzen gehalten von einer beträchtlichen Portion Skepsis. Nun habe ich aber den langen Bericht im TIME Magazine gelesen und u.a. erfahren, dass J.J. Abrams auf Handgemachtes gesetzt hat, statt – wie Lucas bei Ep. I-III – hauptsächlich auf CGI zu setzen. Nach meiner Begeisterung für die handgemachten Stunts in Mad Max: Fury Road hat mich diese Info jetzt so RICHTIG heiß gemacht auf den Film.

So, jetzt schau ich mal, ob mir doch auch noch ein paar Fragen einfallen – schließlich habe ich euch schon ganz laaaaaange nicht mehr mit einer schönen Blogparade bedacht, dabei möchte ich doch so gerne auch wieder ein bisschen was von euch erfahren und nicht nur – ich-bezogen 😳 – immer nur von mir erzählen. 😉 Entschuldigt bitte, dass manche Fragen sehr kurz ausfallen – ich wünsche mir natürlich trotzdem auch eine kurze (oder auch lange – wie gewünscht! 😉 ) Begründung dazu!

  1. Wie stehst du zum Selfie-Wahn?
  2. Couch Potato oder Fitness-Guru?
  3. Lässt du dich gerne von Hypes um gewisse Filme und Franchises anstecken?
  4. Advent und Weihnachten – Stress oder pure (Vor-)Freude?
  5. In welches Land würdest du eigentlich gerne einmal reisen, traust dich aber nicht so recht (Weil du Flugangst hast? Weil du Angst vor Krankheiten hast? Weil du niemanden hast, der dich begleiten würde? Weil die Sicherheitslage in diesem Land prekär ist? Weil das viel Geld kosten würde?…)?
  6. Welches Lied musst du immer ganz laut aufdrehen, wenn du es anhörst?
  7. Was vermisst du am meisten, wenn du einmal längere Zeit nicht bloggen kannst?
  8. Wie bist du eigentlich auf den Namen deines Blogs gekommen?
  9. Wissen deine ArbeitskollegInnen von deinem Blog?
  10. Giltst du als Nerd in deinem Bekanntenkreis? Oder kannst du das an- und abschalten? 😉 Oder siehst du dich gar nicht als Nerd?
  11. Du veröffentlichst einen Artikel: Wann schaust du nach, ob du schon ein „Gefällt mir“ oder einen Kommentar dazu bekommen hast? Sei ehrlich! 😉

So, wen nominiere ich denn nun? Das Ganze soll ja nun so funktionieren (ich schreibe mal bei Gina ab):

  • Danke dem Blogger, der Dich nominiert hat.
  • Verlinke den Blogger, der Dich nominiert hat.
  • Füge eines der Liebster-Blog-Award Buttons in Deinen Post ein.
  • Beantworte die Dir gestellten Fragen.
  • Erstelle 11 neue Fragen für die Blogger, die Du nominierst.
  • Nominiere Blogs, die weniger als 300 Follower haben.
  • Informiere die Blogger über einen Kommentar, dass Du sie nominiert hast.

Also, als erstes werfe ich natürlich gerne den Ball zurück an die Nominierenden Gina Dieu Armstark und (siehe #6) Isabelle Dupuis.

Weiterhin würde ich mich über Antworten von folgenden BloggerInnen freuen (meines Wissens alle mit weniger als 300 Followern):

Das wären nun 11 Kandidaten! Ich lade aber auch alle ein, die meinen Beitrag lesen und sich durch meine Fragen angesprochen fühlen, sich den Award auch zu schnappen – denn eigentlich verdient jede/r einzelne von euch diesen Award! ❤ Und damit meine ich sowohl alle, deren Blogs ich folge, als auch alle, die mir folgen! 🙂

Liebster Award (2015) #6

Isabelle Dupuis von hamburgischedramaturgie 2.0 hat mich schon vor einiger Zeit für den Liebster Award nominiert – herzlichen Dank nochmal dafür! Wie der geneigte Leser weiß, habe ich mich in den letzten Wochen und Monaten mit längeren Texten ziemlich zurückgehalten, weil mir zum einen die Zeit fehlt und zum anderen sich die Fotos aus dem USA-Urlaub immer noch zurückstauen.

Heute habe ich mich aber endlich an die Beantwortung der 11 äußerst interessanten Fragen gemacht! Ob mir hinterher noch Fragen zum Weitergeben einfallen, wird sich gleich noch zeigen… 😉

1. Was war dein Lieblingsbuch als Kind?

Definitiv Die Unendliche Geschichte. Das Buch von Michael Ende hat wohl mein Faible für fantastische fremde Welten initiiert – es hat mich regelrecht hineingezogen in diese Welt. Oh, ich muss das unbedingt mal wieder lesen!

2. Bist du im Kino schon mal mitten im Film hinausgegangen? Wenn ja, warum?

Hihi, ja, die Frage habe ich schon mal irgendwo beantwortet. Ich sah – unschuldig wie ich damals so mit 18 rum war – mit einem Freund (er wäre gerne mein BOYfriend gewesen, ich mochte ihn nur als EINEN Freund) Das Reich der Sinne, diesen japanisch-französischen Film (warum auch immer der zu dieser Zeit im Kino gezeigt wurde – mehr als 10 Jahre nach dem Erscheinen), der auf mich (s.o.) wie ein Porno wirkte. Da sind wir dann doch irgendwann gegangen – die Konstellation hat wirklich nicht gepasst! 😮

3. Was hast du zuletzt im Theater gesehen und wie hat es dir gefallen?

Ah, wunderbare Frage! 🙂 Zuletzt wirklich im Theatersaal vor Ort habe ich All On Her Own und Harlequinade (beides Stücke von Terrence Rattigan) von der Kenneth Branagh Theatre Company gesehen, und zwar im Garrick Theatre, London. Das erste Stück war ein Solo-Stück mit Zoë Wannamaker. Sie spielte Rosemary, eine Frau, die des Nächtens – mit einer Flasche Whisky in der Hand – ein Zwiegespräch mit ihrem verstorbenen Mann führt. Was als Monolog beginnt, fühlt sich schon bald so an, als würde er wirklich antworten. Schon heftig, was da alles so ans Tageslicht kommt… Toll gespielt! Gleich im Anschluss folgte dann ein richtiges Kontrastprogramm mit der Komödie um eine Aufführung von Romeo and Juliet, bei der das „junge‟ Paar nicht mehr ganz so knusprig jung ist. Auch hier kommen Dinge ins Rampenlicht, die die Protagonisten überraschen und ihnen einige Schwierigkeiten bereiten. Das war ein richtig schöner Spaß, mit einem super aufgelegten Kenneth Branagh in der Hauptrolle! Auch der Rest der Besetzung war wunderbar – ein ganz außerordentlich vergnügliches Erlebnis! Ich hoffe, ich schaffe es dann wenigstens in den Weihnachtsferien, noch eine richtige Rezension zu schreiben.
Das letzte Theaterstück, das ich über NT Live gesehen habe, war – von der gleichen Company – The Winter’s Tale (Shakespeare), das mir auch ganz gut gefallen hat, vor allem der Teil, der auf dem Land spielte. Da war nämlich Musik und Tanz dabei (live!) – und das war so toll choreografiert, dass ich richtig wie verzaubert da saß.

4. Hat dich ein Film, Buch oder eine Theateraufführung schon mal so richtig verärgert?

Oh, da muss ich wohl „meinen Klassiker‟ aus dem Bereich Film nennen: The Hobbit: The Desolation of Smaug. Wie Peter Jackson da meine Vorstellung von Mittelerde verhunzt hat, das hat mich zutiefst enttäuscht und manches richtiggehend geärgert.

5. Welche Schullektüre würdest du heute freiwillig noch einmal lesen?

Ui – interessante Frage! Ich glaube fast Rhinocéros (Die Nashörner) von Eugène Ionesco. Das absurde Theater fand ich damals ziemlich spannend. Wir haben auch eine Aufführung des Stückes besucht, das wohl nur mein Lehrer und ich gut fanden… Leider sind meine Französischkenntnisse inzwischen so verkümmert, dass ich mir doch schwer täte, es nochmal auf Französisch zu lesen. Irgendwie doof! 😦 Und dann fällt mir noch Sansibar oder der letzte Grund von Alfred Andersch ein.

6. Worüber würdest du gern mal ein Buch schreiben oder einen Film drehen?

Faszinierende Frage. Ich habe mal während meiner Referendariatszeit oder kurz danach mit einem „Roman‟ angefangen, der hätte sich um eine junge Lehrerin gedreht, die mit dem Schulalltag zu kämpfen hat – GÄHN! Prinzipiell fände ich es toll, Fiktion schreiben zu können. Realistischer wäre es vielleicht, irgendwann einmal ein Buch mit den besten Stilblüten aus meinem Englischunterricht, visualisiert durch entsprechende Zeichnungen, wie sie mein Vater mir schon ein paar Mal für meinen Blog angefertigt hat.

7. Was ist wichtiger für einen guten Film: ein gelungener Anfang oder ein gelungenes Ende?

Ganz klar das Ende. Wenn der Ende Mist ist, hinterlässt der ganze Film bei mir einen schalen Nachgeschmack. Da kann der Anfang (siehe letzter Bond-Film) noch so toll sein…

8. Guckst du ab und zu den “Tatort”? Welches ist dein Lieblingsteam? (Wenn nicht, warum nicht?)

Ich schaue regelmäßig Tatort, seitdem ich mit meinem jetzigen Freund zusammen bin, weil es für ihn Tradition hat und obwohl er (der Tatort 😉 ) mich oft langweilt. Mein liebstes Team ist das Wiener Team Eisner und Fellner (ich liebe einfach schon allein den Dialekt!), danach folgen Borowski und Brandt, und wenn ich’s lustig haben will, dann gebt mir Thiel und Boerne. Klar schau ich mir den Münchner Tatort schon allein deswegen gerne an, weil ich in München lebe, aber da habe ich schon sehr schwache Ausgaben gesehen. Der beste Tatort EVER war für mich: Im Schmerz geboren: (ich zitiere mich selbst)

Geboten wurde ein shakespearischer Rachewestern, mit antikem „Chor‟ (also einem, der zum Publikum spricht, das Gesehene kommentiert), zwei fantastischen Gegenspielern (Ulrich Tukur als Ermittler Felix Murot und Ulrich Matthes als Racheengel Richard Harloff) und einem Ende, das jeder antiken und shakespearischen Tragödie gerecht wird.

9. Welcher ist dein liebster deutschsprachiger Film?

Oje, jetzt wird’s schwer. ICH und deutschsprachige Filme! 😮 Vielleicht Das Leben der Anderen. Für mich einer der besten deutschen Filme der letzten Jahre. Einen Lieblingsfilm hab ich da nicht wirklich. Ach, und Das Boot! Großartig!!!

10. Hast du einen Lieblingsautor oder -regisseur? Warum?

Ich habe drei sehr unterschiedliche Lieblingsautoren: Douglas Adams (ich liebe seinen Humor in der Hitchhiker’s Guide to the Galaxy-Trilogie in fünf Teilen), J.R.R. Tolkien (The Lord of the Rings begleitet mich, seitdem ich 17 war, ich habe die Trilogie schon mindestens viermal gelesen) und Paul Auster (irgendwie schwer zu benennen, warum ich diesen New Yorker Schriftsteller so mag – vielleicht sollte ich mal wieder mein Lieblingsbuch Book of Illusions lesen). Mein Lieblingsregisseur ist vielleicht Joss Whedon (auch wenn ich da nicht nur seine Regie-Qualitäten schätze, sondern meist das Rundum-Paket, wie bei seinen Serien), aber da fällt es mir schwerer, mich festzulegen.

11. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?

Dass ich meine Gedanken, Reviews, Fotos, lustige Stilblüten mit anderen Leuten teilen kann. Ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich einmal mehr als 100 Follower haben würde oder dass sich „wildfremde‟ Menschen bei mir für einen Beitrag bedanken oder mir ein Lob aussprechen. Und das allerbeste ist, dass manche dieser Wildfremden mir gar nicht mehr so fremd sind. Interessanterweise hat mich hier insbesondere meine relativ neue Liebe zum englischen Theater schon mit vier Bloggern zusammengebracht, von Verabredungen zu NT Live-Übertragungen in München, über Verabredungen zum Theater in London, bis hin zu gemeinsamen Reisen nach London (um ins Theater zu gehen 😀 ). Gleichgesinnte treffen, im Netz UND im Real Life – ich möchte das Bloggen nicht mehr missen! ❤

Es ist schon spät, deswegen breche ich aus dem gewünschten Schema aus und stelle keine 11 Fragen – vielleicht gelingt mir das ja bei #7 von Passion of Arts, der auch noch aussteht! 😉

Liebster Award (2015) #5

Schon zum fünften Mal in diesem Jahr wurde ich für den Liebster Award nominiert (siehe Liebster Award³ und Liebster Award (2015) #4) – diesmal von An, die – altersmäßig – meine Schülerin sein könnte und sich davon trotzdem nicht abschrecken lässt. 😉 Ich danke dir! 🙂 Sie hat mir zehn interessante Fragen gestellt, die ich gerne beantwortet habe. Allerdings werde ich aus den Regeln ausbrechen und mir nicht weitere 10 Fragen ausdenken und weitere 10 Blogger nominieren – einmal pro Jahr reicht mir das eigentlich! 😉 Macht einfach fleißig bei meinen Blogparaden mit, so werden auch andere Leser auf euch aufmerksam! 😉

1. Hast du in deinen Träumen schon mal etwas erschaffen (Personen, Gebäude, ganze Welten, Pflanzen, was auch immer), was dich nach dem Aufwachen fasziniert/beschäftigt/erschreckt/… hat?

Nein. Ich träume zwar unglaublich viel (und ganz viel Mist, dafür aber auch hin und wieder von Schauspielern… 🙂 ), aber etwas direkt erschaffen habe ich nicht. Oder vielleicht verstehe ich die Frage auch falsch? Ein Traum, der mich – als Erwachsene! – so erschreckt hat, dass ich nach dem Aufwachen erstmal eine ganze Weile geheult habe und mich nur schwer wieder beruhigen konnte, war, als ich davon träumte, dass ich sah, wie meine Mutter im Gebirge abstürzt und weiter unten auf Felsen aufschlägt. Das war wohl einer der schlimmsten Träume bisher… 😦

2. Fährst du gerne Achterbahnen?

Als junge Frau bin ich total gerne Achterbahn gefahren, aber inzwischen muss ich mich schon richtig dazu zwingen/überreden. Aber ab und zu trau ich mich dann doch noch.

3. Welche Sportarten/Tanzarten hast du in deinem Leben schon ausprobiert und welche haben dir besonders viel / besonders wenig Spaß gemacht?

Ich bin nicht so der sportliche Typ. Ich habe zwar früher mit den türkischen Nachbarkindern (alles Jungs) Fußball gespielt, habe mich aber für Manschaftssport nie interessiert. Wintersport (Skifahren und Schlittschuhlaufen) allerdings habe ich schon immer gern betrieben, und seitdem Rollerblades aufkamen, habe ich auch festgestellt, dass mir Rollschuhlaufen – und später Inline-Skating – Spaß macht. Seit ein paar Jahren bin ich hier in München auch Bladeguard bei der Bladenight , auch wenn ich heuer irgendwie keine so rechte Lust drauf habe. In meiner Jugend bin ich auch ein paar Jahre geritten – das vermisse ich manchmal, wenn ich Filme wie Herr der Ringe sehe…

Aber Sport in der Schule – das war schrecklich! Bis ich dann in der Kollegstufe zwei Semester „Gymnastik und Tanz‟ belegen konnte! Endlich mal eine Eins in Sport! 🙂 Getanzt habe ich immer gerne, allerdings hat mir Standard/Latein nie so gut gefallen wie „Freestyle‟. Im Dirty Dancing-Fieber habe ich mal einen Mambo-Tanzkurs gemacht – da musste ich (17-18 Jahre alt) aber mit einem 14-Jährigen tanzen, das war dann doch nicht GANZ das, was ich mir erhofft hatte… Eine Zeitlang habe ich einen Kurs im „Ausdruckstanz‟ belegt, dann habe ich in der Disco verschiedene Tänzer kennengelernt, die „Streetdance‟ getanzt haben (heute würde man das vielleicht unter HipHop einordnen), was mich sogar ins Fernsehen gebracht hat. Mein damaliger Freund/späterer (Ex-)Mann und ich haben dann zusammen auch Showauftritte gemacht.

Trotz meines Anfangsstatements: Inzwischen gehe ich doch tatsächlich relativ freiwillig ab und zu laufen – momentan sogar lieber als inline-skaten, weil ich dafür weniger Zeit aufwenden muss.

4. Wenn du dir eine beliebige Superkraft oder besondere Fähigkeit (muss ja nichts so Extremes sein) aussuchen könntest, diese dann aber alle anderen Menschen auch hätten – welche wäre es?

Empathie. Keine Superkraft, und auch etwas, das ich durchaus bis zu einem gewissen Grad schon habe. Aber ich denke, wenn alle Menschen Empathie besäßen, müssten sich doch Gewalt und Mord
in Grenzen halten. Sorry, klingt bisschen nach „Ich wünsche mir Weltfrieden‟, aber was Witziges fällt mir grad nicht ein. 😉

5. Wie viel Geld würdest du höchstens für ein Konzert ausgeben (und welches wäre das?)

Oh, ich war schon lange nicht mehr in einem Konzert (, in dem ich nicht selbst mitgewirkt habe 😉 )! Kann ich echt nicht sagen. Momentan gibt es keine Band / keinen Musiker, die/den ich unbedingt einmal/wieder im Konzert erleben müsste. Da hab ich einfach schon die meisten gesehen, die mir wichtig sind/waren. Ich bin froh, dass ich Michael Jackson (dreimal) erleben durfte, Sting zu seinen besten Zeiten mehrfach gesehen habe, mit Robbie Williams (da wäre ich gerne bei dem „Swing when you’re winning‟-Konzert in der Royal Albert Hall dabei gewesen) zweimal „Angel“ gesungen habe (also vom Publikum aus 😉 ). U2, R.E.M., Die Fantastischen Vier, Herbert Grönemeyer, Jamiroquai, Jamie Cullum, Pat Metheny, Freundeskreis, Max Herre solo… all die (und mehr) habe ich schon erlebt. Ich weiß gar nicht mehr, was der höchste Preis war, den ich für ein Konzert hingelegt habe, vielleicht war es sogar Pat Metheny (oder U2). Mehr als 100 EUR würde ich ungern ausgeben. Am allerliebsten würde ich aber gerne erleben, dass mein Bruder mit Your Careless Spark mal vor richtig vielen Menschen spielt… (siehe Frage 9)

6. Hörst du Hörbücher/Hörspiele? Und wenn ja – hast du Sprecher/-innen, die du besonders gern magst?

Inzwischen ja. Aber fast nur von Sprechern, die ich kenne, wie z. B. Benedict Cumberbatch (Radio Sitcom Cabin Pressure), James McAvoy (Hörspiel Neverwhere), James Marsters (Hörbücher aus der Dresden Files-Reihe), Martin Freeman (Hörbücher aus der Hitchhiker’s Guide to the Galaxy-Reihe).

7. Hast du schon einmal bewusst irgendwelche Orte aufgesucht, weil sie in einem Buch, einer Serie oder einem Film auftauchten?

Die Frage gab’s doch schon mal irgendwo… 😉 Hab ich, z. B. in London (Sherlock). Und ich würde nur ALLZU GERNE einmal nach Mittelerde Neuseeland reisen, um Hobbiton und andere Drehorte von HdR zu besuchen.

8. Dein schönster/schrecklichster Urlaub bisher (je nachdem, was erzählenswerter ist, du kannst natürlich auch von beidem berichten)?

Hm, das ist sooo schwierig zu sagen! Ich glaube, ich habe irgendwann die Frage schon einmal beantwortet, ah ja, vor einem Jahr habe ich meinen ersten USA-Urlaub (mit meinem älteren Bruder) genannt, und zwar als beeindruckendster Urlaub. Wirklich schreckliche Urlaube habe ich nicht erlebt (auch wenn es mit meinem Bruder schon auch anstrengend war 😉 ). Es sind halt eher verschiedene Momente eines jeden Urlaubs, die mir besonders in Erinnerung bleiben: Die Stadt Vancouver bei meinem letzten USA/Kanada-Urlaub, dieses Gefühl des Daheim-Ankommens, wenn ich mal wieder in Westerland/Sylt bin und das Rauschen der Wellen am Strand höre, die Theater-Erlebnisse (inkl. der Fangirl-Momente) in London… Ich möchte keines dieser Erlebnisse (und viele mehr) missen!

9. Bands und Sänger, die du momentan besonders gerne magst?

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Die bunten Farbtupfer auf dem Cover von „Ashes“ haben die Mitglieder der Band selbst darauf „gespritzt“ (genaues Verfahren ist mir unbekannt 😉 ). So ist jede CD ein Unikat! 🙂

Your Careless Spark (Website, Facebook)! 🙂 Mein jüngerer Bruder hat es gewagt, alle Warnungen à la „Lern was Anständiges‟ in den Wind zu schlagen und stattdessen seine Leidenschaft zum „Beruf‟ (ohne Musikstudium) zu machen. Da es aber verdammt schwer ist, im Musikbusiness sich einen Namen zu machen und mit eigener Musik Geld zu verdienen, spielt er in verschiendenen Bands und jobbt nebenher. Nun, man kennt diese Geschichten ja von vielen Stars, die auch nicht anders angefangen haben… Nur hat es bei meinem Bruder eben immer noch nicht DEN Moment gegeben, der ihm den „Durchbruch‟ ermöglicht hat. Ich finde das bedauerlich, nicht nur weil ich seine Schwester bin, sondern weil ich ihn für einen verdammt guten Songwriter halte und (u. a.) seine zwei neuesten CDs (das Album „Your Careless Spark‟ und die frisch erschienene EP „Ashes‟), fantastisch finde. Außerdem bin ich begeistert von der Professionalität der beiden folgenden Musikvideos (alles in Eigenregie gedreht).

10. Irgendein total merkwürdiges Erlebnis, das du erlebt hast und erzählen möchtest?

Ein Erlebnis aus meiner Schulzeit, das sich nie aufgeklärt hat. Ich war damals ein großer Fan von Wham! (ähm, also, ihr wisst schon, die erste erfolgreiche „80er-Combo‟ von George Michael; das Foto, das ich verlinkt habe, ist furchtbar peinlich, aber ich fand die damals richtig geil 😳 ) –  und eines Morgens kam ich ins Klassenzimmer und fand auf meinem Platz zwei Wham!-Aufkleber. Ich habe nie herausbekommen, welch heimlicher Verehrer mir diese Freude gemacht hat. Es bleibt bis heute ein Mysterium. Bei sachdienlichen Hinweisen zur Aufklärung, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an mich! 😉

Liebster Award (2015) #4

Nachdem ich Anfang des Jahres gleich dreimal den Liebster Award verliehen bekommen hatte, hat mich nun vor ein paar Wochen auch noch Intergalactic Ape-Man von Intergalaktische Filmreisen mit dem Award bedacht und sich 11 sehr interessante Fragen ausgedacht, die ich nun endlich – und sehr gerne – beantwortet habe. Vielen Dank für die Verleihung! 🙂

1. Entgegen der erzählerischen Verdichtung eines Films kann das Format der Serie sich einer Zeitlupe gleich auf jedes Detail eines Momentes stürzen. Was sind deiner Meinung nach die narrativen Vorzüge eines Kinofilms und einer Fernsehserie? Wird dies ausreichend umgesetzt?

Gleich zu Beginn so eine in die Tiefe gehende Frage! Also, vielleicht erstmal zur Fernsehserie, denn die habe ich ja schon in meiner Freitagsfrage aufgegriffen. Aus meiner Sicht gibt es ja prinzipiell drei Formen:

  1. Serien mit abgeschlossenen Episoden („Monster/Murder/Case… of the Week‟),
  2. Serien mit Handlungsbogen, der sich über die gesamte Staffel (oder sogar noch länger) zieht, und
  3. Mischformen.

Insbesondere Serien des Typs 2 kosten es in der Regel richtig aus, eine Geschichte langsam und detailliert zu erzählen. Beste Beispiele für mich: True Detective, Fargo, The Killing, Die Brücke, Broadchurch (Series 1). Zirkusmanege hat das so beschrieben: „Serielles Erzählen ist wie ein guter Roman‟ – das trifft es recht genau. Was Serien außerdem meistens besser können, egal in welcher Form, ist Charakterentwicklung. Wenn ich bedenke, wie sich beispielsweise Cordelia aus Buffy von der oberflächlichen Tussi am Anfang zu der liebenswürdigen Cordy in Angel entwickelt hat; so eine Entwicklung lässt sich in einem einzelnen Film nicht glaubhaft darstellen.

Hm, welche Vorzüge hat dagegen ein Film? Nun, manchmal ist es eben auch spannender, eine Geschichte, wie du schreibst, erzählerisch verdichtet präsentiert zu bekommen. Das haut manchmal so gut hin, dass man komplett für zwei Stunden in einer anderen Welt verschwindet und die Zeit wie im Fluge vergeht, aber manchmal können selbst 1 1/2 Stunden so zäh sein, dass man alle fünf Minuten auf die Uhr schaut (ich sage nur Only God Forgives), von „Verdichtung‟ keine Spur. Für mich ist aber das Hauptargument für Film eigentlich ein ganz anderes: Ich sehe Filme am liebsten im Kino und kann mich da viel mehr in die Welt auf der Leinwand entführen lassen als zu Hause vor dem Fernseher.

2. Seit Beginn dieses Jahrtausends werden Hörspiele gern als Kino für die Ohren gesehen. Beschäftigst du dich mit diesem Format und für welche Hörspiele würdest du diese Bezeichnung anerkennen bzw. für welche nicht? Wären sie auch verfilmbar?

Als Kind und Jugendliche (70er- und 80er-Jahre) habe ich Hörspiele auf Schallplatte (z. B. Hohensteiner Kasper, Kasper Kullerkopf, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer) und aufgenommen aus dem Radio gehört (Per Anhalter ins All, die deutsche Version mit dem großartigen Klaus Löwitsch als Zaphod Beeblebrox). Mein älterer Bruder wurde sogar durch das Anhalter-Hörspiel dazu inspiriert, ein eigenes Hörspiel zu „produzieren‟ – natürlich musste es Science Fiction sein!

Bis vor kurzem hatte ich dann eigentlich gar keine Berührungspunkte mehr mit Hörspielen, bis ich durch schauwerte auf die britische Radio-Sitcom Cabin Pressure (mit Benedict Cumberbatch) und das Hörspiel zu Neil Gaimans Neverwhere (mit James McAvoy und Benedict Cumberbatch) gestoßen bin. Seither habe ich auch das Original Hitchhiker-Hörspiel auf BBC angehört und ein paar andere Hörspiele mit Benedict Cumberbatch. Die meisten Sachen haben mir richtig Spaß gemacht, insbesondere Cabin Pressure ist einfach laughing-out-loud funny! Aber „Kino für die Ohren‟? Das funktioniert vielleicht noch am ehesten mit Neverwhere, dass da vor meinem Auge Szenen entstehen, gleichwohl wäre eine Verfilmung eher schwierig, finde ich. Diese Parallelwelt von „London Below‟ überzeugend rüberzubringen, mag zwar mit heutiger Technik theoretisch möglich sein, aber ich finde nicht, dass hier Film das richtige Medium wäre. Dass der Hitchhiker besser als Buch und als Hörspiel funktioniert, haben wohl sowohl die kurzlebige TV-Serie als auch der Film von 2005 bewiesen.

Ich gebe zu, dass mich Hörspiele aber momentan nur dann interessieren, wenn mir bekannte Schauspieler Sprecher dabei sind.

3. Welches Koch- oder Backrezept war kürzlich so großartig, daß man es bloggen müsste? Warum hast du es nicht getan?

Ich esse zwar sehr gerne, koche und backe aber eher selten und interessiere mich folglich nicht sehr für Rezepte. Ich würde never ever einem Rezept-/Food-Blog folgen, geschweige denn selbst ein Rezept posten.

4. Welche Sparten sprechen dich in den unterschiedlichen Medien wie Roman, Film, Fernsehserie, Hörspiel und Comic an und gibt es hierbei eher Übereinstimmungen oder Unterschiede?

Es gibt weitestgehend Übereinstimmungen zwischen dem, was ich lese und ansehe. So lese ich z. B. ganz gerne (im weitesten Sinne) Fantasy- und Science Fiction-Bücher und habe auch ein Faible dafür, was Filme und Serien anbelangt. Aber dann lese ich auch Autoren wie Paul Auster und Jonathan Franzen, die vielleicht eher zu Filmen aus dem Bereich „Drama‟ passen. Was ich mir allerdings lieber ansehe als lese, sind Krimis und Komödien. Ich greife nur äußerst selten zu einem primär lustigen Buch. Natürlich ist z. B. eines meiner Lieblingsbücher (die „Trilogie in fünf Teilen‟ von Douglas Adams) auch extrem witzig, aber die aktuell schreibenden „lustigen‟ deutschen Autoren reizen mich überhaupt nicht. Das hängt natürlich auch damit zusammen, dass es mich – in allen Medien – zu Englischsprachigem hinzieht.

5. Wie genießt du diese unterschiedlichen Medienformate? (z.B. Film klassisch nur im Kino, Buch im Bett usw.)

Film gehört ins Kino! Ich bin wirklich ein glühender Verfechter des Kinos, allerdings auch erst so stark, seitdem ich in München lebe und ich mir eben die Filme, die ich sehen will, auch ohne großen Aufwand im Original im Kino ansehen kann. Natürlich verpasse ich aber auch Filme im Kino und hole ihn dann im Heimkino nach (in der Regel auf Kauf-DVD oder ausgeliehen von Freunden), oder bin so begeistert von einem Film, dass ich ihn zu Hause nochmals ansehe.

Serien schaue ich primär entweder auf DVD oder auf Amazon Prime, weil ich nur in OV schaue. Ein paar deutsche oder skandinavische Produktionen (vorwiegend Krimis, und den Tatortreiniger) schaue ich noch im Fernsehen.

Ich gestehe, dass ich z. Zt. gaaaaanz wenig lese, habe mir aber für die Ferien vorgenommen, wieder mehr zu lesen. Wenn ich momentan lese, dann tatsächlich meistens im Bett. Auch auf längeren Zugfahrten oder im Flugzeug lese ich gerne. Am schönsten ist es, auf Sylt im Strandkorb zu sitzen und zu lesen, immer das Meeresrauschen und den Wind im Ohr!

Hörspiele und Hörbücher höre ich zum Einschlafen (und auch manchmal im Zug; auf dem Flug nach London „musste‟ ich eine Folge Cabin Pressure anhören).

6. Welche Handlungsorte aus Erzählungen in diesen Medienformaten hast du schon bereist und hast du diese bewusst als solche wahrgenommen?

Als Fangirl habe ich in London bewusst Orte aufgesucht, an denen Sherlock gedreht wurde (siehe HIER und HIER). Und wenn ich doch irgendwann mal nach Neuseeland fliege, werde ich sicher zu einer Reihe von Orten (z. B. Hobbiton) reisen, an denen Der Herr der Ringe gedreht wurde.

In New York, Handlungsort zahlloser Filme, Serien und Bücher (z. B. von Paul Auster), war ich zweimal, allerdings hatte ich auf den Reisen damals weniger das Gefühl, „Ah, hier also spielt der und der Film.‟ Eher ist es so, dass ich mir heute denke, wenn ich Filme oder Serien sehe, die an einem Ort spielen, an dem ich schon war: „Cool, da war ich schon!‟ Und dann fallen mir halt auch Gegensätze auf, z. B. hat es in der 1. Staffel von The Killing, die in Seattle spielt, quasi ununterbrochen geregnet, während ich Seattle im strahlenden Sonnenschein kennengelernt habe.

7. Welche Überschneidungen findest du zwischen deinem ausgeübten Beruf und deiner Tätigkeit als Blogger?

Außer dass ich hier auch Stilblüten aus dem Schulalltag veröffentliche, gibt es eigentlich keine Überschneidungen. Naja, manchmal weise ich andere Blogger auf Tippfehler in ihren Beiträgen hin… 😉

8. Welcher Blog hat dich zuletzt positiv überrascht bzw. hat den Weg in deinen Reader oder deine Blogroll gefunden? Warum?

Zuletzt habe ich Miss Booleana in meine Blogroll aufgenommen, die ich zwar schon seit längerem kenne (und die mir auch schon seit 11 Monaten folgt), aber der ich jetzt erst durch ihre Teilnahme an meiner Blogparade 6×6 endlich auch selbst folge. Ich hatte vorher, ehrlich gesagt, gezögert, weil ich kein ausgesprochener Fan von Manga und japanischer Kultur bin. Ich habe auch nichts dagegen und interessiere mich durchaus auch partiell für asiatische Kultur, aber ich bin halt nun mal Amerikanistin und Anglistin first and foremost.

Eine meiner neuesten Entdeckungen im Sinne von „Ich habe den Blog entdeckt und ihm angefangen zu folgen, bevor MIR gefolgt wurde‟ ist jedoch jacker’s 2 cents, der mich fasziniert hat, weil er sehr ausführliche und vortrefflich formulierte Filmreviews schreibt. Es sind auch mehr diese Beiträge, die mich auf diesem Blog interessieren, aber er hat auch noch viel zu Musik (u.a.) zu bieten. Ich war eine der ersten Follower, so viel ich weiß, inzwischen hat er 15; ich finde, er verdient noch mehr! 🙂

9. Wieviele Blogs verfolgst du derzeit aktiv und ist dies eher ein auf- oder absteigender Trend?

Aktiv ist ein dehnbarer Begriff… Ich verfolge 19 Blogs, was ein deutlich aufsteigender Trend ist, denn anfangs wollte ich eigentlich nur meine eigenen Sachen schreiben, nicht anderer Leute Blogs lesen oder gar dort kommentieren. Ich komme allerdings nicht wirklich dazu, alle Beiträge auf diesen Blogs auch zu lesen, geschweige denn, überall zu kommentieren. Da ich eine „Like‟-Verweigerin bin, bedeutet es allerdings nicht automatisch, dass ich den Artikel langweilig, uninteressant, irrelevant finde, wenn ich Beiträge nicht like.

Es gibt eine Reihe von Blogs, bei denen ich etwas regelmäßiger kommentiere, das sind so fünf bis sieben, die mir aus verschiedenen Gründen besonders am Herzen liegen (ähnliche Vorlieben, z. B. für englisches Theater, Tolkien oder Joss Whedon, oder die Blogger sind mir persönlich bekannt, etc.).

10. Wie wichtig ist für dich Uhrzeit und Datum für die Veröffentlichung eines Blogposts?

Ich veröffentliche dann, wenn der Post fertig ist, oder wenn mir eine Stilblüte oder ein Fundstück quasi auf die Tastatur fällt. Taktische Überlegungen, wie „lieber erst morgen posten, als zwei Posts an einem Tag‟, oder eine späte Uhrzeit sind mir völlig egal. Einzig, wenn ich eine Blogparade selbst starte, überlege ich, ob die Zeit dafür schon „reif‟ ist. Ich habe z. B. schon wieder zwei Ideen, will aber nicht so kurz nach der letzten schon wieder euch mit einer Aufgabe herausfordern. Viele – auch ich – haben ja manchmal schon Schwierigkeiten, ihre eigenen Reviews zeitnah zur Sichtung zu posten (Große Ausnahme ist da ja bullion, der seine Reviews immer sofort nach der Sichtung schreibt. Bewundernswert!), da muss ja nicht noch alle paar Wochen eine Blogparade anstehen…

11. Was oder welcher Artikel gefällt dir an/auf Intergalaktische Filmreisen am besten?

Hehe, sehr geschickte Frage! 😉 Ich gebe zu, dass ich (noch) keine regelmäßige Leserin deines Blogs bin, und so muss ich da erstmal deinen äußerst differenzierenden Beitrag zu meiner oben genannten Blogparade herausheben. Überhaupt finde ich deine Art, die Dinge zu analysieren (auch in Kommentaren) äußerst herausfordernd. Da muss man richtig mit- und nachdenken – das finde ich spannend und gleichzeitig auch ein bisschen anstrengend (soll hier nicht negativ gemeint sein). Deswegen habe ich z. B. auch mit meiner Antwort auf deinen Kommentar bei mir zur Freitagsfrage #12 so lange gewartet… und auch diese 11 Fragen hier waren nicht in fünf Minuten zu beantworten, aber es hat – vielleicht gerade deswegen – sehr viel Spaß gemacht, mir dazu Gedanken zu machen und sie auch zu „Papier‟ zu bringen. Danke dafür! 🙂

So, ich hatte ja schon einmal 11 Fragen dann an weitere Blogger gerichtet, und werde mir also nicht noch einmal 11 Fragen und genauso viele Blogger aussuchen. Wer meine damaligen Fragen noch nicht beantwortet hat, darf sie sich gerne schnappen! 🙂

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