So, einen Media Monday bekommt ihr noch. Ich bin gesund (hurra!), aber nervös, freudig angespannt, aber auch etwas träge, jetzt da fast alles gepackt ist. Jetzt muss nur noch das Auto mitmachen, denn heute morgen wollte es (zunächst) nicht anspringen, dabei möchte ich doch, dass mich der Stepnwolf am Mittwoch ausnahmsweise zum Flughafen fährt, schließlich habe ich 30 kg Gepäck plus Handgepäck. 😮 😳

1. Ich würde gerne allen GOOD LUCK, HAVE FUN, DON’T DIE von Gore Verbinski ans Herz legen! Was für ein Spaß, dabei mit bitterböser Kritik an Social Media. Das wird ein Guilty-Pleasure-Film, den ich mir sehr gerne immer wieder mal ansehen werde. Besonders Spaß macht es auf jeden Fall, ihn im Kino mit Begleitung anzusehen – gemeinsam Lachen ist einfach so viel besser als alleine!!!
2. PROJECT HAIL MARY von Phil Lord und Christopher Miller hat mich auch wunderbar unterhalten. Trotz der Länge kein bisschen langweilig, in einer ausgewogenen Mischung von Spannung, Drama und sehr viel Witz. Im Kino ansehen!
3. Es beeindruckt mich, dass Kristen Stewart (Regie und Drehbuch) mit THE CHRONOLOGY OF WATER einen so intensiven, schonungslosen Film erschaffen hat, der eigentlich die letzten Hater, die in ihr immer noch nur „das blasse Mädel aus TWILIGHT“ sehen, überzeugen müsste, dass sie eine Künstlerin mit Anspruch und Tiefgang ist. Aber diese Personen werden sich den Indie-Film wahrscheinlich nicht ansehen…
4. Imogen Poots imponiert mir dadurch, dass sie in THE CHRONOLOGY OF WATER eine unfassbar eindringliche und überzeugende Darstellung abliefert. Das wäre allemal eine Oscarnominierung wert, aber Schauspielleistungen aus solchen Indie-Filmen werden ja leider häufig übersehen. Ich habe sie ja auch schon zweimal im Theater erlebt – einmal in WHO’S AFRAID OF VIRGINIA WOOLF? und einmal ganz hautnah aus der ersten Reihe direkt am Rande der Bühne im Donmar Warehouse, als sie zusammen mit James Norton in BELLEVUE gespielt hat – jedesmal ein Erlebnis. Dabei habe ich sie an der Stage Door beim ersten Mal als sehr bescheiden und zurückhaltend erlebt, später trat sie schon etwas selbstbewusster auf, aber immer noch keinerlei „Star-Gehabe“ oder so. Leider ist sie nicht mehr mit James Norton zusammen, wie ich gerade gelesen habe…
5. Es wäre eine Erleichterung, wenn ich wüsste, dass mit der Einreise in Australien (4 Nächte in Sydney) und Neuseeland alles reibungslos klappen wird. Es gibt da so viele Bestimmungen! Außerdem bin ich gespannt, ob ich mit all den Medikamenten im Handgepäck (inkl. flüssiger Medikamente) durch die Security komme (angeblich geht das mit entsprechendem Attest von meiner Hausärztin, das ich habe).
6. Die bevorstehende Reise beschäftigt mich Tag und Nacht – wobei ich tatsächlich (dank eines Medikaments, das ich im Herbst abgesetzt hatte, aber jetzt doch wieder nehmen soll) die letzten vier Nächte durchgeschlafen habe, wofür ich SOOOOOO dankbar bin.
7. Zuletzt habe ich vor der Reise noch schnell PEAKY BLINDERS: THE IMMORTAL MAN angesehen, und das war ein würdiger Abschlussfilm, weil Cillian Murphy einfach unwiderstehlich in dieser Rolle ist. Außerdem fand ich die extra für den Film geschrieben Songs sehr passend und (u.a.) auch Barry Keoghan sehr gut. Zweifellos gab es aber bessere Episoden – und als Stand-alone wird der Film eher nicht funktionieren. Trotzdem: Am Ende doch sehr berührend.











