Huntington – 30 Jahre später

Die Welt wird auf der Grundlage von Kulturkreisen geordnet werden, oder sie wird gar nicht geordnet werden. (Huntington)
„Wenn die Wirklichkeit die Ideologie widerlegt, so ist die Ideologie falsch, nicht die Wirklichkeit. Samuel Huntington wies 1996 in Kampf der Kulturen darauf hin, daß in Zukunft geistige und kulturelle Blöcke einander gegenüberstehen würden. Viele Idioten blickten damals allerdings nur auf Huntingtons erhobenen Zeigefinger und nicht auf das, worauf er hinwies. Die meisten dieser Idioten starren immer noch auf den Finger, obwohl die Realität dem amerikanischen Soziologen inzwischen recht gegeben hat.“ (Michel Onfray: Niedergang)

Vor drei Jahrzehnten, 1996, erschien eines der am meisten diskutierten und skandalisierten Bücher der Neuzeit: Samuel Huntingtons „Kampf der Kulturen“. In ihm entwarf er ein neues Paradigma des globalen politischen Zusammenlebens für die Zukunft. Anlaß genug, das Buch erneut zu studieren und abzuklopfen. Weiterlesen

Wo bleiben die Terroristen?

Despite the missteps of U.S. foreign policy, the terrorists‘ missteps have been even worse. That’s why I believe that our fears of terrorism are exaggerated. There just aren’t many terrorists, thank goodness.” Charles Kurzman

Um die Ecke denken, überraschen, nicht ausrechenbar sein … das hat mich schon immer fasziniert. Und wenn in einer Welt, in der wir permanent über die Tatsache stolpern, daß radikaler Islam Terrorismus in großer Zahl und quasi per Gesetz erzeugt, einer kommt und indirekt fragt: „Why are there so few Muslim Terrorists?“, warum es also eigentlich so wenige Terroristen gibt, dann hat er mich schon gebannt.

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Die Verteidigung des Fremden

Es wollte mich nicht beruhigen, daß alles Neue immer wieder ein Altes wird. Die gegenwärtigen Neubauten in London besaßen keine Eigenschaften, an die ich mich jemals gewöhnen würde. Karl Heinz Bohrer
Im Sein gibt es Unterschiede, aber nichts Negatives. Gilles Deleuze

Karl Heinz Bohrer versuchte zu Ende seines bemerkenswerten autobiographischen Buches immer wieder einen intrikaten Gedanken neu zu fassen. Es ist die Frage nach dem Eigenen und dem Fremden und wie man sich, als weltoffener Mensch, dazu zu verhalten habe. Weiterlesen

Lektüren November 2025

Friedrich Reck-Malleczewen: Das Ende der Termiten. Ein Versuch über die Biologie des Massenmenschen. (1946)

Das dritte Glied in der Auseinandersetzung mit dem Massenmenschen im Allgemeinen und dem Nationalsozialismus im Besonderen, die theoretische Grundlegung dessen, was im Tagebuch rausgerotzt und im „Bockelson“ in eine Symptomgeschichte eingebunden wurde. Wieder veröffentlich als Kaplaken 48 bei Antaios. Ausführliche Besprechung hier!

Friedrich Reck-Malleczewen: Krach um Peyta. Eine Geschichte aus Dschungel und Sumpf. (1935) Weiterlesen

Lektüren Oktober 2025

Einerseits zur Selbstdisziplinierung und -motivation, andererseits weil es einigen Leuten gefallen hat, beginne ich wieder mit den monatlichen Kurzbesprechungen der Leseliste. 

Joseph Roth: Hiob (1930)

Eigentlich eine Spätseptemberlektüre, aber weil sie mich so mitgenommen hat und so lehrreich ist, packe ich sie hier mit rein.

Dieses Buch habe ich zugleich gelesen und gehört und wenn man einen guten Vorleser hat, dann kann das den Eindruck potenzieren. Es braucht nur wenige Seiten, um zu begreifen, daß es ein Meisterwerk ist. Diese Geschichte um den Toralehrer Mendel Singer, dem das Schicksal scheinbar immer böse mitspielt, der alle seine Kinder verliert und schließlich auswandern muß, berührt überhaupt nur deswegen, weil ein Meister der Sprache sie bearbeitet hat. Da sitzt jedes Wort und jede Pause, das ist so tief ins jüdische Denken eingefühlt, Roth weiß exakt, wo er die Schrauben anziehen und wo er sie lockern muß … schon rein ästhetisch reißt es einen mit! Weiterlesen

Den Koran lesen

I took up the Bible and began to read, but my head was too much disturbed with the tobacco to bear reading, at least that time; only having opened the book casually, the first words that occur’d to me where these: Call on me in the day of trouble, and I will deliver, and thou shalt glorify me. (Robinson Crusoe)
Ich fummelte wie ein Irrer in dem ganzen Klo rum. Und dabei kriegte ich dann dieses berühmte Buch oder Heft in die Klauen … Leute, das konnte wirklich kein Schwein lesen. Beim besten Willen nicht. (Die neuen Leiden des jungen W.)

Robinson Crusoe, so erzählt uns Daniel Defoe, überlebte 28 Jahre auf einer einsamen Insel und dabei hat ihm – entgegen allen Popularisierungen – vor allem eines geholfen: die Bibel. Der Zufall (oder Gott?) wollte es, daß in einer der angeschwemmten Kisten auch das Buch lag, mit dem der junge Seemann zuvor noch keine Bekanntschaft geschlossen hatte. Im zweiten Jahr, während einer schweren Krankheit und seelischen Anfechtung, schlägt er es nach einem offenbarenden Traum auf und es spricht zu ihm. Weiterlesen

Allahu Akbar – eine Klarstellung

Es scheint in der deutschen Presse und Öffentlichkeit ein Mißverständnis zu existieren, wenn es um die islamisch-arabische Phrase „Allahu Akbar“ geht. Zwischen ihr und dem Terror wird ein Kurzschluß herbeigeführt, der schlimme Folgen haben kann. Weiterlesen

Das Ende der Kunst

Besonders unter Künstlern und Intellektuellen scheint die „Einwanderungsgesellschaft“ akzeptiert zu sein. Aber haben sich das unsere Gebildeten und Bildenden auch gut überlegt? Wissen sie – unter der Prämisse, daß die Zuwanderung zugleich eine deutliche Zunahme an Mitmenschen muslimischen Glaubens mit sich bringt, wissen sie also: Weiterlesen

Haddsch

 „So before I was nine I had learned the basic canon of Arab life. It was me against my brother; me and my brother against our father; my family against my cousins and the clan; the clan against the tribe; and the tribe against the world. And all of us against the infidel.“ (Leon Uris: Haj)

Wer sind diese Menschen, die in Massen aus Syrien, Irak, Afghanistan und dem Maghreb  unsere Straßen beleben?

Die arabische Seele zu ergründen, hatte sich der amerikanisch-jüdische Autor Leon Uris schon vor Jahrzehnten vorgenommen. „Exodus“ wurde ein gigantischer Welterfolg, noch interessanter in dieser Hinsicht ist freilich sein spätes Werk „Haddsch“. Weiterlesen

Abschied vom Islamismus

Soll einen Artikel über die Mohammed-Krise 2005/2006 schreiben. Selbstgewähltes Thema, war damals gerade in Dänemark und kam beeindruckt zurück. Die ikonischen Bilder, die seinerzeit um die Welt gingen und für die Dänen den größten nationalen Schock seit der Besetzung durch Hitlerdeutschland auslösten, sah ich live im dänischen Fernsehen unter Dänen … und Arabern. Weiterlesen

Die Faszination des Islam

Wenn man sich auch nur ein klein wenig mit dem Islam in Deutschland beschäftigt, dann kommt man nicht umhin, die Menge an Youtube- und TikTok-Videos zu bemerken, die junge deutsche Konvertiten voller Stolz und meist mit missionarischem Eifer ins Netz stellen. Der Prozeß läuft für jedermann sichtbar seit Jahrzehnten – nun werden die ersten Mainstream-Medien aufmerksam, aber auch nur, weil die demographische Wippe längst gekippt ist.

Meist sind es junge Männer mit Ziegenbärten, diversen Kopfbedeckungen und oft beeindruckenden Arabisch- und Korankenntnissen. Weiterlesen

Terror als Ausweg

Euthanasie ist heutzutage ein Unwort geworden – die systematische Vernichtung „unwerten Lebens“ durch die Nationalsozialisten hat einen einst ehrenwerten Begriff entwertet.

Der „schöne Tod“ war einst ein Ideal der stoischen Philosophie. Der Weise entschied nach langer Meditation und ohne äußeren Drang den Tod als natürlich und unabänderlich zu akzeptieren und bestimmte selbst den Zeitpunkt. Schon Sokrates machte es vor, als er das Ansinnen seiner Jünger, den Todestrakt zu fliehen, ablehnte und gleichgültig den Schierlingsbecher leerte. Der Stoiker Seneca war einer der großen Sterbemeister – er schnitt sich in aller Seelenruhe die Pulsadern auf. Weiterlesen

Gewalt im Westen und im Islam

Man kann die Geschichte des Abendlandes als eine Geschichte des (wenngleich nicht immer erfolgreichen) Versuchs schreiben, Gewalt zu minimieren. Im Hinblick auf islamische Gesellschaften wäre eine solche Perspektive absurd. (Manfred Kleine-Hartlage: Das Dschihad-System)

Als Manfred Kleine-Hartlage diese Zeilen in seinem ausgesprochen diskutablen Buch schrieb – 2010 –, da kannte er Steven Pinkers Monumentalwerk „Gewalt – eine neue Geschichte der Menschheit“ (engl.: The better Angels of our Nature. Why violence has declined) von 2011 (dt.: 2013) noch nicht. Es ist eines von zwei Grundlagenwerken, die rechte und konservative Narrative fundamental und vor dem Hintergrund großer Sachkenntnis in Frage stellen. Weiterlesen

Glauben und Gottesbeweis

Man mißtraue allen Gläubigen, die durch Krise, Krankheit, Krieg zum Glauben finden. Sie mißbrauchen Gott und das Numinose als Psychotherapie und mißverstehen ihr kleines persönliches Unglück als ontologisches oder kosmologisches Ereignis. Es ist ihnen im Grunde genommen gleich, ob Katholizismus, Buddhismus, Islam oder New Age …, denn alles kann zum „Ausstieg“ dienen.

Man mißtraue allen Gläubigen, die in eine Religion hineingeboren wurden, denn sie hatten nie die Chance einer unabhängigen Entscheidung. Man erkennt sie an der prinzipiellen Affirmation: sie kennen den Zweifel nicht.

Man mißtraue allen Gläubigen, die sich rational für einen Glauben entschieden haben, denn sie machen die Früchte ihres bescheidenen menschlichen Räsonierens, ihrer geistigen Unvollkommenheit zum Maßstab diviner Existenz.

Man mißtraue allen Gläubigen, die durch eine Offenbarung, durch das praktische Erleben Gottes, zum Glauben finden. Ihnen ist ein persönliches Erlebnis – vielleicht nichts anderes als die Erfahrung des Fürsten Myschkin – zum Schlußstein geworden.

Nur der Skeptiker kann ein wahrhaft Glaubender werden, denn der wahre Glaube muß sich ständig und immer wieder am Zweifel erweisen, er muß permanent errungen werden, sich selbst negieren und geht im Moment der absoluten Gewißheit – die der wirkliche Glaube ist – verloren.

Aber wie ist Glauben dann noch möglich, wer kann dann noch selig werden? Es bedarf des „Sprungs in den Glauben“, wie Kierkegaard es nannte, jenen paradoxen Akt, der Bejahung und Verneinung vereint und:

„Es ist leichter, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, denn daß ein Reicher ins Reich Gottes komme. Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann denn selig werden? Jesus aber sah sie an und sprach: Bei den Menschen ist’s unmöglich, aber nicht bei Gott; denn alle Dinge sind möglich bei Gott.“ (Markus 10.25ff.)

Ist damit das Christentum als kulturkonstitutiv abgetreten? Mitnichten. Wir müssen uns im christlichen Erbe verorten, nicht weil es wahrer oder besser ist als anderes, sondern weil es unseres ist.

Frauen im Schutze des Islam

„… daß Frauen niemals ihre vollen Rechte, natürliche Freiheit und vollständigen persönlichen Rechte genießen werden, als unter dem SCHUTZ des ISLAM. Der Islam hat eine Menge Rechte für Frauen festgelegt und eingesetzt. Dem entsprechend hat er auch bestimmte Pflichten benannt und festgelegt, die sie einhalten und erfüllen muß. All dies aus dem Grund, weil der Islam eine Göttliche Religion ist, im Gegensatz zu den von Menschen gemachten Gesetzen.“

Ist man mit Muslimen zusammen, läßt sich die Geschlechterfrage nicht umgehen. Legte mir einst ein muslimischer Freund ein kleines Büchlein vor: „Frauen im Schutz des Islam“. Darin sei alles erklärt.

Die Schrift lag in der Moschee aus und ist frei erhältlich. Sie gehört zu den am weitesten verbreiteten muslimischen Aufklärungsschriften. Man kann sie auch heute noch bei Amazon etwa erwerben.

Tatsächlich wird man die darin versammelten Argumente im Gespräch mit Muslimen – alteingesessenen ebenso wie neu hinzugekommenen – immer wieder hören. Wir haben es hier mit außerordentlich weit verbreiteten Positionen zu tun. Weiterlesen

Welt und Lehre im Islam

„Man betrachte z.B. den Koran: dieses schlechte Buch war hinreichend, eine Weltreligion zu begründen, das metaphysische Bedürfnis zahlloser Millionen Menschen seit 1200 Jahren zu befriedigen, die Grundlage ihrer Moral und einer bedeutenden Verachtung des Todes zu werden, wie auch, sie zu blutigen Kriegen und den ausgedehntesten Eroberungen zu begeistern. Wir finden in ihm die traurigste und ärmlichste Gestalt des Theismus. Viel mag durch die Übersetzungen verloren gehen; aber ich habe keinen einzigen wertvollen Gedanken darin entdecken können. Dergleichen beweist, daß mit dem metaphysischen Bedürfnis die metaphysische Fähigkeit nicht Hand in Hand geht.“ (Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung)

Als Ungläubiger kann man den Koran durchaus als eine Sammlung von Verhaltensregeln in einer bestimmten konkreten Situation lesen, die demjenigen, der die Situation nicht kennt, nicht viel sagen, die für ihn nicht relevant sind.

Daraus ließe sich ein möglicher Grund für die prinzipielle Fortschrittsfeindlichkeit weiter Teile des Islams, dessen Grundfeste der Koran ist, schließen. Weiterlesen

Europas Schicksalskampf

Im Zuge der Arbeit an Jakob Knudsens Roman „Der alte Pfarrer“ stieß ich auf Youtube auf einen der wenigen Vorträge zum Thema und im Übrigen auf den einzig relevanten. Andere Redner standen auf linker Seite und hatten nur Abscheu und Sarkasmus übrig – zu deutlich widersprach Knudsen deren Idealwelt.
Johan Christian Nords Vortrag hingegen sprühte vor Begeisterung und bewies ein tiefes Einfühlen in die Ideenwelt des Autors. Die Maschine bot mir mehr Vorträge des Mannes an und besonders seine Rede über den Schicksalskampf Europas hat mich schwer beeindruckt. Sie wurde 2018 gehalten und kann – was Deutlichkeit betrifft – noch immer glänzen. Die Remigration-Idee wurde hier vorgedacht und auf ein moralisches und psychologisches Fundament gestellt. Alles noch rudimentär und grob geschnitzt, aber an Bestimmtheit nicht zu überbieten.
Ich hatte versucht, Johan Nord zu kontaktieren, aber es wurde schnell deutlich, daß er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte. Ein Zufall brachte uns doch noch zusammen: Als ich die Veröffentlichung auf der Facebookseite der „Knudsen-Gesellschaft“ bekanntgab und meine Einführung zu Werk und Autor verlinkte, kam just von ihm die Reaktion: „En ganske grundig tekst, må man sige!“ So war das Eis gleich gebrochen.
Ich bat Johan Nord um die Erlaubnis, seinen Vortrag zu übersetzen und hier einzustellen, – die wurde gewährt. Er betonte freilich, daß er heute anders darüber denkt und sich seit ein paar Jahren um seine innere Entwicklung kümmere.

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Embryologie im Islam

Die Wissenschaft denkt nicht, weil sie nach der Art ihres Vorgehens und ihrer Hilfsmittel niemals denken kann – denken nämlich nach der Weise der Denker. Daß die Wissenschaft nicht denken kann, ist kein Mangel, sondern ein Vorzug. Er allein sichert ihr die Möglichkeit, sich nach der Art der Forschung auf ein jeweiliges Gegenstandsgebiet einzulassen und sich darin anzusiedeln. (Martin Heidegger)

Kennen Sie Keith L. Moore? Nein? Das ist keine Schande. Aber das könnte sich ändern, spätestens wenn Sie mit dem Moslem von nebenan sprechen. Unter Muslimen ist Keith Moore nämlich ein Star! Ich wurde mehrfach und aus verschiedenen Richtungen auf ihn angesprochen – also nahm ich mich der Sache an.

Keith Moore ist Embryologe. Er hat eines der größten Wunder des Korans erfunden. Weiterlesen

Forschung im Islam

Die Fliege im Glas

„Was ist dein Ziel in der Philosophie? Der Fliege den Ausweg aus dem Fliegenglas zeigen.“ (Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen)

Man muß es so deutlich sagen: Das Argumentationsniveau, in dem sich ein Teil der muslimischen Gedankenwelt bewegt, ist erbärmlich.

Verschiedene Diskussionen mit praktizierenden Muslimen zeigen, daß es ihnen schwerfällt, den Gedanken der Falsifikation zu fassen: „Die Wahrheit können wir nicht beweisen. Aber wir können die Unwahrheit beweisen und uns so der Wahrheit nähern.“ Weiterlesen

Mythos Al-Andalus

Ich prophezeie der Philosophie eine andere Vergangenheit (Peter Sloterdijk)
Islam has a proud tradition of tolerance. We see it in the history of Andalusia and Cordoba during the Inquisition (sic!). (Barack Hussein Obama)

Die klassische Geschichtserzählung berichtet uns von einem Wunderland Al-Andalus. Inspiriert durch die romantische Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts, werden die Jahre zwischen 711 und 1492 vornehmlich als Ideal einer toleranten islamischen Zeit, einer Blüte der Gerechtigkeit, der Multikulturalität und Diversität, des Pluralismus und eines friedlichen und sich gegenseitig befruchtenden Nebeneinanders von Islam, Judentum und Christentum, von Convivencia, bis hin zur Symbiose, dargestellt.

Dabei wird, ganz grob gesehen, von drei Phasen ausgegangen Weiterlesen