Peter Sloterdijks Selbstoptimierung

Peter Sloterdijk denkt größer, räumlicher.

Unter Globalisierung etwa versteht er mehr als Vernetzung, grenzüberschreitenden Kapital- und Warenverkehr, kulturellen Austausch: Sie beginnt mit dem primordialen Globus, in den akustischen Sphären, den Klangkugeln der ersten Menschenhorden. Sie wird in frühen Kugelmeditationen in der Antike zur Theorie, die über die Reich- und Gottesreich-Lehren, mit der terrestrischen Globalisierung in der nautischen Expansion kulminierte und seit langem schon Realität ist. Wir befinden uns heute statt am Beginn der Globalisierung bereits in einer von zahlreichen komplexen Rückkopplungen und Asymmetrien geprägten post-globalisierten Phase. Weiterlesen