Heute Morgen nach dem Frühstück habe ich mir zwei Dinge bestellt, ein Buch und ein paar Schuhe. Eine Bestellung von Kopf bis Fuss sozusagen. Für die Füsse was von Rieker und für den Kopf den Ardennen-Krimi „Nebel der Our“ von Elise d’Our, Autorin von Mitohnesahne’s Blog. Der Regionalkrimi spielt in einer Region, die ich auch von Kindesbeinen an kenne. Wobei kennen leicht übertrieben ist.
In der Zeit von1958 bis 1963 hatten wir einen kleinen alten Bauernhof in dem Dorf Gerolstein-Büscheich in der Eifel, wohin wir oft am Wochenende und in den Ferien die 100 km von der Kölner Südstadt bis zu unserem Häuschen fuhren, das auch nach und nach in Schwarzarbeit restauriert wurde. Für uns Kinder waren diese Aufenthalte der reinste Abenteuerurlaub. Wir wohnten fast Haus an Haus neben Scheune und Kuhstall, die allerdings nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wurden.
Die Autorin, die im deutsch-belgischen Grenzgebiet lebt, hat ihren Roman auch auf Französisch übersetzt oder übersetzen lassen, eine der drei belgischen Landessprachen. Wenn es mir auf Deutsch gefällt, werde ich vielleicht auch die französische Ausgabe bestellen. Da freue ich mich schon drauf.
Als ich damals eine Belgierin geheiratet habe und mit ihr drei Kinder bekam, sind wir oft in die Ardennen gefahren, meistens in den französischen Teil Belgiens. Aber auch die deutschsprachigen Ostkantone um Eupen und St. Vith sind mir ein bisschen vertraut.
***
Liebe Claudia,
vielen Dank für Deine Anfrage. Du möchtest also wissen, weswegen ich seit etwas mehr als einer Woche meine Einträge nummeriere statt mit Überschriften zu versehen. Ich wollte damit einen Einschnitt markieren und sozusagen ein ganz persönliches Tagebuch innerhalb von „Schreibmans Kultbuch“ beginnen.
Der Tag Null ist ein ganz persönliches und einschneidendes Datum für mich. Wie lange ich die daran anschliessende Nummerierung fortsetze, weiss ich noch nicht. Mir ist bewusst, dass ich damit eine ganz persönliche Note setze, die nicht jedem verständlich sein muss. Du hattest ja in einem Deiner Einträge auch die Frage gestellt, ob man lieber nur über sich selber schreiben oder allgemeine Themen kommentieren, illustrieren oder bewerten soll. Zu den vielen nationalen, internationalen und globalen Ereignissen, die uns alle bewegen, muss ich nicht unbedingt auch noch meinen Senf dazugeben. Es wird alles ausführlich in allen Medien diskutiert.
Deswegen nehme ich mir diese ganz persönliche Freiheit, in meinem unmassgeblichen Blog den Schwerpunkt mehr auf den tagebuchähnlichen Aspekt als auf alle möglichen anderen Themen zu legen. Ich freue mich über jeden Leser, der oder die mir nicht gleich den Rücken kehrt und diese Entscheidung akzeptiert und im besten Fall gar präferiert.






















