Gourmet-Tage

Heute ist der vierte Feinschmecker-Tag innerhalb der letzten zwei Wochen. Bei schönstem Wetter gab’s richtig leckeres Essen bei uns daheim.

Mein Anteil daran war, dass ich etwas aus Frankreich mitgebracht hatte, was ich so noch nicht kannte. Zwar hatte ich schon oft vom Standardgericht Kartoffel-Hackfleisch-Auflauf „Hachis Parmentier“ gehört, aber dieses war dann ein „Parmentier au Saumon“, also ein frischer Kartoffelauflauf mit Lachs, in einer rechteckigen Aluminiumschale, aus der Traiteur / Feinkost-Abteilung.

Lilli hat mich richtig verwöhnt. Während sie das Parmentier nur erhitzen musste, brauchte die Zubereitung der Chicorées für das Chicon au Gratin mit Schinken etwas mehr Arbeit. Die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Sie mag alle vier Gerichte, die ich hier erwähne, so gerne wie ich.

Das gilt auch für die selbstgemachten Königsberger Klopse mit Kapernsauce, die es schon vorige Woche gab.

Und gestern gab es dann – Tusch! – den ersten Spargel der Saison. Eigentlich wollten wir abwarten, bis er sich auf 10 € pro Kilo eingependelt hat. Als Lilli ihn dann am Spargelbüdchen für 12 € entdeckte, konnte sie nicht widerstehen. Und wenn er 15 € gekostet hätte, es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Na? Appetit gekriegt?

Namen

Während ich Fotos von der Brücke aus machte, sprach mich ein Mann an und fragte,

ob er mich fotografieren solle. Ich nahm sein Angebot gerne an und reichte ihm mein Handy. Wir kamen dann ins Gespräch und stellten fest, dass wir beide viel im Ausland gelebt hatten. Er als Banker. Wir hatten uns einiges zu erzählen.

Sein Name ist mir bekannt und einprägsam. Leider habe ich vergessen ihn zu fragen, ob ich ihn in meinem Blog erwähnen darf. Bleibt also erst mal – Bankgeheimnis.

Das Flüsschen, das durch den Kurpark von Bad Krozingen fliesst, ist nicht die Dreisam. Es ist der Neumagen.

Ich glaub ich werd ein Fan

Also angefangen hatte es ja mit Briefmarken und Büchern. Dann wurde ich Beatles Fan und begann eine kleine Zeitung herauszugeben.

Gesammelt habe ich eine Zeitlang auch blaue Dinge wie zum Beispiel Zippo Feuerzeuge, mit denen ich mir Gauloises aus blauen Schachteln anzündete. Gelesen habe ich Peter Handke, sogar die Publikumsbeschimpfung und das Jahr in der Niemandsbucht. Mehr braucht man von dem nicht zu lesen, trotzdem war ich ein Peter Handke Fan.

Auch die Grossschriftsteller Georges Simenon und Martin Walser hatten es mir immer wieder angetan. Aber die haben einfach zu viel geschrieben. Das kann man doch gar nicht alles lesen.

Bei der Fußballweltmeisterschaft 1974 war ich Fan von Günter Netzer und auch mal in seiner Diskothek in Mönchengladbach. Er stand im Eingang und begrüsste mich per Handschlag.

Vereinsmitgliedschaften und sportliche Tätigkeiten kamen als Hobby nie in Frage. Einzelgängertum aber auch nicht. Kino und Theaterbesuche und der Besuch von Grossveranstaltungen waren ebenfalls selten mein Ding. Eine Zeitlang hatte ich einen eigenen Biogarten.

Vieles habe ich entsorgt oder aufgegeben. Umso wichtiger sind mir meine Frau, meine Zeit mit ihr und mein Auto geworden.

Ach ja, soeben habe ich beschlossen, Fan vom Freiburger SC zu werden. Der hat als Trainer einen Philosophen, der Christian Streich heisst. Das gefällt mir.

Jetzt brauche ich nur noch einen Schal, ein T-Shirt und einen Wimpel in den Vereinsfarben. Die Spiele kann ich mir ja im Fernsehen ansehen.

Heute in den Vogesen

Bienvenu, Lilli!

Schön war’s, unser kleines Familientreffen in Gerardmer in Frankreich.

Im Restaurant „Grizzli“ in Gerardmer dans les Vosges (Vogesen)