Und was bist du?

Vergeben oder nicht vergeben. Ganz einfach. Es gibt nur diese zwei Optionen. Das meint zumindest meine Oma. Aber das wäre ja zu einfach. Und Oma (stolze 85) heute zu erklären, dass die meisten Männer einfach nur unverbindlich mit mir schlafen wollen und es mir andersrum manchmal genauso geht, das wäre – nun ja – schwierig. Also, wozu würdet ihr euch zählen: Glücklich bis unglücklich vergeben, Mingle, Dauer-Single?  Spielt ihr gern Partner-wechsel-dich oder führt ihr vielleicht eine offene Beziehung?

Als ich in der Schule meinen ersten richtigen Freund hatte, dachte ich eine Zeit lang: Der ist es jetzt. Nach zweieinhalb Jahren, dem Abitur und diversen Umwelteinflüssen, dachte ich dann: Der ist es wohl doch nicht. Einen totalen Fehlgriff später, dachte ich dann im Studium zum zweiten Mal: Ja, der jetzt! Nach dreieinhalb Jahren lief mir dann eine interesannte Versuchung über den Weg und ich habe auch diese Beziehung hinterfragt. Die Luft war raus, der Drops gelutscht, der Zug abgefahren. Und ich gab mich schließlich der Versuchung hin. Vier Wochen ging das gut. Dann beschloss er mit dem Fahrrad von Hamburg aus über die Jakobswege nach Spanien zu fahren, angeblich um sich selbst zu finden. Ach ja, praktischerweise wohnte dort auch seine Ex. Immerhin, schon in Lyon hatte er sich soweit gefunden, dass er mir per Skype mitteilte, dass nach seiner Rückkehr nichts mehr laufen würde: „Baby, wir wollen verschiedene Dinge…“ An dieser Stelle würde ich gern sagen können: Das ist ein Scherz. Aber ich habe eben ein echtes Händchen für Männer.

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