Das Forschungsprojekt “Scheinehen in der NS-Zeit” beschäftigt sich mit dem Phänomen Scheinehe als weibliche Flucht- und Überlebensstrategie im Zeitraum 1933 bis 1945. Vom NS-Regime verfolgte Frauen erhielten damals durch die Eheschließung fast überall automatisch die Staatsangehörigkeit ihres Ehemannes. Durch Eheschließungen mit Ausländern konnten sich verfolgte Frauen in Exilländer retten oder waren durch die fremde Staatsangehörigkeit geschützt. Manche Ehen wurden nur pro forma auf dem Papier aus Solidarität und/oder gegen Bezahlung geschlossen und als Scheinehen bezeichnet. Durch meine Recherchen in der Fachliteratur, (Auto-)biographien und Interviews sowie durch Hinweise von KollegInnen und bei Konferenzen innerhalb der letzten drei Jahre konnte ich biographische Hinweise auf rund neunzig Scheinehen zusammen tragen. http://scheinehe-exil.at
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Irene Messinger (28. Januar 2016). Scheinehen in der NS-Zeit. Scheinehen in der NS-Zeit. Abgerufen am 26. Juli 2026 von https://scheinehe.hypotheses.org/1
Ein Gedanke zu „Scheinehen in der NS-Zeit“