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Immersive Ausstellung Viva Frida Kahlo mit Freitagsblümchen

Es ist schon Tradition, dass ich im November von der ältesten Tochter und Freundin einen Gutschein für die neueste immersive Ausstellung in der Stuttgarter Schleyer-Halle geschenkt bekomme. Viva Frida Kahlo – ich war sehr gespannt.

Nun hatten wir endlich einen Termin gefunden und uns zusammen aufgemacht. Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo empfängt uns auf einem Bild mit Dornenkette, flatternden Schmetterlingen und wandernden Augen. – Zu Hause hielt sie einen kleinen Zoo von Tieren.

Auf großen Tafeln sind Zitate aus ihrem Tagebuch angebracht. Ebenso sind auf großen Tafeln Stationen ihrer Vita zu lesen. Frida Kahlo wird 1907 als Tochter eines deutschen Fotografen und einer mexikanischen Malerin geboren.

2024 hatte ich beim Jahr der Briefmarke zum Thema Frida Kahlo folgendes Zitat von ihr umgesetzt. „Feet, what do I need you for, when I have wings to fly?“ „Füße, wozu brauche ich sie, wenn ich Flügel zum Fliegen habe?“ Leider war von dieser Tafel mein Foto so schlecht. Doch zwei weitere Zitate habe ich festgehalten.

Ich male Blumen, um sie unsterblich zu machen.“ und „Sie dachten, ich wäre eine Surrealistin, aber das war ich nie. Ich habe nie Träume gemalt. Ich male meine eigene Realität.“

Frida Kahlo erkrankte mit 6 Jahren an Kinderlähmung und hinkte. – Sie war 18 Jahre alt, als sich bei einer Busfahrt mit ihr und ihrem Freund im September 1925 ein schweres Unglück ereignete, indem eine Straßenbahn mit dem Bus kollidierte. Schwere Verletzungen veränderten das Leben von Frida für immer. „Der Bus“ 1929

In der imposanten 360-Grad-Projektion, untermalt mit Musik und begleitet von einer Sprecherin in der Rolle der Künstlerin, wird man über 45 Minuten Teil der Lebensgeschichte.

Fotos, Szenen aus ihrem Leben und ihren Werken tauchen auf, darunter auch das Blaue Haus, in dem Frida zunächst mit ihrer Familie und später mit ihrem Mann Diego gelebt hatte.

Das Busunglück wird skizzenhaft aus dem Tagebuch Fridas dargestellt.

Eine Eisenstange durchbohrte ihren Körper, mehrere Knochenbrüche in den Beinen, Rippen und der Wirbelsäule erforderten vielfache Operationen und lebenslange, immer wiederkehrende Klinikaufenthalte. Gleich nach dem Unfall musste sie mehrere Monate in einem Gipskorsett liegen. In dieser Zeit begann sie zu malen. Im Bild unten ist ein Foto eingeblendet, welches die Malvorrichtung über dem Bett zeigt, die ihre Mutter für sie anfertigen ließ. Ebenso wurde unter dem Baldachin ihres Bettes ein Spiegel angebracht. Entgegen den ärztlichen Prognosen konnte sie später glücklicherweise wieder gehen.

Ihr erstes Selbstporträt „Selbstbildnis im Samtkleid“ 1926. „Ich male mich selbst, weil ich so oft allein bin und weil ich das Motiv bin, das ich am besten kenne.“

1928 lernt die 22jährige Frida Kahlo durch eine Bekannte den 31jährigen, bereits berühmten Maler Diego Rivera kennen,

den sie 1929 heiratet. Die beiden verbindet nicht nur die Kunst, sondern auch die politischen Anschauungen.

„Eine Hochzeit zwischen einem Elefanten und einer Taube“, so spotteten ihre Eltern. – „Meine Großeltern, meine Eltern und ich“ Frida hatte dieses Bild, das an einen Stammbaum erinnert, 1936 gemalt. Selbst ist sie als kleines Kind dargestellt und mit einer „roten Nabelschnur“ sind alle miteinander verbunden.

Infolge ihres zerschundenen Körpers litt Frida lebenslang unter unerfülltem Kinderwunsch. Sie hatte einige Fehlgeburten und musste aus medizinischen Gründen Abtreibungen vornehmen lassen. 1931 – 1934 begleitete sie Diego in die USA, der dort an Wandgemälden arbeitete. Kurz nachdem sie dort 1932 eine Fehlgeburt hatte, die eine Notoperation nötig machte und sie fast das Leben gekostet hätte, verstarb ihre Mutter gerade in der Zeit, als sie dieses Bild malte.

Selbstbildnis an der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten“ 1932 – Mit der Flagge Mexikos in der Hand und auf dem Grenzstein zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten stehend, drückt Frida die Sehnsucht nach ihrem Heimatland Mexiko (zur linken Seite dargestellt) aus.

Ihre erste Einzelausstellung hatte Frida 1938 in New York. Dies war ein wichtiger internationaler Durchbruch, bei dem mehrere Werke verkauft wurden. Die nächste Einzelausstellung erfolgte 1939 in Paris. Der Louvre kaufte das Bild „Der Rahmen“ 1938.

Die Ehe von Frida und Diego war turbulent und leidenschaftlich. Diego, für den es die dritte Ehe war, hatte immer wieder Affären. Am schmerzlichsten war für Frida seine Affäre mit ihrer Schwester Cristina. 1939 ließ sich Frida scheiden. „Die zwei Fridas“ 1939 – Das Bild zeigt ihre Zerrissenheit in zwei nebeneinander sitzenden Selbstbildnissen, die durch eine Arterie miteinander verbunden sind.

„Es gab zwei große Unfälle in meinem Leben. Einer war der Wagen, der andere war Diego. Diego war bei weitem der Schlimmste.“ – Nach der Scheidung 1939 schnitt sich Frida ihre langen Haare ab, die Diego so sehr an ihr liebte. „Selbstbildnis mit abgeschnittenem Haar“ 1940, ein Jahr später heirateten Frida und Diego ein zweites Mal und blieben bis zu Fridas Tod zusammen.

Ab 1944 musste sie für den Rest ihres Lebens zahlreiche Operationen an der Wirbelsäule durchführen lassen und erhielt ein Stahlkorsett. „Der verletzte Hirsch“ 1946

Mir hat diese Immersive Ausstellung sehr gefallen! Sie ist informativ, berührend und bewegend. Zwar habe ich mich jetzt bei den Recherchen zu diesem Beitrag noch mehr mit Frida beschäftigt, doch dies entfacht sogar in mir noch den Wunsch, diese Ausstellung erneut zu besuchen. Ich würde die mexikanischen Gitarrenklänge, die Frauenstimme mit Akzent und die wunderbaren Bilder noch viel mehr genießen.

In Mexiko hatte Frida ihre erste Einzelausstellung 1953. Zur Eröffnung wurde sie liegend in einem Krankenbett gefahren.

Das letzte Gemälde entstand wenige Tage vor ihrem Tod. Es zeigt in kräftigen Farben aufgeschnittene Wassermelonen. Auf dem mittleren, intensiv roten Stück hat Frida die Inschrift „Viva la Vida“ (leider im Bild nicht zu sehen). Ich habe aber davon eine Postkarte. „Viva la Vida, Wassermelonen“ 1954 – „Es lebe das Leben“. Sie starb mit 47 Jahren an einer Lungenentzündung.

Nach dem 360-Grad-Erlebnis machen wir noch eine interessante 3D-Reise und anschließend kann man seine Eindrücke und Gedanken auf verschiedenen Karten loswerden.

„Was bleibt von Frida und was bleibt in dir?“ – Wir sind sehr angetan von dieser Ausstellung und stehen einige Zeit vor der Wand zum Lesen.

Eine beeindruckende, starke Frau und Künstlerin, die trotz allen unsagbaren Widrigkeiten des Lebens das Leben liebte.

„Ich bin nicht krank, ich bin zerbrochen. Aber solange ich malen kann, bin ich froh, dass ich am Leben bin.“

Ich und meine Papageien“ 1941

Uuppps, ein Bild zu viel. Sorry, liebe Heike, ich möchte keines löschen, habe so lange daran gearbeitet. Heike sammelt alle unsere Monatsspaziergänge.

Nun noch zu meinen Freitagsblümchen, die ich zu Astrids Friday-Flowerday schicke. Der Mann hatte mir dieser Tage mal wieder Rosen mitgebracht. Beim Verlinken kam es mir in den Sinn, dass Astrid bestimmt auch schon über sie einen Great-Women-Beitrag geschrieben hat. Nachgeschaut und gefunden – hier. Sehr empfehlenswert!

Sie sind so herrlich aufgeblüht.

Und ROSA geht zu Niwibo sucht…

Damit setze ich mich virtuell an Andrea Karminrots Kaffeetisch beim Samstagsplausch. Meine Woche war mit einem grippalen Infekt „gespickt“. So langsam geht es mir wieder etwas besser. Aber es ist ärgerlich, denn wir wollten eigentlich jetzt am Sonntag mit der großen Familie den Geburtstag des Mannes feiern… Draußen war weiterhin Winterwetter mit Schneetreiben, das ich gerne durch die Fensterscheibe beobachtet habe. Seit gestern dominiert das Regenwetter.

Hab ein gemütliches Wochenende – und bleibe gesund!

Liebe Grüße

Ingrid

Diese vielen Glücksmomente schicke ich zur schönen Glücks-Momente Linkparty von Annette.

12 von 12 · Allgemein

12 von 12 – Feburar 2026

Heute ist der 12. Februar und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt wieder unsere 12 Bilder des Tages.

1 Regenwetter heute. Nach dem Frühstück öffne ich die Terrassentüre und die Fenster zum Lüften. Auf dem Terrassenboden (der gerichtet werden muss) spiegelt sich ein Stück Nachbarhaus sowie die Hagebutten am Rosenbogen in der Pfütze.

2 In meinem Gartenkalender, an dem ich beim Lüften vorbeigehe, bekomme ich Tipps zur Christrose in der Vase.

3 An Hausarbeit ist heute einiges zu tun, doch zuerst mal die proppenvolle Spülmaschine ausräumen. Gestern waren wir zum Mittagessen sechs Leute – und ich machte mich gleich danach auf zur Freundin. Die Spülmaschine lief im Ökoprogramm fünf Stunden über Nacht.

4 Schnell das Badezimmer geputzt.

5 Post für mich – wie schön, ich freue mich sehr! Birgitt hat sich dieses Jahr für Andrea das Projekt „Kartenbasteln aus Kalendern“ vorgenommen und hat mich damit überrascht. Ganz herzlichen Dank, liebe Birgitt!

6 Ach, allzu schnell ist der Vormittag schon wieder vorbei und es ist Zeit zu kochen.

7 Rotkraut mit Kartoffelpürree und Würstchen, dazu ließ sich auch die „große“ Tochter einladen.

8 Die Küche ist wieder aufzuräumen. Eigentlich wollte ich heute noch im Kaufhaus einen Gutschein einlösen, doch dieses Wetter zieht mich gar nicht vor die Türe. So backe ich uns zum Kaffee leckere Apfelmuffins. Ein Foto von den mit Teig gefüllten Muffins hätte schöner ausgesehen, aber ich habe das Fotografieren vergessen.

9 Gestern gab es beim Discounter ganz günstig einen doppelten Bund Rosen, den ich in meinen Einkaufswagen legte. Die Blumen habe ich aber in Eile zu Hause dann nur schnell lieblos ins Wasser gestellt. Heute habe ich die Stile gekürzt und die Blumen in einer Glasvase arrangiert. Morgen schicke ich mein Ensemble zu Astrids Friday Flowerday.

10 Zum Kaffeetrinken ist es schon ziemlich spät. Der Tag scheint heute wieder zu fliegen.

11 Morgen mache ich für ein befreundetes Ehepaar einen Auflauf zum Mittagessen, da sie beide krank sind. Dafür gehe ich nun noch kurz Einkaufen, damit der morgige Tag stressfrei ist. Auch zwei Primelchen nehme ich mit und pflanze sie in meine Milchtüten, die ich diese Woche in Serviettentechnik gebastelt habe. Für Kirche Kunterbunt hatte mir dies so viel Spaß gemacht. Nun tausche ich sie gegen meinen Weihnachtsstern am Fensterbrett aus.

12 Für Nicoles Niwibo sucht… habe ich ein bisschen Rosa vorbereitet, das ich wohl am Wochenende verbasteln werde. Meine bepflanzten Milchtüten finden natürlich ebenso den Weg zu Niwibo sucht… An die Schnur könnte man noch ein kleines Herzchen hängen (z.B. ganz schlicht aus Papier) und so zum Valentinstag verschenken.

Endlich sind meine 12 Bilder voll. Es war etwas zäh heute. Ein langer Tag irgendwie und ich bin spät fertig geworden. Doch dieser Tag hatte wieder viele kleine Glücksmomente in sich, die ich gerne zu Annettes Glückssammlung schicke.

Herzlichen Dank für dein Interesse und liebe Grüße,

Ingrid

12tel Blick · Allgemein · Friday-Flowerday · Jahresbingo · Monatscollage · Natur

Mein Monat Januar 2026 mit Freitagsblümchen

Rückblick – Ich blicke gerne zurück. Immer mal wieder. Lasse Bilder, Momente und Emotionen Revue passieren und mich so manches nochmal ein bisschen erleben. Alle unsere Monatscollagen sammelt die liebe Birgitt.

Im Monat Januar habe ich:

gleich am 1. viele Schweinchen aus Mürbeteig gebacken, das Rezept findest du hier. Leider kam in die erste Glasur 1 Tropfen zu viel Farbe :-). Nur ein einziger Tropfen hätte gereicht. Für das nächste Blech musste ich noch einiges an Puderzucker zugeben, um die Glasur aufzuhellen.

an den zurückliegenden Silvesterabend gedacht.

am Neujahrstag zur Kaffeezeit eine Einladung von der Tochterfamilie zum TAC-Turnier bekommen. Wieder hatte die vierköpfige Familie gewonnen und der Pokal bleibt weiterhin in ihrem Hause. – Selbstverständlich hatte ich auch ein paar Schweinchen mitgebracht..

den Geburtstag der ältesten Tochter gefeiert. Mein Mann und ich übernahmen den „Partyservice“ und machten für 14 Personen Putenschnitzel mit Kartoffelsalat.

mich nach dem Essen über den überraschenden Ausflug der Tochter sehr gefreut, hier schon davon erzählt.

einen traumhaften Winterspaziergang gemacht und hier darüber berichtet. Wir hatten viele schöne Wintertage im Januar.

Nachtrag am 1. Februar: Ich habe heute Abend beschlossen, dass dieses Bild mein 12tel-Blick 2026 wird. Ansonsten hätte ich in diesem Jahr pausieren müssen. Fotografiert am 7. Januar um 15.40 Uhr. Somit schicke ich dieses Bild zur wunderbaren Sammlung von Eva Fuchs.

bei 12 Bildern vom 12. mitgemacht. Die erste, wunderschöne Karte 2026 kam von Nicole.

mich mit Freundin A. wieder mal kreativ betätigt.

die Einladung der Nachbarfreude zum Frühstück gerne angenommen. Nein, dies war nicht unser Tisch, denn wir waren sechs Personen mit unserer Tochter und Freundin. Es sieht hier überall soo gemütlich aus.

mir in so netter Gesellschaft das Frühstück schmecken lassen.

die Dekorationen des Hauses (historisches Badhaus Bad Liebenzell) auf mich wirken lassen. Auch Kunsthandwerk hat hier seinen Platz und kann erworben werden.

das faszinierende Schauspiel der Polarlichter aus dem Dachfenster der Tochter erlebt. Wow, gigantisch!

mit Freundin E. die Freundin G. am Hohenzollern besucht. Nach einer kurzen, gemeinsamen Fahrt zum Outlet der Lingerie Factory Speidel in Bodelshausen habe ich meine Geburtstagsgutscheine eingelöst und den Bestand meiner Unterwäsche aufgestockt.

das Mittagessen (Kürbissuppe und selbstgebackenes Baguette), die netten Gespräche und den erholsamen Spaziergang sehr genossen. Nach einer Tasse Milchkaffee und meinem mitgebrachten Apfelkuchen verabschiedeten wir uns von Freundin G. Schön war‘s wieder! Vielen Dank!

nach zahlreichen Sitzungen für Kirche Kunterbunt weitere Vorbereitungen getätigt. Einen Sonnenfänger zusammengestellt und mehrere Eierkartons kleingerissen.

die Eierkartons mit kochendem Wasser übergossen, so sind sie auch gleich sterilisiert. Am nächsten Tag daraus vier Mal eine Pulpe mittels Thermomix hergestellt, die jeweils einige Tropfen Lebensmittelfarbe abbekam. Von den Kindern in Förmchen gedrückt und mit Samen bestreut, sind sehr schöne Samenpapiere entstanden.

leider keine Zeit gehabt, bei unserem Tisch „Da blitzt ein Stück Himmel auf“ vorbeizuschauen, denn ich war an der Station mit den Milchtüten ziemlich beschäftigt.

für den Tisch „Upcycling“ viele Milchtüten bereits zu Hause vom äußeren Mantel befreit. Links in der oberen Ecke, mein Prototyp mit der obersten Lage einer rosafarbenen Serviette verschönert und mit einem Primelchen bestückt. Der große Enkel wollte dies seiner Mama schenken, weil sie zur Zeit so viel Stress hat – das ist doch lieb und ich habe es gerne hergegeben. Die Mama konnte ihre Jungs leider nicht begleiten, da sie beim Neujahrsempfang der Gemeinde einen Auftritt mit ihrem Schulchor hatte.

mit Stolz unser Plakat bewundert, das die älteste Tochter designt hat. Unser Thema war die Jahreslosung 2026 „Gott spricht: Siehe, ich schaffe alles neu“.

es bei Familie Sohnemann am Abend danach noch soo schön gefunden. Die ganze Großfamilie war eingeladen (nur meine Schwester konnte leider nicht kommen) und die verschiedenen, selbstgemachten Pizzen waren wieder vorzüglich.

mich diese Woche an allen fünf Schultagen an der Gesellschaft des kleinen, hiesigen Enkels erfreut. Der Hut wird mit etwas Wasser aus der Schale ein wenig geglättet. Eine Schneekugel soll es werden und ich muss dazu erst noch Glitter und destilliertes Wasser kaufen.

vom großen Bruder aus dem Ski-Schullandheim per WhatsApp liebe Urlaubsgrüße erhalten. „Sehr neblig heute“ schrieb er am letzten Tag.

ganz überraschend noch zwei Glücksschweinchen aus dem Briefkasten geholt. Vielen herzlichen Dank, liebe Andrea!

das Seelenwärmer-Gericht „Gaisburger Marsch“ nach diesem Rezept gekocht. Soo lecker! Statt Beinscheiben hatte ich 500 g Rinderbrust gekauft. Im Sicomatic-Topf gart das Fleisch in nur 30 – 40 Minuten. Und Spätzle könnte man auch aus der Tüte nehmen. Ich mache meine allerdings immer selbst :-).

heute, am 31. Januar, einen historischen Moment gefeiert, die Einweihung und Zugeinfahrt der neuen Hermann-Hesse-Bahn. Das halbe Dorf war auf den Beinen :-).

mit Mann, jüngster Tochter und den hiesigen Enkeln dem musikalischen Ständchen und den Ansprachen gelauscht, mit der einen oder dem anderen ein Schwätzchen gehalten und zum guten Schluss noch eine Rote Wurst gegessen. Wie toll, dass nach dem gestrigen Grau der Himmel heute so herrlich blau war.

Dies war mein wunderbarer Monat Jaunuar 2026:

Gestern hatte unsere Älteste den Abschluss ihrer zweijährigen Umschulung zu feiern. Zur Einladung brachte ich einen kleinen Strauß mit Ranunkeln, Nelken und Wachsblumen mit und jetzt schicke ich diese Blümchen, die nur ein Stockwerk höher gewandert sind, zu Astrids Friday-Flowerday.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Angela! – Alle meine Glücksmomente schicke ich zu Annettes Linkparty 2026.

Wie immer in meinen Monatscollagen, sind die verschiedensten Köstlichkeiten ein großer Bestandteil. Ja, zu jeder Feier (und zu fast jedem Treffen) bei der man am Tisch sitzt, gehört für uns einfach ein leckeres Essen dazu. Denn, „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ :-)) und darum kann ich mit diesem Beitrag ein weiteres Kreuzchen bei Anitas Jahresbingo machen.

Nun wünsche ich dir einen guten Start in den Monat Februar und danke dir herzlich für dein Interesse. Lass es dir gutgehen und bleibe gesund!

Liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt auch beim Samstagsplausch von Andrea Karminrot, bei Heidis Galeria Himmelsblick, bei Elfis DvD, bei Annettes Creativsalat, bei Stephanies Lieblingsstücken und bei Nicoles Niwibo sucht… Die Farbe ROSA, wozu ja auch noch meine Freitagsblümchen passen.

Allgemein · Monatsspaziergang

Königlicher Winterzauber

Zwar liegt mein Spaziergang schon einige Zeit zurück, doch ich möchte diese wunderbaren Impressionen der winterlichen (weihnachtlichen) Burg Hohenzollern gerne noch zeigen.

„Der Königliche Winterzauber ist kein Weihnachtsmarkt, sondern eine sehr aufwändig gestaltete Sonderausstellung im Innen- und Außenbereich der Burg“ so heißt es auf der Website.

Die Burg versteckte sich an jenem Tag im Nebel und war vom Tal aus nicht zu sehen. Oben angekommen, beginnt es zu schneien.

Innerhalb der Windungen, die aufwärts zum Burghof führen, liegt ein kleiner Innenhof, dessen Wände wasserfallartig mit Lichterketten bestückt sind.

Im hinteren Rund, stolzieren zwei Pfauen, die mit wechselnden Farblichtern angestrahlt werden.

Weiter gehts auf der Rundung.

Weihnachtszauber mit mystischem Nebel.

Im Burghof angekommen, schleudert ein Gaukler mit seiner Schnur glitzernde Seifenblasen in die Luft.

Und dann dürfen wir in die königlichen Gemächer. Zu früheren Zeiten musste man Pantoffeln über die Schuhe ziehen. Dies ist heutzutage wohl nicht mehr erforderlich.

In der großen Eingangshalle mit Kamin, kann man sich, außer der Dekoration mit den weißen Waldtieren, an den Wänden über den Stammbaum der Hohenzollernfamilie informieren.

Danach kommt man in den Grafensaal. Die 12 Meter lange Tafel, mit dem original klassizistischem Service und Silber aus kaiserlichen Beständen eingedeckt, beeindruckt.

Auch der 7 Meter hohe Weihnachtsbaum, an dem ca. 2000 Kugeln hängen, ist außergewöhnlich.

Hier hatte ich u.a. über diese Tafel mit dem großen Weihnachtsbaum im Hintergrund schon berichtet. Jetzt siehst du das Ganze aus entgegengesetzter Perspektive.

Das Wohn- und Arbeitszimmer König Wilhelms I. (1797 – 1888) zeigt auf dem Schreibtisch u.a. ein Foto von Kaiser Wilhelm II. (1859 – 1941) als jungen Mann.

Kronen dominieren in diesem Raum nicht nur am Christbaum.

Diesen zauberhaft geschmückten Weihnachtsbaum kann ich leider nicht mehr zuordnen. Immer wieder spielen Pfaue eine Rolle.

Im Schlafgemach der Königin.

Die grünen Wände verweisen auf die Herkunft Augustas, nämlich Prinzessin aus dem Hause Sachsen-Weimar- Eisenach.

Nun befinden wir uns im „Blauen Salon“ der Königin Augusta, Ehefrau von König Wilhelm I.

Das Wohn- und Arbeitszimmer hat seinen Namen durch die blauen Polstermöbel.

Auch dieser Baum ist wieder mit Pfauen geschmückt.

Der Pfau ist auf der Burg ein zentrales Motiv. Als Symbol für Schönheit, Stolz und königliche Eleganz schmückt der Pfau die historischen Räume, hier sogar mit Federn in der großen Vase. Außerdem gibt es mit dem Pfau noch einen Bezug zur Pfaueninsel in Berlin, deren Schloss den Hohenzollern als Sommerresidenz diente.

Ein Vorraum von dem aus die Hohheiten in verschiedene Zimmer gehen konnten.

Nochmals dieser Vorraum, von einem anderen Zimmer aus gesehen. Die nostalgische Lokomotive, (nicht mit auf dem Bild, grr), dreht ihre Runden.

Die violette Farbigkeit müsste das Boudoir der Fürstin Josephine sein. Die preußischen Könige hatten ihre Residenzen in Berlin und Potsdam, während das Fürstenhaus in Sigmaringen residierte. Die Geschichte der Hohenzollernfamilie kannst du hier nachlesen.

Dieser Vorraum der fürstlichen Familie war nie möbliert. Von hier aus konnten Fürst und Fürstin in jedes ihrer Zimmer gelangen.

Die Burg Hohenzollern war nie für längere Zeit bewohnt, diente jedoch zu repräsentativen Zwecken.

Das Wohn- und Schlafzimmer der Fürstin.

Wunderschöne Christbaum-Anhänger.

Wohn- und Schlafzimmer des Fürsten.

Noch etwas zum Schmunzeln :-).

Durch das schmale mit großen Kugeln geschmückte Treppenhaus der Bediensteten gelangen wir wieder auf den Schlosshof.

Wir haben bis zum Beginn der Lichtillusionen im Schlosshof noch ein wenig Zeit und unternehmen noch einen Abstecher in die Kelleretagen mit dem Silberkeller (Einblick durch eine Scheibe) und den Kasematten (ehemalige Verteidigungs- und Schutzräume, die zur Lagerung von Vorräten und Munition genutzt wurden).

Der Ausgang führt uns unterhalb des Schlosshofes wieder ins Freie und ins rote Licht der Strahler.

Nach den Illusionen machen wir uns wieder auf den Heimweg.

Und erleben diesen traumhaften Winterzauber nochmals in einer gigantischen Atmosphäre.

Nun hoffe ich, dass dich die Bilderflut nicht erschlagen und dir „mein“ Winterzauber ein wenig Freude gemacht hat.

Ich habe ein volles Wochenende hinter mir, schrieb immer wieder nur in Abständen und bin froh, dass dieser Beitrag nun noch kurz vor 24.00 Uhr fertig ist. Zu Andreas Samstagsplausch war es trotzdem zu spät.

Liebe Grüße

Ingrid

Verlinkt bei Andrea Karminrots Samstagsplausch und bei Annettes Glücksmomenten.

Allgemein · DIY · Friday-Flowerday · In heaven · Jahresbingo · Natur · Niwibo sucht… · Winter

Winterspaziergang, Freitagsblümchen und Winterdekoration

Gleich in den ersten Januartagen hatte es bei uns geschneit.

Und der Schnee lag auch noch bis zum Montag, dem 12. Januar. Erst an diesem Tag begann es zu regnen und wärmer zu werden.

Selbstverständlich machten mein Mann und ich (am 7.1.) eine kleine Nordic-Walking-Runde am späten Nachmittag. Es war eiskalt und der Schnee glitzerte soo wunderschön.

Die Zeit der Tannenbäume ist vorbei. Diese hier nenne ich „Die Vergessenen“ :-).

Kurz vor 16.00 Uhr ist die Wintersonne bereits am Untergehen. Die Tierspuren ziehen sich markant über die schneebedeckte Wiese.

Fotos für Heidis Galeria Himmelsblick.

Und Astrids Mein Freund, der Baum.

Auf dieser Bank nehmen wir an wärmeren Tagen immer gerne Platz.

Doch jetzt genießen wir die wunderbare Stimmung im Stehen.

Lämmerschwänzchen (männliche Blüten der Haselnuss) und weitere Spuren im Schnee. Ich denke, die großen Spuren sind von einem Pferd.

Nun habe ich zum Wochenende wieder ein paar Freitagsblümchen, die ich zu Astrids Friday-Flowerday schicke.

Zu den Tulpen habe ich meinen Schneemann ausgekramt, den ich vor ein paar Jahren aus Modelliermasse geformt hatte – hier.

Sind sie nicht ganz wunderbar, die winterweißen Tulpen im Kerzenlicht?

Dazu gesellte ich noch ein Töpfchen Glücksklee, ebenfalls bestückt mit einem kleinen Schneemännchen.

Im Hintergrund ist eine alte Zeichnung von mir.

Nachdem ich am Montag bei meinen 12 Bildern vom 12. Januar alles entweihnachtet habe, kam heute die Winterdekoration aus der Schachtel und teilweise auf‘s Regälchen.

Das ganze Ensemble.

Dann fiel mir noch das hübsche Weihnachtsgeschenk vom jüngsten, achtjährigen Enkel ein.

Dieser süße Schneemann (mit Eisstielen gebastelt) passt natürlich auch noch dazu.

Und mit diesem Beitrag habe ich bei Anitas Jahresbingo das Feld „Winter“ angekreuzt.

Ich habe mir übrigens eine blaue Mütze von Eisbär gekauft, die ist ganz angenehm warm :-).

Und heute Morgen waren wir laaaange und so gemütlich mit unseren Nachbarfreunden beim Frühstücken. Wir fragten uns, ob wir gleich noch zum Nachmittagskaffee bleiben… :-)).

Hab ein wunderschönes, gemütliches Wochenende und lass es dir gutgehen!

Liebe Grüße

Ingrid

Diesen Beitrag schicke ich auch zum Samstagsplausch von Andrea Karminrot, zu Niwibo sucht… von Nicole und am Sonntag zu Heikes Monatsspaziergängen. Meine Glücksmomente verlinke ich bei Annette, die sie hier sammelt.