Mary Shelley auf der Suche nach den Geistern ihrer Vergangenheit
Italien 1822. Mary Shelley, Autorin von Frankenstein, trauert um ihren Mann, der im Golf von La Spezia ertrank. Aber war es wirklich nur ein Unglück, oder steckt mehr dahinter? Die exzentrische Ermittlerin Pat hat den Auftrag, die Umstände seines Todes aufzuklären. Mithilfe fantastischer Technologie führt sie Mary zu den Schauplätzen ihrer Vergangenheit zurück. Gemeinsam stellen sie sich den Geistern von La Spezia ...
Die berühmt-berüchtigte Autorin Mary Shelley ist im Winter 1822 im italienischen Exil gestrandet. Ihr Mann, der Dichter Percy Bysshe Shelley, ertrank bei einem Segelunglück. Doch gibt es Zweifel, ob bei seinem Tod alles mit rechten Dingen zuging: Schon länger wurde er von Geistern und Visionen heimgesucht. Welche fantastischen Kräfte wurden ihm aber zum Verhängnis? Mittels der visionären Kunst der Erinnerungsreise führt die waghalsige Spezialagentin Pat Colombari Mary Shelley zurück zum Golf von La Spezia, wo die Gesetze von Zeit und Raum ihre Gültigkeit verloren haben. Sie lernt den skandalumwitterten Lord Byron kennen, dessen Keller ein dunkles Geheimnis birgt. Und sie wird Zeugin unerklärlicher Geschehnisse, die ihren Anfang in jener stürmischen Nacht am Genfer See nahmen, in denen die Shelleys sich mit Mächten jenseits ihrer Welt einließen.
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Montag, 20. April 2026
Freitag, 17. April 2026
Donnerstag, 16. April 2026
Maurice Leblanc: Arsene Lupin und der blaue Diamant (Rezension)
Arsène Lupin gehört wie Sherlock Holmes, Pater Brown oder Kommissar Maigret zu den legendären und klassischen Gestalten der Weltliteratur. Die neuen Abenteuer des berühmten Gentleman-Gauners ranken sich um den Diebstahl eines kostbaren blauen Diamanten, der zu überraschenden Verwicklungen führt. Lupin, der unwiderstehlich galante und blitzgescheite Meisterdieb trifft auf seinen Rivalen, den verbissen beharrlichen Detektiv Herlock Sholmes. Ein Duell der Giganten. Auf wessen Seite aber steht die geheimnisvolle »Dame blonde«? Und wer wird das Rätsel um die verschwundene »Lampe juive« lösen? Und wer von beiden hat am Ende das letzte Wort? Die in diesem Band versammelten acht Kurzgeschichten des für seine Erfindung gefeierten französischen Schriftstellers Maurice Leblanc können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Der Klassiker neu übersetzt.
Die ersten Abenteuer des Meisterdiebs Arsene Lupin erschienen 1905 als Fortsetzungsroman, bilden aber eigentlich mehrere Kurzgeschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. 1908 erschien der erste Roman ARSENE LUPIN GEGEN HERLOCK SHOLMES. Das Buch wurde mehrmals ins deutsche übersetzt, teilweise unter verschiedenen Titeln:
Der blaue Diamant. Schreiter, Berlin 1923
Die Judenlampe. Singer, Leipzig 1924
Die blonde Dame. Singer, Leipzig 1925
Arsène Lupin kontra Herlock Sholmes. Diogenes, Zürich 1983
Die ersten Abenteuer des Meisterdiebs Arsene Lupin erschienen 1905 als Fortsetzungsroman, bilden aber eigentlich mehrere Kurzgeschichten, die auch unabhängig voneinander gelesen werden können. 1908 erschien der erste Roman ARSENE LUPIN GEGEN HERLOCK SHOLMES. Das Buch wurde mehrmals ins deutsche übersetzt, teilweise unter verschiedenen Titeln:
Der blaue Diamant. Schreiter, Berlin 1923
Die Judenlampe. Singer, Leipzig 1924
Die blonde Dame. Singer, Leipzig 1925
Arsène Lupin kontra Herlock Sholmes. Diogenes, Zürich 1983
Mittwoch, 15. April 2026
Ben Aaronovitch: Schwarzer Mond über Soho (Rezension)
Constable Peter Grant ist ein ganz normaler Londoner Bobby. Die Abteilung, in der er arbeitet, ist allerdings alles andere als normal: ihr Spezialgebiet ist – die Magie. Peters Vorgesetzter, Detective Inspector Thomas Nightingale, ist der letzte Magier Englands und Peter seit kurzem bei ihm in der Ausbildung.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...
Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.
Was im Moment vor allem das Auswendiglernen von Lateinvokabeln bedeutet, die uralten Zaubersprüche wollen schließlich korrekt aufgesagt werden. Doch als Peter eines Nachts zu der Leiche eines Jazzmusikers gerufen wird, verliert das Lateinstudium auf einmal seine Dringlichkeit. Peter findet heraus, dass in den Jazzclubs in Soho, im Herzen Londons, plötzlich verdächtig viele Musiker eines unerwarteten Todes sterben. Hier geht etwas nicht mit rechten Dingen zu ...
Irgendwie witzig .... fast auf den Tag genau vor vier Jahren, habe ich den ersten Peter Grant-Band gelesen. SCHWARZER MOND ÜBER SOHO ist der zweite Teil, aber ich habe nicht vor bis zum nächsten Band weitere vier Jahre zu warten. Soweit der Vorsatz. Es ist aber auch nicht schwer gefallen, sich in die Handlung hineinzuversetzen. Nach ein paar Minuten/Seiten ging es.
Dienstag, 14. April 2026
Rebekah Stoke: Das Insekt (Rezension)
Die Bestsellerautorin Sarah Thompson besteht auf den Kauf der alten, einsam gelegenen Kennedy-Farm bei Brooke Mine in Louisiana, was niemand, am allerwenigsten ihr Mann Matthew, verstehen kann. Den Grund will sie ihm nicht nennen, auch den nicht, warum sie sich verfolgt fühlt, warum sie in der Dunkelheit nicht schlafen kann und warum sie die geplante Einweihungsfeier plötzlich wieder absagt und stattdessen die Fenster ihres Hauses vernagelt. Auch im Leben ihrer engsten Familienangehörigen geschehen Dinge, die Sarah – wenn sie es wollte – erklären könnte. Doch Sarah schweigt. Sie schweigt selbst dann noch, als sie einen anonymen Brief erhält, in dem sich nichts weiter befindet als eine tote Libelle. Sie weiß, was der Absender ihr damit sagen will: Ich bin zurück und ich möchte spielen!
DAS INSEKT ist der Debüt-Roman von Rebekah Stoke, von der ich schon ein paar Bücher gelesen habe. Aber DAS INSEKT ist anders, als das mir bisher bekannte (IM TIEFEN DUNKLEN WALD, DAS SPIELHAUS) der Autorin. Schonungslos brutal, definitiv nichts für schwache Nerven. Schon der Anfang ist heftig. Danach geht es fast schon gemütlich zu, wenn die Autorin ihre Protagonisten einführt. Lange wird der Leser über die Ereignisse im Hintergrund, beziehungsweise die Verbindung der Charaktere im Dunklen gelassen, aber danach ... würde man sich wünschen wieder ahnungslos zu sein und zurück zur scheinbaren Idylle kehren zu können. Die Charaktere sind größtenteils glaubwürdig (nur bei Boe habe ich manchmal Schwierigkeiten seine Beweggründe zu verstehen), und es ist interessant zu sehen wie sich die Sympathien des Lesers ändern, je mehr er über die Vergangenheit erfährt. Stoke wechselt die Blickwinkel und Zeiten sehr oft, dass man manchmal etwas überfordert scheint, obwohl die Geschichte an sich sehr geradlinig und leicht zu folgen ist. Leichte Schwächen kann man aber verzeihen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt wird man mit heftigem Popcorn-Kino belohnt. Brutal und Blutig, und wer Ekel vor Insekten empfindet wird noch einmal gestraft. Wenn man sich aber von grausamen Beschreibungen nicht abschrecken lässt, wird man gut unterhalten.
DAS INSEKT ist der Debüt-Roman von Rebekah Stoke, von der ich schon ein paar Bücher gelesen habe. Aber DAS INSEKT ist anders, als das mir bisher bekannte (IM TIEFEN DUNKLEN WALD, DAS SPIELHAUS) der Autorin. Schonungslos brutal, definitiv nichts für schwache Nerven. Schon der Anfang ist heftig. Danach geht es fast schon gemütlich zu, wenn die Autorin ihre Protagonisten einführt. Lange wird der Leser über die Ereignisse im Hintergrund, beziehungsweise die Verbindung der Charaktere im Dunklen gelassen, aber danach ... würde man sich wünschen wieder ahnungslos zu sein und zurück zur scheinbaren Idylle kehren zu können. Die Charaktere sind größtenteils glaubwürdig (nur bei Boe habe ich manchmal Schwierigkeiten seine Beweggründe zu verstehen), und es ist interessant zu sehen wie sich die Sympathien des Lesers ändern, je mehr er über die Vergangenheit erfährt. Stoke wechselt die Blickwinkel und Zeiten sehr oft, dass man manchmal etwas überfordert scheint, obwohl die Geschichte an sich sehr geradlinig und leicht zu folgen ist. Leichte Schwächen kann man aber verzeihen, wenn man sich auf die Geschichte einlässt wird man mit heftigem Popcorn-Kino belohnt. Brutal und Blutig, und wer Ekel vor Insekten empfindet wird noch einmal gestraft. Wenn man sich aber von grausamen Beschreibungen nicht abschrecken lässt, wird man gut unterhalten.
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Montag, 13. April 2026
Katja Angenent: Das Gutshaus im Nebel (Rezension)
1882: Charlotte Jäger ist jung, clever und mittellos. Die gut bezahlte Stelle als Betreuerin eines Adelssprösslings auf dem abgelegenen Gut Valarin kommt ihr da gerade recht. Doch bald schon trübt sich die Idylle. Warum darf Charlotte das Anwesen nicht mehr verlassen? Was verbirgt sich im gesperrten Flügel des Hauses? Und warum erkennt sie sich selbst auf einem alten Foto? Verliert sie in der nebeligen Einsamkeit allmählich den Verstand – oder gehen auf dem Gut Dinge vor sich, die all ihre Vorstellungskraft übersteigen?
Sherlock Holmes trifft Bridgerton. Für Fans von düsterer Spannung, alten Herrenhäusern und starken Heldinnen mit klarem Verstand ... Ein psychologisches Spiel aus Täuschung und Beklemmung – Gänsehaut-Feeling für Fans von Jane Austen, Charlotte Brontë und Wilkie Collins. So wird DAS GUTSHAUS IM NEBEL beworben. Und das weckte in mir durchaus bestimmt Vorstellungen, wobei die amüsanteste noch die einer Lady Whistledown ist, die neben einem Mysterium auch noch in Liebesdingen unterwegs ist. Eine Art Sherlock Holmes mit Tendenz zur Ehestiftung. Gut, das wäre wohl alles andere als düster, aber ich muss sagen: So ganz hat mich das Buch nicht berührt.
Sherlock Holmes trifft Bridgerton. Für Fans von düsterer Spannung, alten Herrenhäusern und starken Heldinnen mit klarem Verstand ... Ein psychologisches Spiel aus Täuschung und Beklemmung – Gänsehaut-Feeling für Fans von Jane Austen, Charlotte Brontë und Wilkie Collins. So wird DAS GUTSHAUS IM NEBEL beworben. Und das weckte in mir durchaus bestimmt Vorstellungen, wobei die amüsanteste noch die einer Lady Whistledown ist, die neben einem Mysterium auch noch in Liebesdingen unterwegs ist. Eine Art Sherlock Holmes mit Tendenz zur Ehestiftung. Gut, das wäre wohl alles andere als düster, aber ich muss sagen: So ganz hat mich das Buch nicht berührt.
Freitag, 10. April 2026
C. S. Harris: Die Morde in Somers Town (Rezension)
Es ist Juni 1814 und London spricht über nichts anderes als den brutalen Mord an einem in Ungnade gefallenen britischen Adligen, der seit Jahren als tot galt. Achtzehn Jahre zuvor wurde Nicholas Hayes des Mordes an einer schönen jungen französischen Emigrantin beschuldigt und zu lebenslangem Strafgefangenschaft in Botany Bay verurteilt. Nur wenige in London waren überrascht, als sie hörten, dass der Taugenichts in New South Wales in Schande gestorben war. Aber diese Berichte waren offensichtlich falsch. Vor kurzem kehrte Hayes mit einem mysteriösen kleinen Jungen im Schlepptau nach London zurück – einem Kind, das kurz nach der Entdeckung von Nicholas' Leiche verschwindet.
Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin wird von einem alten Freund des Toten in die Ermittlungen hineingezogen. Sebastian beginnt das zerrüttete Leben des unglückseligen Nicholas zusammenzusetzen. Warum riskierte er sein Leben und seine Freiheit, indem er nach England zurückkehrte? Und warum brachte er den nun vermissten Jungen mit? Sebastian muss herausfinden, was vor achtzehn Jahren wirklich passiert ist. Mehrere bedeutende Männer könnten befürchtet haben, dass Nicholas Hayes zurückgekehrt war, um sich an ihnen zu rächen. Hat einer von ihnen beschlossen, ihm zuvorzukommen?
Sebastian St. Cyr, Viscount Devlin wird von einem alten Freund des Toten in die Ermittlungen hineingezogen. Sebastian beginnt das zerrüttete Leben des unglückseligen Nicholas zusammenzusetzen. Warum riskierte er sein Leben und seine Freiheit, indem er nach England zurückkehrte? Und warum brachte er den nun vermissten Jungen mit? Sebastian muss herausfinden, was vor achtzehn Jahren wirklich passiert ist. Mehrere bedeutende Männer könnten befürchtet haben, dass Nicholas Hayes zurückgekehrt war, um sich an ihnen zu rächen. Hat einer von ihnen beschlossen, ihm zuvorzukommen?
Donnerstag, 9. April 2026
Valentina Morelli: Kloster, Mord und Dolce Vita - Der Geist von Santa Caterina (Hörbuch)(Rezension)
Im Kloster von Santa Caterina herrscht helle Aufregung: Nachts erklingen unheimliche Geräusche, Statuen stürzen von den Wänden - und die Schwestern sind überzeugt, dass ein Geist sein Unwesen treibt! Während Schwester Isabella noch nach rationalen Erklärungen sucht, engagieren ihre Mitschwestern kurzerhand einen selbsternannten Geisterjäger. Doch als eine Frau während einer nächtlichen Klosterführung spurlos verschwindet und kurz darauf tot aufgefunden wird, wird aus dem Spuk blutiger Ernst.
Zwischen alten Geheimnissen, frommem Aberglauben und einem handfesten Mord muss Isabella all ihren Mut - und ihren Verstand - einsetzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen ...
Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Ich weiß nicht, ob ich KLOSTER, MORD UND DOLCE VITA weiter hören soll. Chris Nonnast ist auch im 34. Teil Klasse wie immer, ein Hörvergnügen sondergleichen, nur ... die Geschichten verlieren an Esprit. Manchmal (so wie hier) habe ich das Gefühl, dass da einfach nur eine Folge abgenudelt wird. Vorhersehbar und wenig Spannend, obwohl man aus dem Plot meiner Meinung nach mehr hätte machen können... aber vermutlich nicht in der kurzen Zeit, die der Autorin zur Verfügung steht. Und so weiß man natürlich was man von den Geistern zu halten hat (und wenn ich damit irgend jemanden spoilere tut mir das nicht wirklich leid ... wer erwartet auch ernsthaft eine Sukerscheinung ...). Isabella und Konsorten (sprich Klosterschwestern und Carabinieri Matteo) sind liebenswert und sympathisch wie immer, es gibt ein paar nette Wendungen (die aber auch nicht wirklich überraschend sind, sondern das Ende nur unwesentlich hinauszögern), aber irgendwie hat die Serie für mich den Reiz verloren. Da ist zwar noch die Geschichte mit dem neuen Bürgermeister, die noch nicht abgeschlossen ist und die sich wie ein roter Faden durch die letzten Teile gezogen hat, aber ... so wirklich interessiert mich die Auflösung nicht. Die Luft ist für mich raus. Adieu Chris Nonnast... es war schön mit dir, ich hoffe ich höre dich mal wieder. Tja, erst war ich zwiegespalten, aber die Rezension hat mir geholfen eine Entscheidung zu treffen. Es gibt andere schöne CosyKrimi-Hörbücher-
Zwischen alten Geheimnissen, frommem Aberglauben und einem handfesten Mord muss Isabella all ihren Mut - und ihren Verstand - einsetzen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen ...
Ich bin ein bisschen zwiegespalten. Ich weiß nicht, ob ich KLOSTER, MORD UND DOLCE VITA weiter hören soll. Chris Nonnast ist auch im 34. Teil Klasse wie immer, ein Hörvergnügen sondergleichen, nur ... die Geschichten verlieren an Esprit. Manchmal (so wie hier) habe ich das Gefühl, dass da einfach nur eine Folge abgenudelt wird. Vorhersehbar und wenig Spannend, obwohl man aus dem Plot meiner Meinung nach mehr hätte machen können... aber vermutlich nicht in der kurzen Zeit, die der Autorin zur Verfügung steht. Und so weiß man natürlich was man von den Geistern zu halten hat (und wenn ich damit irgend jemanden spoilere tut mir das nicht wirklich leid ... wer erwartet auch ernsthaft eine Sukerscheinung ...). Isabella und Konsorten (sprich Klosterschwestern und Carabinieri Matteo) sind liebenswert und sympathisch wie immer, es gibt ein paar nette Wendungen (die aber auch nicht wirklich überraschend sind, sondern das Ende nur unwesentlich hinauszögern), aber irgendwie hat die Serie für mich den Reiz verloren. Da ist zwar noch die Geschichte mit dem neuen Bürgermeister, die noch nicht abgeschlossen ist und die sich wie ein roter Faden durch die letzten Teile gezogen hat, aber ... so wirklich interessiert mich die Auflösung nicht. Die Luft ist für mich raus. Adieu Chris Nonnast... es war schön mit dir, ich hoffe ich höre dich mal wieder. Tja, erst war ich zwiegespalten, aber die Rezension hat mir geholfen eine Entscheidung zu treffen. Es gibt andere schöne CosyKrimi-Hörbücher-
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Mittwoch, 8. April 2026
David Safier: Jesus liebt mich (Rezension)
Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem ihre Hochzeit geplatzt ist, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Männer zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Rendezvous, er sei Jesus persönlich. Zunächst denkt Marie, dieser Zimmermann habe nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch bald dämmert ihr: Joshua ist wirklich der Messias. Und Marie fragt sich, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.
JESUS LIEBT MICH ist der zweite Roman von David Safier, aber ich habe schon ein paar andere Gelesen. Mein Einstieg mit MIESES KARMA war nicht so wirklich gelungen, und die Fortsetzung habe ich nicht vor z lesen, aber es gibt doch einige Bücher des Autors, die mir sehr gefallen haben. JESUS LIEBT MICH gehört tatsächlich zu den Büchern, die mir gefallen haben. ich hatte erst Bedenken, wegen des Titels und des Klappentextes, aber ich wurde angenehm überrascht. Bibelfest muss man nicht sein, aber es ist herrlich zu sehen wie Jesus in der heutigen Zeit zurechtkommt und mit Gleichnissen um sich wirft und mit anderen Brot brechen will. Und dann gibt es noch Satan, menschgewordene Engel, brennende Dornbüsche (die Gefühle zeigen können) und und und. Es passiert viel, es ist spannend und witzig erzählt. Und die Frage wie das alles enden soll steht ständig im Raum. Und die Lösung ist, durchaus befriedigend und passend. Hin und wieder bekommt man Szenen geboten, die sehr an Slapstick erinnern, dann wird es wieder ernst. Aufgelockert wird das Ganze durch unterhaltsame Cartoons, die den Stil der Geschichte gut wiedergeben.
Die Grundhandlung ist vollkommen absurd, einige der handelnden Personen ebenfalls, die Geschichte selbst wandelt zwischen Fantasy und Liebesgeschichte. Für Leser, die es gerne skurril mögen und sich nicht an den biblischen Gestalten stören ... irgendwie ein Muss.
JESUS LIEBT MICH ist der zweite Roman von David Safier, aber ich habe schon ein paar andere Gelesen. Mein Einstieg mit MIESES KARMA war nicht so wirklich gelungen, und die Fortsetzung habe ich nicht vor z lesen, aber es gibt doch einige Bücher des Autors, die mir sehr gefallen haben. JESUS LIEBT MICH gehört tatsächlich zu den Büchern, die mir gefallen haben. ich hatte erst Bedenken, wegen des Titels und des Klappentextes, aber ich wurde angenehm überrascht. Bibelfest muss man nicht sein, aber es ist herrlich zu sehen wie Jesus in der heutigen Zeit zurechtkommt und mit Gleichnissen um sich wirft und mit anderen Brot brechen will. Und dann gibt es noch Satan, menschgewordene Engel, brennende Dornbüsche (die Gefühle zeigen können) und und und. Es passiert viel, es ist spannend und witzig erzählt. Und die Frage wie das alles enden soll steht ständig im Raum. Und die Lösung ist, durchaus befriedigend und passend. Hin und wieder bekommt man Szenen geboten, die sehr an Slapstick erinnern, dann wird es wieder ernst. Aufgelockert wird das Ganze durch unterhaltsame Cartoons, die den Stil der Geschichte gut wiedergeben.
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Dienstag, 7. April 2026
Lilly Labord: Tee und Magie versagen nie (Rezension)
Spannend und trotzdem cosy: Wegen der magischen Auseinandersetzungen in London hat sich Moira Denziel nach Schottland zurückgezogen. Dort lebt sie friedlich in einem kleinen Cottage, allerdings nur, bis der Schwarzmagier Emmet Walsh ihre Abwehrzauber entkräftet und über ihre Schwelle spaziert.
Er ist auf der Suche nach seinem kleinen Sohn Josh, der nach einer Begegnung mit den Fae spurlos verschwunden ist. Da Moira auf der Grenze zur Anderwelt wandeln kann, will Emmet ihre Unterstützung. Doch erste Versuche der Kontaktaufnahme gehen schief.
Die Fae sind schwierig und nachtragend, Emmet ist wütend und gefährlich. Wie soll Moira aus diesem Konflikt heil herauskommen? Nun, vielleicht sind es die kleinen Dinge, die alles zu ändern vermögen. Knusprige, frisch gebackene Kekse beispielsweise.
Er ist auf der Suche nach seinem kleinen Sohn Josh, der nach einer Begegnung mit den Fae spurlos verschwunden ist. Da Moira auf der Grenze zur Anderwelt wandeln kann, will Emmet ihre Unterstützung. Doch erste Versuche der Kontaktaufnahme gehen schief.
Die Fae sind schwierig und nachtragend, Emmet ist wütend und gefährlich. Wie soll Moira aus diesem Konflikt heil herauskommen? Nun, vielleicht sind es die kleinen Dinge, die alles zu ändern vermögen. Knusprige, frisch gebackene Kekse beispielsweise.
Montag, 6. April 2026
Roland Zingerle: Die Rotkäppchenmisere (Hörbuch)(Rezension)
Ein bayerisches Dorf im Märchenfieber – In oberbayrischen Fackenreuth ist scheinbar alles wie immer – bis Lucia Montagmorgen die Zeitung austrägt und plötzlich ein junges Mädchen vor ihr steht. Spärlich bekleidet und mit einer roten Kappe sucht sie ihre Großmutter. Die Verwunderung ist Dorfpolizist Xaver ins Gesicht geschrieben, als sich das Mädchen als Rotkäppchen vorstellt. Wie gibt es denn so etwas? Dann überschlagen sich die Ereignisse im Dorf. Am Keilerberg wird die Leiche von Basti gefunden. Dann tauchen auch noch Blogger, auf der Jagd nach einer Sensation, im Dorf auf. Und schließlich gibt es auch noch einen neuen Escortservice, geleitet ausgerechnet von Xavers Ex-Freundin Bettina, die kürzlich noch vom religiösen Wahn befallen war. Wie im Märchen tauchen immer neue rätselhafte Gestalten auf und stellen die Ermittlungen auf den Kopf. In was für eine Misere ist Fackenreuth da nur hineingeraten?
Donnerstag, 2. April 2026
Sven Stricker: Sörensen geht aufs Haus (Rezension)
Sörensen wird von seiner Vergangenheit eingeholt und hadert mit der Gegenwart - sein sechster und bisher persönlichster Fall! Veränderungen stehen an bei Sörensen - und Veränderungen sind wie saure Milch: braucht man nicht. Nachdem er seinen kranken Vater bei sich aufgenommen hat, taucht überraschend auch noch ein alter Schulfreund auf. Schiefel heißt er, und er bringt einen Sack voller Probleme mit. Hinter seinem Haus werden menschliche Leichenteile gefunden. Handelt es sich um die Überreste eines vor Jahren verschwundenen Mädchens? Schon wird aus einem Cold Case ein heißer, steckt Sörensen in der nächsten Mordermittlung. Für die er dringend seine Kollegin Jennifer braucht - die sich allerdings ebenfalls verändern möchte ...
SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist der sechste Teil der Serie und der erste, den ich gelesen habe. Es wird auch der letzte sein. Nicht, dass das Buch schlecht wäre, das ist es bei weitem nicht, nur ... die vorherigen Bücher habe ich gehört, gelesen von Sven Stricker und ... das habe ich hier tatsächlich vermisst. SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist ein gutes Buch, typisch Sörensen, aber ... ich bin mir sicher, dass das HörBuch besser ist. Aber genug des Gejammeres, ich habe es ja so gewollt. Aber wie gesagt, die nächsten Sörensen-Bücher werde ich wieder hören, das ist viel lustiger. Außerdem ist es etwas schwierig den Sätzen zu folgen, da sie teilweise schon sehr lang sind. Das fängt bereits beim ersten Satz an, aber ich denke dass das typisch ist. Und wenn man Sven Strickers Stimme im Hinterkopf hat (Okay, ich höre schon auf). Also, der Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber wer die anderen Bücher geliebt hat wird auch dieses lieben.
Und so kann man auch nur das sagen, was auf alle Sörensen-Krimis zutrifft: Witzig und Spannend, mit irgendwie ikonischen skurrilen Charakteren. Eine Krimireihe der anderen Art. Und die Dialoge und Gedankengänge ... manchmal schwer nachzuvollziehen, aber extrem unterhaltsam. Und es gibt ein Widersehen mit Malte (wers braucht und möchte, wer nicht, bekommts auch). Vor einem Lesen in der Öffentlichkeit würde ich jedoch absehen, manchmal muss man einfach schmunzeln (oder kichern oder hysterisch lachen) oder komische Geräusche des Unglaubens von sich geben. Sörensenfans kommen auf ihre Kosten, und Krimifans, die mal etwas anderes zum Lesen wollen, dürfen sich gerne mal an die Reihe wagen.
SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist der sechste Teil der Serie und der erste, den ich gelesen habe. Es wird auch der letzte sein. Nicht, dass das Buch schlecht wäre, das ist es bei weitem nicht, nur ... die vorherigen Bücher habe ich gehört, gelesen von Sven Stricker und ... das habe ich hier tatsächlich vermisst. SÖRENSEN GEHT AUFS HAUS ist ein gutes Buch, typisch Sörensen, aber ... ich bin mir sicher, dass das HörBuch besser ist. Aber genug des Gejammeres, ich habe es ja so gewollt. Aber wie gesagt, die nächsten Sörensen-Bücher werde ich wieder hören, das ist viel lustiger. Außerdem ist es etwas schwierig den Sätzen zu folgen, da sie teilweise schon sehr lang sind. Das fängt bereits beim ersten Satz an, aber ich denke dass das typisch ist. Und wenn man Sven Strickers Stimme im Hinterkopf hat (Okay, ich höre schon auf). Also, der Stil ist gewöhnungsbedürftig, aber wer die anderen Bücher geliebt hat wird auch dieses lieben.
Und so kann man auch nur das sagen, was auf alle Sörensen-Krimis zutrifft: Witzig und Spannend, mit irgendwie ikonischen skurrilen Charakteren. Eine Krimireihe der anderen Art. Und die Dialoge und Gedankengänge ... manchmal schwer nachzuvollziehen, aber extrem unterhaltsam. Und es gibt ein Widersehen mit Malte (wers braucht und möchte, wer nicht, bekommts auch). Vor einem Lesen in der Öffentlichkeit würde ich jedoch absehen, manchmal muss man einfach schmunzeln (oder kichern oder hysterisch lachen) oder komische Geräusche des Unglaubens von sich geben. Sörensenfans kommen auf ihre Kosten, und Krimifans, die mal etwas anderes zum Lesen wollen, dürfen sich gerne mal an die Reihe wagen.
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Mittwoch, 1. April 2026
Ellen Barksdale: Tee? Kaffee? Mord! - Mord hinter den Kulissen (Hörbuch)(Rezension)
Endlich ist es so weit: Die Dreharbeiten für Martins Film beginnen, und er schlüpft überzeugend in seine Rolle als Vampir. Doch dann wird eine Schauspielerin ermordet aufgefunden - und die Mordwaffe ist ausgerechnet Martins Vampirgebiss!
Nathalie und Louise sind überzeugt, dass jemand ihrem guten Freund diesen Mord in die Schuhe schieben will. Doch warum? Die beiden beginnen nachzuforschen, und die Leidenschaften und Intrigen, die sie aufdecken, lassen selbst den dramatischsten Film blass aussehen. Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer ...
MORD HINTER DEN KULISSEN, Teil 35 von Tee? Kaffee? Mord! Es ist erstaunlich, dass der Autorin immer noch etwas Neues einfällt und sie ihre Idee dann auch noch humorvoll verpacken kann. Es ist immer wieder schön, diese Cosy Krimis zu lesen, fast wie ein Heimkommen. Das Earlsraven-Ensemble ist so herrlich bei seinem Zusammenhalt und die Fälle sind durchaus unterhaltsam. MORD HINTER DEN KULISSEN ist jedoch, trotz all dem Vergnügen, nicht ganz so perfekt wie man es sich wünschen würde, bzw. wie man es kennt. Schauspieler wuselten schon einmal durch die Umgebung von Earlsraven und auch wenn es Unterschiede gibt. In LETZTER VORHANG FÜR MR GOODFELLOW waren es Theaterschauspieler, jetzt geht es um den Film. Aber skurrile Gestalten tummeln sich auf beiden Bühnen. Natürlich ist das Filmgeschäft ein anderes und so gibt es genug Unterschiede. Witzig auch die Anspielung (ob beabsichtigt oder nicht) auf THE PRODUCERS/FRÜHLING FÜR HITLER, in der es um eine ähnliche Thematik Geht (was Martins Film anbelangt). Also... eigentlich ist alles wie immer, und natürlich ist Sprecherin Vera Teltz wunderbar, aber ... das Ende ... ich würde spoilern, aber man kennt es schon. Das fand ich ein bisschen schade. Wenn bei der Auflösung oder der Täterüberführung keine neue Ideen mehr kommen ... dann ist auch das ganze unterhaltsame Rumgeplänkel am Ende nur halb so schön. Aber ich hoffe, dass das ein Ausrutscher war und nicht das Ende der Serie eingeleitet wird ... was den Unterhaltungsfaktor anbelangt.
Nathalie und Louise sind überzeugt, dass jemand ihrem guten Freund diesen Mord in die Schuhe schieben will. Doch warum? Die beiden beginnen nachzuforschen, und die Leidenschaften und Intrigen, die sie aufdecken, lassen selbst den dramatischsten Film blass aussehen. Und es bleibt nicht bei dem einen Opfer ...
MORD HINTER DEN KULISSEN, Teil 35 von Tee? Kaffee? Mord! Es ist erstaunlich, dass der Autorin immer noch etwas Neues einfällt und sie ihre Idee dann auch noch humorvoll verpacken kann. Es ist immer wieder schön, diese Cosy Krimis zu lesen, fast wie ein Heimkommen. Das Earlsraven-Ensemble ist so herrlich bei seinem Zusammenhalt und die Fälle sind durchaus unterhaltsam. MORD HINTER DEN KULISSEN ist jedoch, trotz all dem Vergnügen, nicht ganz so perfekt wie man es sich wünschen würde, bzw. wie man es kennt. Schauspieler wuselten schon einmal durch die Umgebung von Earlsraven und auch wenn es Unterschiede gibt. In LETZTER VORHANG FÜR MR GOODFELLOW waren es Theaterschauspieler, jetzt geht es um den Film. Aber skurrile Gestalten tummeln sich auf beiden Bühnen. Natürlich ist das Filmgeschäft ein anderes und so gibt es genug Unterschiede. Witzig auch die Anspielung (ob beabsichtigt oder nicht) auf THE PRODUCERS/FRÜHLING FÜR HITLER, in der es um eine ähnliche Thematik Geht (was Martins Film anbelangt). Also... eigentlich ist alles wie immer, und natürlich ist Sprecherin Vera Teltz wunderbar, aber ... das Ende ... ich würde spoilern, aber man kennt es schon. Das fand ich ein bisschen schade. Wenn bei der Auflösung oder der Täterüberführung keine neue Ideen mehr kommen ... dann ist auch das ganze unterhaltsame Rumgeplänkel am Ende nur halb so schön. Aber ich hoffe, dass das ein Ausrutscher war und nicht das Ende der Serie eingeleitet wird ... was den Unterhaltungsfaktor anbelangt.
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