Die letzte Wahl, die wirklich etwas bedeutet

Ich bin kein Teenager mehr. Mein Leben ist zu zwei Dritteln gelebt. Doch ich habe Kinder. Die haben noch mehr als zwei Drittel vor sich. Hoffentlich. Und deshalb geht mir so unter die Haut, was Luisa und Jacob, die deutschen Fridays for Future Organisatoren, zur Europawahl sagen.

Dies ist die letzte Wahl, die noch wirklichen Einfluss haben kann. Wenn diese Wahl richtig ausgeht, haben wir die große Chance, gemeinsam in Europa die Klimawende herbeizuführen. Denn die jetzigen politischen Entscheidungen reichen dafür noch nicht aus.

Geht das Wahlergebnis aber in die Richtung der Zauderer und Verhinderer, dann werden alle künftigen EU-Parlamente nur noch Schadensbegrenzung betreiben müssen.

Ich habe gewählt. Schon vor zwei Wochen. Und ich hoffe, dass meine Stimme ein bisschen hilft.

Und meine Lebensweise muss und wird sich auch weiter ändern. Ich werde mich in den nächsten Wochen intensiver mit fleischarmer und fleischloser Ernährung befassen. Nicht dogmatisch, aber mehr und mehr in die richtige Richtung. Und ich werde andere Dinge in meinem Leben überdenken und verändern.

Zur anderen Komponente dieser Wahl haben andere schon genug geschrieben. Nur so viel: Es gibt Farben, die nur in bestimmten Kontexten schön sind. Braun zum Beispiel bei einer Tafel Schokolade oder als Holzton. Blau für Himmel und Meer, mit Olivenzweigen und vielen gelben Sterne. Richtig … ich mag das Miteinander von Menschen und Kulturen und halte Europa und die Vereinten Nationen für unsere größte Chance. Mehr sage ich dazu nicht.